Kryptozoologische Presseschau 42/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

 

mittlerweile ist es Mitte November geworden. Der blonde Egomane in Washington muss wohl demnächst umziehen, auch wenn er es noch nicht so ganz wahrhaben will. Vermutlich wird er vorher noch einiges an Schäden anrichten.

 

Deutschland befindet sich mitten im zweiten Lockdown, auch wenn er noch nicht so heißt. Leider zeigen die Zahlen der Neuinfektionen noch keinen Erfolg. Dies ist vermutlich auch auf den Beginn „nach einem Wochenende, wo man noch … kann“. Hinzu kommt, dass der Umgang immer lockerer wird. Im Supermarkt treffe ich vor allem Senioren, für die 1,5 m Abstand bedeutet, dass man sich auch schon einmal durchdrängeln kann, besonders wenn die Maske auf der Unterlippe hängt. Diese Woche habe ich eine ältere Dame anfauchen müssen…

 

Was passiert, wenn man der eigenen Werbung folgt

Seit etwa Mai haben wir auf dieser Seite Werbung geschaltet. Dabei nutzen wir eine recht aufwändige Version der Produktvorstellung und recyclen nicht einfach vorgefertigte Amazon-Anzeigen. Mit der Werbung finanzieren wir den Betrieb dieser Webseite. Ich bin unserer Werbung von letzter Woche gefolgt und habe mir die Plätzchen-Ausstecher in Dinosaurierform gekauft. Die mussten natürlich sofort auf ihre Funktion überprüft werden.
Über den Funktionstest berichten wir nächste Woche, aber das Ergebnis hat mein Neffe Maxi bereits mit „mmmhm, noch eins“ kommentiert.

 

Zoologisch ist in der Zeit seit der letzten Presseschau wahnsinnig viel passiert. Nicht nur neue Beobachtungen wurden veröffentlicht, mehrere Erstbeschreibungen von tatsächlich vorher unbekannten großen Säugetieren sind erschienen. Doch auch riesige Fische, Schlangen und vor allem Vögel sind wieder in den Schlagzeilen.

Eine alte Bekannte ist auch wieder da, leider mit traurigen Nachrichten: Brinzola musste eingeschläfert werden. Die Mönchsgeierdame, die im vergangenen Jahr von ihrer spanischen Heimat bis nach Norwegen geflogen ist, hatte sich schwer verletzt. Nach der Kollision mit einem Abspannseil musste ihr ein Flügel amputiert werden, hiervon hat sie sich nie richtig erholt. Wegen der Corona-Pandemie konnte sie nicht nach Spanien zurückkehren, so dass man schweren Herzens entschied, den Vogel einzuschläfern. Die Organisation Grefa weiß mehr.

 

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und bleibt gesund!

 

Eurer / Ihr

 

Tobias Möser

 

Die Meldungen im Einzelnen:

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Ausstechformen für Dino-Plätzchen

Der kommende Advent ist die Zeit zum Plätzchen backen. Warum nicht mal etwas anderes als Sterne und Engel? Weihnachtsplätzchen in Saurier-Form sind nicht nur der neueste Schrei, sondern auch der Knüller bei Kindern.

 

Das Plätzchen Ausstecher Dino-Set umfasst 11 unterschiedliche Ausstecher aus Edelstahl. Genug, um einen ganzen Jurassic-Park der eigenen Art zu backen – und zu verschlingen!

 

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„Neue“ Affenart: Popa-Langur aus Myanmar beschrieben

Popa-Langur
Popa-Langur Trachypithecus popa. Foto: Thaung Win

Der Popa-Langur (Trachypithecus popa) ist eine Langurenart, die in Myanmar endemisch vorkommt. Wissenschaftler haben die Tiere, die bisher als Population der Phayre-Brillenlanguren (Trachypithecus phayrei) galten, erstbeschrieben.

 

Die Popa Languren kommen im relativ trockenen Zentralmyanmar vor, ihr Verbreitungsgebiet wird durch die Flüsse Irawaddy und Saluen begrenzt. Wie weit die Art nach Norden verbreitet ist, ist unbekannt. Beobachter vermuten eine Gesamtpopulation von nur 200 bis 260 Tieren, hinzu kommen 75 bis 100 Tiere einer Hybridpopulation mit dem Shan-Staaten-Brillenlanguren.

 

Quelle: Roos et al: Mitogenomic phylogeny of the Asian colobine genus Trachypithecus with special focus on Trachypithecus phayrei (Blyth, 1847) and description of a new species. Zoological Research, 2020, 41(6): 656–669. doi: 10.24272/j.issn.2095-8137.2020.254


Australien: zwei plüschige Gleitbeutler neu beschrieben

Greater Glider
Riesen-Gleitbeutler, aber welche Art? Foto: Josh Bowell

Der Riesen-Gleitbeutler ist ein Beuteltier in Opossumgröße, das in den Wäldern Ostaustraliens lebt und sich tagsüber und nachts in Baumhöhlen verbirgt. Auf der Suche nach seinen Lieblings-Eukalyptusblättern kann er bis bis zu 100 Meter durch die Luft zu segeln.

 

Eine Studie über die Genetik der Riesen-Gleitbeutler wurde in der Zeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Sie fand teilte die bisherige Art in drei Arten im südlichen, mittleren und nördlichen Bereich auf. Dies deckt sich mit morphologischen Unterschieden, vor allem in der Größe und Färbung der Tiere. Bisher wurde diese Aufteilung vermutet, konnte aber nicht bestätigt werden.

 

„Australiens Artenvielfalt ist jetzt viel reicher. Nicht jeden Tag werden neue Säugetiere entdeckt, geschweige denn zwei neue Säugetiere“, sagte einer der Autoren der Studie, Professor Andrew Krockenberger von der James Cook University.

Die südlichste Art aus den Bundesstaaten Victoria und New South Wales ist die größte. Über die anderen beiden Arten ist noch extrem wenig bekannt.

 

Quelle und mehr zu lesen: Sydney Morning Herald, Scientific Reports


Riesiger Riemenfisch gefangen

Taiwan: der Riemenfisch Regalecus glesne war schon mehr als einmal das Vorbild für Seeschlangen. Doch außer dieser kryptozoologischen Bedeutung scheint er Erdbeben-assoziiert zu sein, oft werden die Tiere vor oder nach Erdbeben beobachtet oder gefangen.

Riemenfisch
Der Riemenfisch im Fumei Huo Seafood Restaurant, Taiwan

Am 6.11. haben taiwanische Fischer einen riesigen Riemenfisch gefangen. Das Tier maß 490 cm und wog etwa 45 kg. Sie fingen das Tier vor Dong’ao im Yilan County.

 

Quelle: Taiwan News


Volksabstimmung: Wölfe werden in Colorado wieder eingeführt

Wolf auf einem bemoosten Felsen

 

Am 3. November wurde nicht nur ein neuer Präsident in den Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Auf Bundesstaatsebene fanden zahlreiche weitere Abstimmungen statt. So hat das Volk von Colorado über die Wiedereinführung des Wolfes abgestimmt. Mit 50,64% fiel das Urteil denkbar knapp für den Wolf aus.

 

Wölfe gehörten natürlich zum üblichen Tierbestand von Colorado, wurden aber in den späten 1930ern oder 1940 ausgerottet. Umweltschützer, aber auch Waldbesitzer und sogar Jäger erhoffen sich von der Wiedereinführung einen positiven „knock-on-effect“ auf die Natur, da Wölfe auf zahlreiche Arten mit dem Ökosystem interagieren. Hinzu kommt, dass Colorado bisher eine strategische Lücke bei der Wiedereinführung des Wolfes in den zusammenhängenden US-Staaten war.

 

„Die Wiedereinführung des Wolfes im Westen von Colorado kann die Wolfspopulationen im gesamten Nordamerika verbinden. Es ist schwer, den biologischen und Naturschutzwert dieser Maßnahme zu unterschätzen.“, sagt L. David Mech, Wolfsexperte und Wissenschaftler beim US Geological Survey.


Rekord und Rätsel bei den Seehunden

Seehunde lieben das Wattenmeer und das Wattenmeer liebt den Seehund. Im August haben Umweltschützer bei Beobachtungflügen im deutschen Wattenmeer 28.352 Seehunde gezählt, 2% mehr als im Vorjahr, die höchste Zahl seit 1975. Den Gesamtbestand schätzen Experten auf 41.700 Seehunde. Jährlich nimmt die Zahl der Tiere um 1,2% zu, allerdings scheint ein Plateau in Sicht: Das Wachstum ist deutlich langsamer als in den Jahrzehnten vorher.

Zahlreiche Seehunde auf einer Sandbank
Seehunde ruhen auf einer Sandbank vor Sylt

Ein Rätsel stellt sich dennoch: In diesem Jahr wurden 9954 Seehunde geboren. Diese höchste Zahl an je gezählten Jungtieren setzt die seit Jahren geschriebene Rekordserie fort. Seltsam dabei ist, dass die Zahl der Jungtiere ein weitaus stärkeres Wachstum der Seehundpopulation erwarten ließ: Bei 41.700 Seehunden sterben im Jahr etwa 1500 Tiere an natürlichen Ursachen, kommen 10.000 Jungtiere hinzu, steigt die Population also um etwa 8500 Tiere, das sind gut 20%. Statt dessen steigt sie nur um 1,2%, also um etwa 50 Tiere. Was mit den restlichen 8450 Seehunden passiert ist, ist unklar. Wandern sie ab oder fallen sie Fressfeinden zum Opfer?

 

Quelle: n-tv


Chinesen tauchen zum Marianengraben

Chinas neues bemanntes Unterseeboot „Fendouzhe“ ist zum tiefsten Meeresgraben der Welt getaucht. Bei der Erkundung des Marianengrabens waren drei Crewmitglieder an Bord. Ziel mehrerer Tauchgänge war die Erprobung der Technik und natürlich Bodenproben aus mehr als zehn Kilometer Tiefe.

 

Der wissenschaftliche Wert dieser Tauchfahrt ist begrenzt. China hat jedoch belegt, dass es strategisch nun immer weiter auf die Weltmeere und ihree Ressourcen ausrichtet. Die Tauchgänge vor den (us-amerikanischen) Marianen zeigen, dass China in der Lage ist, jeden Platz der Meere zu erreichen. Mit diesem Tauchboot demonstriert China diese Fähigkeit auf betont friedliche Weise, anders als seine Präsenz im südchinesischen Meer.


Leuzistische Blindschleiche fotografiert

 

Die DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde) meldete am 3.11. auf ihrer Facebookseite den Fund eines ungewöhnlichen Tieres:

 

„Am 9. April 2020 wurde Detlef und Barbara Schmidt das Bild einer ungewöhnlich gefärbten Blindschleiche (Anguis fragilis) übermittelt, verbunden mit der Frage: „Was ist das?“. Das seltene Tier wurde in einem Hausgarten in der Ortschaft Gospenroda (Werra-Suhl-Tal) in Thüringen aufgenommen. Es war nach dem späteren Auffinden des Tieres eindeutig zu erkennen, dass es sich um einen Albino handelte. Auffällig war neben den roten Augen insbesondere das Merkmal, dass auch die Zunge unpigmentiert weiß bis rosa war.“

leuzistische Bildschleiche Foto: Barbara Schmidt.
Die leuzistische Blindschleiche; Foto: Barbara Schmidt


Sumpfkrebs-Fang in Berlin wieder Spitze

In den langsam fließenden, flachen Gewässern um die deutsche Hauptstadt fühlt sich ein Amerikaner besonders wohl. Der Rote Sumpfkrebs Procambarus clarkii aus dem Süden der USA hat sich hier weit verbreitet und verdrängt die lokale Fauna.

Procambarus clarkii
Der rote amerikanische Sumpfkrebs Procambarus clarkii

Doch die Berliner machen das Beste, was man mit so einer Bedrohung machen kann: Sie essen sie auf. Über 32.000 Tiere haben Fischer dieses Jahr mit Reusen gefangen und zu einer lokalen Delikatesse verarbeitet. „Das ist nach wie vor ein starker Fang“, sagte Wildtierexperte Derk Ehlert von der Umweltverwaltung dem Nachrichtenportal n-tv. „Wir sind auf einem guten Weg, die Tendenz ist rückläufig. Aber der Fang sollte auch im kommenden Jahr weitergehen.“


Neu beschrieben:

  • Ahaetulla oxyrhyncha und vier weitere Peitschennatterarten wurden von den Western Ghats, der Spitze Indiens und von Sri Lanka beschrieben. Zootaxa.4874(1); 1-62. DOI: 10.11646/zootaxa.4874.1.1
  • Mit Trimeresurus davidi haben Wissenschaftler eine weitere grüne Bambusotter von den östlichen Nikobaren beschrieben. Amphibian & Reptile Conservation. 14(3) [Taxonomy Section]: 169–176 (e264)
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Ein Kryptozoologie-Thriller der Extraklasse

Dr. Fedora Arnwolf forscht an den Grenzen der anerkannten Wissenschaft. Die Welt der unerklärlichen Phänomene ist ihr Spezialgebiet.

Als Fedora zur Eröffnung eines einzigartigen Privatzoos eingeladen wird, freut sie sich auf ein unvergessliches Wochenende. Denn KRYPTOPARK beherbergt Kreaturen, die es gar nicht geben dürfte. Wesen, die man bis jetzt nur aus Mythen und Legenden kannte.
Doch schon im Vorfeld der Eröffnung häufen sich merkwürdige Todesfälle – und Fedoras unvergessliches Wochenende verwandelt sich rasch in einen Alptraum. Schon bald muss sie sich fragen, ob die wahren Monster im KRYPTOPARK nicht auf zwei Beinen laufen …

 

Kryptopark ist im Juni 2020 als Independent-Publikation erschienen, hat 265 Seiten und ist auch für den Kindle erhältlich.
Wer die Protagonistin ins Herz geschlossen hat, freut sich über weitere, abgeschlosene Romane der Serie.

 

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Kurz gemeldet:

Wolfsspinne
Alopercosa fabrilis, Weibchen (Foto: Michael Hohner, CC 3.0)

Rezent

  • Die seit den 1990ern in Großbritannien verschollene Dünen-Scheintarantel Alopecosa fabrilis ist wieder aufgetaucht. Spinnenfreunde haben sie in Surrey und Dorset wieder entdeckt. Peter Ehret berichtete diese Woche bereits.
  • Unbekannte haben in Essen zwei Pythons in einer weißen Styroporbox in einem Gebüsch „ausgesetzt“. Ein Autofahrer entdeckte die Kiste und rief die Polizei. Schlangenexperten der Feuerwehr brachten die 80 bis 90 cm langen Tiere ins Tierheim. Wer die Schlangen ausgesetzt hat, ist unbekannt.
  • Das Bundeskabinett hat eine Änderung des Jagdgesetzes verabschiedet: Künftig soll es grundsätzlich keine behördliche Abschussplanung mehr geben. Waldbesitzer und Jäger sollen sich vor Ort auf einen jährlichen „Abschusskorridor“ verständigen, der Mindest- und Höchstzahlen für den Abschuss festlegt. Nur wenn das nicht gelingt, legt die Jagdbehörde eine Abschussquote fest.

Ausgestorben

  • Ein 520 Millionen Jahre altes post-Ediacara-Fossil hat neue Antworten und Fragen nach dem gemeinsamen Ursprung der Arthropoden aufgeworfen. Kylinxia stammt aus der bekannten Chengjiang-Fauna in China und könnte tatsächlich dicht am Ursprung der erfolgreichsten Mehrzeller stehen.
    An early Cambrian euarthropod with radiodont-like raptorial appendages, Nature (2020). DOI: 10.1038/s41586-020-2883-7 , www.nature.com/articles/s41586-020-2883-7
  • Deutlich jünger ist ein Zwerg-Pottwal, Familie Kogiidae aus Peru. Sein Ursprung liegt im Miozän, in der Pisco-Formation. Sein unerwarteter Fund zeigt, wie artenreich diese ungewöhnliche Walfamilie in der Vergangenheit war. Das mnhm hat die gesamte Publikation online.
  • Aus den Meeresablagerungen des Pliozäns der Toskana wurde ein Stück eines Schwanzstachels eines Stachelrochens geborgen. Obwohl das Exemplar unvollständig ist, misst es noch gewaltige 420 mm. Das macht es zu einem der längsten bekannten Stachelrochenstachel, die jemals fossil überliefert wurden. Der Träger gehörte vermutlich zur Familie der Dasyatidae. Danke an Markus Bühler für den Hinweis. Link

Pliozäner Rochen Toskana
Mögliche Rekonstruktion des Rochens, dessen Schwanzstachel man in der Toskana gefunden hat.

Strandfunde

  • Eine Gruppe Kindergartenkinder aus Havbrisen in Ballum/Dänemark hat den Kadaver einer Lederschildkröte gefunden. Die Schildkröte wurde in Ballum an Land gespült – wahrscheinlich wegen des Sturms in der Nacht zuvor. Dies ist erst der 6. dokumentierte Fund einer Lederschildkröte in Dänemark. 
  • Der US Geological Survey hat ein Programm ins Leben gerufen, das die Ausbreitung invasiver Arten mit Hilfe von Stürmen darstellen soll. Siehe auch: Smithsonian Magazin
  • Freiwillige Helfer und Marinesoldaten haben vor der Küste Sri Lankas rund 120 gestrandete Grindwale gerettet. Ihnen gelang es, die Tiere wieder ins offene Meer zurückzuziehen, wie ein Marinesprecher sagte. Die Meeressäuger waren am Samstag, 31.10. am Strand von Pandura rund 25 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo gestrandet. Es war die bisher größte Massenstrandung von Walen in Sri Lanka.

Aus den Zoos

Zwei Wisente auf einer abschüssigen Wiese mit einem entrindeten Baumstamm
Die beiden Wisentkühe, im eiszeitlichen Wildgehege Neandertal

  • Der Kölner Zoo meldet, dass seinen Tieren langweilig sei. Wegen des Lockdowns fehlen Besucher, auf die die Tiere üblicherweise auch reagieren. Bei den Erdmännchen würden nun statt einer Wache zwei Tiere Wache stehen, die Seelöwen reagieren auf jeden vorbei laufenden Zoomitarbeiter mit Kunststücken.
  • Der Wildpark Neanderthal hat seine letzten beiden Wisentkühe eingeschläfert. Die 22 und 23 Jahre alten Rinder zeigten deutliche Alterserscheinungen. Derzeit beginnen Arbeiten am Neandertalhof um im Frühjahr die in den 1990ern aufgegebene Wisentzucht wieder aufzunehmen. 2021 sollen bereits die ersten Jung-Kühe im Gehege Einzug halten.

Zu guter Letzt:

Bisher wusste man nicht viel, wie Posthörnchen, kleine Tintenfischverwandte, in der Tiefsee leben. Jetzt ist es Wissenschaftlern gelungen, eines dieser Tiere in seiner natürlichen Umgebung zu filmen.