Mein Wort zum Sonntag – 23. August 2020

Lesedauer: etwa 14 Minuten
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Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

Zwei Wochen sind inzwischen schon wieder vergangen. Letzten Sonntag musste mein Artikel leider ausfallen. Es gab eine Menge zu tun, sodass ich meine Online-Aktivität etwas heruntergefahren habe. Außerdem habe ich letztes Wochenende endlich mal wieder meine Familie besucht.

 

Bei uns in Schleswig-Holstein hat nun auch die Schule wieder angefangen. Zwei Schulwochen sind sogar schon rum, und ich finde wieder langsam in den Alltag hinein. Doch „normal“ ist alles natürlich nicht. Zwar verhalten sich viele Schülerinnen und Schüler wirklich vorbildlich, wahren Abstände, tragen Maske (ab Montag kommt außerdem bei uns die strikte Maskenpflicht!) und halten sich an Kontaktbeschränkungen. Doch ich sehe jeden Tag auch unschöne Szenen, die mich sprachlos machen. Begrüßungen mit Umarmung und Bussi links, Bussi rechts. Dass ohne Maske gerangelt und getobt wird. Man sitzt zusammen, teilt das Pausenbrot und die Süßigkeiten. Fast könnte man vergessen, dass da draußen immer noch ein todbringendes Virus grassiert, und dass die Fallzahlen jeden Tag wieder steigen!

 

Den Kindern möchte ich dabei noch nicht einmal einen Vorwurf machen. Aber allen Erwachsenen, allen Eltern und vor allem den Lehrern und Schulleitern möchte ich DRINGEND ins Gewissen rufen, dass solche Dinge absolut nicht klargehen! Wir haben uns fünfeinhalb Monate jetzt alle so sehr angestrengt und eingeschränkt, auf Kontakte zu unseren Lieben verzichtet, uns aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Bitte lasst das jetzt nicht alles umsonst gewesen sein! Mahnt eure Kinder, eure Schülerinnen und Schüler weiterhin zur Vorsicht und zur Rücksichtnahme. Macht ihnen keine Angst, aber zeigt ihnen in aller Deutlichkeit, dass die Lage nach wie vor sehr ernst ist. Und geht mit gutem Beispiel voran!


Bild der Woche

Na wer versteckt sich denn da? Ein Pachycephalosaurus stapft durch den Bruchwald von Hell Creek. Wer sich außer ihm wohl noch in diesem Sumpf aufhält?

Das Artikelbild stammt von den Blue Rhino Studios.

 


Paläo-News

Weil das Wort zum Sonntag letzte Woche ausfiel, kommt heute die Zusammenfassung aus den letzten beiden Wochen. Und es waren einige echte Sensationen dabei!


Von wegen ausgestorben: Nachtfalter nach mehr als 100 Jahren wiederentdeckt!

Bereits im vergangenen Jahr ist einer Doktorandin der Universität Würzburg bei der groß angelegten Insektenzählung ein bemerkenswerter Fang geglückt. Was damals aber noch nicht bestätigt werden konnte, ist nun nach mehreren weiteren untersuchten Exemplaren sichere Tatsache: die „Helle Pfeifengras-Graseule“ ist wieder da!

 


Bereits zu Zeiten Bismarcks ist das keine Nachtinsekt aus unseren Wäldern verschwunden und wurde seither von Insektenkundlern für ausgestorben gehalten. Demnach ist die Wiederentdeckung eine kleine Sensation.

Link zur Mitteilung der Uni Würzburg


Neue Erkenntnisse zum Aussterben der Wollnashörner: Menschen waren doch nicht schuld!

Coelodonta antiquatis, auch bekannt als Wollnashorn, gehört zu den bekanntesten Großtieren der Eiszeitfauna Eurasiens. Auch bei uns in Deutschland stapften diese pelzigen Giganten einst durch die damalige Tundralandschaft. Doch wieso sind sie vor etwa 12.000 Jahren ausgestorben?

 

Da viele eiszeitliche Großtiere damals etwa zeitgleich verschwanden, vermuteten Forscher lange Zeit den Menschen als Hauptauslöser für dieses Massenaussterben: durch intensive Bejagung habe er die Tiere nach und nach ausgerottet. Neuere Forschungen, insbesondere Genanalysen zeigen, das dies aber wohl nicht der Fall war. Die Wollnashorn-Population blieb, so Ergebnis einer neuen Studie, auch Jahrzehntausende nach der Ankunft des Menschen weitestgehend stabil. Auch Inzucht und genetische Verarmung können als Aussterbegrund ausgeschlossen werden.

Coelodonta antiquatis, das Wollnashorn. Bildquelle: Mauricio Antón

Das Verschwinden der Eiszeittiere fällt allerdings zeitlich genau mit dem Bölling-Allerod-Interstadial, einer kurzen Warmzeit zusammen. Als sich die Tundralandschaften in dieser Zeit stark zurückzogen, und es für einige Zeit zu extremen Klimaschwankungen kam, hatte dies massive Auswirkungen auf das Ökosystem Mammutsteppe. Die Bejagung durch den Menschen dürfte also nur einen Teilaspekt beim Verschwinden der Wollnashörner dargestellt haben, und sehr wahrscheinlich nur einen ausgesprochen kleinen.

 

Link zur Studie


Neuer Tyrannosauroid: Vectaerovenator inopinatus!

Noch ist das Paper zu dem Tier zwar noch nicht offiziell draußen und deshalb gibt es hier bei mir auch noch keinen offiziellen Artikel dazu, aber ihr findet die Nachricht bestimmt trotzdem spannend: auf der Isle of Wight wurde ein neuer Dinosaurier entdeckt, offenbar ein früher Verwandter des Tyrannosaurus rex! Einen Namen (bislang ein sogenanntes „Nomen nudum“) hat der Fleischfresser aus der unteren Kreidezeit offenbar auch schon: Vectaerovenator inopinatus!

 

 

Bereits letztes Jahr fanden Fossilienjäger die ersten Überreste des Tieres. Neben zwei Einzelfunden wurden auch die Knochen mehrerer Individuen geborgen, was darauf schließen lässt, dass der Theropoden in Gruppen gelebt und gejagt haben könnte.

 

Mehr dazu – und auch ein interessantes Video – gibt es hier.


Neues Paper über den heiß debattieren Oculudentavis veröffentlicht!

Eine neue Beschreibung des weiteren, bislang nicht veröffentlichten Fossilmaterial von Oculudentavis khaungraae ist endlich da! Das erste, Anfang des Jahres vorgestellte Exemplar versetzte die Fachwelt in helle Aufregung: die Autoren behaupteten, den Kopf eines winzigen, nur kolibrigroßen Vogels oder Mini-Dinosauriers in einem 99 Millionen Jahre alten Bernstein gefunden zu haben.

Das neue Material von Oculudentavis, beschrieben in der neuen Studie.

 

Schon kurz nach der Erstveröffentlichung wurden erste Zweifel laut, da das Material auch Merkmale eines Lepidosauriers zeigte – also einer „gewöhnlichen“ Echse. Als die Autoren der Erstbeschreibung daraufhin auch noch ihr Paper formal zurückzogen, war die Verwirrung perfekt: schließlich wurde in dieser Studie auch ein Name vergeben. So wurde heftigst gestritten, und obwohl letztlich entschieden wurde, dass der „Augenzahnvogel“ seinen Namen behalten müsse, auch wenn er gar kein Vogel ist, brachte dieser Rückzug den Autoren letztendlich sogar noch mehr Kritik ein, als die vorschnelle und fehlerhafte Studie.

 

Noch böser wurde der Ton, als bekannt wurde, dass die Erstbeschreiber offenbar von einem zweiten Exemplar wussten, aus dem die Lepidosaurier-Merkmale noch deutlicher ersichtlich wurden. Und sie wussten das schon vor der Veröffentlichung ihrer Studie. Die Vorwürfe gingen sogar soweit, dass man den Autoren nicht nur fachliche Inkompetenz, sondern sogar Ruhmsucht und Sensationslust unterstellte – da ein Dinosaurier im Bernstein ja viel höheres Prestige und Ansehen mit sich bringt als eine „gewöhnliche“ Echse.

 

 

Der kleine Oculudentavis kann freilich nun aber nichts dafür, und deshalb hat er jetzt auch eine formelle Neubeschreibung bekommen – von anderen Autoren, die ihn jetzt auch als Lepidosaurier beschrieben.

 

Oculudentavis khaumgraae, wie er wohl wirklich aussah. Rekonstruktion von Tomasz Kwiatkowski.

 

 

Link zu der neuen Studie.


Neuer Ankylosaurier aus China entdeckt: Sinankylosaurus zhuchengensis!

Chinesische Wissenschaftler beschrieben in einer neuen Studie die Fossilien eines bislang unbekannten und relativ großen gepanzerten Dinosauriers, der in der oberen Kreidezeit, also vor 77 bis 74 Millionen Jahren auf dem Gebiet der heutigen chinesischen Provinz Shadong, unweit von Zhucheng lebte.

Das in der Studie beschriebene Fossilmaterial.

 

Die Fossilien ähneln stark den nordamerikanischen Ankylosaurier-Fossilien, weshalb der neue Fund ein weiterer Beleg für die Theorie ist, dass in der oberen Kreidezeit ein reger Artenaustausch zwischen den Kontinenten stattgefunden haben muss. Über die Landverbindung Beringia wanderten Dinosaurier damals von Kamtschatka nach Alaska. Der Ankylosaurier wurde nun als Sinankylosaurus zhuchengensis neu beschrieben.

So ähnlich könnte der neue Ankylosaurier ausgesehen haben. Hier ein Bild vom (wahrscheinlich eng verwandten) Saichania, aus der Feder von Andrey Atuchin.

 

Literatur: Wang Kebo, Zhang Yanxia, ​​Chen Shuqing, Wang Peiye, Chen Jun (2020)”A new Ankylosaurus from the Late Cretaceous in Zhucheng, Shandong Dinosaurs”. Geological Bulletin of China 39 (7):958–962.


Über 2 m langer Schädel eines Triceratops geborgen!

David Schmidt und sein Ausgrabungsteam haben in Montana die fossilen Überreste eines großen Triceratops entdeckt. Das bemerkenswert vollständige Schädelfossil misst etwa 2,20 und gehört damit zu den größten Schädeln im Tierreich, auch wenn dieser hier noch längst nicht der größte jemals gefundene seiner Art ist.

Schmidt und seine Kollegen erfüllten sich damit einen Kindheitstraum. Die Geschichte ihrer Entdeckung könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

 

Bildquellen: David Schmidt


Neue Studie über Carnotaurus- Schädel: CT-Scan enthüllt neue Alleinstellungsmerkmale

Der wohl bekannteste Vertreter der Abelisauridae ist Carnotaurus sastrei, der während der späten Oberkreide in Südamerika lebte und bislang der größte dortige Theropode seiner Zeit ist. Mit seinen markanten beiden Stirnhörnern und den absurd kurzen Ärmchen ist er leicht zu erkennen und eigentlich jedem Dino-Fan ein Begriff.

 


Im Rahmen einer neuen Studie wurde das fossile Material neu betrachtet und erstmalig auch mithilfe von CT-Scans und 3D-Modellen untersucht. Diese neuartigen Forschungsmethoden geben neue Einblicke in die verwandtschaftlichen Beziehungen der weit verbreiteten Abelisaurier, und sie lieferten den Forschern neue Alleinstellungsmerkmale, die es ihnen ermöglichen, Carnotaurus-Fossilien von anderen Theropoden abzugrenzen.

Carnotaurus sastrei in der Lebendrekonstruktion von Fred Wierum.

Link zur Studie


Sensationsfund! Ichthyosaurier verschlang riesiges Meeresreptil!

Ichthyosaurier waren die wohl am besten an ein aquatisches Leben angepassten Meeresreptilien des Mesozoikums. Schon in der frühen Trias, und damit noch vor dem Erscheinen der ersten Dinosaurier, beachten sie einige stattliche Exemplare hervor. Mit ihren stromlinienförmigen, etwas an Delfine erinnernden Körpern konnten sich einige von ihnen damals sogar mit heutigen Bartenwalen vergleichen.

 

 

Bislang gingen Forscher davon aus, dass sich die meisten Ichthyosaurier vor allem von Tintenfischen, Ammoniten und anderen Kopffüßern ernährten. Ein neuer Fund aus Südwestchina zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild: im Innern eines etwa zehn Meter langen Guizhouichthyosaurus fanden Forscher die Überreste eines Xinpusaurus, eines Thalattosauriers. Und dieses Meeresreptil gehörte zu den größten Vertretern seiner Familie: ganze vier Meter lang war dieses Exemplar, also deutlich größer sogar als ein Mensch, das der Ichthyosaurier vor etwa 230 Millionen Jahren verschlang!

 


Es lässt sich freilich nicht sagen, ob der Guizhouichthyosaurus den Thalattosaurier auch gejagt und selbst zur Strecke gebracht hat, oder ob er das Glück hatte und auf einen dahertreibenden Kadaver stieß. Trotzdem ist damit das Bild des „sanften Riesen“ dahin: die Ichthyosaurier der Trias waren offensichtlich Beutegreifer, die auch größere Beute nicht verschmähten, und sehr wahrscheinlich waren sie sogar die gefürchtetsten Spitzenprädatoren ihrer Zeit!

 

Bilderquelle und Link zur Studie


Erdnahe Supernova? Devonisches Massenaussterben möglicherweise durch kosmische Strahlung verursacht

Das Hangenberg-Ereignis im späten Devon gehört zu den Big Five der größten Massenaussterben der Erdgeschichte. Mehr als 75% aller Arten starben zu dieser Zeit, also vor etwa 360 Millionen Jahren aus. Über die Ursachen dieses langsamen, wahrscheinlich in mehreren Wellen stattfindenden Artenschwunds wird in Fachkreisen seit Jahrzehnten debattiert und heiß geforscht.

 

Während in vorangehenden Massenaussterben etwa 10 Millionen Jahre früher wohl vor allem Vulkane die Ursache gewesen sein könnten, bestätigten jüngste Studien, dass zu Beginn der Hangenberg-Krise auch der Ozongehalt in der oberen Atmosphäre stark abnahm (wir berichteten). Nun suchen Wissenschaftler fieberhaft nach der Ursache für diese Entwicklung.

 

Die Tierwelt im Oberdevon. Bildquelle: pbs.twing.com

 

Forscher der University of Illinois könnten vielleicht fündig werden. Nach ihrer Theorie könnte eine erdnahe Supernova und die auf die Erde treffende Strahlung als Ozonkiller infrage kommen. Die bisherigen Belege in den Fossilien sprechen zumindest dafür, dass das Ozon damals langfristiger und nachhaltiger geschädigt wurde, als es durch natürliche irdische Ursachen der Fall gewesen sein könnte, wie etwa durch besagte Vulkanausbrüche, die ja auch rund 10 Millionen Jahre zu alt sind.

 

Eine Supernova. Schematische Darstellung von Jesse Miller.

 

Sie sind zuversichtlich, die Beweise für ihre Theorie bald vorlegen zu können: schließlich gibt es besondere Eisen- und Strontium-Isotope, die sich nur infolge einer solchen Supernova bilden könnten. Sollte man diese in den Schichten aus dem Oberdevon nachweisen können, hätte man damit eines der größten Geheimnisse der Erdgeschichte gelöst. Man darf also gespannt sein.

 

Link zur Studie


Schädel der Vögel entwickelten sich nach KP-Massenaussterben deutlich langsamer und weniger weiter als bislang angenommen

Vögel stellen heute gut ein Drittel aller Landwirbeltierarten und sind damit ihre bei weitem erfolgreichste Gruppe. Man kann also mit Recht sagen, dass Dinosaurier – denn nichts anderes sind Vögel schließlich – immer noch die Welt beherrschen.

Schematische Darstellung der Vogelevolution aus der neuen Studie.

 

Nach dem Verschwinden ihrer größeren Cousins haben sie in kurzer Zeit eine sehr große Artenvielfalt hervorgebracht. Nicht so vielfältig, sondern untereinander erstaunlich ähnlich, ist jedoch der Bau ihrer Schädel. Einer neuen Studie des University College of London zufolge hat sich lediglich die Schnabelregion infolge der Anpassung an verschiedene Nahrungsquellen verändert. Schädeldach und sonstige Schädelregionen sind aber weit weniger divers, als man nach so langer Zeit der Entwicklungsgeschichte erwarten müsste. Auch bei den Vorfahren der Vögel, bei den Dinosauriern, haben sich die Schädelregionen auf sehr vielfältige Art und Weise weiterentwickelt.

 


Herausgefunden haben die Forscher das durch detaillierte Vergleiche, die sie mithilfe von 3D-Modellen angefertigt haben. Dabei verglichen sie 354 rezente und 34 ausgestorbene Vogelschädel miteinander.

 

Link zur neuen Studie.


Anfänger findet größten Bronze-Schatz in London

Für Harry Platts, 23 Jahre jung und gerade mit seinem ersten Abschluss in Archäologie in der Tasche, sollte es der Tag seines Lebens werden: gerade einmal vier Wochen im neuen Job, einer sechswöchigen Ausgrabung am Nordufer der Themse in Rainham bei London.

 

„Ich war gerade dabei, meine Sachen einzupacken, da sah ich so einen grünen Fleck am Rand meines Grabungsbereichs“, berichtet Platts in der EXPRESS. „Zuerst dachte ich, es wäre nur ein Stein oder so, aber dann fing es plötzlich an, wie eine Axt auszusehen.“

 

Beginner's luck: The graduate archaeologist who unearthed Havering ...

 

Der Zufallsfund auf einem Grabungsfeld, dass schon seit den 60gern immer wieder von Archäologen aufgesucht wurde, führte zu der Entdeckung von insgesamt 453 Artefakten aus der Bronzezeit, die etwa 2.900 Jahre alt sind. Es ist der bislang größte Schatz dieser Art und dürfte sich für den jungen Mann, der im Wintersemester sein Studium der mittelalterlichen Archäologie in York fortsetzen wird, als wichtiger Schritt auf der Karriereleiter erweisen.

 

Wir wünschen alles Gute, Mr. Platts!

Bild- und Artikelquelle


Das war es für heute mit den Nachrichten aus der Welt der Urzeit!


Artikel der Woche

In den letzten zwei Wochen gab es dann jeweils auch zwei neue Spezialartikel. Im ersten stellte ich den zweiten Teil der BBC-Dokumentation „Im Reich der Giganten“ mit der Folge „Zeit der Titanen“ auf den Prüfstand:

 

 

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Dinosaurier – Im Reich der Giganten

Das Zeitalter der Dinosaurier begann in der mittleren Trias und endete mit der Kreidezeit. Diese fantastische DVD erweckt die Kreaturen wieder zum Leben, die 160 Millionen Jahre die Erde beherrschten. Spannende Geschichten zeigen die größten jagenden Fleischfresser, die pflanzenfressenden Riesensaurier, die in die Tiefen der Ozeane lauernden Meeressaurier, die mit riesiger Spannweite durch die Lüfte gleitenden Flugsaurier und viele andere seltsame Lebewesen jener Zeit. Im Stil bester Natur-Filme wurde die beeindruckende Dokumentation in aufwendiger und modernster Computertechnik hergestellt.

 

Die aufwändig hergestellte, sechsteilige Produktion zeigt Dinosaurier in einer Animationsqualität, die nie wieder erreicht wurde. In sechs Folgen a 45 Minuten betrachtet Dinosaurier – Im Reich der Giganten unterschiedliche Zeiten und verschiedendste Lebensräume. Natürlich hat sich seit der Produktion in der Forschung einiges getan, einige Darstellungen würde man heute nicht mehr so bringen, aber in Vielem liegt die BBC immer noch richtig.

 

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Im letzten Artikel war wiederum ein neues Hell-Creek-Tier an der Reihe, und weil ich die artenreichste Gruppe der mesozoischen Tiere bislang sträflich vernachlässigt habe (gut… „Die weißen Steine“ spielt aber auch größtenteils auf dem Festland!), gab es diesmal wieder einen Ammoniten, nämlich Pachydiscus neubergensis.

 


Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit, viele Grüße aus Kiel und einen schönen Sonntag!

 

Markus Kretschmer

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