Medienmittwoch: Heimische Tiere – Vögel: Geheimnisvolle Namen, Leben und Mythos

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Eigentlich heißt das Werk von Ulrich Völkel mit ganzem Namen „Heimische Tiere – Vögel: Geheimnisvolle Namen, Leben und Mythos (Heimische Pflanzen: Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos)“ – und genauso stellt es sich dar.

 

Keine Kryptozoologie, die doch welche ist?

Viele Interessierte erhoffen sich von der Kryptozoologie jenes alte, arkane und verborgene Wissen, das zu Weisheit führt und das durch die moderne Wissenschaft verdrängt wurde. Ulrich Völkel führt in diese Richtung. Als Autor ist er für mehrere Bücher über geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos heimischer Pflanzen bekannt. Nun hat er sich bei den Vögeln umgesehen und auch dort geheimnisvolle Namen, seltsame Geschichten und spannende Zufälle ausgegraben.

 

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Heimische Tiere – Vögel …

Heimische Tiere – Vögel: Geheimnisvolle Namen, Leben und Mythos (Heimische Pflanzen: Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos) ist 2012 im Rhino-Verlag als gebundenes Buch erschienen. Es hat 208 Seiten in deutscher Sprache voller Überraschungen und toller Bilder.

 

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Aus der Amazon-Beschreibung

Tierliebe, also die Liebe des Menschen zu Tieren, ist relativ. Er liebt zwar seinen Hund, aber dessen Flöhe mag er nicht. Der Direktor eines Flohzirkus’ wiederum mag Hunde nicht, weil ihn seine Künstler um derentwillen verlassen. Alles ist relativ. (…)

 

Vom Auerhahn glaubte man, er würde lieber den Atem anhalten und sterben, als in der Sklaverei zu leben. Geschichten zwischen tragisch, merkwürdig und heiter, aber allemal interessant, erzählt der Autor, der sich auch mit der Herkunft der Tiernamen beschäftigt und uns wissen lässt, was eine Himmelsziege tatsächlich ist, und wie es kam, dass deutsche Einwanderer in Amerika vor einem Gimpel strammstanden, weil er ihnen „Was ist des deutschen Vaterland“ vorpfiff. Warum war der Zeisig ausgerechnet der Lieblingsvogel der Strumpfwirker? Alter Aberglaube und Wundermittel aus der Volksmedizin lassen das Buch zu einem Geschichts- und Geschichtenbuch der heiteren Art werden.

Der Autor

Der Autor Ulrich Völkel wurde 1940 in Plauen (Vogtland) geboren. Abitur 1959, Studium am Literaturinstitut in Leipzig, danach Dramaturg und Regieassistent an verschiedenen Theatern (u.a. Staatstheater Schwerin, Volkstheater Rostock); erste Veröffentlichungen von Gedichten, Liedtexten und Erzählungen in Zeitungen, Zeitschriften (u.a. in Das Magazin, Eulenspiegel, Neue Deutsche Literatur) ab 1956. 1965 erschien sein erster Roman „Kain und Abel“; Historische Romane, Kinderbücher, Drehbücher (Sandmännchen-Reihe) und zahlreiche Nachdichtungen, Erzählungen und Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien folgten. Ulrich Völkel gründete 1993 den RhinoVerlag, den er bis 2005 führte. Seither ist er wieder als freier Autor, Lektor und Herausgeber tätig. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 2001 in Weimar.

Weitere Bücher von Ulrich Völkel

Heimische Pflanzen – Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos

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Teil 1: Blumen & Kräuter

Waldmeister, den viele nur als Namensgeber für eine schmackhafte Bowle kennen, hat nichts mit dem Wort „Wald” zu tun. Er wurde nach einem Arzt benannt, der seine Heilwirkung beschrieben hat. Der Schriftsteller Ulrich Völkel macht sich in seinem neuen Buch auf die Suche nach dem Ursprung heimischer Pflanzennamen und findet überraschende Erklärungen für ihre Herkunft und sprachliche Wandlung. Er erzählt von Legenden und Mythen, die sich um Vertreter der heimischen Flora ranken und er hat in der deutschen Literatur von den Minnesängern bis in die Gegenwart nach „blumigen” Zitaten gesucht.

 

Heimische Pflanzen – Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos: Teil 1: Blumen & Kräuter hat 208 gebundene Seiten und ist 2010 im Rhino-Verlag erschienen.

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Teil 2: Gräser & Kräuter

Das Bilsenkraut hieß in Litauen Altsitzerkraut. Manch einer, der dringend auf das Erbe wartete, wusste um die giftige Wirkung der Pflanze und half mit der Verabreichung des Krautes ein bisschen nach. Der Name Kamille bedeutet überraschenderweise Erdapfel, abgeleitet von griechisch chamaimelon (chamai = am Boden liegend, melon = Apfel). Aus Kamille wurde niederdeutsch Kamelle. Unter der abwertenden Bezeichnung „olle Kamelle“ versteht man eine längst bekannte Geschichte. Das bezieht sich vermutlich auf den zweiten und dritten Aufguss der Kamille zu Heilzwecken.

 

Heimische Pflanzen – Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos: Teil 2: Gräser & Kräuter hat 207 gebundene Seiten und ist 2011 im Rhino-Verlag erschienen.

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Teil 3: Bäume & Sträucher

Eine Walnuss hat natürlich nichts mit einem Wal zu tun. Sie verdankt ihren seit dem 17. Jahrhundert bekannten Namen ihrer italienischen Herkunft. Mit „welsch“ oder „walsch“ bezeichnete man früher die Bewohner der westeuropäischen Gebiete. Walnuss ist also die welsche Nuss. Eine Eberesche ist nicht etwa ein Baum, an dem der Eber sein Fell schubbert. „Aber“ hatte die Bedeutung „verkehrt“, wie wir es in Aberglaube oder Aberwitz kennen. Der Wortteil Esche verweist auf die Ähnlichkeit der Blätter mit denen einer Esche. Eine Eberesche ist also eine falsche Esche.

 

Heimische Pflanzen – Geheimnisvolle Namen, Heilwirkung und Mythos: Teil 3: Bäume & Sträucher hat 208 gebundene Seiten und ist 2011 im Rhino-Verlag erschienen.

 

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