Englischsprachige Sachbücher

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Was im deutschsprachigen Bereich fehlt, gibt es in Großbritannien und Amerika in großer Zahl. Leider sind sie schwer zu beschaffen, aber gelegentlich gibt es eine gute Chance.

Wer klopft denn da? Die vermutlich beste aktuelle Sachbuchreihe zum Bigfoot

In der (bis jetzt) vierteiligen Reihe Wood Knocks sammeln die beiden bekannten Bigfoot-Forscher David Weatherly und Lyle Blackburn die bekanntesten Kryptozoologen, ihre Arbeiten und Meinungen über den Bigfoot.
Die Stärke der Reihe liegt in den zahlreichen Ansichten, die aus unterschiedlichsten Richtungen kommen.Für alle Bigfoot-Freunde sehr lesenswert, auch weil hier einige neue Fakten zu finden sind.

So geht Bigfoot-Forschung

Schon am Titelbild ist zu erkennen: Jeff Meldrum hat auch die Öffentlichkeitsarbeit drauf. Trotzdem bringt er es fertig, in das sehr umstrittene und unruhige „Forschungsfeld“ Bigfoot/ Sasquatch Ruhe und wissenschaftliche Arbeit zu bringen. Über die Herkunft seiner Spuren und anderen Sekundärbeweise kann man diskutieren, die Art, nach der Meldrum sie bearbeitet, ist absolut sauber. Ob man den Schlußfolgerungen des Autors immer folgen mag, sei dahin gestellt.

Für Kryptozoologen, die nicht einfach nur Ergebnisse zitieren möchten, sondern auch daran interessiert sind, wie sie entstehen, für Freunde von Bigfoot oder Sasquatch ein Muss. Sasquatch: Legend Meets Science ist in englisch geschrieben, aber aufgrund Meldrums Erfahrung als wissenschaftlicher Publizist sehr gut lesbar.

Ein Dino-Sachbuch, das sich wie ein Roman liest

In Tyrannosaurus Sue beschreibt Bob Bakker nicht nur das (mögliche) Leben des größten, je gefundenen Tyrannosauriers sehr spannend. Nein, er geht auch auf Ereignisse 66 Millionen Jahre nach seinem Tod ein. Ein kommerzieller Fossiliensucher, ein engagierter Staatsgeologe, ein Indianerstamm, eifersüchtige Akademiker, schießwütige Polizisten und ein gewinnorientiertes Auktionshaus sind die Zutaten für einen Wissenschaftsthriller mit Biss!

„Das ist unmöglich!“ sagen wir schnell…

unser Autor Ulrich Magin ist dann dabei. In INVESTIGATING THE IMPOSSIBLE untersucht er genau solche Phänomene: Versteinerte Schiffe auf Bergspitzen, überlebende Plesiosaurier und nicht zu vergessen: Vulkane in Kalkgestein.

Man müsste bei den zusammengetragenen Phänomenen einen Spinner erwarten. Nur ein Skeptier wie Magin kann diese Unglaublichkeiten sauber aufs Papier bringen und analysieren.