Freitagnacht-Kryptos: Monster mit vielen Hörnern. Große Geschichte aus Wisconsin

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Eine kürzlich erschienene Ausgabe des „Timberman“ berichtet von der angeblichen Gefangennahme eines sogenannten schwarzen Hodags.

Fluss Wisconsin
Was macht so ein wilder Hodag in der ruhigen Landschaft von Wisconsin?

Die Erfassung soll von einem E.S. Shepard stammen, der als bekannter Stammholz- Fahrer und Zuglotse aus Rhinelander, Wisconsin, beschrieben wird. Mr. Shephard soll die seltsame Kreatur in der Nähe der Linie der Rhinelander- und St. Paul-Eisenbahn gesehen haben. Er war zu dieser Zeit auf der Jagd. Und wie es bei Jägern in der Wildnis von Nordwisconsin scheinbar üblich ist, hatte er seine Kamera dabei, wahrscheinlich in der Hoffnung, einen Schnappschuss von dem Monster zu bekommen.

Dieser Hodag ist gefürchtet

Dieser schwarze Hodag soll in der Vergangenheit viele Haustiere getötet haben. Es war während einem seiner halbwöchentlichen Besuche am Lake Goodyear, als Mr. Shephard es schließlich sah. Das Tier kam in regelmäßig an diesen Ort, um sich von Schlammschildkröten und Wasserschlangen zu ernähren.

 

Wald
„Da hinten ist er. Ich hab ihn gesehen! Hinter dem Baum da. Ganz sicher!“

Nachdem der Holzkreuzer ein Foto des Monsters bekommen hatte, rief er einige Holzfäller herbei, mit deren Hilfe er sich an die Verfolgung machte. Sie sollen es bis zu seinem Nest in einer alten verlassenen Eisenmine zurückverfolgt haben. Die Verfolger befestigten unter gebührender Berücksichtigung ihrer Sicherheit einen mit Chloroform gesättigten Schwamm an einer Stange und ließen ihn vor der Nase des Tieres fallen. Es scheint auch üblich zu sein, dass Wisconsin-Jäger Chloroform und Schwämme mit sich führen, wenn sie dem Wild auf der Fährte sind.

 

Offenbar ein sehr wildes Tier

Wie auch immer, der Hodag war betäubt und wurde in diesem Zustand nach Rhinelander gebracht, wo ein ähnliches Nest für ihn eingerichtet wurde. Laut dem aufrichtigen Chronisten ist die Kreatur jedoch so wild und unbändig, dass es für notwendig gehalten wird, sie ständig unter dem Einfluss von Drogen zu halten. Mehrere Hunde, die den Hodag angriffen, wurden sofort von ihm getötet, und es wird ernstlich hinzugefügt, dass er, nachdem er sie mit wütenden Schlägen getötet und das Leben mit seinen Krallen aus ihnen herausgedrückt hatte, sie in Stücke riss und sie, nachdem er sie in Schlamm getaucht hatte, mit großer Begeisterung verschlang. Während das Tier auf diese Weise gefüttert wurde, stieß es das unheimlichste Heulen aus, das man sich vorstellen konnte, welches halb dem Brüllen eines verrückten Stiers ähnelte, halb dem Brüllen eines Löwen, nur erheblich lauter.

Farm in Wisconsin
Hat man der Zeitung einen Bären bzw. einen Hodag aufgebunden?

 

Dieses Rind legt Eier!

Dies ist nicht alles, was an dem Hodag seltsam ist, dessen wissenschaftlicher Name nach unserer Information „Bovinus spiritualis“ lautet. Es scheint, dass diese rinderartige Kreatur auch Eier legt, von denen einige in ihrem Nest gefunden wurden. Leider sagt die Erzählung nicht, wie viele. „Es wird geschätzt“, sagt der begabte Arbeiter, „dass die Eier bald schlüpfen werden und seine Tierhalter werden große Sorgfalt darauf verwenden, die Gewohnheiten des Monsters zu beobachten. Und auch darauf, dass keines von ihnen entkommen wird, um die Haustiere in diesem Abschnitt zu jagen.“ Wie es das Alttier in der Vergangenheit bekanntlich getan haben soll.

 

Es ist zu hoffen, dass der gefürchtete Hodag endgültig ausgerottet werden kann, und da nur für diese eine Familie Beweise vorliegen, ist es wahrscheinlich, dass das humane Ziel bald erfolgreich erreicht werden kann.


Der HodagWilliam T. Cox berichtete in seinen „Kreaturen der Holzfäller“ ebenfalls von einem Hodag. Abgesehen von einigen eher generellen Attributen hat dieser jedoch kaum Ähnlichkeit mit dem schwarzen Hodag.

 

Link zum Artikel: „Der Hodag

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