Kryptozoologische Presseschau 21/2020

Lesedauer: etwa 12 Minuten
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Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie immer montags gibt es auch diese Woche die kryptozoologische Presseschau, heute am Towel Day. Er geht auf Douglas Adams, den Autor von „Per Anhalter durch die Galaxis“, zurück. In dem Buch geht es unter anderem um einen gleichnamigen Ratgeber und der schreibt zu Handtuch folgendes:

 

Handtuch, das:

Ein Handtuch, so heißt es, ist ungefähr die kolossal nützliche Sache, die ein interstellarer Anhalter haben kann. Teilweise hat es einen hohen praktischen Wert.

  1. Du kannst es zum Wärmen um dich wickeln, während du über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpfst.
  2. Man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V drauf liegen, während man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet.
  3. Du kannst unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen.
  4. Man kann es als Segel an einem Mini-Floß verwenden, um den trägen, bedächtig strömenden Moth Fluss hinunter zu segeln.
  5. Wenn es nass ist, ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe.
  6. Bei Gefahr kann man das Handtuch als Not-Signal verwenden.
  7. Man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder um dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen.
  8. Und sich natürlich kann man damit abtrocknen, wenn es noch sauber genug zu sein scheint.

Noch wichtiger ist, dass ein Handtuch einen immensen psychologischen Wert hat. Wenn ein Strag (= Nicht-Anhalter) aus irgendeinem Grund bemerkt, dass ein Tramper sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch davon ausgehen, dass er auch im Besitz von Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug, usw. ist.

Darüber hinaus leiht der Strag dem Tramper dann gerne einen dieser Gegenstände oder ein Dutzend anderer, die der Tramper versehentlich „verloren“ haben könnte. Was der Strag denken wird, ist, dass jeder Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und immer noch weiß, wo sein Handtuch ist – eindeutig ein Mann ist, mit dem man rechnen muss.

 

 

Der Towel-Day wird von Fans des „Anhalters“ und Nerds überall auf der Welt begangen, um Douglas Adams, der 2001 im Alter von nur 51 Jahren starb. Der Bedeutung des Handtuches für interplanetare Tramper zufolge haben sie alle an diesem Tag ihr Handtuch dabei…

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen, bleibt gesund und Don’t Panic!

 

Eurer / Ihr

 

Tobias Möser


Per Anhalter durch die Galaxis

Arthur Dent hat einen schlechten Tag. Sein Haus muss einer Umgehungsstraße weichen, aber das wird schnell zur Nebensache, denn sein bester Freund entpuppt sich als Außerirdischer – ach ja, und die Erde wird gesprengt, um einer Umgehungsstraße zu weichen.
Die ironische bis sarkastische Science-Fiction Parodie ist als erster Band einer fünfbändigen Trilogie zu einem Kultbuch der Nerds und der Generation X geworden. Kein Wunder, dass es Kaffeebecher und natürlich Handtücher mit der Aufschrift „42“ gibt.

Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis hat das Denken einer ganzen Generation geformt – und ist nebenbei umwerfend komisch.


Bayern: Körperteile eines Menschenaffen im Wald gefunden

Der Hund eines Försters hat am Dienstag, 19.5.2020 in einem Wald bei Grafrath (30 km westlich von München) eine Hand und einen Fuß eines Menschenaffen gefunden. Vermutlich stammen sie von einem Bonobo oder einem Schimpansen. „Mit Haut, Haaren und Fingernägeln, alles dran. Knapp über dem Handgelenk sauber abgeschnitten“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

 

„Bis jetzt stehen wir vor einem vollkommenen Rätsel“, sagte der Polizeisprecher. Seit dem Fund am Dienstag seien noch keine konkreten Hinweise eingegangen. Die beiden Funde gingen zur Untersuchung zunächst an das Veterinäramt Fürstenfeldbruck, das sie weiter an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gegeben hat. Mit Ergebnissen rechnet man im Laufe dieser Woche.

 

Laut dem Merkur lagen die Gliedmaßen anscheinend erst recht kurz im Wald, möglicherweise wurden sie vorher tiefgekühlt gelagert.

 

Der Focus bezieht sich auf die Bild, die ebenfalls vermutet, die Gliedmaßen hätten mehrere Jahre im Wald gelegen und seien vorher tiefgefroren gewesen. Laut Bild hat ein Anwohner vor Jahren mal einen Kleinaffen bei sich zuhause gehalten. Dieser Mann soll aber bereits seit mehr als 20 Jahren tot sein.

Wie in solchen Fällen üblich, gibt es Spekulationen, ein Forschungslabor hätte einen illegal gehaltenen Affen still entsorgen wollen. Dies ist ziemlicher Quatsch: wozu soll jemand an Affen forschen, wenn er die Ergebnisse nicht den Behörden vorlegt und das kann er nur, wenn der Affe nachweislich legal erstanden und gepflegt wurde. Auch eine Ethikkommission muss sich mit solchen Versuchen im Vorfeld befassen.
Die Entsorgung hingegen ist kein Problem: jedes Tierversuchslabor hat ein Tierkrematorium, in dem tote Tiere verbrannt werden. Ein Tier quasi scheibchenweise in den Wald zu bringen, hätte keinen Sinn.


Vermeintliche Alien Big Cat in Waltersdorf

Savannah-Katze, die am 21.5.2020 bei Berlin ausgebüchst war
Das vermeintliche Raubtier, „nur“ eine Savannah-Katze. Foto: Polizei Brandenburg

Am vergangenen Mittwoch hatte ein Einwohner aus Waltersdorf (Landkreis Dahme-Spree) die Polizei alarmiert. Er habe eine Raubkatze gesehen.

Die Polizei nahm diesen Hinweis ernst und forderte die Anwohner auf, zuhause zu bleiben. Gleichzeitig ging man mit einem großen Aufgebot einschließlich Hubschrauber auf Großkatzenjagd. Als dann die Beamten das Tier entdeckten, entpuppte es sich als Savannah-Katze, ein Hybride aus Hauskatze und Serval.
Die großen und schlanken Tiere mit geflecktem Fell können auf größere Entfernung von ungeübten Beobachtern tatsächlich mit Geparden verwechselt werden.

 

Wie sehr die Größenwahrnehmung auch schon bei mittleren Entfernungen und fehlendem Größenvergleich fehlgeht, konnten die Mitarbeiter des Wildnisszentrums am Kaltenbronn vor kurzem eindrucksvoll demonstrieren.

 

Quelle: Berliner Morgenpost vom 21.05.2020


Beutelwolf: erneut Filmsequenz aufgetaucht

Erneut wurde eine bisher unbekannte Filmsequenz vom Beutelwolf veröffentlicht. Der nur wenige Sekunden lange Filmschnippsel zeigt Benjamin, den letzten bekannten Beutelwolf im Beaumaris-Zoo in Hobart. Das Tier bewegt sich in seinem Käfig, durch Rappeln an einem Gitter versuchen Tierpfleger, es zu mehr Action zu bewegen.

 

Benjamin starb etwa ein Jahr später, er bzw. sie war das letzte bekannte Exemplar dieser Art, der Endling.

 

 

Deutscher bricht ins Australia Museum in Sydney ein und macht Selfies

Ein 25jähriger Deutscher ist vor etwa 14 Tagen in das Australia Museum in Sydney, eines der größten Naturkundemuseen des Kontinents eingebrochen. Er machte dort einen Rundgang durch die Dinosaurier-Abteilung, steckte seinen Kopf in das weit geöffnete Maul eines Schädels und machte fleissig Selfies. Am Ende stahl der Student noch einen nicht näher genannten Kunstgegenstand.

 

Selfie mit Theropode
Eines der dämlichsten Selfies, die man sich vorstellen kann, oder?

 

Das Australia Museum ist das älteste naturhistorische Museum der Welt. Es ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten bis mindestens August für Besucher geschlossen.

Quelle: Monopol-Magazin


Crystal Palace Dinosaurier beschädigt

Die Dinosauriermodelle von Bildhauer Waterhouse Hawkins, 1854, waren die ersten Nachbildungen der Riesenreptilien, die je erstellt wurden. Durch eine Ausstellung im -mittlerweile nicht mehr existenten- Crystal Palace in London wurden sie weltberühmt, was der Popularität der Riesenechsen einen gewaltigen Aufschub brachte.
Mit heutigen Rekonstruktionen stimmt nicht mehr viel überein, aber beeindruckend bleiben diese Statuen auf jeden Fall. Einige von ihnen sind seit langem auf einer Insel im Crystal Palace-Park untergebracht.

Iguanodon-Modelle
Die Iguanodon-Modelle im Crystal Palace Park. Foto by Jes from Melbourne, CC 2.0

In den letzten Tagen wurden einige dieser Statuen beschädigt. Am 18 Mai entdeckte ein Spaziergänger schwere Beschädigungen an der Megalosaurus-Statue. Am Freitag, 23. Mai  bemerkte man, dass die Geweihe des Riesenhirsches fehlen. Da zu dem Zeitpunkt scharfer Wind wehte, könnte auch dies die Ursache gewesen sein.

 

Quelle: Frieds of Crystal Palace Dinosaurs

 


Neu beschrieben:

  • Aus dem Indopazifik ist mit Sphyraena stellata eine neue Art Barracuda beschrieben worden. Die Autoren haben zwei ältere Arten gleichzeitig neu beschrieben. Die Arbeit ist in der Zootaxa erschienen: http://dx.doi.org/10.11646/zootaxa.4772.3.6
  • Wissenschaftler haben aus dem Lake Mai-Ndombe in der Demokratischen Republik Kongo eine bisher unbekannte, semi-aquatisch lebende Kobra beschrieben. Naja nana heißt das Tier jetzt und unterscheidet sich von anderen semi-aquatischen Kobras -oh Wunder- durch ihre geringe Größe sowie weitere morphologische Charaktere. Siehe auch: COLLET, Marcel & Jean-Francois TRAPE 2020. Une nouvelle et remarquable espèce de naja semi-aquatique (Elapidae, sous-genre Boulengerina Dollo, 1886) de la République Démocratique du Congo. Bull. Soc. Herp. Fr. (2020) 173 : 41-52
  • Wieder einmal hat Pfauenspinnen-Spezialist Joseph Schubert zugeschlagen. In einem bereits im März publizierten Paper beschrieb er diesmal sieben neue Arten der Gattung Maratus. Damit sind jetzt 85 Arten der winzigen, bunten Spinnen, von denen 84 ausschließlich in Australien vorkommen.
  • In einer neuen Studie haben Yonela Sithole von der Rhodes University und dem South African Institute for Aquatic Biodiversity und Kollegen die weit verbreitet Wellenmuränen (Gymnothorax undulatus) revidiert. Dabei beschrieben sie eine neue Art, Gymnothorax elaineheemstrae aus dem westlichen Indischen Ozean.

 

Douglas Adams: Die letzten ihrer Art

Der für humorvolle Science-Fiction bekannte Autor begleitet als absoluter Laie einen bekannten Forscher, Mark Carwardine, der auf der Suche nach den letzten Exemplaren aussterbender Tierarten ist, den Endlingen.

Ein ungewöhnlicher Reisebericht, bei dem selbst Douglas Adams angesichts der Tragik des Aussterbens gelegentlich der Humor im Halse stecken bleibt.

Die Letzten ihrer Art befasst sich mit einigen Tierarten, die auch hier Thema waren, so dem Kakapo oder dem Nördlichen Breitmaulnashorn.

 


Kurz gemeldet:

Rezent

  • Forscher um Ann Gibbons haben den ältesten Nachweis eines Homo sapiens in Europa gefunden. Die 47.000 Jahre alten Überreste stammen aus einer Höhle in Bulgarien. Die Jäger zerlegten Wisente (in der Originalarbeit als Bison bezeichnet), Wildpferde, Höhlenbären und hinterließen Knochen und Artefakte in der Höhle zurück. Originalarbeit

Ausgestorben

  • Titanichthys, ein gewaltiger, bis 5 m langer Panzerfisch aus dem Devon stellt sich nach einer neuen Untersuchung als Planktonfresser heraus. Die riesigen Kiefer des 380 Millionen Jahre alten Fisches waren nicht zum Zubeißen, sondern zum Aufsperren und Filtern geeignet, ähnlich wie moderne Riesenhaie. Originalarbeit
  • An der berühmten Fundstelle in Schöningen (bei Helmstedt) haben Archäologen das nahezu vollständige Skelett eines subfossilen Elefanten der Art Palaeoloxodon antiquus gefunden. Dies ist der erste derartige Fund in Deutschland. Bei dem Tier handelt es sich um ein altes Weibchen mit 2,3 m langen Stoßzähnen und einer Schulterhöhe von 3,2 m. Vermutlich starb das Tier den typischen Elefanten-Alterstod infolge Mangelernährung aufgrund der abgenutzten Backenzähne.
    Schöningen gilt als eine der wichtigsten altsteinzeitlichen Fundorte in Deutschland.
  • In Australien haben Paläontologen die fossilen Wirbel eines elaphrosaurinen Therpoden ausgegraben. Er ist etwa 110 Millionen Jahre alt und der erste seiner Unterfamilie, der aus Australien bekannt wird.
  • Die großen Fleischfresser unter den Dinosauriern waren offenbar weniger auf Geschwindigkeit, sondern mehr auf energieeffizientes Langstrecken-Gehen ausgelegt. Jedenfalls besagt das eine neue Studie an 70 Dinosaurierarten. Was das über die Ökologie des Erdmittelalters aussagt, wird sicherlich bereits fleißig diskutiert. Originalarbeit, Bericht bei Sci-News. Markus Kretschmer ist gestern bereits ausführlicher auf das Thema eingegangen.

Strandfunde

  • Auf Sylt ist am letzten Sonntag ein Weißschnauzen-Delfin tot gestrandet. Das Tier war in schlechtem Gesundheitszustand und unterernährt. Diese Art kommt nur selten in die deutsche Nordsee, daher berichteten zahlreiche Nachrichtenkanäle darüber.
  • In einer sehr abgelegenen Gegend Südaustraliens, ca. 400 km westlich von Melbourne, nahe der Kleinstadt Port MacDonnell ist ein 12 m langer Bartenwal gestrandet. Nationalpark-Ranger Ross Anderson arbeitet mit dem South Australian Museum zusammen, um das Jungtier zu identifizieren. „Wir sind noch nicht 100% sicher, aber vermutlich ist es ein Finnwal oder ein Seiwal“. Beide Arten sind in Australien sehr selten.
    Vermutlich lässt man den Kadaver an dem kaum erreichbaren Felsstrand, um dort seinen Zerfall zu verfolgen. „Es ist der sicherste Platz für die Allgemeinheit, hier kommt niemand vorbei“.
  • Bei Sayulita, Nayarit, Mexico ist am 21.05.2020 ein Cuvier’s Schnabelwal tot oder sterbend gestrandet. Lokale Walforscher sagten aus, dass sie die Art in der Nähe noch nie beobachtet haben. Die Meldung kam über Facebook.
  • Und noch eine Meldung über das „Buch der Gesichter“: Bei Dennis, Massachusetts ist ein toter Gervais-Schnabelwal, Mesoplodon europaeus tot angeschwemmt worden. Forscher des Marine Mammal Rescue Team führten noch an Ort und Stelle eine Nekropsie durch. Dabei stellten sie fest, dass das Tier schwanger war. Sonstige Daten wurden noch nicht veröffentlicht.

 


Feld-Ornithologisches

Neu in der vergangenen Woche

  • In Oldendorf bei Stade an der Unterelbe wird seit Mittwoch ein adulter Jungfernkranich beobachtet. Jungfernkraniche treten als Einzeltiere in Nordwestdeutschland immer wieder auf, offenbar als Gäste aus den Niederlanden. Der Redaktion ist nicht bekannt, ob es sich um immer neue Gefangenschaftsflüchtlinge handelt, immer die bzw. dasselbe Tier ist oder ob sich dort eine kleine Population etabliert.
  • Auf dem Golfplatz Vechta-Welpe ist seit mindestens 16.05. ein Schneesichler (Eudocimus albus) unterwegs. Die Art stammt von den tropischen und subtropischen Atlantikküsten Amerikas, so dass man von einem Gefangenschaftsflüchtling ausgehen muss, auch wenn er nicht beringt ist.
  • Auf der Insel Föhr sitzt ein Schwarzstirnwürger (Lanius minor) und scheint sich wohl zu fühlen. Er blieb mindestens bis Mittwoch vor Ort.
  • Bei Ramsau bei Berchtesgaden ist ein etwa dreijähriger Bartgeier kurz eingeflogen.
  • Ein Sichler war am Dienstag bei Gundelfingen an der Donau und ließ sich dort fotografieren.
  • Zusätzlich zum Randowbruch ist ein weiterer Kaiseradler am Mittwoch bei Haslach im Kinzigtal aufgetaucht.
  • Am Donnerstag watete ein Terekwasserläufer (Xenus cinereus) durch die Pütte Mahnhamm bei Wremen, Kreis Cuxhaven.
  • Auf Helgoland kurt ein Buschrohrsänger, jedenfalls ist er auf dem Kurgelände unterwegs.
  • Ebenfalls auf Helgoland, aber auf der Düne hat sich eine Kurzzehenlerche eingefunden.

Die „immer noch da“-Meldungen:

  • Der Kaiseradler vom Randowbruch lässt sich weiterhin regelmäßig beobachten.
  • Der Seidensänger aus Monheim am Rhein lässt was von sich hören, bleibt aber unsichtbar.
  • Rallenreiher fielen in den letzten Wochen auf, diese Woche vom Ammersee, aus Essenbach in Bayern und
  • Die Meldungen über Seidensänger am Niederrhein bleiben, beziehen sich aber vor allem auf Monheim und wieder verstärkt auf die Niederlande.
  • Um die Doppelschnepfen ist es sehr ruhig geworden, eine einzige Meldung aus Rehburg-Loccum, unweit des Steinhuder Meeres kam bei der Redaktion an.
  • Rallenreiher waren in den letzten Wochen schon im Angebot, sie sind entweder ungewöhnlich zahlreich oder ungewöhnlich mobil. Diesmal melden Vogelbeobachter sie aus den Dankmarshäuser Rhäden in Thüringen, dem Schiaßer See bei Ludwigsfelde, ein anderes Tier am Isarstau Altheim sowie je mindestens ein Tier am Ammersee und am Chiemsee.

Zu guter Letzt:

Eine sehr ansprechende (Fantasie-) Darstellung des Balzverhaltenens eines Velociraptor mongoliensis. Es ist schön, dass sich die Idee der Vogelähnlichkeit immer weiter ausbreitet und nun auch beim Verhalten der Tiere angekommen ist. Auch wenn die Körperkontur trotz Gefieder mir zu wenig „vogelig“ ist, bestechen die Stimme und das Verhalten:

 

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