Freitagnacht-Kryptos: Eine Seeschlange in der Ostsee?

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Unter der einfallslosen, dann aber auch schon wieder witzigen Überschrift „SEA SERPENT SEEN IN THE SEA“ berichtet die neuseeländischen Zeitung „Pelorus Guardian and Miners’ Advocate“ vom 30. November 1917 über das Auftauchen einer Seeschlange vor der schwedischen Ostseeküste:

Schären Stockholm
Die Schären bei Stockholm von einem Schiff aus. So ähnlich könnte es auch für Major Smith ausgesehen haben

 

Major O. Smith, ein Offizier der schwedischen Armee, beschrieb in ‚Nature‘ eine Seeschlange, die er in der Ostsee in der Nähe von Stockholm beobachtet hat.

 

‚Um 2.25 Uhr‘, schreibt er, ‚sahen wir plötzlich eine Bewegung des Wassers wie ein Wellenkräuseln, die weniger als 300 Fuß [90 m] von uns entfernt war. Das Meer war ruhig und es gab kein Boot oder irgendetwas anderes, das eine solche Bewegung hätte verursachen können. Bei genauerem Hinsehen sahen wir alle sehr deutlich einen Kopf, der dem einer riesigen Schlange glich, und der größer war als der eines Mannes, leicht gestreckt, der auf einem Schlangenleib thronte, der etwa fünfundsiebzig Fuß [22,50 m] lang war.

 

Das Tier schlängelte sich und formte mindestens zehn verschiedene Bogen, und ein großer Teil seines hinteren Körpers befand sich über dem Wasser. Wir beobachteten diese seltsame Kreatur mehr als eine Minute lang, sie schwamm mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Knoten. Ich habe viele Delfine und Wale gesehen und kenne ihre Bewegungen. Die dieser Seeschlange waren ganz anders.‘

 


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Quelle: Nationalbibliothek Neuseeland: Tageszeitungen

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