Mein Wort zum Sonntag – 11. April 2021

Lesedauer: etwa 24 Minuten
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Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

Ostern ist gekommen und gegangen, und wieder war es für die meisten ein einsames Osterfest. Ein halbes Jahr stecken wir nun im Lockdown. Viele Menschen haben ihre Existenzen verloren, viele weitere sogar ihr Leben an eine schreckliche Krankheit, der wir auch nach mehr als einem Jahr immer noch nicht Herr geworden sind. Während wir letztes Jahr noch als Musterbeispiel für Krisenmanagement und Seuchenbekämpfung gefeiert wurden, sind die Deutschen nun weltweit zu einer Lachnummer geworden. Positive Nachrichten gibt es fast ausschließlich aus anderen Staaten. Sogar aus denen, die anfangs alles falsch zu machen schienen, von Pandemieleugnern und inkompetenten Clowns regiert wurden, kommen derzeit Meldungen, dass bereits große Teile der Bevölkerung geimpft sind, dass die schreckliche Todeskurve sich abflacht und dass man in wenigen Wochen das Thema „Corona“ als schlimmen Auftakt der 20er Jahre endlich abhaken und wieder positiv in die Zukunft schauen kann.

 

Nur nicht bei uns. In Deutschland löst sich eine Panne nach der anderen ab, ein Skandal jagt den nächsten. Totò, ein bekannter italienischer Schauspieler, sagte einst: „In einer Krise suchen die Intelligenten nach Lösungen. Schwachköpfe suchen nach Schuldigen.“ Deshalb möchte ich mich hier jetzt nicht wieder in Rage schreiben, denn erstens hat Totò natürlich recht, und zweitens wissen wir alle ohnehin, wer die Schuldigen sind. Damit auch wir den Mut wiedergewinnen, lasst uns an das denken, was in den letzten Tagen positiv gemeldet wurde: erstens sind die Fallzahlen derzeit gottseidank doch (noch) nicht so hoch, wie viele befürchtet hatten. Zweitens geht das Impfen jetzt endlich etwas schneller voran, weil nun endlich auch die Hausärzte impfen dürfen. Hoffen wir darauf, dass unsere Regierung endlich zur Einsicht kommt und auch andere bürokratische Hürden endlich aus dem Weg schafft, damit auch wir uns endlich auf ein Licht am Ende des Tunnels freuen können.


Ostergewinnspiel

Freuen kann sich auch die leider einzige Teilnehmerin meines Ostergewinnspiels. Schade, dass meine Ostereiersuche mit so wenig Enthusiasmus angenommen wurde, aber Glück für Sanna Bonnec, zu der sich nun ein handsigniertes Exemplar von „Die weißen Steine – Neue Alte Welt“ auf den Weg macht. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ostern Stego


Ankündigungen

Pssst… Es gibt Neuigkeiten zur Fortsetzung! Ich stehe gerade in Verhandlungen mit einem neuen Verlag über die Fortführung meiner Buchreihe. Am kommenden Dienstag werde ich voraussichtlich dort meinen Vertrag unterschreiben. Zuerst wird Band I „Neue Alte Welt“ dort noch einmal neu aufgelegt. Band II „Blut der Sonne“ wird dann aber ebenfalls noch diesen Sommer erscheinen! Ich bin endlich sehr optimistisch, dass es nun wirklich weitergeht!


Bild der Woche

Wort zum SonntagDrei Thescelosaurus-Jungtiere spielen im Unterholz und jagen eine Palaeolibuella. Zwar ernährt sich ein Thescelosaurus fast ausschließlich vegetarisch, einem proteinreichen Leckerbissen wie der geschickten Libelle können sie aber nicht widerstehen. Das Artikelbild stammt von Damir G. Martin (Dinosaurs in the Wild).


Paläo-News

Da wir am Osterwochenende einmal ausgesetzt haben, kommen die Paläo-News diesmal aus drei dann doch ziemlich ereignisreichen Wochen. Obwohl vor Ostern kaum Meldungen bei mir reinkamen, überschlugen sich die Nachrichten in der letzten Woche geradezu, sodass ich mit dem Abfassen gar nicht mehr hinterherkam. Freut euch nun also auf spannende Neuigkeiten aus der Welt der Urzeitforschung!


Schwämme sind unsere „Geschwister“, Quallen nicht.

Auch nach langen Jahren der phylogenetischen Forschung, also an der Abstammungsgeschichte der Lebewesen, herrscht noch in vielen Bereichen Unsicherheit, sogar über die Position ganzer Tierstämme. Die Schwämme beispielsweise, die durch ihren einfachen Körperplan gekennzeichnet waren, wurden traditionell als Schwestergruppe aller anderen Tierlinien angesehen. Die Tiere seien von einfachen Einzellern zu komplexeren Quallen- oder Schwämmen-Kolonien und schließlich zu höheren Mehrzellern geworden.

 

 

Neue genetische Studien haben diese Annahme aber auf den Prüfstand gestellt. Anthony K. Redmond und Aoife McLysagcht konnten durch neuartige Analysemethoden die systematischen Fehler verringern, die häufig angewandte phylogenetische Modelle behindern. Sie analysieren wichtige Datensätze erneut und zeigten, dass die partitionierte Phylogenomik die Rippenquallen als Schwester anderer Tiere weder auf der Supermatrix- noch auf der partitionierungsspezifischen Ebene unterstützt. Stattdessen stehen nun die Schwämme als Schwesterlinie neben allen andern höheren Tieren, die sich schon im Ediacarium oder sogar im Cryogenium von unseren eigenen Vorfahren (Eumetazoa) trennten.

 


Congruus kitcheneri: ein baumbewohnendes Känguru aus dem Pleistozän

Bereits 1989 wurden in der Mammoth Cave in Südwestaustralien, wo man außerdem mehrere Fossilien des Beutellöwen (Thylacoleo carnifex) fand, Zähne und Kieferknochen eines prähistorischen Kängurus gefunden, dass die Entdecker zunächst den Wallabys, genauer der Gattung Wallabia zuordneten. Eine neue Studie von Natalie M. Wartbutton und ihrem Kollegen Gavin J. Prideaux konnte jedoch auch weiteres Fossilmaterial den etwa 40.000 Jahre alten Erstfunden beistellen. Das Material weist genug Alleinstellungsmerkmale auf, um es in einer eigenen, neuen Gattung zu führen. So heißt das „neue“ Känguru nun Congruus kitcheneri.

 

 

Das zierliche Kleinkänguru unterscheidet sich von allen anderen Wallabys durch eine höchst ungewöhnliche Tasche in der Wand der Nasenhöhle. Durch mehrere andere Körpermerkmale, wie die hohe Beweglichkeit seiner Hand- und Ellenbogengelenke und die stark zurückgebogenen Zehenknochen ähnelte Congruus kitcheneri wohl am ehesten den Baumkängurus. Wahrscheinlich war es ein semiarboreales Tier: das bedeutet, dass es teils am Boden lebte, aber auch dazu neigte, langsam durch Bäume zu klettern. Dies ist der wäre der erste Nachweis für die sekundäre Übernahme einer Klettergewohnheit bei dieser Kronengruppe der Wallabys.


Amerikanische Ureinwohner gehörten zu den frühesten Kupferschmieden

Vor etwa 8500 Jahren stellten Jäger und Sammler, die am Eagle Lake in Wisconsin lebten, bereits eine konische, 10 Zentimeter lange Projektilspitze aus reinem Kupfer aus. Der fein gearbeitete Punkt, mit dem unwahrscheinlich Großwild gejagt wurde, zeigt, wie fortschrittlich die frühen Kulturen Nordamerikas bereits waren – Jahrtausende vor denen Europas!

 

 

Eine neue Untersuchung dieses Artefakts und anderer Spuren des prähistorischen Bergbaus durch David Pompeani, Geologe an der Kansas State University und sein Forschungsteam ließ darauf schließen, dass die sogenannte alte Kupferkultur dort viel früher als gedacht entstand und dann auf mysteriöse Weise wieder verloren ging. Daten zeigen, dass die frühen amerikanischen Ureinwohner zu den ersten Menschen auf der Welt gehörten, die Metall abgebaut und zu Werkzeugen verarbeitet haben. Die Forscher vermuten, dass ein regionaler Klimawandel für den Niedergang der Metallurgie verantwortlich war und die Menschen dann wieder zu Stein- und Knochenwerkzeugen zurückkehrten. Heute findet man nur noch die Relikte dieser einstigen Vorreiter: Sie hinterließen Tausende von Minen und unzählige Kupferartefakte, darunter tödliche Projektilspitzen, schwere Messer und Äxte sowie zierliche Angelhaken, die oft auch schon von privaten Sammlern gefunden wurden.


Neufundland: stießen Forscher hier auf die ältesten bekannten Überreste der Vorfahren der Kraken und Tintenfische?

Cephalopoden, zu Deutsch „Kopffüßer“ gehören zu den Vielseitigsten Meeresbewohnern und haben eine ebenso lange Erfolgsstory wie die Wirbeltiere. In manchen Zeitaltern gehörten sie sogar zu den häufigsten als Makrofossil überlieferten Lebewesen überhaupt, und wahrscheinlich hat jeder Fossilienfreund so einige von ihnen in seiner Sammlung. Ammoniten und Belemniten (Donnerkeile) dienen Forschern auch als Leitfossilien, um das Alter von Gesteinen zu bestimmen. Heute sind Kraken, Kalmare, Tintenfische, Nautili und viele andere Kopffüßer ebenfalls noch sehr erfolgreich, und einige sind außerdem mit einer beachtlichen Intelligenz ausgestattet, die sich durchaus mit der von Delfinen, Papageien und sogar Primaten messen kann.

 

 

Der Ursprung der Cephalopoden liegt aber immer noch im Dunkeln der Erdgeschichte. Das Problem: ihre weichen Körper erhalten sich sehr schlecht als Fossil, und die harten Teile ihres Körpers sind sehr formenreich, sodass eine Zuordnung ziemlich knifflig werden kann. Anne Hildebrand von der Universität Heidelberg und ihr Forschungsteam beschreiben in ihrer aktuellen Studie einen möglichen Cephalopoden aus den Ablagerungen des Kambriums in Neufundland. Mit einem Alter von rund 522 Millionen Jahren ist dieser Fund gut 30 Millionen Jahre älter als die bislang ältesten Kopffüßer-Überreste (Plectronoceras cambria). Die Forscher fanden bei ihrer Grabung außerdem die bislang ältesten Trilobiten aus Neufundland.

 


Llukalkan aliocranianus: neuer Abelisaurier in Patagonien entdeckt

Abelisauriden gehören zu den am häufigsten vorkommenden und vielfältigsten Theropoden Südamerikas der späten Kreidezeit. Federico A. Gianechini und seine Kollegen entdeckten in der rund 80 Millionen Jahre alten Bajo de la Carpa Formation im Norden Argentiniens einen gut erhaltenen Schädel, der zu einem Vertreter aus der Untergruppe der Furileusaurier gehört. Aufgrund einiger einzigartiger Merkmale, u.a. dem besonderen Aufbau seines Gehörs, das wahrscheinlich deutlich feiner war als das anderer Abelisaurier, konnten sie das Fossil von anderen Theropoden abgrenzen und in einer neuen Studie als Llukalkan aliocranianus neu beschreiben.

 

Lebendrekonstruktion von Llukalkan aliocranianus nach Jorge Blanco.

 

Sein engster Verwandter scheint Viavenator exxoni zu sein, der zur gleichen Zeit in derselben Gegend lebte. In Südamerika haben also gleich zwei etwa gleich große, 5 bis 6m lange Abelisaurier im gleichen Ökosystem gelebt. Wahrscheinlich waren sie auf unterschiedliche Beutetiere spezialisiert und konnten deshalb ohne große Konkurrenz füreinander koexistieren.

 

 

Der Gattungsname „Llukalkan“ ist aus der Mapuche-Sprache der Ureinwohner Patagoniens entlehnt und bedeutet so viel wie „der, der Schrecken verbreitet“. Der Artname ist eine lateinische Anspielung auf den leicht anders gebauten Schädel.


Neue Studie zur Entstehung unseres Mondes

Isotopenmessungen von Mond- und Erdgesteinen haben gezeigt, dass der Mond im Gegensatz zu jedem anderen Himmelskörper im Sonnensystem für nahezu jedes Isotopensystem nicht von der Erde zu unterscheiden ist. Diese Beobachtung widerspricht jedoch den Vorhersagen des Standardmodells für den Ursprung des Mondes, der Einschlagshypothese: Sie besagt, dass die Erde kurz nach ihrer eigenen Entstehung mit einem Zwergplaneten (Theia) kollidierte. Während Theia zum größten Teil mit der Erde verschmolz, bildete sich aus den Trümmern der Kollision zuerst ein Ring (wie z.B. beim Saturn), aus dem sich dann im Laufe vieler Millionen Jahre schließlich der Mond verdichtete.

 

 

Sune G. Nielsen, David V. Bekaert und Maureen Auro vom Department of Geology and Geophysics in Woods Hole, U.S.A. fanden in ihrer neuesten Studie heraus, dass die Zusammensetzung der Vanadium-Isotope des Mondes gegenüber der des Bulk-Silikats der Erde um 0,18 ± 0,04 Promille gegenüber dem chondritischen Wert versetzt ist. Dieser Versatz resultiert höchstwahrscheinlich aus der Isotopenfraktionierung auf der Proto-Erde während des Hauptstadiums der terrestrischen Kernbildung (also noch vor dem Riesenaufprall). Rund 80% des Mondes stammen dagegen wohl vom Impaktor (Theia), die eine chondritische Zusammensetzung haben.

 

 

Die Daten aus der Studie sprechen gegen die Möglichkeit eines Gleichgewichts nach der Theia-Kollision zwischen Erde und Mond und implizieren, dass Theia und die Proto-Erde hauptsächlich aus einem gemeinsamen Isotopenreservoir im inneren Sonnensystem stammen.


Dromornis stirtoni: Hirnschädel von australischem Riesenvogel analysiert

Die Dromornithiden gehören zu den gigantischsten Vögeln aller Zeiten. Noch zu der Zeit, als die Vorfahren der Aborigines das australische Festland erstmalig besiedelten, waren die flugunfähigen Riesenvögel noch verhältnismäßig häufig. Archäologische Funde belegen, dass diese Tiere sogar vom Menschen bejagt wurden. Die größten Arten lebten jedoch schon lange vor den ersten Menschen. Dromornis stirtoni, der größte Dromornithide, war mit einem Gewicht von mehr als einer halben Tonne der wahrscheinlich schwerste Vogel aller Zeiten, massiger sogar noch als die Riesenmoas von Neuseeland oder die Elefantenvögel von Madagaskar. Dromornithiden galten einst ebenfalls als Laufvögel, aber später wurden sie durch phylogenetische Analysen in die Nähe der Enten und Gänse gestellt.

 

Lebendrekonstruktion von Dromornis stirtoni nach Nobu Tamura.

 

In dieser einer neuen Studie beschrieben Warren D. Handley und Trevor H. Worthy zum ersten Mal den Innenaufbau der Schädel von drei Dromornithiden-Arten und verglichen ihre Daten mit denen basaler Hühner- und Gänsevögel. Dabei machten sie u.a. fünf Hauptunterschiede zwischen der Gehirnmorphologie von Ilbandornis und Dromornis fest. Außerdem weisen die Schädelmerkmale darauf hin, dass Dromornithiden enger mit Hühnervögeln als mit Gänsen verwandt waren.

 

 

Der Aufbau des im Verhältnis ausgesprochen kleinen Gehirns weist die Dromornithiden als spezialisierte Pflanzenfresser aus, die wahrscheinlich eine gut entwickelte stereoskopische Tiefenwahrnehmung besaßen, tagaktiv waren und wahrscheinlich vor allem am Boden nach Fressbarem suchten.


Devonische Neunaugen-Fossilien geben neue Einblicke in die Evolution der Wirbeltiere

Neunaugen gehören zu den frühesten bekannten Wirbeltieren. Sie kommen noch heute in allen warmen Gewässern (mit Ausnahme von Afrika) vor. Viele Arten leben parasitär, indem sie sich an größeren Wirtstieren festsaugen und mit ihrer mit feinen Zähnchen besetzten Zunge Löcher in ihre Haut bohren, um dann vom Blut des Wirts zu leben. In ihrer „Jugend“ leben Neunaugen-Larven allerdings noch in Schlick und Schlamm, wo sie Plankton filtrieren.

Die verschiedenen Stadien der kambrischen Neunaugen. Rekonstruktion von Kristen Tietjen.

Lange dachte man, dass der Lebenszyklus der modernen Neunaugen quasi als „lebende Zeitkapsel“ den Werdegang der Wirbeltiere illustrieren: von winzigen planktonfressenden Larven zum räuberischen Parasiten – so stellte man sich die Entwicklung der frühen Fische vor. Doch diese Annahme steht nach neuentdeckten Fossilien in Südafrika nun Kopf: ein internationales Forschungsteam legte dort die 360 Millionen Jahre alten Fossilien von insgesamt vier Neunaugen-Gattungen (Hardistiella, Mayomyzon, Pipiscius und Priscomyzon) aus dem Oberdevon frei.

Bei allen Arten liegen verschiedene Entwicklungsstadien fossil überliefert vor, von Larve bis zum „fertigen“ kieferlosen Fisch. Den devonischen Larven fehlen jedoch der Studie zufolge die charakteristischen Merkmale der modernen Neunaugenlarven. Sie weisen stattdessen Merkmale auf, die ansonsten nur für erwachsene moderne Neunaugen gelten. Auch sie besaßen z.B. schon den Blutsaugeapparat. Mithilfe phylogenetischer Analysen stellte das Team fest, dass die untypischen Larven in mindestens drei unabhängigen Neunaugen-Linien vorkamen. Dies impliziert, dass Neunaugen sich erst in späterer Zeit auf eine Plankton-Ernährung im Larvenstadium spezialisiert haben. Diese Lebensweise ist also keineswegs ein „primitives Relikt“, sondern hat sich erst deutlich später entwickelt. Der letzte gemeinsame Vorfahr von Neunaugen und Schleimaalen (ihren engsten Verwandten) war also wohl sein ganzes Leben lang ein Beutejäger oder Parasit.

 


Ornatops incantatus: neuer Entenschnabel-Dinosaurier aus New Mexico beschrieben

Aus dem Allison Member der Menefee Formation in New Mexico des neuesten beschriebenen Dinosauriers: in ihrer neuesten Arbeit beschrieben Andrew T. McDonald und seine Kollegen einen neuen Hadrosaurier (Entenschnabeldinosaurier) aus der Gruppe der Brachylophosaurini: Ornatops incantatus!

 

Lebendrekonstruktion von Ornatops incantatus nach Brian Engh.

 

Die Fundstelle schließt einen Abschnitt aus der späten Kreidezeit vor etwa 78 Millionen Jahren auf und eröffnet den Blick auf ein prähistorisches Ökosystem, aus dem erst seit einigen Jahren Dinosaurier bekannt sind. 2018 wurden dort bereits der Ankylosaurier Invictarx zephyri und der Tyrannosaurier Dynamoterror dynastes entdeckt. Die Dinosaurier teilten sich ihren Lebensraum auch mit einigen Krokodilen, wie z.B. Brachychampsa sealeyi sowie dem gigantischen „Monster-Croc“ Deinosuchus. Die Menefee Formation war ein tropischer Küstenstreifen am Western Interior Seaway, eines großen Binnenmeeres, das Nordamerika damals in eine Ost- und Westhälfte und viele voneinander isoliert liegende Dinosaurier-Ökosysteme teilte.

 

 

Ornatops ist dabei ein wichtiges Kettenglied zum Verständnis, wie diese Ökosysteme aufgebaut waren, und wie sich die Evolution verschiedener Dinosaurierfamilien dort vollzogen haben könnte. Er ist der südlichste bislang bekannte Brachylophosaurine und belegt, dass die Hadrosaurier ohne Kopfkamm auch noch tief im Süden Laramidias vorkamen. Sein Gattungsname bedeutet „Geschmücktes Gesicht“, der Artname „incantatus“ ist eine Anspielung an den Trivialnamen New Mexicos (State of Enchantment; „Staat der Verzauberung“).


Sinomacrops bondei: neuer winziger Flugsaurier in China entdeckt

Die Pterosaurier waren die ersten aktiv fliegenden Wirbeltiere. Als enge Verwandte der Dinosaurier war ihr Formenreichtum fast genauso vielseitig wie das ihrer an Land lebenden Vettern. Manche waren enorm groß, am Boden so hoch wie Giraffen und in der Luft so groß wie ein Sportflugzeug. Andere waren jedoch auch winzig klein, wie die Mitglieder der Anurognathidae.

 

 

Xuefang Wei und seine Kollegen beschreiben in ihrem neuesten Paper einen weiteren kleinen Flugsaurier, der in den Daohugou Beds der Tiaojishan Formation in der Provinz Hebei in China entdeckt wurde. Sinomacrops bondei, wie er getauft wurde, war kaum 15cm lang und lebte vor etwa 160 Millionen Jahren im Oberjura. Wie alle Anurognathiden besaß er einen rundlichen Kopf mit übergroßen Augen, woher sich auch sein Name ableitet: der bedeutet übersetzt so viel wie „Chinesisches Riesenauge“. Der Artname ehrt den Paläontologen Niels Bonde.

 

Lebendrekonstuction von Sinomacrops bondei nach Zhao Chuan.

 

Es wird vermutet, dass die großen Augen eine gute Nachtsicht ermöglichten und dass Anurognathiden nachts auf die Jagd nach Insekten und anderen Kleintieren gingen. Von anderen Flugsauriern seiner Familie hebt sich Sinomacrops vor allem durch seinen verhältnismäßig langen Schwanz ab.

 

Bildquelle (links): Zhao Chuang


Forscher rekonstruieren LBCA – den Urahn aller Lebewesen

Bakterien sind die am häufigsten vorkommenden Zellen auf der Erde – und auch mit Abstand die ältesten. Aufgrund der bemerkenswerten Vielfalt ihrer Stoffwechselkapazitäten und des weit verbreiteten lateralen Gentransfers ist der genaue Aufbau der allerersten Bakterien allerdings unbekannt.

 

 

Aus 1089 Referenzgenomen anaerober Bakterien konnten Joana C. Xavier von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und ihr Forschungsteam insgesamt 146 Proteinfamilien identifizieren, die bis zum letzten gemeinsamen Vorfahren (LBCA) aller Bakterien zurückreichen. Außerdem fanden sie heraus, dass für den Aufbau seines Stoffwechsels nur neun Basis-Gene erforderlich waren.

 

So wie diese Clostridia-Stäbchenbakterien hat LBCA wahrscheinlich zu Lebzeiten ausgesehen.

 

Die Ergebnisse der Studie zeigen weiterhin, dass LBCA eine Glukoneogenese in Richtung Zellwandsynthese durchführte und zahlreiche RNA-Modifikationen und multifunktionelle Enzyme aufwies, die ein Leben mit geringem Gengehalt ermöglichten. Wahrscheinlich war er daher stäbchenförmig aufgebaut und lebte anaerob in der Nähe unterseeischer vulkanischer Schlote, sogenannter Schwarzer Raucher. Demnach war er den modernen Clostridia-Bakterien wohl am ähnlichsten, die noch heute auf die gleiche Weise leben.


Spuren eines prähistorischen Haiangriffs: Steirische Seekuh wurde Opfer eines frühen Tigerhais

Iris Feichtinger vom Naturhistorischen Museum Wien und ihre Kollegen beschreiben in ihrer neuesten Studie die Spuren einen 15 Millionen Jahre alten Massakers: zu dieser Zeit, während des mittleren Miozäns, war das Steirische Becken noch teil eines gemäßigten Flachmeeres am Randgebiet der großen Tethys, deren Kelpwälder und Seegraswiesen von Seekühen abgeweidet wurden. Dabei mussten die friedlichen Pflanzenfresser aber immer auf der Hut sein.

 

 

Wie das fossile Teilskelett eines Jungtiers der prähistorischen Dugong-Art Metaxytherium medium zeigt, wurde es offenbar Opfer einer Haiattacke. Rippen und Wirbel der Seekuh sind von zahlreichen Bissmarken geradezu übersät, zwischen den Knochen waren sogar noch etliche Zähne zu finden, die dem ausgestorbenen Tigerhai Galeocerdo aduncus zuzuschreiben sind. Derartige Zähne sind im steirischen Becken eigentlich eher selten. Um ein zufälliges Einschwemmen auszuschließen, verwendeten die Forscher Ton und ritzen mit den Zähnen genau die gleichen Muster ein, die in Form und Struktur genau mit den Bissmarken auf dem Rippenfragment übereinstimmten.

 

Lebendrekonstruktion des prähistorischen Haiangriffs. Bildquelle: Joanneum Graz.

 

Das Fossil wurde zusammen mit den Überresten eines Engelhais (Gattung Squatina) schon 2012 von dem Hobbyfossiliensammler Gerhard Wanzenböck in einem Steinbruch in Retznei entdeckt. Der Engelhai ist zudem der erste nachgewiesene aus Österreich. In einer Sonderausstellung werden alle Fossilien nächstes Jahr im Joanneum Graz zu besichtigen sein.


Federn als Statussymbole: Archäologen erforschen kulturelle Bedeutung von Papageien bei amerikanischen Ureinwohner-Völkern

Die Federn tropischer Vögel waren eines der bedeutendsten Symbole für wirtschaftlichen, sozialen und heiligen Status unter den Ureinwohnern im präkolumbianischen Amerika. In den Anden waren fein produzierte Kleidung und Textilien mit bunten Federn tropischer Papageien ein Statussymbol für Macht, Prestige und Auszeichnung und wurden von politischen und religiösen Eliten besonders geschätzt. In einer neuen Studie berichten Forscher eines internationalen und interdisziplinären Teams um José M. Capriles über 27 Überreste von Aras und Papageien aus fünf archäologischen Stätten in der Atacama-Wüste im Norden Chiles. Die Vögel sind z.T. hervorragend erhalten und mumifiziert.

 

 

Die Forscher untersuchten mithilfe einer archäometrischen Proxy-Studie einerseits, zu welcher genauen Art sie gehörten, ermittelten ihr genaues Alter und welchem kulturellen Kontext die Vögel gedient haben könnten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Oasen-Kulturen in der Atacama während der späten Zwischenzeit (1100 bis 1450 n. Chr.) Scharlachrote Aras (Ara macao) und mindestens fünf weitere buntgefärbte Papageienarten über ausgedehnte Austauschnetzwerke erwarben, die sich über mehr als 500 km in Richtung der Tropen des östlichen Amazonas erstreckten. Die Papageien wurden vor allem mit Mais gefüttert.

 

Ara macao. Bildquelle: Wikipedia.

Bernstein als Wunderwaffe gegen multiresitente Keime?

Bernstein galt schon vor Jahrtausenden als wundersames Heilmittel – jetzt könnte sich des bestätigen. Das zermahlene Baumharz einer 44 Millionen Jahre alten Schirmtanne hat sich nun als wirksam gegen antibiotika-resistente Bakterien erwiesen. Auch den gefürchteten Krankenhauskeim MRSA tötet der noch unbekannte Inhaltsstoff ab, wie Elizabeth Ambrose und Connor McDermott von der University of Minnesota bei ihrer Präsentation auf dem ACS Spring Meeting 2021 berichteten.

 


45.000 Jahre alter Menschenschädel in Tschechien birgt ältesten genetischen Nachweis von Homo sapiens in Europa

Homo sapiens – die Spezies der Vorfahren des modernen Menschen – erreichte aus Afrika kommend vor mehr als 40.000 Jahren Eurasien. Noch heute haben ihre Nachfahren 2–3% Neandertaler-Gene in ihrem Erbgut, was auf die Vermischung mit Neandertalern zurückzuführen ist, die irgendwann vor 50.000 bis 60.000 Jahren stattfand, wahrscheinlich zuerst im Nahen Osten, später auch in Europa. Dort ging die Expansion des Homo sapiens dem Verschwinden der Neandertaler um 3.000 bis 5.000 Jahre voraus, wie neue Studien belegen konnten. Das Erbgut der ersten Sapiens-Europäer, die vor mehr als 40.000 Jahren den Kontinent kolonisierten, ist nach wie vor wenig bekannt, da nur wenige Exemplare untersucht wurden.

 

 

Kay Prüfer vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena analysierte zusammen mit seinen internationalen Forschungskollegen das Genom, das aus dem Schädel eines weiblichen Individuums aus Zlatý kůň, Tschechien, gewonnen wurde, der dort bereits in den 1950gern gefunden wurde. Ihr Genom trägt etwa 3% Neandertaler-Gene, ähnlich wie bei anderen Jägern und Sammlern aus der Altsteinzeit. Die Länge der Neandertaler-Segmente ist jedoch länger als die, die im derzeit ältesten modernen menschlichen Genom des ca. 45.000 Jahre alten Ust‘-Ishim-Individuums aus Sibirien nachgewiesen wurden. Dies deutet darauf hin, dass die Frau aus Zlatý kůň eine der frühesten eurasischen Einwohnerinnen ist nach der Expansion des Homo sapiens aus Afrika.

 

 

Eine Urahnin der heutigen Europäer scheint die Frau jedoch nicht zu sein: die Forscher fanden in ihrer Arbeit heraus, dass die Frau zu einer Bevölkerung gehörte, die genetisch weder zu späteren Europäern noch zu Asiaten beigetragen zu haben scheint. Offenbar ist ihre Nachfahrenreihe zu einem späteren Zeitpunkt wieder erloschen, der Homo sapiens im prähistorischen Tschechien vielleicht sogar ganz ausgestorben. Die heutigen Europäer stammen also wohl von einer anderen, weiteren ethnischen Linie ab. Doch wann diese aus Afrika nach Europa fand, ist derzeit noch nicht zu klären.


Fossiomanus sinensis & Jueconodon cheni: Zwei unterirdisch lebende neue Ur-Säuger aus der Jehol-Gruppe (China) beschrieben!

Die Großgruppe der Mammalia umfasst alle heute lebenden Synapsiden. Zu ihnen gehören alle Säugetiere, vom Schnabeltier über Kängurus, Löwen, Wale bis zu uns Menschen. Im Mesozoikum, also der Zeit der Dinosaurier, gab es allerdings noch mehrere andere „Ursäugerfamilien“, die von älteren Therapsiden-Vorfahren abstammen und die mit keinem heutigen Säugetier verwandt sind. Zwei Vertreter dieser längst ausgestorbenen Seitenzweige wurden nun von Fangyuan Mao, Chi Zhang, Cunyu Liu und Jin Meng anhand von gut erhaltenen Fossilien aus der chinesischen Jehol Gruppe in einer neuen Studie beschrieben.

 

 

Fossiomanus sinensis gehörte zur Klade der Tritylodontiden, Jueconodon cheni war ein Eutriconodont. Die beiden entfernt verwandten Arten weisen konvergente Merkmale auf, die eine unterirdische Lebensweise vermuten lassen, und sind die ersten aus Jehol bekannten „Buddeltiere“. Beide hatten noch eine erhöhte Anzahl von präsakraler Wirbeln. Jueconodon besaß insgesamt 28, Fossiomanus sogar 38 Körper-Wirbelknochen, was sie als Angehörige einer primitiveren Synapsiden-Linie auszeichnet. Heutige Säuger haben (zumeist!) 26 Wirbel (ohne Schwanz). Die nur wenigen Zentimeter kleinen Tunnelbauer lebten vor etwa 120 Millionen Jahren in der unteren Kreidezeit.

 

Rekonstruktion der Jehol Formation nach Zhao Chuang. In der Mitte (unterirsisch): Fossiomamus sinensis (grau) und Jueconodon cheni (braun).

Bildquellen: Zhao Chang


Das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit und seine Folgen für die Regenwälder

Eine der größten Katastrophen aller Zeiten war wohl das große Massenaussterben am Ende der Kreidezeit, das sehr wahrscheinlich durch den Einschlag eines großen Meteoriten im Golf von Mexiko verursacht wurde. Dieses Ereignis brachte für alle terrestrischen Ökosysteme weltweit katastrophale Folgen und ließ die Nahrungsketten auf dem ganzen Planeten, an Land wie in den Meeren zusammenbrechen. Doch welche Folgen der Einschlag für die Wälder hatte, ist bis heute noch weitgehend unbekannt.

 

 

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Mònica R. Cavallo vom Smithsonian Tropical Research Institute in Panama nahm in einer neuen Studie das Aussterben von Pflanzen und den ökologischen Wandel in tropischen Wäldern infolge des Ereignisses in der Kreidezeit genauer unter die Lupe. Mithilfe von fossilen Pollen (> 50.000 Proben) und Blättern (> 6000 Exemplare) aus Kolumbien quantifizierten sie den Aufbau der Wälder vor und nach dem Chicxulub-Einschlag.

 

 

Die Regenwälder der späten Kreidezeit (Maastricht) waren durch ein offenes Kronendach der Bäume und verschiedene Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Insekten gekennzeichnet. Die Pflanzenvielfalt nahm an der Grenze zwischen Kreide und Paläogen um fast die Hälfte (45%) ab und erholte sich etwa 6 Millionen Jahre lang so gut wie überhaupt nicht.

 

 

Während in der Oberkreide noch ein Mix aus Nadelbäumen, Farnen und Laubbäumen den Aufbau des Waldes bestimmte, finden sich in den Schichten des frühen Paläozäns vor allem Farnsporen. Spätere paläozäne Wälder ähnelten dann bereits modernen neotropischen Regenwäldern mit einem geschlossenen Kronendach und einer von Blütenpflanzen, vor allem Laubbäumen dominierten Struktur.


Paranthropus boisei: wurde unser Cousin ein Opfer des Klimawandels?

Paranthropus boisei.

Das Aussterben des Paranthropus boisei, eines erfolgreichen Vertreters einer Nebenlinie der Gattung Homo, ereignete sich vor etwa einer Million Jahren und damit zu einer Zeit, als trockenes Grasland (C4) die Landschaft des ostafrikanischen Grabenbruchs dominierte. P. boisei galt allerdings als ein Vormensch, der sich auf genau dieses Landschaftsbild spezialisiert hatte, und paradoxerweise starb er aus, als die Bedingungen für ihn doch eigentlich besonders günstig gewesen sein mussten.

Rhonda L. Quinn und Christopher J. Lepre untersuchten in ihrer neuen Studie nun den Grund für sein Verschwinden und untersuchten dazu Bodenproben aus dem Turkana-Becken in Kenia, wo P. boisei häufig gefunden wurde. Sie testeten dabei stichprobenartig auf bodenchemische Charakteristika, wie pedogenen karbonatstabilen Kohlenstoff (δ13CPC) und Sauerstoff-Isotope (δ18OPC), die eine ziemlich genaue Rekonstruktion des prähistorischen Landschaftsbildes und die Verteilung von Gras- und Waldland ermöglichen. Anschließend verglichen sie die Werte mit denen früherer und späterer Erdschichten aus einem Zeitfenster von vor drei Millionen Jahren bis heute.

 

 

Die Ergebnisse zeigen, dass der langfristige Anstieg von C4-Grasland durch einen vorübergehenden, aber signifikanten Anstieg der C3-Vegetation (Waldland) und wärmeren Temperaturen unterbrochen wurde. Dieser fiel mit dem Übergang im mittleren Pleistozän vor 1,3–0,7 Millionen Jahren zusammen, und damit zeitlich auch mit dem Aussterben von P. boisei. Ein kurzfristiger, aber dennoch starker Grasland-Schwund könnte zu einer prekären Nahrungskonkurrenz zwischen P. boisei und anderen Vor- und Frühmenschen geführt haben, die ihn dann nach und nach verdrängten.

 


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Die Welt der weißen Steine – Kapitel IV: Von Flüssen und Bergen

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Tierprofil: Amia fragosa

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APRILSCHERZ: 50.000 Jahre alte Eismumie von Neandertaler-Frau entdeckt!

Geschichte der Urzeitforschung – Episode IV: Dinosauriereier

Tierprofil: Galagadon nordquistae

Tierprofil: Pachycephalosaurus wyomingensis

Die Welt der weißen Steine – Kapitel V: Klima und Wetter am Ende der Kreidezeit


Das war es für heute mit den Paläo-News! Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag, bleib gesund, dein

Markus Kretschmer

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