Freitagnacht-Kryptos: Der Fisch mit GooGoo-Augen

Lesedauer: etwa 2 Minuten
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Aus der Zeitschrift „Wauwatosa News“ vom 17. September 1909

 

wauwatosa news

„Fisch mit GooGoo-Augen.“

Über ein Lebewesen mit Augen von der Größe eines Lokomotiv- Scheinwerfers

Der Kapitän Ross des Dampfers Dakotah unter der Flagge der Standard Oil Company, der gestern aus Manila heimgekehrt war, genoss am 11. Juli einen kurzen, aber seelenerregenden Flirt mit einem seltsamen Fisch.
Im Logbuch der Dakotah wird das flossige Rendezvouz als 12 m lang und 3 m breit beschrieben, mit einem höhlenartigen Mund und sehr großen Augen.
Kapitän Ross war auf der Brücke, als ein Kamerad ihn auf etwas aufmerksam machte, das er für einen Wal auf Backbord hielt. Als sie sich in etwa dreißig Metern Entfernung zu dem Monster befanden, sahen sie, dass keine Ähnlichkeit zu einem Wal bestand.

 

Wer weiß, was Kapitän Ross in der Nacht beobachtete?

 

„Als wir uns näherten“, sagte Captain Ross, „drehte die Kreatur ihren Kopf dem Schiff zu. Es war das wildeste Gesicht, das ich je gesehen habe. Das Maul war weit wie der Eingang eines Eisenbahntunnels, und die Augen groß wie Lokomotivscheinwerfer. Bei aller Wildheit des Gesichts hatten die Augen aber doch einen freundlichen Ausdruck in sich. In der Folge haben wir das Tier aufmerksam beobachtet. Gerade als wir fast direkt daneben waren, rollte es diese sanften Augen in einer verrückten Weise und sank außer Sichtweite. Ein Wal wäre kopfüber hinuntergegangen und hätte mit seinem Schwanz zum Abschied gewinkt. Wir haben den Schwanz dieses Tieres nie gesehen, und ob er mit seinen Augen „Auf Wiedersehen“ oder „Kommt, Männer“ sagte, ist mehr als ich sagen kann. Ich bin seit vielen Jahren auf See, habe aber noch nie einen solchen Fisch gesehen.“

 

45° 30′ N, 152° W, hier ist absolut nichts los.
 

Als Beweis dafür, dass der beschriebene Fisch real war, zeigt Kapitän Ross auf den Eintrag im Logbuch, der besagt, dass die Begegnung bei 45 Grad 30 Minuten nördlich und 152 Grad westlicher Länge stattgefunden hat.

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