• Category Archives Sagenhaftes
  • Kryptozoologie-Kongress am 12. Oktober in Lennestadt

    Sind die Dinosaurier wirklich ausgestorben? Eine Frage, der es eigentlich keiner weiteren Antwort bedarf, geht es nach vielen Fachleuten aus den verschiedensten wissenschaftlichen Bereichen. Natürlich sind die Dinosaurier vor ca. 65 Millionen Jahren ausgestorben heißt es da und nur die heutigen Vögel sind die unmittelbaren Nachfahren dieser phantastischen Tiere.
    Doch warum gibt es dann heute noch so viele Berichte über Begegnungen mit Wesen, deren Beschreibungen manchmal so beginnen: “…es sah aus, wie ein Dinosaurier!..“?


    Kryptozoologie-Kongress zum Thema Mokele Mbembe am 12. Oktober 2019, 10:00 bis ca. 18:00 Uhr im Galileo-Park in Lennestadt / Sauerland

    Karten sind jetzt erhältlich: Link zum Kartenverkauf des Galileo-Parks


    „Und wenn sie nicht … ?“

    Graphic Design zum Kongress
    Auf der Suche nach Mokele Mbembe: Sind Dinosaurier wirklich ausgestorben?

    Wenn die Dinosaurier ausgestorben sind, dann stellt sich doch aber die Frage, welches so seltsam anmutende Wesen verbirgt sich dann dahinter?
    Es gibt viele Orte auf unserer Erde, wo angeblich heute noch solche Zusammentreffen von Menschen und seltsamen Kreaturen stattfinden. Eine solche Gegend ist das Gebiet des heutigen Kamerun und des Kongo in Afrika.
    Der französische Kryptozoologe und Forscher Michel Ballot ist dort seit vielen Jahren unterwegs, neben anderen Forschern aus der ganzen Welt. Sie suchen in den undurchdringlichen Wäldern und Sümpfen nach stichhaltigen Beweisen für die Existenz solcher Tiere, die der Wissenschaft noch nicht bekannt sind.
    Auf dieser Veranstaltung berichtet er über seine Expeditionen und seine Vermutungen, um was es sich bei diesen seltsamen Wesen handeln könnte.

    Andy McGrath aus England berichtet in seinem Vortrag über weitere ähnliche Wesen und deren Beobachtung auf dem afrikanischen Kontinent.

    Auch deutsche Forscher haben auf ihren Expeditionen durch Afrika von solchen dinosaurierähnlichen Wesen gehört und haben zum Teil auch danach gesucht.
    Hans-Jörg Vogel berichtet in seinem Vortrag über die zoologischen Forschungen zweier deutscher Afrikareisender, Hauptmann Freiherr von Stein zu Lausnitz und Hans-Schomburgk, die ebenfalls nach unbekannten und rätselhaften Tieren suchten.

    Logo des Galileo-Parks
    Der Galileo-Park ist der Veranstalter

    Sauerland-Pyramiden
    Die Sauerland-Pyramiden sind der optimale Tagungsort für diese Veranstaltung

    Sauerland-Pyramiden im Licht des Vollmondes
    Egal sehen, wie lange die Diskussionen dauern: Das Netzwerk für Kryptozoologie ist dabei!

    4 Hauptreferenten und abschließende Diskussion

    H.-J. Vogel
    Deutschland
    Mwe-Mwe und Mokélé Mbembé – Deutsche Forscher auf der Suche nach seltsamen Lebewesen in Afrika – Freiherr Stein zu Lausnitz und Hans Schomburgk
    (Deutsch)
    60 min

    Michel Ballot
    Frankreich
    Dinosaurier haben bis heute überlebt – Auf Expedition in Kamerun
    (Englisch oder Französisch)
    60 min

    Andy McGrath
    England
    Mokélé
    Mbembé-ähnliche Wesen in ganz Afrika (Englisch)
    60 min

    Wolfgang Schmidt
    Deutschland
    Gibt es Indizien und Beweise, die ein gleichzeitiges Existieren von Dinosaurier und Mensch beweisen könnten?
    (Deutsch)


    Beginn der Veranstaltung: 10 Uhr; Ende ca. 18 Uhr

    Karten können bereits jetzt im Ticketshop des Galileo-Parks erstanden werden.

    Unser Flyer zur Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden: Download Deutsch / Download Englisch

    Galileo-Park: Künftige Events


     


  • Eremiten und Pelikane in Nazca

    Geoglyphen, auch Erdzeichnungen oder Bodenbilder genannt, sind großflächige, auf dem Erdboden geformte Figuren. In kleinem Maßstab kann man sie einfach erzeugen, in dem man mit dem Finger oder einem Stab etwas auf eine glatte Sand- oder Erdfläche schreibt oder zeichnet. Doch es gibt auch Geoglyphen in Größenordnungen vieler Dutzender bis Hunderter Meter. Aus Europa ist das Uffington White Horse in England bekannt. Die berühmtesten Geoglyphen sind sicherlich die Nazca-Linien in Peru.

    Riesige Scharrbilder in der Wüste

    Bei den Nazca-Linien handelt es sich um Scharrbilder. Um diese Untergruppe der Geoglyphen zu erzeugen, wird die Oberschicht der Erdoberfläche, meist Gestein, Geröll oder Erdreich entfernt. So wird eine andersfarbige darunter liegende Schicht sichtbar. Die Nazca-Linien bedecken eine Fläche von etwa 500 km² (das ist so groß wie der Bodensee). Bei ihnen handelt es sich hauptsächlich um einfache, schnurgerade Linien, die bis zu 20 km lang sein können. Auch geometrische Figuren wie Trapeze, Dreiecke und Spiralen kommen vor, aber am bekanntesten sind die Tierfiguren. Insgesamt gibt es über 1500 dieser Geoglyphen. Sie sind in der Regel durch Entfernen der obersten Gesteinsschicht als negatives Relief entstanden. Da die umgebende Oberfläche durch Wüstenlack dunkel gefärbt ist, mussten die Zeichner nur wenige Zentimeter entfernen, um den beigegelben Boden zum Vorschein zu bringen.

    Luftbild der Geoglyphe "Spinne" in Nazca
    Die „Spinne ist eines der berühmtesten Nazca-Scharrbilder

    Luftbild des Nazca-Scharrbildes "Kolibri"
    Dieses Bild wurde bisher immer als Kolibri identifiziert

    Unterschiedliche Tiere und andere Figuren

    Etwa 15 große und ungezählte kleinere figürliche Darstellungen sind bisher entdeckt. Die meisten von ihnen stellen Tiere dar, hierunter sind die Vögel in der Überzahl: 16 von ihnen sind bekannt. So haben die Entdecker Kondor, Kolibri, Küken, Papagei und Reiher nach möglichen realen Vorbildern benannt. Niemand hat die Vogeldarstellungen über die allgemeinen Beschreibungen hinaus identifiziert. Alle wirken ziemlich stilisiert, andererseits scheint eine genauere Bestimmung für Archäologen zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zielführend.

    Was sind es nun für Vögel?

    Forscher des Hokkaido-Universitätsmuseums, des Yamashina-Instituts für Ornithologie und der Yamagata-Universität haben die Scharrbilder in der peruanischen Wüste untersucht. Sie gingen hierbei nach klassischen morphologischen Methoden vor:

    „Bisher wurden die Vögel in diesen Zeichnungen anhand allgemeiner Eindrücke oder einiger morphologischer Merkmale jeder Figur identifiziert. Wir haben die Formen und relativen Größen der Schnäbel, Köpfe, Hälse, Körper, Flügel, Schwänze und Füße der Vögel gemessen und mit denen der modernen Vögel in Peru verglichen“, so Masaki Eda vom Hokkaido University Museum.

    Das Kolibri-Bild aus einer anderen Position
    Bei anderen Lichtbedingungen wirkt der Boden grau. Der „Kolibri“ aus anderer Perspektive

    Analyse des "Kolibris" von Masaki Eda
    Der lange und dünne Schnabel, kurze Beine, drei Zehen, die in die selbe Richtung zeigen und der lange Schwanz mit dem verlängerten Mittelstück: daran ist ein Eremit zu erkennen. Die Schwänze aller peruanischen Kolibris sind gegabelt oder gerundet. (Bild: Masaki Eda)

    Die Vogeldarstellung, die bisher als Kolibri bekannt war, haben sie als einen Vertreter der Eremiten (Phaethornithinae) identifiziert. Sie sind nahe Verwandte der Kolibris, jedoch nicht so bunt. Zwei weitere Scharrbilder, die als Rätselvogel und Guanovogel bekannt sind, haben sie als Pelikane bestimmt. Ein seltsamer Vogel, zu dem es bisher keine schlüssige Erklärung gab, ist eindeutig ein Papageienbaby.

    Andere Vogelbilder, die als Kondore und Flamingos bekannt sind, ließen sich weder be- noch widerlegen. Man will an diesen Bezeichnungen festhalten.

    Angesichts der Möglichkeiten erstaunlich

    „Die Nasca-Leute, die die Bilder gezeichnet haben, hätten Pelikane beim Sammeln von Lebensmitteln an der Küste sehen können. Unsere Ergebnisse zeigen, dass sie exotische Vögel und keine einheimischen Vögel gezeichnet haben, und dies könnte ein Hinweis darauf sein, warum sie sie überhaupt gezeichnet haben“, vermutet Eda. Gleichzeitig ist er beeindruckt von der Qualität der Arbeiten: Sie sind so dicht am Original, wie es die Größe der Darstellung und die begrenzte Technologie der Nazca-Leute ermöglicht haben.

    Das wirkliche Aha-Erlebnis zeigt sich in der Tatsache, dass es sich nicht um die lokalen Wüstenvögel handelt. Pelikane sind Küstenvögel, Guanovögel leben auf Inseln, Eremiten und Papageien kommen im Regenwald vor. Die Nazca-Bewohner haben sie möglicherweise bei der Nahrungsbeschaffung auf Reisen gesehen. Das impliziert, dass diese Vögel eine besondere Bedeutung für sie haben – nur welche?

    El Nino?

    Die Ebenen um Nazca gehören zu den Gebieten, die vom Wetterphänomen El Nino am stärksten betroffen sind. In El Nino-Jahren regnet es in der Nazca-Ebene oft heftig, wobei nie geklärt wurde, welche Auswirkungen das auf die Nazca-Kultur hatte. Möglicherweise kommt es in diesen Jahren zu Einfällen einiger der genannten Vögel. Die Eremiten könnten einer Blütewelle der Wüstenpflanzen folgen. Pelikane könnten in die -dann überschwemmte- Wüste einwandern, wenn -ebenfalls durch El Nino bedingt- an der Küste kein Fisch mehr zu finden ist.

    Da nicht bekannt ist, ob sich das Leben der Nazca-Menschen durch den El Nino-Effekt positiv oder negativ veränderte, kann über die Bedeutung der Vögel und damit der Vogelbilder nur spekuliert werden: Sollten sie die Vögel anlocken oder vertreiben? Dienten sie zur Warnung oder wollte man um den Einfall dieser Vögel bitten?

    Bilder für Luftfahrer?

    Die Nazca-Scharrbilder sind teilweise so groß, dass sie erst aus der Luft erkennbar sind. Der Experimentalarchäologe Jim Woodman stellte die These auf, dass bereits die Inka eine Art Heißluftballon bauen konnten. Gruben am Ende vieler Linien interpretiert er als Feuergruben, hier hätten die Ballontechniker den Ballon wie eine Mongolfiere aufheizen können. Mit vor Ort verfügbaren Materialien, überlieferten Legenden und mit Hilfe von Ingenieuren konstruierte er einen Ballon, der 1975 tatsächlich zwei Menschen über die Nazca-Ebene trug.
    Seine Arbeit ist jedoch nicht durch Funde gedeckt.

    Ähnlich argumentierte August Steimann. Er schlug -ebenfalls in den 1970ern- vor, dass Menschen in Fesseldrachen saßen, die Helfer auf den geraden Linien gegen den Wind entlang zogen. Als zweite Stufe schlug er Hängegleiter vor, mit denen Piloten nach einem Seilstart frei umher geflogen sein konnten. Die Tiere interpretiert er als Orientierungshilfen.

    Was bedeuten die Scharrbilder nun?

    Lächelnder Japaner vor einer Wand aus bunten Ziegeln
    Masaki Eda vom Museum der Hokkaido Universität

    Es gibt eine Vielzahl von Interpretationsversuchen zur Bedeutung der Bilder. Keiner wird widerspruchslos akzeptiert. Neuere Untersuchungen aus den Jahren 2004 bis 2009 ergeben ein differenzierteres Bild. So sind die Linien in einem Zeitraum zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. entstanden. In dieser Zeit gab es erstmals starke Auswirkungen des El Ninos in der Gegend. Sie werden in den Zusammenhang mit diesem Klimaphänomen gestellt. So sieht die Wissenschaft die Bilder heute als Teile von Fruchtbarkeitsritualen. Die Bestimmung der Vögel unterstützt dies.

    Neben den Geoglyphen kennt man diese Motive auch von Keramiken der selben Periode. Die Schöpfer der Scharrbilder lebten in den Tälern des Río Názca, Río Palpa und Río Ingénio. Die Pyramidenstadt Cahuáchi soll ein religiöses Zentrum der Nazca-Kultur gewesen sein. Als Erklärung für die lange Besiedlungszeit vermuten italienische Forscher ein System aus unterirdischen Wasserkanälen mit trichterförmigen Zugängen (puquios), das unterirdische wasserführende Schichten für die Bewässerung nutzbar machte und in Staubecken speicherte.

    Wenn dies so gewesen ist, könnte der El Nino mit seinen Niederschlägen das Wasser gebracht haben, das für mehrere Jahre in den Wasserkanälen gespeichert wurde. So hat ein Phänomen, das an den meisten Orten als verheerend angesehen wird, das mehrjährige Überleben eines Volkes ermöglicht. Dem entsprechend werden die Nazca-Leute auf das Erscheinen von Eremitenvögeln und Pelikanen gehofft haben.

    An anderen Orten

    Körperproportionen zu vergleichen ist DIE klassische Methode der Morphologie. Daher liegt es nahe, sie auch bei prähistorischen Zeichnungen anzuwenden, will man wissen, mit welchen Tieren die Menschen es früher zu tun hatten. Erfolgreich sind diese Methoden vor allem dann, wenn die Tiere gezielt realistisch dargestellt werden. In einigen ägyptischen Gräbern ist das der Fall, so konnten viele Fische anhand der Gemälde bis zur Art herunter bestimmt werden. Höhlenmalereien im Baltikum legen nahe, dass in der Jungsteinzeit dort der Stör gefangen wurde, da sie den kurzen Kopf des großen Fisches betonen. Heute kommt dort der ähnliche, aber kleinere Sterlet vor, der einen viel längeren, spitzeren Kopf hat.

    Bei anderen Malereien ist eine Bestimmung nicht mehr möglich, hier wird die Realität durch einen Malstil überlagert, der die Körperproportionen stark verändert. Die Figuren aus den Scharrbildern der Nazca-Ebene sind stark stilisiert, daher ist eine Bestimmung, wie oben erfolgt, mit Vorsicht zu betrachten.

    Ein weiterer Punkt: Die Ornithologen der Originalarbeit gingen von einer alten Systematik der Kolibris und Eremiten aus. Diese stellte die Eremiten ins Schwestergruppenverhältnis zu den Kolibris. Die moderne Systematik sieht die Eremiten als eine der Unterfamilien der Kolibris, der Gegensatz ist also nicht so stark, wie es in der Originalarbeit dargestellt wird.


    Quellen:

    Website der Universität Hokkaido

    Originalartikel im Journal of archaeological Sience: Reports


  • Die verlorene Stadt im Dschungel – ein Hotspot der Artenvielfalt

    Durch das Zusammentreffen von nordamerikanischer und südamerikanischer Fauna und Flora gilt die mittelamerikanische Landbrücke als eine der artenreichsten Regionen der Erde. Länder wie Belize haben sich die Vielfalt auf unterschiedliche Arten zunutze gemacht. Ökotourismus ist eine davon, Forschungslizenzen für Biotech-Konzerne ist eine andere.

    Doch im benachbarten Honduras hat man dieses Geschenk der Natur lange als – nunja- naturgegeben hingenommen. Urwaldrodung für Edelhölzer oder um Ackerland für die ständig wachsende Bevölkerung zu gewinnen, ist leider immernoch an der Tagesordnung. Die Regierung versucht mit großem Einsatz, Ökotourismus und damit eine nachhaltige Nutzung zu schaffen. Dennoch gehen jährlich 3000 km² Wald verloren.

    Eine versunkene Stadt

    Da hört es sich märchenhaft an, wenn eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern in einem abgelegenen Tal des Mosquitia-Regenwaldes eine verlassene Stadt findet. Eine Stadt, die sich der Dschungel zurückgeholt hat. Eine Stadt, die seit Jahrzehnten bekannt war, von der aber niemand genau wusste, wo sie lag. Die Legende von der „Weißen Stadt“ geht auf einen Bericht des Konquistadors Hernán Cortés zurück, der dort enorme Reichtümer vermutete.

    Arrangement aus Lederhut, Kompass und Notizbuch
    Verlorene Städte wirken magisch anziehend auf jede Art der Abenteurer

    Berg mit Maya-Ruine zwischen Bäumen
    Leider ist auch die Zahl der Maya-Städte, die noch im Dschungel verborgen sind, gering.

    Hueitapalan, so der überlieferte indigene Name der Stadt hat Abenteurer wie Schatzsucher seit Jahrzehnten fasziniert. Ein Ziel für die Indiana Jones‘ Mittelamerikas. Doch auch seriöse Forscher, vor allem Archäologen und Historiker waren an der „Weißen Stadt“ oder „Verlorenen Stadt des Affengottes“ mehr als interessiert. Der Legende nach soll die Stadt von hohen, weißen Mauern umgeben gewesen sein. Im Zentrum des Ortes soll sich eine gigantische Statue eines Affengottes erhoben haben. Niemand, den der Affengott sah, sei je zurückgekehrt, so die Legende.

    2012 wurde aus der Legende zumindest teilweise Gewissheit. Ein interdisziplinäres Team um die Filmproduzenten Steven Elkins and Bill Benenson  entdeckten erste konkrete Hinweise. Mittels Airborne Laser Mappings konnten sie Ruinen in der dichten Vegetation ausmachen. 2015 berichtete ein Team um den Archäologen Christopher Fisher von Artefakten aus der Gegend, einschließlich Ruinen und steinernen Tierskulpturen.


    Lage des Rio Plátano-Nationalparkes, die Weiße Stadt soll irgendwo in dem Nationalpark verborgen sein.

    Humanoide Figuren mit dreieckigem Kopf

    Vor Ort fanden die Forscher dann Überreste von Plätzen, Erdwällen und der fast unvermeidlichen Pyramide. Das US-amerikanisch-honduranische Team fand in den Ruinen über 200 Steinskulpturen. Die Bewohner hatten sie offenbar gezielt zusammengebracht und auf einem Boden aus rotem Lehm arrangiert. Im Zentrum stand eine rätselhafte und faszinierende Staute eines Geiers mit halb gespreizten Flügeln. Der Geier wiederum war von Ritualgefäßen umgeben, die mit weiteren Geiern oder Schlangen dekoriert waren. Einige dieser Gefäße trugen eine seltsame, humanoide Figur mit großem, dreieckigem Kopf, hohlen Augen und einem offenen Mund über einem wie ausgedörrt wirkendem Körper.

    Fisher interpretiert diese Figuren als „Todesfiguren“, möglicherweise ein getrockneter Leichnam eines Ahnen, der für ein Begräbnis vorbereitet wurde. Vor dem Hintergrund, dass diese Gefäße um eine Geierstatue arrangiert wurden und keine Gräber im Umfeld der Stadt zu finden waren, sind andere Interpretationen möglich.

    Eine Affengottstatue fanden die Archäologen nicht.

    Ein Todesritual für die Stadt?

    Die Forscher glauben, die wertvollen, aber nicht unbedingt nützlichen und schwer zu transportierenden Steingegenstände wurden gezielt in der Form eines Schreines aufgebaut. Viele Gefäße haben die Bewohner rituell unbrauchbar gemacht, in dem sie ihnen ein Loch in den Boden schlugen. Ebenso ein mehr als 90 cm langer Mahlstein aus wertvollem Basalt, der in sechs Teile zerbrochen war – offensichtlich mit Absicht, Basalt bricht nicht so schnell.

    Dschungelszene mit Baumstamm, Lianen und Palmfarn
    Im dichten Dschungel Mittelamerikas verbirgt sich möglicherweise noch mehr…

    Baum mit verschlungenen Brettwurzeln
    Warum haben die Bewohner die Weiße Stadt verlassen und wo sind sie hingezogen?

    All das deutet darauf hin, dass die Weiße Stadt nicht etwa ausstarb, sondern absichtlich verlassen wurde. Das Arrangieren und Unbrauchbarmachen der rituellen Skulpturen könnte ein Abschiedsritual gewesen sein – und gleichzeitig bittere Notwendigkeit:

    Wenn die Bevölkerung sich entschließt, warum auch immer eine Stadt zu verlassen, dann wird sie eher leichtere Gegenstände mitnehmen, die sie täglich braucht. Das nicht weniger wichtige Rituelle wird sich auf kleinere Gegenstände wie Figurinen beschränken.

    Auch das Zerbrechen der Kultgegenstände ist sinnvoll, so können sie nie wieder von anderen (möglicherweise von einem Feind) zu niederen Zwecken missbraucht werden. Dieses Vorgehen kennen Archäologen auch aus anderen Kulturen, auch aus Mitteleuropa. Ein berühmtes Beispiel ist der Fischerring des Papstes, der nach seinem Tod zerstört wird. Weniger „heilig“, aber mit der selben Intuition werfen Mitglieder slavischer Völker die Gläser an die Wand, wenn aus ihnen auf ein ganz besonderes Ereignis getrunken wurde.

    Die Kleinräumigkeit schafft Lebensräume

    Die noch unbenannten Bewohner von Hueitapalan lebten hier zwischen etwa 1000 n.Chr. und 1400, nach anderen Angaben etwa 1520, zur Zeit des ersten Kontaktes mit Europäern. Wieso sie die Weiße Stadt verlassen haben, ist unbekannt.

    Bekannt ist aber, dass sie mit ihrer Stadt und deren Verfall eine Vielzahl von Nischen für Pflanzen und Tiere schufen. Ein spezialisiertes Team von „Naturschutzwissenschaftlern“ der us-amerikanischen Non-Profit-Organisation Conservation International hatte bereits 2017 eine dreiwöchige Exkursion nach Hueitapalan unternommen. Sie fanden in der kurzen Zeit eine unglaubliche Artenvielfalt in der Weißen Stadt: 198 Vogelarten, 40 kleinere Säugetiere, 56 Amphibien- und Reptilienarten, 30 große Säugetiere und 94 Schmetterlingsarten konnten sie zählen. Ihr Bericht erschien Anfang Juli 2019.

    Zu den Arten, die den Wissenschaftlern über die Füße liefen, gehörten auch einige Arten, die in Honduras gar nicht mehr vorkommen sollen, oder die als ausgestorben galten. So fanden sie Peters Spießblattnase (Phylloderma stenops*), eine Langnasen-Fledermaus, die in Honduras lange nicht mehr nachgewiesen wurde. Besonders bemerkenswert war ein Sandlaufkäfer, der bisher nur aus Nicaragua bekannt war und als ausgestorben galt.

    Soldatenara
    Wie viele Großpapageien ist auch der Soldatenara vom Aussterben bedroht.

    Jaguar liegt im Schatten des Regenwaldes
    Auch Jaguare kommen in der Umgebung der Weißen Stadt vor – und wurden offenbar von ihren Bewohnern verehrt.

    Auch der große Soldatenara Ara ambiguus ambiguus kommt hier vor, ebenso wie 22 Tierarten, die bisher in Honduras nicht bekannt waren. Unter den großen Säugetieren war die gesamte „Prominenz“ Mittelamerikas vertreten: Jaguare, Ozelots, Pumas, Pekaris und viele andere. Eine Erstentdeckung ist auch dabei, ein lebendgebärender Fisch, der der Wissenschaft bisher unbekannt war.

    Wie in einem Indiana-Jones-Film

    „In der heutigen Welt scheint das wie eine Geschichte aus den ‘Indiana Jones’-Filmen zu klingen. Aber der sensationelle archäologische Fund in dem unerforschten Dschungel war für die Entdecker, die sich dorthin wagten, genauso wirklich wie überraschend.“
    Aus der Pressemeldung von Conservation Intl. vom 21. Juni 2019

    Tod Larson, der Leiter des Teams vor Ort fügte hinzu: “Die ‘Weiße Stadt’ ist eines der wenigen Gebiete in Mittelamerika, in denen ökologische und evolutionäre Prozesse intakt geblieben sind.” Daher sei es unmittelbar nötig, das Gebiet zu schützen: „Einer der Hauptgründe, warum wir einen so hohen Artenreichtum und eine so große Zahl bedrohter und weit verbreiteter Arten (z. B. Pekari) festgestellt haben, ist, dass die Wälder rund um die Weiße Stadt im Gegensatz zu weiten Teilen der Region unberührt sind.

    Dies macht das Gebiet zu einer hohen Schutzpriorität für die Aufrechterhaltung einer breiteren Landschaftskonnektivität, die für die langfristige Erhaltung der biologischen Vielfalt in Mittelamerika von wesentlicher Bedeutung ist.“

    Ein Hauptproblem sieht Larson im Drogenhandel, der seine Pfade gerade durch unberührte Gebiete zieht. Zum Glück ist die Regierung von Honduras gewillt, das Gebiet zu schützen. Seit 2005 ist die Gegend um die Weiße Stadt bereits geschützt, nun will man den Schutz verstärken.

    Offenbar ganz im Sinne von John Polisar, Mitglied im Team von Tod Larson, der betont:

    „Wir arbeiten seit 14 Jahren vor Ort in den Eingeborenen-Gebieten von La Moskitia, und dieser Ort hat sich als einfach großartig erwiesen. Aufgrund seiner gegenwärtig intakten Wälder und Fauna ist das Gebiet von außerordentlich hohem Naturschutzwert. Es verdient energischen und wachsamen Schutz, damit seine Schönheit und Tierwelt auch in Zukunft Bestand haben.“


    Quellen:

    Douglas Preston: See New Discoveries at the Mysterious City of the Jaguar, National Geographic, 2016

    Conrad Duncan: ‘Extinct’ creatures found alive in ‘lost city’ deep within Honduras rainforest, Independent, 2019

    wikipedia: Hueitapalan, 2018


    * Warum wir wissenschaftliche Namen nicht kursiv schreiben:

    Uns ist selbstverständlich bekannt, dass wissenschaftliche Namen in Texten kursiv geschrieben werden. Wir würden das auch hier gerne machen, leider hat unser Template genau in dieser Funktion einen Bug (technischen Fehler). Dieser Fehler sorgt dafür, dass eine kursive Formatierung immer gleichzeitig fett hervorgehoben wird. Außerdem wird im Fließtext, jedoch nicht in Kurzzusammenfassungen und Suchmaschinentexten ein weiteres Leerzeichen vor und hinter dem Text angezeigt.
    Daher haben wir uns entschieden, wissenschaftliche Namen nicht kursiv zu schreiben, bis wir eine Lösung für das Problem gefunden haben.


  • Die Korsische Fuchskatze – ein wenig bekanntes Kryptid und ein reales Tier

    Auf Korsika ist vieles anders, als auf dem Festland. Nicht nur die Sprache ist anders und bei den Franzosen gelten die Bewohner als etwas seltsam. Auch die Katzen der Insel haben sich teilweise jeder genauen Klassifikation entzogen. So gibt es auf Korsika die „ghjattu-volpe“, die Korsische Fuchskatze.
    Lange Zeit hat die Zoologie sie eher als Legende abgetan. Pierre Benedetti, Forscher am staatlichen Büro für Jagd und Wild (ONCFS) hat sich näher mit dieser ungewöhnlichen Katze befasst. Benedetti stieß dabei auf Legenden, in der Literatur wurde sogar vom Verlust einer Schafsherde berichtet. Wissenschaftlich ist über diese Katze nichts bekannt.

    Typische korsische Berglandschaft
    Typische korsische Berglandschaft

    Bekommt man sie das erste Mal zu Gesicht, wirkt sie, wie eine sehr plüschige Hauskatze. Untersucht man das Tier genauer, fällt die besondere Größe auf: 90 cm schafft sie als Gesamtlänge etwas mehr als eine durchschnittliche Hauskatze. Ihre Ohren sind größer, die Schwanzspitze endet wildkatzentypisch in einer schwarzen Quaste und die Eckzähne sind länger ausgebildet, als bei einer normalen Haus- oder Wildkatze.

    Echte Kryptozoologie

    Carlu-Antone Cecchini, der sich für die ONCFS mit Wildkatzen befasst, sagte der Nachrichtenagentur „Die meisten Leute hielten uns für verrückt, weil wir nach etwas suchten, das Teil einer Legende ist.“ Doch vor 11 Jahren, 2008, fingen die Forscher eine dieser Legenden in einem Hühnerstall in der Gemeinde Olcani auf dem Cap Corse.


    Lage von Olcani auf Korsika

    „Sie sind sehr zurückhaltende, nächtliche Tiere“ beschreibt Benedetti die Lebensweise der ghiattu-volpe. Mittels Infrarot-Fotofallen konnten die Forscher Haare sammeln, aus denen sie die DNA der Katzen extrahieren konnten. Sie unterschied sich von denen der Wildkatzen auf dem europäischen Kontinent.

    Der Mitarbeiter der französischen Behörde für Jagd und Wild, Charles-Antoine Cecchini hält eine 'ghjattu-volpe', eine Fuchskatze in die Kamera.
    Der Mitarbeiter der französischen Behörde für Jagd und Wild, Charles-Antoine Cecchini hält eine ‚ghjattu-volpe‘, eine Fuchskatze in die Kamera.
    Das Foto entstand am 12.06.2019 auf Korsika, Foto: Pascal Pochard-Casabianca / AFP

    In den letzten zehn Jahren waren die Experten der ONCFS in der Lage, 16 Fuchskatzen zu identifizieren. Darunter war ein Weibchen aus der Berggegend um das Asco Valley, das über 2500 m Höhe erreicht.

    Ein Männchen der korsischen Fuchskatze wurde mit einem GPS-Sender ausgestattet. Er sendet regelmäßig Standortdaten und erlaubt es, die Katze eine Weile zu verfolgen.

    Weitere Forschung notwendig

    Da die Forschung der korsischen Fuchskatzen noch in den Kinderschuhen steckt, ist so gut wie nichts über ihr Leben bekannt. Weder zur Fortpflanzung noch zur Nahrung können die Wissenschaftler viel sagen. Aber wenigstens die DNA-Analyse hat Ergebnisse gebracht: „Die Katze könnte mit der zweiten Welle der menschlichen Besiedlung, vor etwa 6500 Jahren nach Korsika gekommen sein. Wenn diese Hypothese stimmt, stammt sie vermutlich aus dem mittleren Osten“ vermutet Benedetti.

    Bleibt nur eine Frage: Von Korsika ist die Wildkatzen-Unterart Felis sylvestris reyi beschrieben worden. Ist sie identisch mit der Fuchskatze?

    Quelle: rfi: Corsicas „cat-fox“ could be new species, say experts


  • eDNA-Analyse findet „etwas ungewöhnliches“ in Loch Ness – Professor Gemmell hält die Welt in Atem

    eDNA steht für environmental DNA, freie DNA in der Umwelt. Jeder Organismus verliert ständig Zellen (wie spätestens seit den CSI-Serien bekannt ist), diese zerfallen und geben DNA frei. Da DNA in der Umwelt ziemlich stabil ist, bleiben beispielsweise in einem Gewässer längere Zeit DNA-Spuren eines Tieres (Pflanze, Pilz, Mikroorganismus) erhalten. Biologen nutzen diese eDNA seit einiger Zeit, um festzustellen, welche Lebewesen in einem Biotop vorkommen. Die Methode hat verschiedene Vorteile: man kommt sehr einfach an Proben, da man nur Wasser sammeln muss. Organismen werden nicht verletzt, nicht einmal gestört. Mit Hochleistungsrechnern ist nicht nur die Bestimmung sehr genau erledigt, die Forscher können auch direkt auf die Verwandtschaft einzelner Populationen schließen.

    Loch Ness wurde beprobt

    So war es nur eine Frage der Zeit, bis man Loch Ness auf diese Weise beprobt hat. Vor Kurzem wurden die ersten Ergebnisse vorab bekannt gegeben und mit ihnen eine „überraschende“ Entdeckung. Bisher ist nur bekannt, dass es eine Überraschung gab, die Wissenschaftler halten den Erwartungsdruck hoch:

    “Wir haben jede einzelne der Haupthypothesen zum Loch Ness Monster geprüft. Bei drei von ihnen können wir vermutlich sagen, dass sie falsch sind und eine von ihnen könnte ein Treffer sein.“ sagte Professor Neil Gemmell der Zeitung „The Scotsman“. Gemmell ist Genetiker und Reproduktionsspezialist an der Universität von Otago (Neuseeland). Er leitet die Untersuchung der Proben von Loch Ness auf der Suche nach Meeresorganismen und natürlich Nessie selbst.

    das letzte Licht über einem See unter tief hängenden Wolken
    Bleierne Stimmung beim Sonnenuntergang im Oktober über Loch Ness (Foto: TM)

    Skurriler Minibus mit einem Verkaufsstand
    Der Beobachtungsstand des Nessie Hunters Steve Feltham

    Der Turm von Urquart Castle, hier soll sich Nessie am häufigsten rumtreiben
    Der Turm von Urquart Castle, hier soll sich Nessie am häufigsten rumtreiben

    Die schottischen Süßwasserlochs sind möglicherweise ein Evolutionshotspot für Salmoniden. Erst kürzlich haben Biologen in einem kleinen Loch im Süden Schottlands vier bisher unbekannte Forellenarten entdeckt. Unser Redakteur Tobias Möser hat auf seinem Blog ausführlich davon berichtet. Es ist nicht auszuschließen, dass jeder Loch ursprünglich eine eigene Fischfauna entwickelt hat.

    Nessie nicht Ziel der Untersuchung

    Natürlich weckt die Erwähnung des mythischen Monsters einiges an Aufmerksamkeit, aber das eigentliche Ziel der Untersuchung ist ein Profil der zahlreichen unterschiedlichen Organismen und Mikroorganismen in dem schottischen See.

    Bis jetzt hat das Team um Neil Gemmell 15 Arten Fische und fast 3.000 Arten Bakterien festgestellt, so berichtet der Scotsman. Eigentlich wollten sie die Ergebnisse schon im Januar 2019 publizieren, aber die Klassifikation der sehr vielfältigen Organismen dauerte länger als erwartet. Auch mehrere fehl geschlagene Versuche, eine TV-Reportage über die Untersuchungen zu drehen, haben die Arbeiten verzögert.

     

    Theorien und DNA

    Professor Gemmell sagte bereits vor Beginn der Untersuchungen, er bezweifle, dass ein Monster in Loch Ness existiere. Ersei aber offen, wenn die Ergebnisse der DNA-Untersuchungen darauf hindeuten. Bisher gibt es vom Monster nur einige Handzeichnungen, schlechte Fotos und zweifelhaft klingende Geschichten*.

    “Gibt es in dem See etwas Mysteriöses? Mhm, das hängt davon ab, was man glaubt,“ sagt Gemmell. „Gibt es etwas Überraschendes? Ja, einige Befunde haben uns verblüfft.“

    “Wir haben erreicht, was wir tun sollten: die Biodiversität von Loch Ness zum Zeitpunkt Juni 2018 detailliert zu dokumentieren.“ fährt er fort. “Wir haben jede einzelne der Haupthypothesen zum Loch Ness Monster geprüft. Bei drei von ihnen können wir vermutlich sagen, dass sie falsch sind und eine von ihnen könnte ein Treffer sein.“

    Seehund im Wasser, Tierpark Bochum
    Seehunde gelangen regelmäßig ins Loch Ness, sie könnten eine Erklärung für Monstersichtungen sein.

    langer Hals eines Plesiosauriers
    Modell von Nessie als plesiosaurier-ähnlichem Reptil am Clansman Hotel am Nordufer von Loch Ness.

    Spielzeug-Nessie sitzt auf einem Stein am Ufer
    Das erste scharfe, eindeutig nicht gefakte Foto von Nessie gelang unserem Redakteur Tobias Möser im Herbst 2017. Es lässt alle Fragen offen

    Eine der wichtigsten Erklärungen unterstellt, dass Nessie in Wirklichkeit ein großer Fisch ist, beispielsweise ein Stör oder Wels. Unwahrscheinlichere Thesen erklären das Monster als Plesiosaurier oder Dinosaurier, der unbemerkt seit mehr als 65 Millionen Jahren in Loch Ness den Veränderungen der Erde trotzt.

    Leider hat Neil Gemmell noch nicht damit rausgerückt, was er denn gefunden hat. Seine Ergebnisse – und damit auch genetische Hinweise für eine Erklärung von Nessie möchte er nach dem vollständigen Abschluss aller Analysen bekannt geben: Eine Pressekonferenz in Schottland ist für Juli 2019 angekündigt. Bis dahin hält er uns in Atem.


    * NfK-Mitglied und Autor Ulrich Magin konnte mit seinem Artikel „Genese des Loch Ness Monsters 1933 bis 1934 belegen, dass der moderne Mythos gezielt verbreitet wurde.


    Quellen:

    Otago.ac.nz: First phase of hunt for Loch Ness monster complete – vom 28.06.2018

    The Scotsman: Loch Ness monster study makes ‘surprising’ find – vom 01.06.2019