Freitagnacht-Kryptos: Der riesige Gletscherfrosch

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Als größte Froschart der Welt gilt der 1905 in Kamerun entdeckte afrikanische Goliathfrosch (Conraua goliath). Seine Länge beträgt vom Kopf bis zur Körperspitze 40 Zentimeter, mit ausgestreckten Beinen 60 bis zu 80 Zentimeter. Die größte Kröte der Welt ist die südamerikanische Aga-Kröte (Rhinella marina, Syn.: Bufo marinus), die bis zu 22 Zentimeter lang wird.

 

Sie alle schlägt der riesige Gletscherfrosch bei weitem – wenn es ihn gibt …

Hindukusch
Der Hindukusch, ist er die Heimat eines verborgenen Riesenfrosches?

 

„The Himalayan Journal“ schreibt 1929 auf S. 72:

 

 

Der Gletscherfrosch, von dem ich glaube, dass er existiert, soll von vielen Shikaris und anderen gesehen worden sein, die Gelegenheit hatten, die höheren Moränen zu besuchen. Eine konservative Größenschätzung, die auf den Zeugenberichten gründet, beträgt etwa zwölf Zentimeter in der Länge.

 

Das Cornhill-Magazine weiß mehr

Mehr erfahren wir 1938 durch Captain B. H. W. COBB, R.E. im „Cornhill Magazine“ (S. 840):

Chitral liegt am Fuße des Tirich Mir (Foto: Aftabbanoori, CC 4.0)

 

 

„Wo sich Indiens nördlichste Grenze zwischen den mächtigen Gipfeln und Gletschern des Karakorams und des Hindukuschs schlängelt, liegt das faszinierende kleine Land Chitral. Weiter nördlich davon ist die Wiege des Oxus in den hohen Pamirs. […]

 

Für den Sportler ist Chitral auf jeden Fall ein wahres kleines Paradies. In den unzugänglicheren Regionen tummelt sich Steinbock und Markhor, Rotbär und Schneeleopard; die tiefen Täler sind erfüllt vom herrlichen kleinen Wildvogel, dem Chikor. […]

 

In seinem [Chitrals] Zentrum erhebt der Tirich Mir seine messerscharfen Grate bis auf 26.550 Fuß, Er ist bisher von Menschen nicht bestiegen worden und wird von den Einheimischen mit ganzen Armeen malerischer Feen bevölkert, einige davon gut und einige schlecht. Selbst die Gletscherspalten sind von dem gefürchteten ‚Boghazoo‘, dem Gletscherfrosch, bewohnt, der bis zur Größe einer kleinen Kuh heranwächst und von all jedem Glücklosen lebt, die seine verborgenen Heiligtümer betreten. Der Chitral River fließt durch tiefe Schluchten das Zentraltal des Landes hinab und mündet bei Jelalabad in Afghanistan in den Kabul.“

 

 

Quelle: The Cornhill-Magazine

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