Breaking News: das Jahrbuch ist da

Lesedauer: etwa 3 Minuten
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Eine der Aufgaben, die sich das Netzwerk für Kryptozoologie zueigen gemacht hat, ist die Publikation „Jahrbuch für Kryptozoologie“. Die Jahrbuch-Redaktion sammelt hierzu außergewöhnliche kryptozoologische Ereignisse des vergangenen Jahres sammeln und stellt sie in diesem Jahrbuch der Allgemeinheit zur Verfügung.

Akademische Zurückhaltung für wissenschaftliche Inhalte

Nüchtern, ja akademisch kommt es daher, ja es wirkt wie eine Zusammenstellung der Manuskripte eines kleinen Fachkongresses, den das einladende Institut herausgegeben hat. Es ist kein Buch, das man im Buchladen „mal eben“ mitnimmt, weil der Titel Abenteuer verheißt oder der Umschlag geheimnisvoll wirkt. Dieser leise Auftritt ist beabsichtigt. Schon das Erscheinungsbild des Buches soll jegliche Verbindung zu zweitklassigen Abenteuergeschichten und B-Movies aus dem Tierhorror-Genre kappen.

 

Die nüchterne Form entspricht wiederum dem Inhalt, der faktenbasiert und naturwissenschaftlich aufbereitet ist, Beobachtungen, Interpretationen, Vergleiche zum Bekannten, jenseits des Verdachtes, in die Aluhut-Träger-Ecke abzudriften.

 

Als Anthologie ist das Jahrbuch sehr vielfältig aufgestellt. So vielfältig wie die Autoren, die aus mindestens vier unterschiedlichen Ländern kommen. Dadurch kommen einige neue Informationen nach Deutschland, die hier bisher völlig unbekannt waren. Ich bin sicher, jeder Leser und jede Leserin findet einen Beitrag zum Einstieg, und wird es nicht bei dem einen Beitrag belassen:

 

Unboxing Jahrbuch Kryptozoologie
Unboxing ist immer schön, vor allem, wenn dann das selbst erstellte Buch aus der Kiste kommt: Die Jahrbücher 2020 sind da und sofort verfügbar. Foto: N.G. Cincinnati

Was den Leser oder die Leserin erwartet:

  • Peter Ehret & Ulrich Magin: Riesenschlangen in Spanien
  • Markus Bühler: Ein bizarrer Hybride aus Narwal und Beluga. Die Rekonstruktion des vielleicht merkwürdigsten Wals der Welt
  • André Kramer: Der „Bauernschreck“ in der Steiermark. Ein früher Fall der Alien-Big-Cat in Mitteleuropa?
  • Javier Resines: Menschenfressende Bäume. Expeditionen ins Unbekannte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Hartmut Schmied: Inspiration Meeresforschung. Mein Weg zur Kryptozoologie
  • Ulrich Magin: Lake Monsters of Central and northern South America
  • Michel Meurger: Tabaksüchtige Riesen. Das Missgeschick des Holzfällers Albert Ostmann – Erlebnisbericht oder Erzählmotiv?
  • Joerg Hensiek: Leben die „Wilden Banditen“ noch? Der chinesische Wildmensch in „China Caravans“ von Robert Easton und Fred Meyer Schroder
  • Sergio Abram: Der Luchs Lynx lynx (L., 1758) in Trentino-Südtirol, Italien. Sichtungen von 1954 bis 2008
  • André Kramer: Ralf – ein Chupacabras im Schafspelz
  • Frank Brandstätter: Beutelwölfe im Kino
  • Michel Raynal: Über eine nicht auffindbare Zeichnung vom Stollenwurm im Schweizer Almanach Alpenrosen (1841)
  • Sergio Adam: Der Marderhund Nyctereutes procyonoides (Gray, 1834) in Trentino-Südtirol und Italien. Sichtungen 1985 bis 2019
  • Frank Brandstätter: „Der Stab des Mose“ – Entlarvung eines Wunders
  • Natale Guido Cincinnati: Eine Riesenschlange in Wiener Bronze
  • André Kramer: Wenn Füchse Schuhe klauen
  • Michael F. Carrico: They Exist
  • Natale Guido Cincinnati: Fotografie eines hundeartigen Tieres in Hannover
  • Hans-Jörg Vogel: Auf der Suche nach dem Seemonster im albanischen Prespa-See

 

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Jahrbuch für Kryptozoologie

Im Jahrbuch für Kryptozoologie sammeln die Herausgeber aus dem Netzwerk für Kryptozoologie (NfK) Ereignisse aus der Kryptozoologie, die noch nicht oder nur auszugsweise publiziert wurden.
Die Anthologie ist am 05.09.2020 erschienen, hat 240 Seiten und ist nur über das Netzwerk für Kryptozoologie erhältlich. Es kostet € 12,90, zuzüglich Versand (€ 2,20 im Inland und € 3,50 ins Ausland).

 

Das Jahrbuch kann über diesen Link direkt bestellt werden

 

Sobald das Jahrbuch in der Redaktion der Webseite angekommen ist, werden wir eine ausführlichere Besprechung liefern. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld.

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