Kryptozoologische Presseschau 30/2020

Lesedauer: etwa 13 Minuten
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Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie immer montags gibt es auch diese Woche die kryptozoologische Presseschau.

 

Viel ist seit Montag passiert. Eine bisher nie dagewesene Sache ist direkt zweimal passiert: nature-Paper, also wissenschaftliche Originalarbeiten in der renommiertesten Fachzeitschrift sind zurückgezogen worden. Das eine Paper wurde wegen eines Programmierfehlers im Messprogramm zurückgezogen, es war auch für die Zoologie nicht wirklich interessant.

Das andere Paper jedoch war sogar Thema hier. Im März veröffentlichte eine vor allem chinesische Arbeitsgruppe den Fund und deren Interpretation eines kleinen Schädels aus 100 Millionen Jahre altem Bernstein. Kurze Zeit später ergab sich bereits (fundierte) Kritik an der Interpretation des Schädels als Dinosaurier- bzw. Vogelschädel. Am 22. Juni wurde dann das Paper von „den Autoren“ zurückgezogen.

Was da sonst noch alles dahinter steckt und welche Konsequenzen das haben könnte – morgen gibt es einen ausführlichen Beitrag dazu.

 

Ansonsten haben wir mal wieder eine Woche der Wale. Hatten wir schon öfter, aber irgendwie passieren da ne Menge Dinge, die berichtenswert erscheinen und von vielen Lesern gerne angenommen werden. Erneut ist ein Biskaya-Wal, also eigentlich ein Nordatlantischer Glattwal in der Biskaya aufgetaucht. Hier war die Spezies spätestens seit dem 14. Jahrhundert durch den baskischen Walfang ausgerottet worden. Dies ist seit bestehen dieser Webseite bereits das zweite Mal, dass ein Tier dieser Art hier beobachtet wird.


Das NfK wird politisch?

Auch wenn wir uns um Zurückhaltung bemühen, in einer Sache werden wir jetzt doch einmal politisch. Wir, in dem Fall die Redaktion, unterstützen eine Petition. Ziel dieser Aktion ist, die bisher rein privat organisierte und finanzierte Wildtierhilfe, vom Igel bis zum Adler, vom Scheibenunfall bis zur Schussverletzung, staatlich zu unterstützen und dort Stellen für bezahlte Mitarbeiter zu schaffen.

 

Wenn Ihr unsere Meinung unterstützt, könnt Ihr gerne über den Link unten für diese Petition unterschreiben. Unabhängig davon lesen wir – wie immer – gerne eure Meinung hierzu und zu den anderen Themen, nicht nur in der Presseschau.

Schreibt uns! Wir freuen uns über jede Rückmeldung.


In eigener Sache: Mitarbeit gesucht

Wie immer können wir ein paar helfende Hände und Köpfe gebrauchen. Wer Lust hat, für uns zu schreiben, ist herzlich eingeladen. Bringt eure Themen mit oder fragt uns, wir haben genug in der Hinterhand. Wer ein Buch besprechen möchte, kann das gerne tun. Wir veröffentlichen Buchbesprechungen immer gerne und werden versuchen, Bücher für Besprechungen kostenlos zu erhalten.

Dazu brauchen wir noch jemanden, der Lust auf ein wenig ungewöhnliche PR hat. Was genau? Fragt nach!

 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund!

 

Eurer / Ihr

 

Tobias Möser


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Das neueste Buch unseres Autors Ulrich Magin

Heute kaum mehr als eine folkloristische Reminiszenz, war der Tatzelwurm früher eine echte Gefahr: Das Reptil stürzte sich auf Menschen und spie sie mit seinem giftigen Atem an. Für dieses Buch hat der Autor über 430 Augenzeugenberichte gesammelt und analysiert. Das Ergebnis ist eine aufregende zoologische Schnitzeljagd und zugleich eine spannende Traditionsgeschichte des gesamten Alpenraums. Bei der Lektüre der Berichte wird klar, dass der Tatzelwurm ein wandelbares Geschöpf ist mal hat er den Kopf einer Schlange, mal den einer Katze, mal zwei, dann mehr Füße, mal hat er Flügel, mal keine, mal ist die Haut glatt, dann wieder schuppig. Er kann scheu oder aggressiv und giftig sein; manche empfehlen sogar seinen Genuss.

 

Der Tatzelwurm: Porträt eines Alpenphantoms ist im Juli 2020 bei Edition Raetia erschienen und hat 232 Seiten


Oculudentavis-Paper zurückgezogen!

Im Frühjahr hat die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Originalarbeit für Wirbel gesorgt. Mehrer Autoren hatten einen kleinen Schädel aus Bernstein aus Burma / Myanmar beschrieben. Der Schädel sah auf den ersten Blick extrem vogelähnlich aus, so wurde er auch beschrieben (wir berichteten). Andererseits hatten einige Wissenschaftler Zweifel an der Einordnung des Schädels geäußert, eine Meinung, der wir uns angeschlossen haben.

Bernstein mit Oculudentavis
Bernstein mit der Kopf-Inkluse (Foto: Lida Xing)

Jetzt haben die Autoren das Paper zurück gezogen. Dies ist extrem ungewöhnlich. Weder Hintergründe noch Konsequenzen dieser Handlung sind klar. Leider ist alleine das, was bisher durchgesickert ist, zu umfangreich, um es in der Presseschau zu bringen.

 

Wir informieren euch morgen so ausführlich und aktuell, wie wir können.


Studie: Wölfe stabilisieren das Yellowstone-Ökosystem

Die Studie der University of California belegt, dass die Wölfe vor allem die Wapiti-Herden kontrollieren. Durch die Verkleinerung der Herden, der Jagd auf schwache und kranke Tiere stabilisieren die Wölfe die Population: „Die Wapitis verhungern nicht mehr“, sagte Chris Wilmers, Autor der Studie.

 

25 Jahre nach der Wiederansiedlung von 41 Wölfen ist ihre Zahl auf 300 bis 350 Tiere gestiegen. Die Auswirkungen auf das artenreiche und extrem vernetzte Ökosystem waren ausschließlich positiv. Befürchtungen, sie würden die (jagbaren und damit wertvollen) Wapitis ausrotten, haben sich nicht erfüllt.
Siehe auch die eindrucksvolle Reportage: „How Wolfes change Rivers“.


Wölfe: News aus Nordrhein-Westfalen und Belgien

Im Rhein-Sieg-Kreis ist der erste Wolfsnachwuchs in Nordrhein-Westfalen auf die Welt gekommen. Das Landesumweltamt Lanuv am Dienstag (21.07.2020) entdeckte Jungwölfe sowie eine säugende Fähe auf den Bildern einer Beobachtungskamera in der Gemeinde Eitorf. Das Amt überprüft noch weitere Hinweise aus den drei Wolfsregionen in NRW: Schermbeck, die Eifel und die Senne bei Bielefeld.

Wolfwelpen
Wolfwelpen, aber im Zoo

Auch die Region Flandern in Belgien ist Wolfsregion. Das Institute for Nature and Forest Research (INBO) erklärte, dass neben den beiden sesshaften und medienbekannten Wölfen August und Noella zahlreiche andere Wölfe in der Region vorkommen. Mindestens 11 Wölfe wurden in der Gegend nachgewiesen, antwortete die flämische Umweltministin, Zuhal Demir auf eine Parlamentsanfrage. Es gab Naya, die von Jägern getötet wurde, August und Noella mit vier Jungen und mindestens vier weitere Wölfe, die aber nur durch Flandern durchzogen.

 


Bartenwale im Westatlantik ziehen um

Finnwal bläst
Finnwal der atlantischen Population (CC 2.0 by Aqqa Rosing-Asvid)

 

Forscher des Meeresforschungsinstituts in Woods Hole, Massachusetts (USA) fanden heraus, dass mindestens vier der sechs Bartenwalarten ihre Verbreitungsgebiete in den letzten zehn Jahren geändert haben.

 

Alle sechs Arten kamen im Winter in allen untersuchten Regionen zwischen Ostgrönland und Florida vor, Buckelwale auch in der Karibik. Die vier untersuchten Arten verlagerten zwischen 2004 und 2014 ihre Verbreitung weiter nach Norden, in der Scotish Shelf Region kamen sie seltener vor, was auch mit der Verbreitung von Nahrungsorganismen zu tun hat.

 

Die komplette, sehr umfangreiche Studie kann hier nachgelesen werden: https://doi.org/10.1111/gcb.15191


Sydney: Schwarze Großkatze in den Vororten gefilmt?

Hinter dem Krankenhaus in Wahroonga, einem Stadtviertel im bergigen Norden Sydneys hat ein Student eine große, schwarze Katze gefilmt. Natürlich wurde sofort vermutet, es handele sich um eine Großkatze, möglicherweise einen Leopard.

Pseudo-Großkatze in Australien
Der vermeintlichen Großkatze ragt das kurze Gras bis fast an den Bauch (Quelle: Beobachter)

Die Filmaufnahmen, unter anderem bei news.com.au, zeigen jedoch einen zu kleinen Kopf und die Bewegungen einer Kleinkatze. Leider war wieder niemand in der Lage, den Sichtungsort noch einmal aufzusuchen und dort einen Maßstab oder ein Modell aufzustellen.

 

Quellen: news.com.au und 7news.com.au


Kalifornien: Hybrid-Wal aufgetaucht

Walhybrid
Der angesprochene Hybrid-Wal. Foto: Adam Ernster, Condor Express Whale Watching

Vor Santa Barbara in Kalifornien ist im doppelten Sinne des Wortes ein Wal-Hybrid aufgetaucht. Mitarbeiter von Condor Express Whale Watching haben einen Wal fotografiert, eine Umhang-Zeichnung auf dem Rücken hatte und ein schlankes Rostrum hatte. Das Tier tauchte auf wie ein Finnwal, aber tauchte wie ein Blauwal ab.

 

Laut der Facebook-Gruppe Cetal fauna handelt es sich um ein Finnwal x Blauwal-Hybrid, der unter den Namen „Flu“ bekannt ist. Leider war über das Tier auch nach intensiver Websuche nicht mehr heraus zu bekommen, als dass es beprobt wurde und einen Sender trägt.


Sheffield: Walskelett hängt von einer Brücke

Walskelett unterhalb der Brücke in Sheffield
Don Clay bei der Endmontage seines Walskelettes an der Don-Brücke in Sheffield.

An der Don-Brücke in Sheffield hängt das Skelett eines Langflossen-Grindwals. Das Tier war vor zwei Jahren auf der Hebrideninsel South Uist gestrandet und wurde zur Skelettierung im Sand vergraben.

 

Etwa ein Jahr später grub Dave Clay, Lehrbeauftragter am Sheffield College, das Skelett wieder aus. Er brachte es in seinem Garten, um es dort anatomisch korrekt zu montieren. An die Brücke kam das Gerippe als temporäres Kunstwerk, das die Leute zum Rätseln bringen soll.

 

Was im Anschluss mit dem eindrucksvollen Ausstellungsstück passieren soll, ist noch unklar. Für ein durchschnittliches, britisches Wohnzimmer ist es zu groß, so dass es vermutlich in ein Museum wandern wird.


 

Neu beschrieben:

  • Der Einfarb-Ameisenpitta ist taxonomisch überarbeitet worden. Dieser Vogel ist spatzengroß, einfarbig rotbraun und lebt am Boden von Bergregenwäldern in Südamerika. Die eine bekannte Art haben Wissenschaftler in insgesamt 16 unterschiedliche Spezies aufgespalten. DOI: 10.11646/zootaxa.4817.1.1
  • Aus den nördlichen Anden in Kolumbien wurde eine neue Echse aus der Familie der Gymnophthalmidae beschrieben. Die Autoren haben sie Magdalenasaura adercum genannt. DOI10.1080/14772000.2020.1783714
  • Im Naturhistorischen Museum Wien ist eine neue Fischart entdeckt worden. Nein, sie schwamm nicht durch den Keller, sondern war bereits gesammelt, stand in einem Sammlungsglas auf einem Regal im Museum. Die bisher unbekannte Stechrochenart stammt aus dem Yemen und heißt Hemitrygon yemenensis. Bei phys.org stellt Alec Moore die Entdeckungsgeschichte weit eindrucksvoller dar, als wir das hier in 6 Zeilen könnten. Lesenswert!

Petition: „Ehrenamtliche Wildtierhilfe muss verstaatlicht werden!“

Nahezu täglich stoßen wir, die Redaktion bei der Suche nach Neuigkeiten, auf Meldungen, wie: „Tier verletzt, von Passanten/ Polizei/ Feuerwehr/ Ordnungsamt zu einer Wildtierstation gebracht“. Wenn es sich dabei nicht gerade um einen Zoo handelt, ist diese Station privat. Das bedeutet: Alles, was vorhanden ist, wird mit Spenden finanziert. Jeder Käfig, alle Medikamente, Futter, jedes Stück Papier. Die Mitarbeiter solcher Stationen arbeiten in der Regel ehrenamtlich, oft sind sie gleichzeitig auch noch regelmäßige Spender.

POK Löffler aus Eschwege befreit einen Greifvogel aus einer misslichen Lage. In der Folge landen solche Tiere in privat betriebenen Wildtierauffangstationen. (Foto: Polizei Eschwege)

Redakteur Tobias Möser hat Anfang letzten Jahres einige Zeit auf einer privaten Greifvogelstation mitgearbeitet und berichtet:

 

 

„Die Mitarbeiter waren extrem engagiert und fachlich teilweise unglaublich gut. Was hier an individuellem Tierschutz geleistet wurde, ist beachtlich. Leider fehlte es nahezu an allem, was über den täglichen Bedarf hinaus geht: Dem Haus stand nur ein 40 Jahre altes Schüler-Mikroskop zur Verfügung, mit dem jedoch niemand umgehen konnte. Fachliteratur fehlte, ebenso wie Kenntnisse zur Arbeitsorganisation und Teambuilding. Am erschreckendsten fand ich jedoch, dass von 16 Mitarbeitern nur drei einen Arbeitsvertrag hatten, alle für 35 h mit Mindestlohn.“

 

 

Es gibt nun eine Petition, die sich genau mit diesem Problem befasst. Werden zumindest einige Mitarbeiter solcher Stationen staatlich bezahlt und bekommen andere ein finanziell spürbares Dankeschön, können Spendengelder für die Ausstattung und die Fortbildung investiert werden. Es würde die Situation der Stationen und deren Mitarbeiter deutlich verbessern.

 

Daher unser Wunsch an euch: Unterschreibt die Petition „Staatlich finanzierte Wildtierhilfe – Ehrenamt reicht nicht!“ bei Change.org

 


 

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Steine an Fluss, Strand und Küste: finden, sammeln, bestimmen

Spaziergänger am Wasser sammeln gerne Steine, egal ob an Fluss, Küste oder Meeresstrand. Wer wissen möchte, worauf er achten muss, um besonders schöne Exemplare zu finden, oder wer ganz bestimmte Steine sucht, findet in diesem Buch die richtigen Tipps. Auch die Frage, welche Schätze man da nach Hause trägt, wird detailliert beantwortet.

 

Steine an Fluss, Strand und Küste: finden, sammeln, bestimmen ist 2015 bei Franckh-Kosmos erschienen und hat 224 Seiten.

 


Kurz gemeldet:

Pinguin?
Vermeintlicher Pinguin auf einem Dach eines Hauses in der Eifel. (Foto: Privat)

Rezent

  • Eine Frau aus Pillig in der Eifel hat vergangen Sonntag bei der Polizei angerufen. Ein Pinguin sitze auf dem Dach des Wohnhauses ihrer Tochter. Ein Foto zeigt einen Kleinvogel mit einem Gegenstand im Schnabel. Siehe oben.
  • Am 14.7. hat ein Berufsfischer aus Redentin bei Wismar einen 2,35 m langen und rund 150 kg schweren Schwertfisch gefangen. Das Tier hatte sich in Aalkörben, nur 300 m vor der Küste verfangen und war bei der Bergung bereits tot. Der Fisch wird jetzt im Meeresmuseum Stralsund untersucht, präpariert und soll ausgestellt werden.
    Über Schwertfische in Nord- und Ostsee hatten wir einen längeren Artikel von André Kramer.

Gesetzliches

  • Baden-Württemberg verbietet Schottergärten: Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg hat ein neues Naturschutzgesetz auf den Weg gebracht. Ein besonders symbolträchtiger Teil der Gesetzesnovelle sieht ein Verbot von Schottergärten vor. Mit dem neuen Gesetz soll der Einsatz von „Pflanzenschutzmitteln“ soll im gleichen Zeitraum um 40 bis 50 Prozent sinken.
  • Niedersachsen untersagt den Export von lebenden Tieren in Nicht-EU-Länder. Das Landwirtschaftsministerium hat die zuständigen Behörden per Erlass angewiesen, Nutztiertransporte in Länder außerhalb der europäischen Union mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres nicht mehr zu genehmigen. Bis zuletzt wurden Nutztiere unter anderem aus den Landkreisen Aurich und Emsland mit amtlicher Erlaubnis und unter fragwürdigen Bedingungen nach Nordafrika und Zentralasien exportiert. Über die beiden Landkreise waren solche Transporte zuletzt vermehrt abgewickelt worden, weil andere Bundesländer keine Genehmigungen ausstellten. Damit ist jetzt Schluss!

Ausgestorben

  • Alabama ist für Dixieland, Catfish und den Export von Banjospielern bekannt, aber nicht unbedingt als Staat der Haifische. Trotzdem wurde im Lowndes County, im zentralen Süden des Staates, weit von der Küste entfernt, eine neue Haifischart beschrieben: Mennerotodus mackayi ist allerdings fossil aus dem frühen Paläogen erhalten. Die 65 Millionen Jahre alten Fossilien stammen aus einer Zeit kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier.
    Die Zähne ähneln denen der modernen Sandtigerhaie, vermutlich sah Mennerotodus mackayi auch ähnlich aus. Link

Strandfunde

  • Am Donnerstag ist ca. 60 km nördlich von Sydney (Australien) ein Blainville-Schnabelwal tot gestrandet. Der etwa 4,5 m lange Kadaver soll per LKW nach Sydney transportiert werden, wo am Taronga Zoo eine Autopsie des seltenen Tieres durchgeführt wird.

Feld-Ornithologisches

Neu in der vergangenen Woche

  • Am Anleger eines Ausflugsschiffes in Treptow/ Berlin wurde ein ungewöhnlicher Sperling von zahlreichen Vogelfreunden beobachtet. Vermutlich handelt es sich um einen Italiensperling oder einen Hybriden mit dem Haussperling.
  • In der Regentalaue im Bayerischen Wald hat sich ein Rotkopfwürger sehen lassen.
  • Hingegen ist bei Unterhaching ein Schwarzstirnwürger aufgetaucht.
  • Am Mittwoch kreisete über Oberhaid bei Bamberg ein Gänsegeier.
  • Am Donnerstag wurde offshore vor Sylt ein Weißbauchtölpel beobachtet.

Die „immer noch da“-Meldungen:

  • der Graubrust-Strandläufer hält im Hauke-Haien-Koog nicht nur die Stellung, sondern auch als Model her. Er hat sich jeden Tag dieser Woche beobachten lassen.
  • Ähnliches tut der Nonnensteinschmätzer in Berlgern an der Elbe. Es gibt zahlreiche Fotos, leider keins für uns.

Zu guter Letzt: Der Surfer und der Riesenkalmar

Das Nachrichtenportal roaring.earth meldet folgenden Vorfall: Am Strand von Melbosstrand, Südafrika paddelte James Taylor auf seinem Surfbrett, als er einen riesigen Kalmar beinahe leblos zwischen den Wellen sah. Er näherte sich und wollte das Tier mit einer Leine heranziehen, als es seine Arme um den Paddler und das Board schlang. Der Kalmar befand sich an diesem Moment direkt unter dem Bord und zog Taylor ins Wasser.

 

Trotzdem schaffte Taylor es, mit dem Kalmar ans Ufer zu schwimmen. Er versuchte, die lokalen Aquarienhäuser zu erreichen, nach roaring.earth waren sie aber alle geschlossen.

 

 

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