Kryptozoologische Presseschau 27/2020

Lesedauer: etwa 12 Minuten
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Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie immer montags gibt es auch diese Woche die kryptozoologische Presseschau.

 

In Brasilien ist am 15. Juni erneut ein Museum abgebrannt. Im naturhistorischen Museum der Federal University of Minas Gerais sind zahlreiche Räume ausgebrannt. Unersetzliches Material von Pflanzen, Tieren und Menschen wurde ein Raub der Flammen. Zwei Lagerräume voller Fossilien und großen archäologischen Objekten sind komplett ausgebrannt, ein dritter Raum mit Kunstobjekten und  Artefakten der indigenen Bevölkerung und biologischen Proben ist teilweise abgebrannt. Weitere Räume mit einer Insektensammlung, Muscheln, Vögeln, Säugetieren, menschlichen Knochen und ausgestorbenen Pflanzen sind fast völlig verloren. 

 

Soweit, so schlecht. Bemerkenswert ist, dass kurze Zeit vorher mehrfach vor Feuerrisiken im Haus gewarnt wurde. Es ist nicht der erste Brand in einem naturwissenschaftlichen oder naturhistorischen Museum in Brasilien. Im Gegenteil: diese Häuser scheinen in größten Land Südamerikas besonders feuergefährdet zu sein:

  • 2010: Das Butantan Institute in Sao Paulo brennt nieder. 90% der größten Schlangensammlung Südamerikas und ein kleiner Teil der Spinnensammlung fallen den Flammen zum Opfer.
  • 2012: Auf der brasilianischen Antarktis-Station zerstört ein Feuer 70% der Gebäude, zwei Menschen sterben.
  • 2013: Das Museum of Natural Sciences in Belo Horizonte brennt völlig aus.
  • 2015: Das Museum der portugiesischen Sprache wird von einem Feuer zerstört. Ein Feuerwehrmann stirbt.
  • 2018 Das National Museum in Rio de Janeiro fängt Feuer und wird durch den anschließenden Großbrand nahezu völlig zerstört. 90% der Sammlung von über 150.000 präkolumbianischen Artefakten, einer Tiersammlung von Weltgeltung mit zahlreichen ausgestorbenen Arten, und einer Dokumentation zahlloser ausgestorbener Sprachen der Amazonasindianer. Teilweise ging das gesamte Wissen über einzelne Völker verloren.
    (Quelle: nature)

Im Einklang mit der brasilianischen Realpolitik?

Das an sich genommen sind kulturelle Katastrophen, gegen den sich der Brand von Notre Damme de Paris als klein darstellt. Doch die Realpolitik Brasiliens spricht genau diese Sprache. Für Kultur- und Naturwissenschaftliche Forschung gibt es kein Budget, die Sicherheitsmaßnahmen sind selbst oft museumsreif.

 

Gleichzeitig fährt das Land, verstärkt seit Präsident Bolsonaro an der Macht ist, eine Realpolitik, die solche Brände möglich macht. Man will das Amazonasgebiet „entwickeln“, was Kahlschlag, Staudämme, Rinderweiden, Ölpalmen oder Sojafelder bedeutet. Wertvolle Biodiversität und indigene Völker, die Ansprüche stellen könnten, sind da nur im Weg. Die Ungleichverteilung der Mittel und die Not im Land ist so groß, ein durch „wertloses Zeug“ ausgebremster Agrarbaron findet immer jemanden, der für wenige Real Feuer legt – und jemanden, der für wenige Real mehr den Brandstifter als Zeugen für immer verschwinden lässt.

 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund!

 

Eurer / Ihr

 

Tobias Möser


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Darwin in der Stadt, Die rasante Evolution der Tiere im Großstadtdschungel

Evolution in Echtzeit: ein neuer Blick auf das geheime Leben der Städte

Amseln sind größer, dicker und lauter als ihre Artgenossen draußen im Wald und haben jede Scheu vor Menschen, Hunden und Katzen verloren. Regenwürmer kommen bestens zurecht in verdreckter Innenstadterde. Motten fliegen nicht mehr ins Licht. Gras gedeiht prächtig auf zinkdurchsetztem Boden. Und Kojoten warten an Ampeln. Tiere legen ererbte Verhaltensweisen ab. Man kann Evolution in Echtzeit beobachten, und das mitten in der Stadt. Das ist das große Wunder, das in diesem Buch gewürdigt wird.

 

Darwin in der Stadt hat in der deutschen Ausgabe 356 Seiten und ist in ein Hardcover gebunden. Das Buch ist am 30. November 2018 bei dtv erschienen.


Riesiger Kalmar vor Kalifornien gefangen

Outopst: riesiger Kalmar Humboldt
Der Kalmar posiert mit Shane Ranstrom und Clark Ward. Foto: S. Ranstrom

Zwei Berufsfischer haben vor der Humboldt-Küste im Norden Kaliforniens einen gewaltigen Kalmar aus dem Netz gezogen. Das Tier maß 14 ft. (ca. 4,25 m) in der Länge und wog 150 us-Pound (68 kg). Shane Ranstrom und Clark Ward von der „Joy Ann“ haben den Kopffüßler am 14. Juni aus 500 m Tiefe vor der Stadt Eureka gefangen.

 

Der Meeresbiologe Jeff Jacobson vom Humboldt State University Marine Lab sagte der Zeitung Outpost, er könne das Tier auf dem Bild nicht genau identifizieren und müsse es erst näher untersuchen. Das war aber nicht möglich, da die beiden Fischer ihren noch lebenden Fang wieder schwimmen ließen.

 

Mitglieder des NfK haben den Kalmar übereinstimmend als Mitglied der Gattung Onykia bestimmt – mit allen Einschränkungen, die eine Foto-ID mit sich bringt.

 

Quelle: Lost Coast Outpost vom 28. Juni


Taiwan: Sechs Megamouth-Haie in vier Tagen gefangen

Als ich den Artikel des Portals IFLScience las, musste ich stutzen. Bisher bin ich davon ausgagangen, dass die Riesenmaulhaie der Art Megachasma pelagios so selten sind, dass nur eine kleine zweistellige Zahl überhaupt je gefangen wurden, und dann das:

In der vergangenen Woche haben Fischer vor der Küste Taiwans 6 dieser Haie an nur vier Tagen gefangen. Doch das ist offenbar nur die Spitze des Eisberges, denn Environment & Animal Society of Taiwan (EAST) erklärte am 19. Juni:

 

 

„Die meisten Fischereiunternehmen bezeichnen die Megamouth-Fänge als unbeabsichtigten Beifang. 2018 – 19 waren nur drei Schiffe für 72 Megamouth-Fänge verantwortlich. In diesem Monat fingen vier Schiffe sechs Megamouth-Haie in nur vier Tagen.“

 

 

Jonathan Tree von der EAST sagte dem Portal IFLScience: „Weltweit gibt es 230 bekannte Fänge des Riesenmaulhais. 146 davon haben Taiwans Fischer gefangen, das sind fast 2/3 der weltweiten Fänge.“

Megachasma
Konservierter Riesenmaulhai Megachasma pelagios. Foto: OpenCage, CC 2.5

Unglücklicherweise erzielen diese seltenen Haie je nach Größe Preise von 6000 bis 180.000 $, wobei unklar bleibt, ob hier US$ oder Taiwan$ gemeint sind (100 Taiwan $ sind etwa 3 €). Die berechenbaren Tiere leben tagsüber in Tiefen von 120 bis 166 m und wandern nachts an die Oberfläche, wo sie in 12 bis 25 m und wegen ihrer langsamen Schwimmweise einfach zu fangen sind.
Taiwans Landwirtschaftsbehörde hat 2014 ein Berichtssystem eingeführt, nach dem jeder Megamouth-Fang binnen 24 h gemeldet werden muss. Es hat nur bei einer kleinen Zahl von Fischereibetrieben versagt, die aus diesen Tieren Profit schlagen wollen.

 

Quelle: IFLScience vom 1. Juli 2020 


Hawaii: Orcas erlegen Pottwal

Offshore-Orcas vor Kalifornien
Offshore-Orcas vor Kalifornien

Kayleigh Grant aus Kona, Hawaii berichtet auf Instagramm:

 

 

Wir stießen auf eine große Schule von etwa 25 bis 30 Pottwalen, die alle gruppiert und eng zusammen standen. Wir fanden dieses Verhalten seltsam, sie in so unmittelbarer Nähe zu sehen. Ungefähr 20 Minuten später tauchen Orcas aus dem Tiefwasser vor unserem Heck auf. Sie benutzen offenbar unser Schiff, um sich anzuschleichen, um einen der Pottwale zu töten! Mit der Cam konnte ich das Ganze vom Boot aus beobachten und sah, wie der Orca kräftig auf die Stirn des Pottwals schlug. Es hob beide Tiere aus dem Wasser, während sich der Orca an dem Pottwal festhielt!

Die Begegnung hinterließ eine riesige Blutlache und mein Mitfahrer griff schnell nach seinem Handy, um den Kill festzuhalten. Er beobachtete mehr Schwanzschläge und ein Breaching des Orcas, als sie ihre Beute in die Tiefe brachten.

 

 

Auf Instagram sind zwei kurze Videos zu sehen, jedoch nur der „Überwasser-Teil“.


Groß, größer, Dinosaurier – jetzt noch länger

Die Sonderausstellung „Groß, größer, Dinosaurier“ im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn wird coronabedingt bis zum 18. April 2021 verlängert.

Tinker, der junge Tyrannosaurus
Auch der junge Tyrannosaurus rex, „Tinker“ ist in Bonn zu sehen. Sie geht danach nach Deggendorf und wird in „Rocky“ umbenannt.

Wir haben die Ausstellung bereits besucht und waren begeistert.


Ein Löwe in Anatolien?

In der türkischen Provinz Corum im nördlichen Zentralanatolien soll ein Löwe sein Unwesen treiben. Die Bewohner eines Dorfes sind sich sicher und glauben, dass er in den letzten zwei Monaten zwei Rinder getötet hat. Einige wollen das Tier sogar gesehen haben.

 

Die Behörden haben Fotofallen installiert und suchen die Gegend mit Drohnen ab. Die Dorfbevölkerung hat sich zusammengeschlossen und geht mit Ferngläsern und Jagdflinten auf Löwenjagd. Ob es sich aber tatsächlich um einen Löwen handelt, zweifelt sogar die regierungsnahe Zeitung Hürriyet an.


Neu beschrieben:

  • Aus dem Malawisee wurde eine bisher unbekannte Art Buntbarsch beschrieben. Protomelas krampus gehört zu einer Gilde paedophager, also kinderfressender Buntbarsche. Alle Buntbarsche des Malawisees sind spezialisierte Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Tiere der neu beschriebenen Art schwimmen maulbrütende Weibchen von oben an, rammen sie und fressen die ausgespuckten Eier oder Larven. Die Tiere erreichen etwa 22 cm Länge. Die Originalarbeit findet sich unter DOIhttps://doi.org/10.5852/ejt.2020.672

 


Kegelrobben an Nord- und Ostsee geht es gut

Kegelrobben auf Düne bei Helgoland
Kegelrobben am Strand von Düne, der Nachbarinsel von Helgoland

Die Corona-Besucherflaute tut den Kegelrobben offenbar gut: In Niedersachsen, in Schleswig-Holstein und auf Helgoland ist ihre Population Deutschlands größten Raubtieres stark angestiegen. Das meldet das Wattenmeer-Sekretariat in Wilhelmshaven CWSS (Common Wadden Sea Secretariat).

Im niedersächsischen Teil des Wattenmeers mindestens 587 Tiere gezählt worden, 30% mehr als im Vorjahr. Möglicherweise können es noch zehn bis 15 Prozent mehr Tiere werden, sagte eine Sprecherin. Die Zählung in der Region Niedersachsen/Hamburg konnte nicht beendet werden. Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer stieg die Zahl der gesichteten Tiere auf 218 Kegelrobben an, ein Anstieg um 41% – auf Helgoland leben nun 890 Tiere, 18% mehr.


 

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Im Reich der Riesenkraken

Schroffe Felsen säumen die Küste von British Columbien im Westen Kanadas. Sie halten siet Jahrmillionen der harten Brandung des Pazifiks stand. Der Reichtum an Nährstoffen lässt Schnecken, Seesterne und Seeanemonen zur Rekordgröße gedeihen. Doch der unbestrittene Herrscher dieser untermeerischen Welt ist der Riesenoktopus. Auch er profitiert von dem reichen Nahrungsangebot, durch das er eine Spannweite von 8 Metern erreicht. Nur selten zieht der Schatten eines noch größeren Jägers durch sein Revier: des Schwertwals. Besonders imposant sind die intelligenten Riesen im Rudel, zu dem sie sich für die Jagd zusammenschließen. Atemberaubende Bilder der nahezu unwirklichen Unterwasserwelt entführt den Zuschauer in die Einsamkeit der kanadischen Natur.

 

Die DVD ist in deutscher Sprache auf Dolby/Pal erhältlich und bei bei MCP erschienen. Die Spieldauer beträgt 60 Minuten.

 


Kurz gemeldet:

Rezent

  • „Die Feldgrille ist wieder da!“ freut sich der Holsteinische Courier 02.07. Mitglieder der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein haben die als verschollen gegoltene Feldgrille, Gryllus campestris im Südosten des Landes wiederentdeckt. Informationen zu früheren Einzelnachweisen liefert das pdf „Die Heuschrecken Schleswig-Holsteins – Rote Liste“.
  • Das Elefantensterben in Botwana geht leider weiter. Bisher sind bereits 350 der Dickhäuter gestorben, es betrifft beide Geschlechter und alle Altersklassen. 70% der Tiere verenden an Wasserlöchern. Wildhüter haben Tiere beobachtet, die schwach, lethargisch und ausgezehrt ausgesehen hätten. Einige von ihnen wirkten zudem desorientiert und lahmten. „Wir haben einen Elefanten beobachtet, der im Kreis herumlief und es auch trotz der Hilfe anderer Tiere aus seiner Herde nicht schaffte, die Richtung zu wechseln.“ beschreibt Michael Case, Chef der Tierschutzorganisation Elefants without borders.
  • Vor Baltrum haben Wattwanderer einen Nagelrochen (Raja clavata) entdeckt. Laut Presse ist die Art seit 40 Jahren im Wattenmeer ausgestorben. Grund hierfür ist die intensive Bodenfischerei auf Plattfische.
  • Am Samstag gab es einen tödlichen Unfall im Zoo Zürich. Die Amur-Tigerkatze Irina ist aus unklaren Gründen gegen 13:30 Uhr gemeinsam mit einer 55-jährigen Tierpflegerin auf eine Anlage gekommen und hat diese tödlich vermetzt. Die Reaktionen der pro- und anti-Zoo Tierfreunde sind vorhersehbar gewesen.

Ausgestorben

  • Wissenschaftler haben auf Madagaskar eine Felszeichnung entdeckt. Sie ist das einzige bekannte Bild, das einen ausgestorbenen Riesenlemur darstellt. Neben diesem Bild sind Jagdszenen mit Hunden und Waffen gezeigt.
    Auf Madagaskar gab es bis zur Besiedlung des Menschen eine sehr ungewöhnliche Megafauna, von der heute nur noch Reste zu finden sind. Das NHM hat einen ausführlichen Artikel hierzu veröffentlicht. Die Originalarbeit ist im Journal of Island and Coastal Archaeology erschienen.
  • In Groß Pampau haben Forscher ein Fossil einer zwei Meter langen Lederschildkröte geborgen. Neben den Überresten der Lederschildkröte und einer kleineren Meeresschildkröte präsentierte das Team auch Korallen, Rochenstachel, den Schädel eines Delfins sowie fossile Knochen eines Sturmvogels.

Strandfunde

  • In der Salt Creek Recreation Area, die am Seeweg zwischen dem Olympic National Park und Vancouver-Island an der Westküste Nordamerikas zwischen den USA und Kanada liegt, wurde ein Riemenfisch angeschwemmt. Es handelt sich um ein 1,35 m langes Exemplar der Art Trachipterus altivelis, der als „King of the Salmon“ bekannt ist. Die Tiere leben normalerweise in etwa 1000 m Tiefe vor der Küste und werden selten angespült.
    Die Peninsula Daily News weiß noch mehr und hat Fotos.
  • An der Küste der südafrikanischen Region Zululand ist am 1.7. ein 11 m langer Buckelwal gestrandet. Das Tier ist lebend gestrandet und war bei der ersten Untersuchung bei schlechter Gesundheit. Tamlyn Jolly vom Zululand Observer berichtet.
  • An der Nordküste Puerto Ricos ist ein seltener Fraser-Delfin Lagenodelphis hosei angeschwemmt worden. DIe Autopsieergebnisse stehen noch aus, weiteres ist nicht bekannt. Facebookmeldung.
  • Die Irish Whale and Dolphin Group meldet (und zeigt) einen Sowerby’s Schnabelwal. Das Tier ist am vergangenen Samstag, 4.7. in den Hafen von Wicklow, 40 km südlich von Dublin geschwemmt worden. Etwa vier Stunden nach Entdeckung ist es leider verstorben.
  • Auf den Lofoten lag seit April ein Orca-Wal an der Küste. Das 5,6 m lange Tier ist bereits im fortgeschrittenen Zustand der Verwesung, als es von der lokalen Bevölkerung gemeldet wurde. Daher ist eine Identifikation anhand äußerlicher Merkmale nicht möglich. Aktivisten von Ocean Sounds entnahmen Gewebeproben und einen Wirbel.

    Orca.Kadaver
    Der Orca-Kadaver an der Brandungslinie zwischen Steinen. Zähne, Schwanz und große Teile der Flipper fehlen. Foto: Ocean Sounds.

 


Feld-Ornithologisches

Neu in der vergangenen Woche

  • Auf dem Schurrsee in Gundelfingen an der Donau schwimmen zwei Radjahgänse (Tadorna radjah), sicher Gefangenschaftsflüchtlinge, aber wo sie her kommen, weiß niemand.
  • Bei Worpswede läuft ein erwachsenes Helmperlhuhn mit zwei Küken durch die Gegend.
  • Von Sylt wird ein Gelbschnabel-Sturmtaucher (Calonectris borealis) gemeldet, der schon im Juni mehrfach beobachtet worden sein soll.
  • Ebenfalls von Sylt wird ein Weißbauchtölpel (Sula leucogaster) gemeldet, das Tier ist aus dem Vorjahr und erscheint ungewöhnlich klein.
  • Ein Mönchsgeier hat Zarrentin am Schaalsee in MeckPom überflogen.
  • Von Dagebüll wird ein Weißbürzel-Strandläufer (Calidris fuscicollis) gemeldet. 
  • Im Meldorfer Speicherkoog ist dagegen ein Graubrust-Strandläufer (Calidris melanotos) unterwegs. 
  • In Osterrönfeld bei Rendsburg haben mehrere Vogelfreunde einen Schlangenadler beobachtet.

Die „immer noch da“-Meldungen:

  • der Pazifische Tundra-Goldregenpfeifer war vorletzten Sonntag noch bei Aholfing
  • noch sind vereinzelte Rosenstare im Land, unter anderem in Lindau, Göttingen,
  • Gänsegeier sind nach wie vor unterwegs, über Blankenheim in der Eifel kreisten am vergangenen Sonntag mindestens 33 Tiere. Weitere Beobachtungen in der letzten Woche: Kaiserstuhl (1), Üxheim/ Eifel ( etwa 40), Betteldorf/ Eifel (>26), Mittenwald (5), Ahneby/ Flensburg (1), Rhens/ Rhein (2) und bei Zittau (1 Tier).
  • Der Steppenkiebitz ist in der Mittleren Horloffaue eingeflogen.

Zu guter Letzt:

Diesmal gibt es nichts Großes, sondern etwas besonder Kleines aus dem Meer:

 

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