Medienmittwoch: Dem historischen „Bauernschreck“ auf der Spur

Lesedauer: etwa 3 Minuten
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Im Artikel über die Wolfsangriffe im historischen Frankreich und Deutschland hatten wir den Vorfall des „Bauernschrecks“ bereits angesprochen.

 

Dem historischen „Bauernschreck“ auf der Spur…

Vor über 100 Jahren, am Vorabend des Ersten Weltkrieges, versetzten merkwürdige Ereignisse die Bevölkerung der Steiermark und Kärntens in Angst und Schrecken und ganz Österreich-Ungarn in Erstaunen und Entsetzen. Von Mitte Juni 1913 bis Anfang März 1914 tötete ein unbekanntes, aber offenbar besonders gefährliches Raubtier die Schafe und Rinder der Bauern und das Wild. Das schreckliche Treiben, das auf der Stubalpe in der Steiermark begann und sich später bis mitten in das Herz des Kärntner Koralpengebietes fortsetzte, blieb sowohl den mit der Aufklärung des Falles beschäftigten Behörden als auch den Fachleuten lange ein Rätsel. Aber die Zeit drängte, denn schon bald waren auch Menschen in Gefahr.

 

 

Man setzte Krisenstäbe ein, gründete Sonderkommissionen, und in besonders gefährdeten Gebieten wurden aus Angst um die Kinder Schulen geschlossen und Hunderte von Jägern, Gendarmen und Soldaten auf die Almen entsandt, um der von dort ausgehenden Gefahr endlich Einhalt zu gebieten. Aber nichts half. Der „Bauernschreck“, wie man die mysteriöse Bestie bald überall nannte, tötete weiter.

 

Dieses Buch ist die Erzählung einer ebenso seltsamen wie wahren und sorgfältig recherchierten Geschichte, die damals monatelang die Zeitungsleser beschäftigte, berühmte „Afrikajäger“ auf den Plan rief und international anerkannte Fachleute an die Grenzen ihres Wissens und ihrer Erfahrungen führte.

 

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Der Bauernschreck

Der Bauernschreck ist 2015 auf der CreateSpace Independent Publishing Platform erschienen und ist als Paperback mit 256 Seiten sowie für den Kindle erhältlich. Es ist auf deutscher Sprache veröffentlicht.

 

Mit dem Kauf über den Link unterstützt ihr den Betrieb dieser Website.

 

Der Autor

Der Journalist und Autor Werner M. Thelian, Jahrgang 1964, schrieb bereits in jungen Jahren Erzählungen und Romane. Ein bekannter deutscher Verlag veröffentlichte schon damals einige seiner Kurzgeschichten und mehrere populärwissenschaftlich Beiträge.

Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie arbeitete er für den Rundfunk, als wissenschaftlicher Mitarbeiter der ersten Kärntner Landesausstellung, als ständiger freier Redakteur einer großen Tageszeitung, als Chefredakteur eines Ärzte- und Gesundheitsmagazins sowie im PR- und Marketingbereich eines international tätigen Unternehmens.

Als Journalist und Autor schrieb er zahlreiche Beiträge für Zeitungen und Magazine. Er veröffentlicht derzeit Bücher und Zeitungsserien v.a. über historische, naturwissenschaftliche und medizinische Themen. Der Autor lebt und arbeitet in Wolfsberg in Kärnten.

 

Aus einer Amazon-Bewertung

Rezensorin Stefanie Hall schreibt:

 

„[Der Bauernschreck] ist gut geschrieben, macht Spaß beim Lesen – vorausgesetzt man interessiert sich eben für geschichtliche Ereignisse wie diese – und erzählt ganz nebenbei die Geschichte des Wolfes von der steirisch-kärntnerischen Grenze. Außerdem erfährt man viel über die Zeit kurz vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges (…). Für die Leute damals muss es ein ganz schöner Schlag ins Gesicht gewesen sein, in einer technisch eigentlich schon weit entwickelten Zeit von einem Tier so an der Nase herum geführt zu werden.

 

Ich frage mich, was wohl passieren würde, wäre der Bauernschreck nicht 1913, sondern 2013 aufgetaucht…
Jedenfalls kann man dieses Buch nur weiterempfehlen!“

One Reply to “Medienmittwoch: Dem historischen „Bauernschreck“ auf der Spur”

  1. An dieser Stelle sei dann auch an das erste Jahrbuch für Kryptozoologie erinnert, in dem die Presserezeption zum Bauernschreck ausführlich dargestellt und analysiert wird. Das hier vorgestellte Buch wird in dem Beitrag selbstverständlich auch zitiert.

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