Mein Wort zum Sonntag -07. März 2021

Lesedauer: etwa 24 Minuten
image_pdfimage_print

Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

Ich bin so dermaßen enttäuscht, dass mir dafür langsam die Worte ausgehen. Jeden Tag ca. 10.000 Neuinfektionen und 300 Tote. Denen gegenüber stehen aber bloß 7.500 glückliche Seelen, die diese furchtbare Infektion seit gestern überstanden haben und genesen sind. Allein in Deutschland hat Corona nun schon fast 72.000 Tote, weltweit sogar weit über 2,5 Millionen Menschenleben gefordert. So viel zu den Zahlen. Sogar mit schlechteren Grundvoraussetzungen als im Oktober, als man uns den zweiten leichten, aber immer härter, nur nie ganz richtig hart werdenden Lockdown auferlegte. Und was entscheiden unserer Regulatoren in Berlin? Lockerungen.

 

Etwas plastischer ausgedrückt bedeutet das: Jeden Tag stürzt weiterhin in Deutschland ein vollbesetzter Ferienflieger ab. Und statt die Flugzeugflotte erst einmal ordentlich instand zu setzen und den Grund für diese Flugkatastrophen zu beheben, lässt man in Zukunft sogar noch weitere Maschinen starten. Wir stehen schon mitten im Bugwasser einer dritten Welle. Und unsere Staatslenker scheinen es nicht zu sehen, was da jetzt bald über uns hereinbrechen wird.

 

Große Sorge über die zukünftige Entwicklung der Krise

So sehr es mich für die Betriebe freut, die diese Entscheidung vielleicht vor dem Bankrott rettet und ihnen die dringend benötigten Einnahmen beschert, so gern ich letzte Woche selber meinen ersten Frisörtermin wahrgenommen habe, um den Chewbacca-Look endlich loszuwerden, ich blicke mit großer Sorge in die nähere Zukunft. Diese Entscheidung, aber vor allem der so geringe Fortschritt beim Impfen, die bürokratischen Hürden, bei denen Impfdosen verkommen, nur weil sie einen nicht ganz so guten, aber immer noch hervorragenden Wirkungsgrad haben, all das lässt mich mit einem Gefühl des Erschauderns zurück.

 

Die letzten zwei Wochen waren wirklich nicht schön. Die nächsten sechs Wochen werden wahrscheinlich eine Katastrophe. Und spätestens danach wird wahrscheinlich alles wieder schließen müssen, vielleicht den ganzen Sommer lang, und Deutschland, das einst eine Vorreiterrolle in der Pandemie gespielt hat, wird wahrscheinlich als eines der letzten seinen Bürgern ihre weggenommenen Grundrechte wieder zugestehen können. Grundrechte, die man in den Medien nun schon „Privilegien“ nennt. Und ernsthaft darüber diskutiert, ob es nicht vielleicht unfair wäre, nur den Geimpften diese „Privilegien“ zurückzugeben. Was schon wieder echte Realsatire ist: was nützt es der Oma, wieder ins Theater zu gehen, wenn dort kein einziger Schauspieler geimpft ist und auftreten darf?

 

Impfungen auch für Lehrer, Erzieher und Schulbetreuer!

Ich darf, ich muss, ich soll und ich werde nächste Woche wieder meine AGs an der Schule anbieten. Wie ich das finde? Einerseits toll, ich hab meine Kids wirklich vermisst. Aber noch kein einziger Lehrer an unserer Schule, natürlich auch ich selber nicht, wurde bislang geimpft. Wenn wir Betreuer, Erzieher und Lehrer schon dafür Sorge tragen, dass der Rest der Bevölkerung wieder arbeiten gehen kann und ihre Kinder betreut werden, wenn wir schon die Kohlen für dieses marode Bildungssystem aus dem Feuer holen sollen, dann gebt uns doch bitte wenigstens ein paar Handschuhe dafür! Wir verbrennen uns sonst nämlich alle die Finger.


Ankündigungen

Kommen wir endlich zu den guten Nachrichten: Die Website zu „Die weißen Steine“ ist endlich online! Schau gerne mal bei mit vorbei, ich würde mich wirklich sehr freuen. Ich bin wirklich sehr stolz und froh, dass es doch so schnell ging, und möchte mich hier noch einmal ganz herzlich bei Tobias Möser bedanken, der mir beim Erstellen der Seite so hilfreich zur Seite stand. Danke Tobias, für deine Mühe, Geduld und Hingabe!

 

Mein neuer Verlag wird außerdem bald mit der Arbeit an „Die weißen Steine II – Blut der Sonne“ beginnen. Das Buch wird dieses Jahr noch erscheinen, voraussichtlich im Frühsommer.

 

Auf das „Bild der Woche“ werde ich in Zukunft im „Wort zum Sonntag“ verzichten.


Paläo-News

Die letzten zwei Wochen waren wieder so voll mit tollen Urzeitnachrichten, dass ich einige Beiträge noch gar nicht abfassen konnte. Das Erstellen der Website, meine ehrenamtliche Arbeit am Museum, das Vorbereiten meines Unterrichts und natürlich die Arbeit an meinen Büchern haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen, dass nun zwei sieben-Tages-Wochen mit 16 Arbeitsstunden hinter mir liegen. Aber trotzdem habe ich keine Mühen gescheut und kann euch voller Stolz wieder 20 spektakuläre Beiträge präsentieren!

 

Fünf davon tauchen hier allerdings nicht direkt mit auf: in den letzten Wochen wurden gleich 5 neue Dinosaurier beschrieben. Zu ihnen hab ich deshalb einen Extra-Artikel verfasst, den du dir auf meiner Website ansehen kannst!


Neue Studie über Schwanzentwicklung der Dinosaurier

Die Schwänze von Nichtvogel-Dinosauriern variierten erheblich in Bezug auf die Gesamtlänge, die Gesamtzahl der Wirbel sowie ihre Form und -funktion. In einer neuen Studie von David W. E. Hone, W. Scott Persons und Steven C. Le Comber wurde nun bestätigt, dass zwischen Schwanzlänge und Schnauzen-Kreuzbein-Länge nur eine geringe oder keine konsistente Beziehung besteht. Folglich sind Versuche, bei der Rekonstruktion unvollständiger Dinosaurierskelette von dem einen aufs andere zu schätzen, wahrscheinlich sehr fehleranfällig.

 

Dinosaurier Schwänze

 

Es treten jedoch einige übergreifende Muster auf. Einige Dinosaurier zeigen (von vorne nach hinten) eine Reihe von kurzen Zentra, gefolgt von einer Reihe von längeren Zentra, wobei der Rest des Schwanzes aus einer langen Reihe von Zentra besteht, die sich in der Länge verjüngen. Dieses Muster steht im Einklang mit funktionellen Einschränkungen, und die vordere Reihe längerer Zentra fällt mit den Hauptansätzen der Oberschenkelmuskulatur zusammen.

 

Dinosaurier Schwänze

 

Dieses Muster ist aber bei vielen frühen Dinosauriern (Basaltaxa) noch nicht vorhanden und hat sich möglicherweise in verschiedenen Dinosauriergruppen unabhängig voneinander entwickelt, was auf eine funktionelle Bedeutung hinweist.

 

Anzeige

Die Geschichte des Lebens

Über Milliarden Jahre entwickelten sich Fische zu Landbewohnern, Reptilien zu Vögeln, Primaten zu Menschen. Dies ist die größte Geschichte der Welt und sie ist oft erzählt worden. Angefangen von den Mythen der Ägypter über die Schriften der Erlöserreligionen bis zu den modernen Geo- und Biowissenschaften, alle versuchen sie, die Welt und ihre Geschichte zu erfassen und zu erklären. Paläontologie und Geologie haben im 19. und 20. Jahrhundert neue Instrumente ins Orchester gebracht, so dass sich die Erzählung stark wandelte.

Doch die moderne Paläontologie steht derzeit an einem entscheidenden Wendepunkt: Die Entdeckung von DNA und die fortschreitende Technisierung eröffnen dem Wissenschaftszweig neue Möglichkeiten. Die Untersuchung von Fossilien mithilfe von DNA hilft der Forschung dabei, die zentralen Fragen unserer Existenz zu beantworten: Wie kommt es zu den großen evolutionären Veränderungen? Ist unser Dasein auf der Erde das Produkt reinen Zufalls? Oder hätte es gar nicht anders kommen können?

 

»[Shubins] vier Milliarden Jahre umspannende Geschichte – von alten Fossilien bis hin zur DNA – zeigt einer breiten Leserschaft das wahre Bild der Wissenschaft, mit einnehmenden Porträts großer Forscher aus der Vergangenheit und Gegenwart Nature

 

Die Geschichte des Lebens: Vier Milliarden Jahre Evolution entschlüsselt ist am 21. Februar 2021 erscheinen und war sofort Bestseller in Sachen Naturgeschichte. Es hat 352 Seiten auf deutscher Sprache.

 

Mit dem Kauf über den Link unterstützt ihr den Betrieb dieser Website.

Leptodontichthys ziregensis: großer zahntragender Unterkieferknochen von devonischem „Panzerfisch“ entdeckt!

Für das Verständnis der Entwicklung von Wirbeltieren mit Kiefern und Zähnen sind die Placodermi von entscheidender Bedeutung: Die Panzerfische weisen eine beeindruckende Formenvielfalt auf, aus der man die Entwicklungsgeschichte der Kieferträger herauslesen kann. Besonders in den devonischen Schichten von Marokko findet man häufig Fossilen der Arthrodire-Placodermi.

 

Leptodontichthys

 

In einer neuen Studie beschreiben Melina Robbins, Marti Rücklin, Theodoris Argyriou und Christian Klug ein großes zahntragendes Kieferelement eines Fisches aus dem Mitteldevon, den sie als Leptodontichthys ziregensis neu beschrieben. Das Tier lebte vor etwa 385 Millionen Jahren und gehörte wohl zu den größten seiner Familie. Die Größe des Kiefers lässt auf mehrere Meter Körperlänge schließen.

 

Leptodontichthys

 

Die Ausrichtung der Zähne und die Spuren eines mutmaßlichen okklusalen Kontakts auf der lingualen Seite des Knochens deuten darauf hin, dass der Fisch seine Zähne aber wohl kaum zur Nahrungsbeschaffung verwendete. Ähnlich wie bei den eng verwandten Gattungen Compagopiscis und Plourdosteus waren funktionelle Zähne möglicherweise in einem früheren Entwicklungsstadium noch vorhanden und wurden vollständig getragen, verloren dann aber ihre Funktion und bildeten sich zurück.

 


Alarmierende Studie zu dem historischen und aktuellen Verbreitungsgebiet der südasiatischen Großsäugetiere

Das quartäre Artensterben ist als solches einzigartig in der Geschichte der Massenaussterben: es betrifft vor allem Großtiere: Abgesehen von den Tieren, die der Mensch domestiziert hat, sind auf allen Kontinenten außer Afrika und Südasien bereits heute alle Großsäugetiere mit einem Gewicht von über 1.000kg ausgestorben. Sogar weitaus kleinere Säugetiere, Pflanzenfresser wie auch Raubtiere, sind derzeit stark vom Aussterben bedroht.

 

Wie prekär die Lage für die noch verbleibenden Wildtiere ist, illustriert eine aktuelle Studie internationaler Wissenschaftler, die das historische Verbreitungsgebiet von zehn Tieren rekonstruierten, die beispielhaft für den rezenten Lebensraumverlust stehen – das wohl größte Problem und die Hauptursache fürs Artensterben. Der asiatische Elefant, der Gaur, der Schabrackentapir, die drei asiatischen Nashornarten, aber auch Großkatzen wie der Tiger, der asiatische Löwe, der Leopard und der Nebelparder standen Modell für eine Skizzierung des alarmierenden Verlustes an Lebensraum.

 

Asiatische Tiere
Viele Asiatische Großtiere stehen wegen des immer kleiner werdenden Lebensraums kurz vor dem Aussterben. Bildquellen: Wikipedia.

Alle genannten Tiere hatten noch bis vor etwa 10.000 Jahren ein Verbreitungsgebiet mit einer Größe von mindestens 2,5 Millionen Quadratkilometern. Zum Vergleich: das ist die siebenfache Fläche von ganz Deutschland! Manche Tiere wie der Leopard waren sogar über ein Gebiet von 32 Millionen Quadratkilometern anzutreffen und kamen nach Ende der letzten Kaltzeit noch in vielen Populationen auf mehreren Kontinenten vor.

 

 

Heute hat sich das jedoch stark zum Nachteil der Tiere verändert. Einige Arten wurden bereits derart eingeschränkt, dass sie in freier Wildbahn beinahe ausgestorben sind. Der asiatische Löwe kommt z.B. nur noch auf einer Fläche von 1.412 Quadratkilometern vor – obwohl sein Jagdrevier einst 8.000 Mal so groß war. Sogar für die Tiere, die heute nicht in ihrem Bestand bedroht sind (wie Nebelparder, Gaur oder Leopard) hat sich ihr Verbreitungsgebiet im Vergleich zu vergangenen Zeiten um mindestens zwei Drittel bis drei Viertel verringert.


Proegernia mikebulli: Ältestes bekanntes Skink-Fossil wirft neues Licht auf die Evolution des Schuppenechsen (Lepidosauria)

Heute verfügt Australien über eine der reichhaltigsten Echsenvorkommen der Erde. Besonders die Skinke, auch Glattechsen genannt, sind dort mit vielen Arten vertreten. Das war aber vor 23 Millionen Jahren noch anders. Aus der Zeigt des Übergangs vom Oligozän zum Miozän sind nur wenige Echsenfossilien bekannt, und Skinke so gut wie keine. Die wenigen bekannten stammen überwiegend aus der Namba-Formation in Südaustralien, wo bei Grabungen von 2007 bis 2018 einige interessante Funde geborgen werden konnten, neben Überresten von prähistorischen Schnabeltieren, Beuteltieren und Wasservögeln.

 

 

Die australischen Paläontologen, die an der Fundstelle arbeiten, beschrieben in ihrer neuesten Studie nun anhand eines gut erhaltenen Unter- und Oberkiefers einen neuen ausgestorbenen Skink aus der Unterfamilie der Egerniinae: Proegernia mikebulli war vermutlich ein enger Verwandter von P. palankarinnensis, der etwa zur gleichen Zeit lebte. Der letzte gemeinsame Vorfahre beider Arten – und damit wahrscheinlich aller heutiger Egerniinae von Australien – kam im Oligozän vermutlich über Südostasien auf den damals schon isolierten Inselkontinent. Die anderen Skinke dürften dagegen erst in späteren Wellen nach Australien gekommen sein.

 

Skink
Ein heutiger Skink. Bildquelle: Wikipedia.

1,2 Millionen Jahre alt: Nachweis von urzeitlicher Mammut-DNS in Bohrkernen aus dem Permafrost

Es ist eine wahre Sensation in der Genforschung: eine schwedische Forschergruppe um Tom van der Valk stieß bei der Untersuchung von alten Bohrkernproben, die 2013 aus dem Permafrost von Sibirien und Alaska gewonnen wurden, auf DNS-Sequenzen verschiedener Urzeitbewohner. Nicht Knochen oder andere Überreste, sondern wahrscheinlich der Kot und Urin lebender Tiere hat sich in diesen Proben viele Jahrtausende erhalten, genauso wie die darin enthaltenen Erbinformationen.

 

Mammutstoßzahn
Mammutstoßzahn aus dem Permafrost.

Durch Sequenzvergleiche konnten die Forscher im Rahmen ihrer Studie darin DNS von Pferden, Mammuts und vielen anderen Tieren bestimmen, und auch von frühen Menschen, die damals dort lebten. Die Sensation: einige Proben stammen aus so lang zurückliegenden Zeiten, in denen derart gut erhaltene DNS-Sequenzen nicht zu erwarten gewesen wären: die entschlüsselte DNS eines Vorfahren des Wollhaarmammuts hat ein Alter von ca. 1,2 Millionen Jahren – ein neuer Rekord.

 

Die Forscher konnten aus den Proben herauslesen, dass damals die Aufspaltung der Mammuts bereits stattgefunden hatte. Während die eine Probe wohl zu einer Linie der späteren Wollhaarmammuts (Mammuthus primigenius) führt, scheinen andere zu einer Linie der amerikanischen Mammuts (Mammuthus columbi) zu gehören.

 

Mammut DNS

 

Wer nun allerdings denkt, dass wir einem „Jurassic Park“ mit geklonten Mammuts wieder ein Stück näher sind, der unterliegt einem Irrtum: bei der DNS handelt es sich natürlich nur um einzelne Gensequenzen und nicht um ein vollständiges Genom. Dennoch ist die Studie von großer Bedeutung, um die Entwicklungsgeschichte der Eiszeitriesen nachzuvollziehen, und auch die ökologischen Lebensumstände, die in ihrer Zeit herrschten.


Alarmierende Nachrichten zum Klimawandel: Immer schwächerer Golfstrom, Schmezwasserströme in Rekordhöhe und gigantischer Eisabbruch in der Aktarktis bereiten Klimaforschern Sorge

Eine internationale Forschergruppe um Levke Caesar von der Maynooth University in Irland kommt in einer neuen Studie zur Untersuchung der Umwälzströmung des nordatlantischen Stroms (AMOC) zu einem beunruhigenden Ergebnis: Bei der Auswertung von Proxydaten aus neun verschiedenen Quellen, wie z.B. die Jahresringe von Bäumen, Eisbohrkerne, Ozeansedimente und Isotopenstudien, sowie verschiedene fossile Meeresorganismen fanden die Forscher heraus, dass der Golfstrom heute so schwach ist wie seit mindestens 1.000 Jahren nicht mehr.

 

 

Der Grund ist die immer stärker werdende Aussüßung des Nordpolarmeeres durch abschmelzende Gletschermassen infolge der Erderwärmung: das weniger salzreiche Wasser sinkt beim Abkühlen deutlich langsamer herab, wodurch sich die Unterströmung immer mehr abschwächt. Dadurch kommt der „Motor“ des Golfstroms ins Stocken- die Strömung wird langsamer.

 

Diese Abschwächung wird wahrscheinlich immer großer Auswirkungen auf unser Klima haben, die wir bereits jetzt zu spüren bekommen: durch die Verlangsamung des AMOC verschieben sich auch die Zugrichtungen der Luftströme. In Europa erreichen uns deshalb häufiger Stürme, aber auch sommerliche Hochdruckgebiete halten sich länger und beständiger über dem Festland, was Hitzewellen und Dürren zur Folge hat. Auch ausufernde Polarwirbel können so sehr viel weiter nach Süden vordringen und für z.T. heftige Wintereinbrüche mit extrem niedrigen Temperaturen und massiven Schneefällen sorgen, wie wir sie erst vor kurzem erlebten. Andernorts können auch Hochwasserereignisse wie Starkregen und Sturmfluten zu einem Problem werden.

 

 

Eine weitere alarmierende Nachricht: In der Antarktis ist vorige Woche ein Eisberg von ungeheuren Ausmaßen abgebrochen: er hat in etwa die doppelte Größe der Insel Rügen, bzw. ist etwas größer als das Saarland. Und auch die Nachricht, dass das duch den Labrador-Strom kommende Schmelzwasser bereits Anfang März neue Rekordwerte aufstellt, macht deutlich: Die Klimaveränderung steht uns nicht nur bevor. Wir stecken mittendrin. Durch all diese Entwicklungen könnte es dazu kommen, dass schon in den nächsten Jahren ein drastischer Kipppunkt erreicht wird, bei dem AMOC vollständig zum Erliegen kommt. Eine neue Kaltzeit könnte dann die Folge sein. Die Erderwärmung kann so paradoxerweise zu einer neuen Eiszeit führen.


Löste die Umkehrung des Erdmagnetfeldes vor 41.000 Jahren eine Umweltkatastrophe aus?

Klimaforscher um Alan Cooper stellten im Rahmen ihrer Studie bei der C14- Untersuchung von Kauri-Bäumen in Neuseeland fest, dass vor etwa 41.000 Jahren der Anteil des Radiokohlenstoffs in der Atmosphäre rasant anstieg. Dies führen sie auf eine Abschwächung des Erdmagnetfeldes zurück, die immer vor einer Umpolung auftritt: durch die dann höher auftretende kosmische Strahlung werden mehr C14-Isotope gebildet.

 

 

Doch hat dies auch Auswirkungen aufs Weltklima? Bislang galten Polumkehrungen in der Erdgeschichte als eher unproblematisch, da sie in geologischen Zeitmaßstäben sehr häufig auftreten sie auf Lebewesen keine Auswirkungen haben. Allerdings haben sie nach der neuesten Studie wohl erhebliche Auswirkungen auf den Ozongehalt in der Atmosphäre. Dies könnte dann sehr wohl zu Klimaschwankungen führen.

 

 

Interessanterweise fällt diese Polumkehr zeitlich exakt mit dem Verschwinden mehrerer Menschenarten zusammen. Auch Homo sapiens startete damals zu einer neuen, seiner bis dato größten Auswanderungswelle und ließ sich in immer größerer Zahl in Mittel- und Westeuropa, den größten Teilen Asiens und auch erstmalig in Australien dauerhaft nieder. Es ist daher durchaus möglich, dass ihn der Klimawandel aus Afrika forttrieb oder seine Ansiedlung in anderen Teilen der Welt einfach nur begünstigte – was Neandertalern und Denisovanern jedoch den Todesstoß versetzte.


„Size-Gap“ bei Theropoden: wieso gibt es so wenige mittelgroße Jäger unter den Dinosauriern?

Kat Schroeder und ihre Kolleginnen untersuchen in einer neuen Studie die Datensätze aus 43 bekannten Fundstellen aus dem Mesozoikum: was für Dinosaurier lebten dort? Wie verteilten sich Fleisch- und Pflanzenfresser? Und wie groß wurden diese?

 

 

Das Ergebnis bei den Theropoden, den zumeist fleischfressenden Dinosauriern überrascht: während an einigen Fundstellen, wie z.B. der Morrison-Formation aus dem Jura sowohl sehr große Fleischfresser mit einem Gewicht von über 2 Tonnen (wie Allosaurus) zusammen mit vielen kleineren Beutegreifern zusammenlebten, so gibt es in den meisten anderen Dino-Ökosystemen mit riesigen Fleischfressern nur einige wenige Arten von kleineren Theropoden. Je größer der Super-Prädator, umso größer scheint auch der Abstand zum Körpergewicht des nächstgrößeren Fleischfressers zu werden.

 

 

Diese Size-Gap (Größenlücke) ist ungewöhnlich und kommt in heutigen Ökosystemen nicht mehr vor. Mögliche Erklärungen: die mittelgroßen Fleischfresser gingen den Killer-Giganten aus dem Weg und lebten in Gegenden, wo sich Fossilien nur schlecht bilden und erhalten – heißt: es gab sie, aber wir finden sie heute nicht mehr (Bias). Doch es könnte auch möglich sein, dass die Lücke von den Jungtieren der Mega-Theropoden gefüllt wurde. Die gingen ihren Eltern vielleicht ab einem gewissen Alter aus dem Weg und jagten ganz andere Beute, bis sie ausgewachsen waren. Kleinere Beutegreifer könnten gegen so eine starke Konkurrenz durch die halbstarken Superprädatoren dann keine Entfaltungschance gehabt haben.

 


Neue Studie zum Hör- und Sprachvermögen der Neandertaler

Lange Zeit galten Neandertaler als tumbe, stumpfsinnige Gesellen, und bis heute hält sich hartnäckig das Bild, dass unsere Geschwisterspezies lediglich in Grunzlauten kommunizierte- wenn überhaupt. Dass diese Vorstellung aber Blödsinn ist, und wahrscheinlich nur aus Arroganz und Vorurteilen resultiert, haben jüngste Forschungen wieder einmal bestätigen können.

 

Eine Gruppe spanischer Forscher um Mercedes Conde-Valverde untersuchte die Fossilien von Neandertalern von Sima de los Huesos in Nordspanien, wo man schon seit 1992 viele Überreste von Heidelberg-Menschen und Neandertalern fand, die das Gebiet mehr als 400.000 Jahre lang durchgängig bewohnten. Einige der Schädel waren so gut erhalten, dass mithilfe von CT-Scans und Computermodellen ein detailliertes Bild vom Innenohr und dem Hörzentrum des Gehirns erstellt werden konnte. Simulationen konnten außerdem den Frequenzbereich ermitteln, in welchem ein Neandertaler hörte. Was als Ergebnis der Studie nur wenig überrascht: Neandertaler hatten die gleichen auditiven Fähigkeiten wie moderne Menschen. Sie hörten die Töne ebenso wie wir und waren imstande, auch Sprachinformationen in gleicher Weise zu verarbeiten wie wir.

 

 

Frühere Studien hatten bereits bestätigt, dass Neandertaler auch das FOXP2-Gen besaßen, das beim Menschen für die Sprache zuständig ist. Auch Kehlkopfanalysen ergaben, dass Neandertaler durchaus sprechen konnten, bloß dass ihre Sprache wohl etwas anders klang, weil sie lange, helle Vokale (I und E) nicht lange halten konnten. Außerdem sprachen Neandertaler-Männer wohl mit einer etwas höheren Stimme. Aber es besteht kein Zweifel, dass Neandertaler genauso mit Worten kommunizierten, so wie wir das tun.


Forscher präzisieren den Faunenwechsel von Meeresreptilien während des Übergangs vom Unter- zum Mittel- und Oberjuras

Neben den Dinosauriern genießen vor allem die großen Meeresreptilien unter Urzeit-Freunden eine große Popularität. Doch was für die Dinos gilt an Land gilt, gilt selbstverständlich auch für die Herrscher der Meere (die übrigens alle NICHT zu den Dinosauriern gezählt werden): sie lebten nicht alle gleichzeitig.

 

 

Während des Übergangs vom frühen zum mittleren Jura fand ein scheinbar langsamer Faunenwechsel statt. Dabei starben frühe Neoichthyosaurier, Rhomaleosaurier-Plesiosaurier und frühe Plesiosauroide zugunsten von Ophthalmosauriden-Ichthyosauriern und Kryptoklididen- und Pliosauriden-Plesiosauriern aus. Diese Kladen dominierten anschließend den Oberjura und z.T. auch noch die Unterkreide.

 

 

Der Fossilienbestand dieser Zeiträume ist jedoch leider ziemlich schlecht. Valentin Fischer, Robert Weis und Ben Thuy beschreiben in ihrer neusten Studie eine Reihe von Ichthyosaurier- und Plesiosaurier-Exemplaren aus aufeinanderfolgenden geologischen Formationen in Luxemburg und Belgien, die die Evolution der dortigen Meeresreptilien über den Übergang vom frühen zum mittleren Jura detailliert beschreiben.

 

 

Ihre Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Struktur der marinen Ökosysteme Westeuropas im Gegensatz zum Rest der Welt länger, nämlich bis zum Ende des Unterjura relativ konstant blieb. Zwar kamen dort auch plötzlich ophthalmosauride Ichthyosaurier und kryptoklidide Plesiosaurier vor, Rhomaleosaurier blieben jedoch häufig. Top-Jäger dort waren auch weiterhin noch riesige Temnodontosaurus-ähnliche Ichthyosaurier. Die vorherige Unsicherheit über die Dauer des Faunenwechsels, zumindest für Ichthyosaurier und Plesiosaurier, konnte außerdem auf 4 statt 14 Millionen Jahre verringert werden.


Studie über Kiefermorphologie mesozoischer Säugetiere

Die Kiefermorphologie ist eng mit der Ernährung und der biomechanischen Leistung verbunden, und Kiefer sind eines der häufigsten fossilen Elemente von Säugetieren aus dem Mesozoikum. Das Wissen über die Ernährungs- und funktionelle Vielfalt früher Säugetiere konnte in einer neuen Studie über die ökologische Struktur der Paläogemeinschaften während des Mesozoikums nun erweitert werden. Eine Forscherinnengruppe um Nuria Melisa Morales-Garcia analysierte darin, wie sich die Kieferform und der mechanische Vorteil der Muskeln auf die Ernährung von 70 heutigen und 45 ausgestorbenen Säugetieren aus dem Erdmittelalter auswirken.

 

 

Bei rezenten Säugetieren unterscheidet die Kieferform gut zwischen Ernährungsgruppen: Insektenfresser haben lange Kiefer, Pflanzenfresser kurze Kiefer, Wiederkäuer breite und flache Kiefer und bei Fleischfressern ist je nach ihrer Art und Weise des Beuteerwerbs der Kiefer mal länger, mal kürzer. Diese Merkmale waren auch für die Ernährung mesozoischer Säugetiere von Bedeutung (basierend auf früheren unabhängigen Bestimmungen der Ernährung) und bilden die Grundlage für zukünftige ökomorphologische Studien.


Frühmenschen: je kleiner die Jagdbeute, umso größere Sprünge in der Evolution?

Der Urmensch als Großwildjäger: kaum ein Stereotyp über die Eiszeit genießt mehr Popularität und Verbreitung. Doch könnte nicht die Spezialisierung auf riesige Beutetiere wie Mammuts und Nashörner, sondern vielmehr die Fokussierung auf kleinere Beutetiere den Fortschritt des Menschen begünstigt haben?

 

Miki Ben-Dor und Ran Barkai von der Universität Tel Aviv nehmen als Ergebnis ihrer neuen Studie an, dass das Aussterben der Megafauna, und damit der fortschreitende Rückgang der großen Beutetiere ein wichtiges Selektionsmerkmal in der menschlichen Vorgeschichte war. Die Entwicklung neuer physiologischer Merkmale sowie die Übernahme, Assimilation und Ersetzung kultureller Verhaltensmuster könnte direkt mit dem zusammenhängen, was und dementsprechend auch wie unsere Vorfahren jagten.

 

 

Einige Veränderungen, wie die Erweiterung des Gehirns, die Verwendung von Feuer, Entwicklungen von Steinwerkzeugtechnologien oder das Ausmaß der Ressourcenintensivierung, wurden umso fortschrittlicher, je weniger Großwild zur Verfügung stand.

 

 

Ben-Dor und Barkai argumentieren, dass gerade die Notwendigkeit, die zusätzlichen energetischen Kosten für den Erwerb zunehmend kleinerer Beute zu mindern, unsere Entwicklung entscheidend voranbracht haben könnte. Fürs Erlegen großer Beutetiere benötigt man vor allem rohe Durchschlagskraft, kleinere Beute ist aber flinker und zwar verbunden mit weniger Gefahr, dafür aber doch schwieriger zu erlegen als Großwild. Das schafften unsere Vorfahren nur mit immer besserem Geschick, neuen Technologien und mehr Grips, so die beiden Forscher.


Funktion der Muskulatur von Vorder- und Hinterbeinen des Therizinosauriers Nothronychus erforscht

Therizinosaurier gehören zu den bizarrsten Dinosauriern. Die wahrscheinlich pflanzenfressenden Theropoden aus der Oberkreide Asiens und Nordamerikas zeichnen sich durch ein vogelähnliches Skelett mit zahlreichen Hohlräumen, starken Armen mit beängstigenden langen Krallen und einen Beckengürtel aus, der es ihnen erlaubt, sehr hoch aufgerichtet zu stehen.

 

Lebendrekonstruktion eines Nothronychus. Bildquelle: ArthurWeasley (Wikipedia).

 

David K. Smith vom Northland Pioneer College in Arizona veröffentlicht in diesem Jahr nun schon das zweite Paper über den nordamerikanischen Therizinosaurier Nothronychus, der im Zuni Becken vor rund 93 Millionen in der frühen Oberkreide lebte. Smith verglich in seiner ersten Studie das Muskelsystem der Hinterbeine mit anderen Theropoden, Ornithopoden sowie Krokodilen und Vögeln mit dem Ergebnis, dass seine Muskeln am ehesten wie die eines großen Vogels zusammenspielten. Auch Nothronychus besaß ein (für einen Theropoden ungewöhnliches) nach hinten gerichtetes Schambein.

 

 

In der zweiten Studie waren die Vordergliedmaßen an der Reihe: Die Muskelanatomie des Brustgürtels und des Vorderbeins von Nothronychus hat Smith anhand sichtbarer Muskelnarben, Daten von vorhandenen Vögeln und Krokodilen sowie Modellen für andere Theropoden rekonstruiert, mit diesem Ergebnis:

 

 

In vielerlei Hinsicht waren die Arme typisch für herkömmliche Theropoden. Es gibt aber keinen Hinweis auf einen vergrößerten Bewegungsbereich innerhalb der Vorderbeine, wie dies für abgeleitete Nicht-Vogel-Theropoden angenommen werden könnte. Die Osteologie und die daraus abgeleitete Muskulatur sind ein Mosaik primitiver und abgeleiteter Merkmale für Theropoden, mit einer gewissen Ähnlichkeit wie bei den Dromaeosauriern (Raptoren).


Anteosaurier vs. Tapinocephalier: Anatomie und mögliches Verhalten von Dinocephaliern auf dem Prüfstand

Die Dinocephalier des oberen Perm, die vor mehr als 260 Millionen Jahren lebten, gehören zu den frühesten Landwirbeltieren, die eine große Körpergröße entwickelt haben. Sie umfassen die fleischfressende Anteosauria und die meist pflanzenfressende Tapinocephalia. Während die Paläoneurologie der Tapinocephalier bei Moschognathus whaitsi bereits gut untersucht wurde, war die der Anteosauria bislang völlig unbekannt.

 

Anteosaurus
Lebendrekonstruktion von Anteosaurus magnificus nach Dimitry Bogdanov.

 

Eine Forschergruppe um Julien Benoit verwendete in ihrer neusten Studie die Röntgen-Mikrocomputertomographie, um zum ersten Mal die Paläoneurologie von Anteosaurus magnificus zu untersuchen. Im Vergleich zu Moschognathus war Anteosaurus wohl ein agiles, terrestrisches Raubtier. Ein Hauptunterschied zwischen den beiden Gattungen besteht in der Ausrichtung der Gehirnschale, wie durch den Winkel zwischen der Längsachse des Schädels und der Ebene des seitlichen halbkreisförmigen Kanals deutlich wird. Dieser Winkel beträgt bei Anteosaurus 25 °, während er bei Moschognathus 65 ° beträgt, was darauf hindeutet, dass die Gehirnschale des letzteren als Anpassung an brutale Rammstöße umgestaltet wurde. Dies steht im Einklang mit einer geringeren Schädelpachyostose und der Beibehaltung eines großen Reißzahns bei Anteosaurus, was darauf hindeutet, dass das Gebiss möglicherweise zusätzlich zur Beutejagd auch für innerartliche Rangkämpfe verwendet wurde.

 

Moschops
Lebendrekonstruktion von Moschognathus nach Dimitry Bogdanov.

 

Die pflanzenfressenden Tapinocephalidae setzten dagegen auf die Entwicklung eines dicken Schädels, von Hörnern und Höckern, und sie bildeten ihre Eckzähne zurück, ganz ähnlich, wie es mehr als 250 Millionen Jahre später die Huftiere tun sollten. In ähnlicher Weise können Tapinocephalier ein komplexes soziales Verhalten entwickelt haben.

 


Entdeckung neuer Purgatorius-Art ermöglicht neue Erkenntnisse über die frühe Evolution der Primaten und ihrer Verwandten

Die Purgatoridae gehören zu den Plesiodapiformes und damit zu basalsten Verwandten der Primaten. Sie sind gleichzeitig eine der ältesten Gruppen der Plazentatiere (höhere Säugetiere) und haben sich bereits zur Zeit der letzten Dinosaurier entwickelt. Damit sind sie ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der evolutionären und ökologischen Herkunft von Pan-Primaten und Euarchonta (der Klade aus Primaten, Riesengleitern und Spitzhörnchen).

 

Purgatorius
Lebendrekonstruktion von Purgatorius nach Andrey Atuchin.

 

Eine Forschergruppe um Gregory P. Wilson Mantilla hat nun eine neue Studie veröffentlicht, in der die Forscher über neue Zahnfossilien von Purgatorius aus Ablagerungen im frühen Paläozän (frühen Puercan) im Nordosten von Montana berichten. Die Fossilien stammen aus dem Tullock-Komplex der Fort Union Formation von Montana und aus der Zeit vor 65,9 Millonen Jahren, also kurz nach dem Chicxulub-Desaster, als ein riesiger Meteorit die Erde traf und ein Massenaussterben auslöste.

 

Die entdeckten Zähne gehören offenbar zu zwei Purgatorius-Arten, der altbekannten P. janisae und einer neuen Art, die die Forscher als P. mckeeveri neu beschrieben. Die Studie unterstützt die Theorie, dass Purgatoriden und im weiteren Sinne Pan-Primaten, Euarchonta und Placentalia wahrscheinlich aus der späten Kreidezeit stammen. Schon eine Million Jahre nach ihrem ersten Auftreten im Nordosten von Montana übertrafen die Plesiodapiformes die archaischen Huftiere schon in zahlenmäßiger Häufigkeit und dominierten die Nische der Allesfresser und Frugivoren in den lokalen Faunen von Säugetieren des frühen Paläozäns.

 


Links zu weiteren Urzeit-Nachrichten:

Homo erectus – Der unfassbare Frühmensch

 

Studie zur genetischen Diversität in der Jungsteinzeit

 

Wissenschaftler untersuchen Viren aus dem sibirischen Permafrost

 

Video über Vilevodon, ein fliegendes Säugetier (?) aus dem Jura

 

Ausgestorbene Gans auf altägyptischem Wandgemälde entdeckt?

 

Unaufhaltsam – die zukünftige Evolution des Menschen

 

Wofür sind Bärte gut? Das sagen Evolutionsbiologen

 

Der Ursprung des Lebens auf der Erde

 

Wikinger aßen gesund

 

Zähne geben weiteren Einblick in das Leben von Neandertalern

 

Tintenfisch besteht Intelligenztest für Kleinkinder

 

Utahraptor ostrommaysi : neue Fossilien des größten Dromaeosauriers gefunden

 

Cephalozygoptera: Forscher beschreiben neue Insektengruppe aus dem Oberjura

 

Wie der Tiefschlaf unseren Vorfahren einen Intelligenz-Boost verschaffte


Eigene Artikel:

Statement zu Gendergerechter Sprache

 

Styginetta lofgreni

 

Die Geschichte unserer Erde – Episode IV

 

Die neuen Dinosaurier 2021


Das war es nun mit den Paläo-News! Ich wünsche dir nun noch einen schönen Sonntag, einen guten Start in die Woche, bleib gesund! Wir lesen uns dann wieder am Sonntag in 14 Tagen.

 

Liebe Grüße und bleibt gesund, Dein

Markus Kretschmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.