Mein Wort zum Sonntag – 06. Juni 2021

Lesedauer: etwa 24 Minuten
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Hallo und einen schönen Sonntag (06.06.2021) wünsche ich dir!

 

Der Sommer ist da! Nach einem lausig kalten April und einer völlig verregneten ersten Maihälfte hatten wir jetzt endlich ein paar wirklich schöne, sonnige und warme Tage. Zumindest hier bei uns im Norden. Mit den warmen Sonnenstrahlen ist auch in vielerlei Hinsicht mein Optimismus zurückgekehrt. Die Neuauflage von „Die weißen Steine – Neue Alte Welt“ ist gestartet, und viele meiner Leser haben sich es sich nicht nehmen lassen, sich das Buch mit dem neuen, wirklich großartigen Cover ins Regal zu stellen, selbst wenn sie es schon gelesen hatten. Doch die jetzige Version ist so viel besser: besonders die Bilder kommen jetzt richtig schön zur Geltung. Ich habe nun endlich selbst auch ein hochwertiges Hardcover-Exemplar, dass wie erwartet noch einiges mehr hermacht als das Taschenbuch. Kurzum: ich bin begeistert.

 

Noch begeisterter bin ich übrigens auch vom Cover für Band II „Blut der Sonne“, zumindest vom ersten Entwurf, der gestern fertig geworden ist. Auch davon wird es wieder zwei geben, der zweite befindet sich gerade in Arbeit. Du darfst dann bald wieder mitentscheiden, welchen Entwurf wir fürs Cover verwenden, und welcher es „nur“ als Kapitelbild ins Buch schafft. „Und wie sieht das Cover aus? Zeig schon!“, denkst du vielleicht. Aber nö. Ein bisschen Geduld brauchst du noch. Aber bestimmt kann am kommenden Wochenende schon unsere Abstimmungsphase starten. Und zu gewinnen gibt es da auch wieder etwas!


Bitte um Rezensionen

Apropos gewinnen: damit mein Buch erfolgreich wird und Gewinn abwirft, bin ich ganz, ganz dringend auf Rezensionen bei Amazon angewiesen. Ich weiß: viele meiner Leser kaufen nicht gern über Amazon und möchten lieber den Buchhändler ihres Vertrauens unterstützen. Ich würde mein Buch natürlich auch lieber persönlich an dich verkaufen, dann natürlich auch für dich signieren. Das hat einfach mehr Nähe, mehr Vertrautheit. Aber jetzt, in der Anfangszeit, kann ich das leider nicht machen. Ich brauche ganz dringend Sterne! Sonst rutscht mein Buch in der Amazon-Empfehlungsliste immer weiter nach unten. Leute, die mich und meine Seite nicht kennen, kaufen das Buch natürlich nur, wenn sie einen vertrauenserweckenden Eindruck davon gewinnen.

Und den gewinnen sie nur, wenn sie lesen, dass es viele andere begeisterte Leser gibt. Deshalb die ganz dringende Bitte an dich, wenn du es bei Amazon bestellt hast oder noch bestellen möchtest: hau für mich doch bitte ein bisschen in die Tasten. Lass fünf Sterne und einen kurzen Text da, wenn und warum dir das Buch gefallen hat. Ich würde mich riesig darüber freuen. Und du kannst damit mich und meine Seite damit direkt unterstützen und ihr Fortbestehen sichern!

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Erlebe ein packendes Dinosaurier-Abenteuer!

»Die weißen Steine – Neue Alte Welt« entführt Dich direkt in die Kreidezeit, in der mächtige Kreaturen die Welt beherrschen.

 

Ein greller Lichtblitz setzt der Klassenfahrt der 10b ein jähes Ende. Aus voller Fahrt rast ihr Bus gegen einen Baum. Der Busfahrer stirbt beim Aufprall, die beiden Lehrer werden schwer verletzt. Doch das Merkwürdigste: Die Landschaft hat sich verändert. Tropische Pflanzen, exotische Vögel und die sommerliche Wärme lassen keinen Zweifel, dass sich die Klasse nicht mehr in Deutschland befindet.

 

Bald schon machen die Schüler Bekanntschaft mit mächtigen Kreaturen der Urzeit. Was sie indes nicht ahnen: Mit ihnen ist auch Captain John Coleman von der US Army 66 Millionen Jahre in die Vergangenheit katapultiert worden. Ein missglücktes Militärexperiment ist der Grund für die unfreiwillige Zeitreise. Auch er muss sich nun durchschlagen, und zwar völlig auf sich gestellt. Doch bald bekommt er eine Gesellschaft, mit der er niemals gerechnet hätte …

 

Die Weißen Steine – Neue Alte Welt: Zeitreise in die Welt der Dinosaurier hat in der 2. Auflage von 2021 280 Seiten und ist ab sofort erhältlich.


Ankündigungen

Impftermin – brauchst du auch noch einen?

Sitzt du gerade beim Frühstück? Oder in der wohlverdienten Vormittagspause an einem sonnigen Sonntag? Nun, während du das hier liest, befinde ich mich wahrscheinlich gerade im Zug. Ich muss heute eine kleine Reise quer durch Schleswig-Holstein auf mich nehmen, weil ich meine erste Corona-Impfung bekomme. Die zweite bekomme ich dann Mitte Juli. Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr auf eine Spritze gefreut.

Nach wochenlangen Versuchen und vergeblichen Bemühungen auf der katastrophal langsamen Seite des Impfportals S-H hab ich es schon beinahe aufgegeben, dass ich noch vorm Herbst einen Termin bekomme. Über eine Freundin (danke an Melanie!) bin ich dann aber auf eine Seite aufmerksam geworden, deren Betreiber ehrenamtlich und nur spendenfinanziert Impftermine buchen. Ich musste einfach nur meine Daten hinterlegen. Das habe ich am letzten Sonntagmorgen gemacht – und abends um 19:00 Uhr hatte ich schon einen Termin! Falls du aus Schleswig-Holstein kommst und so wie ich auf der Suche nach einem Termin schon fast verzweifelt bist, kann ich dir nur den Rat geben, es hier auch einmal zu versuchen!


Lesungen und Dino-Treffen

Mit der Impfung, und natürlich auch mit Blick auf die immer niedriger sinkenden Infektionszahlen rücken jetzt endlich auch Autorenlesungen und Dino-Treffen wieder in greifbare Nähe. Ich kann und möchte heute zwar noch nichts konkretes Ankündigen, aber sehr wahrscheinlich wird es Ende Juli schon wieder etwas in der Richtung geben. Im nächsten „Wort zum Sonntag“ am 20. Juni wird bestimmt schon ein Programmplan zu finden sein! Endlich gibt es also wieder Licht am Ende des Tunnels!

Wer nicht so lange warten möchte und schon mal in den neuen Roman „Blut der Sonne“ reinschnuppern möchte, der kann sich hier einen kleinen Teaser anschauen, den wir letztes Jahr gedreht haben. Tja, und wer nochmal sehen möchte, wie ich vor einem Hagelschauer davonrenne, der mich mitten bei der Lesung überrascht hat.

 


Bild der Woche

Ein Acheroraptor hat sich in der Krone eines Baumes auf die Lauer gelegt. Die geschickten Kletterer wagen sich oft in die Höhe, um ihre unvorsichtigen Opfer aus der Luft anzugreifen. Der ahnungslose Pachycephalosaurus ahnt nicht, was ihn erwartet, und dem Raptor läuft das Wasser im Mund zusammen…

 

Bildquelle: Saurian (RJ Palmer)


Paläo-News (Stand: 06.06.2021)

Die letzten zwei Wochen waren wieder voll mit interessanten Meldungen aus der Urzeit. Sommerloch? Noch keine Spur davon! Sogar ein neuer Dinosaurier ist wieder mit dabei! Aber lest selbst:


Kurioser Unfall: Leiche in Modell-Dinosaurier gefunden

Die Behörden in Santa Coloma de Gramenet, einem Vorort von Barcelona wurden am Samstag alarmiert, nachdem ein Vater und sein Sohn einen fauligen Geruch bemerkten, der aus der Plastik eines Stegosaurus strömte. Bei einem Blick durch einen Spalt im Bein des Modelldinosauriers entdeckte der Vater eine Leiche.

 

 

Nach ersten Ermittlungen und Berichten der regionalen Presse zufolge handelte es sich bei dem Toten um einen Mann, der bereits vor einigen Tagen von seiner Familie vermisst gemeldet wurde. Ein Verbrechen wird in Zusammenhang mit seinem Tod nicht vermutet. Vielmehr gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann versuchte, ein Mobiltelefon zu finden, dass ihm irgendwie durch den Spalt ins Innere des Dinosauriers gefallen war. Dabei sei er offenbar gestürzt und kopfüber eingeklemmt worden, sodass er nicht um Hilfe rufen konnte. Eine Autopsie soll nun vorgenommen werden, um diese Theorie zu überprüfen.

Der beschädigte Dinosaurier wurde inzwischen abgebaut und entsorgt.


Stillatuberoolithus storrsi: neues Dinosaurier-Ootaxon (Eierfossil) zeigt kleine, höckerartige Schalenverzierungen

In der kreidezeitlichen Kaiparowits Formation des Grand Staircase Escalante National Monuments in Utah (U.S.A.) fanden Forscher bei ihrer Grabung Schalenfragmente, die von Sara E. Oser und ihren Kollegen als ein neues Ootaxon (Eierfossil) beschrieben wurden. Ootaxa werden genauso wie Lebewesen benannt, nach den gleichen Regeln der Nomenklatur mit einem Art- und Gattungsnamen, da man bei Eierschalen ja nur in den seltensten Fällen genug Anhaltspunkte hat, um sie einem Tier genau zuzuordnen. Die Forscher nannten das Ootaxon in ihrer neuen Studie Stillatuberoolithus storrsi.

 

 

Zwei Schalenhälften mit einem Durchmesser von 17,7mm und 29 weitere Eierschalenfragmenten zeigen, dass dieses neue Ootaxon eine Verzierung aus kleinen Knötchen hatte, mit charakteristischen verzweigten Porenkanälen, die sich über den Knoten öffnen. Ihre zweischichtige Mikrostruktur besteht aus einer Mammillarschicht und einer kontinuierlichen Schicht mit schroffen Korngrenzen zwischen Calcitkörnern. Gelegt wurden diese Eier vor etwa 76 Millionen Jahren. Obwohl die genaue Identität des Eierproduzenten unbekannt ist, stimmen die Mikrostruktur und die geringe Größe der Eierschale mit einem kleinen Theropoden überein. Die verzierte Struktur ist jedoch unter allen bekannten Theropoden-Eiern einzigartig. Dies unterstreicht, dass sowohl Eierschalen- als auch Skelettfossilien von Kreide-Theropoden ein Mosaik von morphologischen Übergangs- und Verhaltensmerkmalen aufweisen können, die sowohl für Vogel- als auch für Nichtvogel-Dinosaurier charakteristisch sind.


Erste Landwirbeltiere (Tetrapoden) waren eigentlich Wassertiere – und das wohl viel länger als bislang gedacht!

Die Geschichte der allerersten Landwirbeltiere liegt noch weitestgehend im Dunkeln und ist z.T. widersprüchlich. Fossile Spuren, die frühen landbewohnenden Tetrapoden zugeschrieben werden, stammen lange vor den ersten Körperfossilien aus dem späten Devon. Aus dieser Zeit sind aber nur Fossilien von Tetrapoden bekannt, die noch ausschließlich im Wasser lebten, und wenn überhaupt nur ganz kurz an Land überleben konnten. Das Verständnis des Übergangs von Wasser zu Land wird also durch eine ausgeprägte Lücke im Fossilienbestand zwischen den aquatischen devonischen Taxa und vermutlich terrestrischen Tetrapoden aus dem späteren frühen Karbon erschwert.

Verschiedene frühe Tetrapoden. Bildquelle: Wikipedia.

Eine neue Studie von Kendra I. Lennie von der University of Calgary (Kanada) und ihren Kollegen legt nahe, dass eine eng ans Wasser gebundene Lebensweise im Stammbaum der Tetrapoden noch viel höher zu finde war, als bisher angenommen. Die Forscher sammelten eine Reihe unabhängiger mikroanatomischer Daten, um die Bewegungsfähigkeit von Tetrapoden aus dem frühesten Karbon (vor etwa 358 Ma) von Blue Beach, Nova Scotia zu rekonstruieren. Angesichts der Tatsache, dass Knochen als Reaktion auf funktionelle Belastungen wie Schwerkraft und Bodenreaktionskräfte von der Evolution umgestaltet werden, analysierten sie, ob die frühen Tetrapoden einem Leben an Land überhaupt schon gewachsen waren.

Die Tetrapoden des Devon waren wohl noch deutlich abhängiger vom Wasser als bislang gedacht. Bildquelle: Maggie Newman.

Die Ergebnisse zeigen, dass frühe Tetrapoden trotz unterschiedlicher Morphologie der Gliedmaßen vor ihrem Auftauchen an Land einen aquatischen Lebensstil noch lange beibehalten haben. Diese Ergebnisse legen nahe, dass Fußspuren, die frühen Tetrapoden zugeschrieben werden, genau auf zusätzliche Informationen bezüglich ihrer Entstehungsbedingungen untersucht werden müssen. Vielleicht liefen dort ganz andere Tiere herum, oder es handelte sich nur um sehr kurzzeitige Ausflüge an Land, wonach der Tetrapode aber sofort wieder ins Wasser abtauchte.


Mondbarsche und andere Fische überlebten Badewannentemperatur

Vor etwa 56 Millionen Jahren, am Übergang vom Paläozän zum Eozän, war die Erde so heiß wie kaum in einer anderen Epoche, seit es höheres Leben auf unserem Planeten gibt. Dieser Gipfelpunkt der Erderwärmung dauerte etwa 200.000 Jahre und wird als PETM (Paleocene-Eocene Temperature Maximum) abgekürzt. Die weltweiten Jahresdurchschnittstemperaturen lagen damals bei über 24°C. Heute liegen diese etwa 10°C tiefer.

 

Auch hinsichtlich des heutigen Klimawandels und der steigenden Temperaturen ist es wichtig, die biotischen Reaktionen auf die Klimaerwärmung zu verstehen. Die Folgen des PETM für Meeresfische sind bis heute unklar, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass sie möglicherweise besonders anfällig für steigende Temperaturen waren. Ein Teil dieser Unsicherheit spiegelt den Mangel an Daten zu Meeresfischen in verschiedenen Breiten wider.

 

 

Sanaa El-Sayed und ihre Kollegen berichten in ihrer neuen Forschungsarbeit über neue Fischfossilien aus dem ägyptischen Dababiya-Steinbruch bei Ras Gharib. Die dort gefundenen Fische lebten damals an einem der wohl heißesten Orte der Erde. Die Wassertemperatur erreichte dort bereits Werte, die für die meisten heutigen Fische tödlich wären: mit über 35°C war das Wasser dort so warm wie eine Badewanne. Trotzdem scheinen sich dort Mondbarsche und andere Fische pudelwohl gefühlt zu haben. Die Ras Gharib A-Fauna hat außerdem große Ähnlichkeit mit gleichalten Ablagerungen aus deutlich weiter nördlich gelegenen Fundorten: Mondbarsche lebten zu dieser Zeit sogar noch in der Nordsee Dänemarks.


Die Entstehung der menschlichen Sprache: ikonische Laute könnten eine größere Rolle gespielt haben als Zeichensprache und Gesten

Es wurde allgemein angenommen, dass unsere Vorfahren zunächst scharadeartige Handzeichen zum „Sprechen“ verwendeten, deren Form direkt der beabsichtigten Bedeutung ähnelte. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Experten der Universität Birmingham und des Leibniz-Zentrums für allgemeine Sprachwissenschaft in Berlin hat jedoch herausgefunden, dass ikonische Vokalisationen ein viel größeres Bedeutungsspektrum genauer vermitteln können als bisher angenommen.

 

 

Die Forscher testeten, ob Menschen mit unterschiedlichem linguistischem Hintergrund neue Vokalisationen für 30 verschiedene Bedeutungen verstehen konnten, die in allen Sprachen üblich sind und die für die Entwicklung einer Frühsprache relevant sein könnten. Diese Bedeutungen umfassten belebte Wesen, einschließlich Menschen und Tiere (Kind, Mann, Frau, Tiger, Schlange, Hirsch), unbelebte Wesen (Messer, Feuer, Stein, Wasser, Fleisch, Obst), Handlungen (sammeln, kochen, verstecken, schneiden, jagen, essen, schlafen), Eigenschaften (dumpf, scharf, groß, klein, gut, schlecht), Quantoren (eins, viele) und Demonstrativa (dieses, das).

 

 

Die Forscher hoben hervor, dass die von Englischsprachigen produzierten Vokalisationen von Zuhörern mit unterschiedlichem kulturellem und sprachlichem Hintergrund leicht verstanden werden könnten. Zu den Teilnehmern der Studie gehörten Sprecher von 28 Sprachen aus 12 Sprachfamilien, darunter Gruppen aus oralen Kulturen die Palikúr, die im Amazonaswald leben, oder Daakie, das auf der südpazifischen Insel Vanuatu gesprochen wird. Hörer aus jeder Sprache fiel es oft leichter, die Bedeutung der Laute zu erraten, als hinter die in den jeweiligen Kulturen geltenden Gesten zu kommen.


Hunderte Fußspuren aus der frühen Kreidezeit in China untersucht!

Seit über zehn Jahren schon sind aus dem Huangyangquan-Stausee im Bezirk Wuerhe, Xinjiang (China) prähistorische Fußabdrücke bekannt, die aus der unteren Kreidezeit von vor etwa 125 Millionen Jahren stammen. Geologisch gehören die Fährten zur Tugulu-Gruppe, in der auch viele Knochenfossilien von Dinosauriern entdeckt wurden.

 

 

Während einer umfassenden Untersuchung der Fährten konnten mehr als 1.500 Spuren identifiziert werden, darunter zahlreiche Spuren von Vogel- und Nicht-Vogel-Theropoden, Flugsauriern, Schildkröten sowie weniger Spuren von Stegosauriern. Die Vogelspur Ignotornis stellt dabei die älteste in ganz China dar. Für diese Zeit ebenfalls typische Spuren von Ornithopoden oder Sauropoden fehlen jedoch. Möglicherweise handelte es sich bei der Landschaft einst um einen schmalen Strandabschnitt an einer Steilküste, den größere Dinosaurier eher mieden.

 

Die Fährten aus der Tugulu-Gruppe könnten u.a. von Stegosauriern wie Wuerhosaurus hinterlassen worden sein. Bildquelle: Kamitoge.

Die Löwenmensch-Figur – war sie ein Kultgegenstand? Oder doch eher ein Spielzeug für Kinder?

Inspiriert von der rund 40.000 Jahre alten ikonischen Löwenmensch-Skulptur des Höhlenstein-Stadels in Deutschland hat Paläo-Künstler Tom Bjorklund ein neues Meisterwerk geschaffen: ein europäisches Homo sapiens-Kleinkind, dass mit seiner Spielfigur im Arm schläft. War die berühmte Löwenmensch-Figur am Ende doch kein Kultobjekt, das religiösen Zeremonien diente?

 

 

Laut einer wachsenden Zahl von Forschern wird die Rolle der Kinder in alten Gesellschaften zu oft unnötig vernachlässigt. Infolgedessen wurden viele Gegenstände, die sehr gut für Kinder und sogar von Kindern angefertigt worden sein könnten, als religiöse Gegenstände interpretiert, die dazu geschaffen wurden, angebetet zu werden, um Glück und Wohlstand zu erlangen. Beide Alternativen sind plausibel – und es ist schwer bis unmöglich, den Unterschied zu erkennen.

 

In gewisser Weise ist es sogar möglich, dass sie manchmal beides waren. In alten und nicht unbedingt so alten Kulturen waren Dinge nicht nur Dinge, sie hatten eine Bedeutung und eine Funktion jenseits ihrer physischen Erscheinung und Form. Vielleicht waren Kinderspielzeuge nicht nur fürs Vergnügen der Kleinen da, sondern auch Portale in eine unsichtbare Welt, die einen Kontakt zu den Ahnen oder Fabelwesen ermöglichten, die für Schutz und Orientierung angebetet wurden. Auch noch heute spielt die Fantasie unserer Kinder in ihren Tagträumen mit den übernatürlichen Kräften von Superhelden, und sie verehren ihre Spielzeugfiguren wie kleine Heiligtümer. Spielzeug bietet Kindern und Erwachsenen eine Befreiung von der herausfordernden Realität.


Überraschung: Neandertaler ernährten sich vor 100.000 Jahren überwiegend pflanzlich!

Das orale Mikrobiom spielt eine Schlüsselrolle in der menschlichen Biologie. Es ist entscheidend für Gesundheit oder Krankheit. Über die globale Vielfalt, Variation oder Evolution dieser mikrobiellen Gemeinschaft ist allerdings wenig bekannt. Um die Evolution und die sich verändernde Ökologie des menschlichen oralen Mikrobioms besser zu verstehen, hat James A. Fellows Yates vom Max Planck Institut für Menschheitsgeschichte in Jena zusammen mit seinen Kollegen insgesamt 124 dentale Biofilm-Metagenome von Primaten analysiert, darunter sowohl moderne Menschen, aber auch ausgestorbene Neandertaler, außerdem Menschenaffen wie Schimpansen und Gorillas sowie zum Vergleich auch Brüllaffen aus der Neuen Welt.

 

 

Die Forscher stellten in ihrer Studie fest, dass ein Kernmikrobiom hauptsächlich aus Biofilm-Strukturtaxa während der gesamten afrikanischen Hominiden-Evolution aufrechterhalten wurde, und diese mikrobiellen Gruppen werden auch mit Brüllaffen geteilt, was darauf hindeutet, dass seit ca. 40 Millionen Jahren eine ähnliche Mundflora erhalten blieb.

 

 

Im Detail werden allerdings auch Unterschiede erkennbar. Der Speichel von heutigen Menschen, aber auch Neandertalern enthält z.B. mehrere Amylase-Enzyme, sowie nahezu identische orale Bakterien (Streptokokken). Diese Bakterienflora ist überraschenderweise bei etwa 100.000 Jahre alten Neandertalern denen von Menschen aus der europäischen Jungsteinzeit besonders ähnlich, was den Schluss nahelegt, dass auch die Ernährungsweise geähnelt haben dürfte. Offenbar ernährten sich beide Populationen zu jener Zeit vermehrt von kohlehydrathaltigen Lebensmitteln. Diese Ernährungsumstellung könnte auch maßgeblich für die Größenzunahme des Neandertaler-Gehirns ausschlaggebend gewesen sein.


Cerrejonisuchus improcerus: Ungewöhnlich kleiner Dyrosaurid gibt Aufschluss über die Evolution der Krokodile

Die Dyrosauridae sind eine Klade der Krokodile, die sich am Übergang von der Kreide zum Paläogen entfaltet haben und sowohl an Land als auch im Wasser zu Hause waren. Die postkranielle Anatomie, also der Bau ihres Körpers hinter dem Schädel dieser Tiere wurde lange Zeit nur stiefmütterlich erforscht, wodurch viele Aspekte der Lebensweise dieser Krokodile nach wie vor im Dunkeln liegen.

 

 

Isaure Scavezzoni und Valentin Fischer von der University of Liège (Belgien) beschrieben in einer neuen Studie ausführlich die postkraniellen Überreste eines ungewöhnlich kleinen Dyrosauriden, Cerrejonisuchus improcerus. Das Krokodil lebte vor etwa 60 Millionen Jahren in Kolumbien, an der Seite anderer riesiger Krokodile, Schildkröten und der Riesenschlange Titanoboa. Hinsichtlich seines Körperbaus war C. improcerus wohl in erster Linie ein Landbewohner.

 

Ein Dyrosaurid, Cerrejonisuchus sah vermutlich ähnlich aus. Bildquelle: Nobu Tamura.

Die Forscher analysierten außerdem einen Datensatz mit 187 Merkmalen von 27 Krokodil-Taxa. Dabei konnten neue Rückschlüsse auf die Verwandtschaftsbeziehungen der Krokodile gewonnen werden. Die Daten zeigen eine charakteristische postkraniellen Anatomie für alle Dyrosauridae, die sich deutlich von der der Krokodile unterscheidet. Als Ergebnis sind moderne Krokodile wahrscheinlich kein gutes funktionelles Analogon für ausgestorbene Krokodile und können nur bedingt zur Rekonstruktion ihrer Lebensweise herangezogen werden.


Fylax thyrakolasus: Neuer Hadrosauroid aus der späten Kreide Spaniens

Bereits in den 1990er Jahren wurden in den spanischen Pyrenäen, in der Figuerola Formation, die Fossilien eines Dinosauriers freigelegt. Die Funde umfassen ein nahezu komplettes linkes Zahnbein mit mehreren Zähnen, die nun von Albert Prieto-Márquez und Miguel Ángel Carrera Farias im Rahmen einer neuen Studie erforscht und neu beschrieben wurden. Der Dinosaurier trägt jetzt den Namen Fylax thyrakolasus, was auf Griechisch so viel wie „Torwächter zur Hölle“ bedeutet. Der Name ist eine Anspielung auf das große Massenaussterben am Ende der Kreidezeig. F. thyrakolasus wurde unmittelbar unter der K-Pg-Grenzschicht gefunden und hat diese Katastrophe also direkt miterleben müssen.

 

 

Dieses Taxon ist die dritte bisher in Europa entdeckte und jüngste Gattung eines Hadrosauroiden, der jedoch nicht zur Familie der Hadrosauridae gezählt wird. Er gehört einer noch viel basaleren Linie an. F. thyrakolasus war offenbar eng verwandt mit dem etwas älteren, in Italien gefundenen Tethyshadros insularis.

 

Lebendrekonstruktion von Fylax thyrakolasus nach CisioPurple.

Es ist außerdem wahrscheinlich, dass die Vorfahren der Fylax-Tethyshadros-Klade ihre Wurzeln im nordamerikanischen Ost-Kontinent Appalachia hatten. Über Landbrücken haben sie dann am Ende der Kreidezeit auch Europa besiedelt, das zu jener Zeit eine Inselgruppe war. Auch die Vorfahren der Hadrosauridae, die „klassischen“ Entenschnabelsaurier wie Edmontosaurus oder Parasaurolophus, stammen ursprünglich möglicherweise von dort. Ursprünglich kamen aber wohl die ersten Hadrosauroiden, also die letzten gemeinsamen Vorfahren beider Linien, aus Asien. F. thyrakolasus ist also ein wichtiges Bindeglied, um die Entwicklungsgeschichte der Hadrosaurier zu verstehen.

 


Forscher ermitteln Beißkraft von T. rex-Teenagern

Bissspuren, die dem erwachsenen Tyrannosaurus rex zugeschrieben werden, wurden zahlreichen Studien unterzogen. Für jugendliche Exemplare sieht das allerdings anders aus, was erhebliche Lücken im Verständnis ontogenetischer Veränderungen der Bissmechanik und -kraft, sowie der paläoökologischen Rolle jugendlicher Tyrannosaurier in der späten Kreidezeit hinterlässt.

 

Joseph E. Peterson, Z. Jack Tseng und Shannon Brink haben nun in einer neuen Arbeit mechanische Testverfahren entwickelt, um die Beißkraft jugendlicher Tyrannosaurier zu schätzen. Zur Analyse dienten u.a. Bisspuren, die auf einem Edmontosaurus-Wirbel entdeckt und einem etwa 13 Jahre alten T. rex zugeschrieben wurden, sowie ein Oberkieferzahn des juvenilen Tyrannosaurus-Exemplars BMR P2002.4.1. Diese wurde digitalisiert, in einer Kobalt-Chrom-Legierung in Dentalqualität repliziert und an einem elektromechanischen Testsystem befestigt. Der Zahn wurde dann an verschiedenen Stellen mit unterschiedlicher kortikaler Knochendicke mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten für insgesamt 17 Versuche in lange Röhrenknochen von Rindern gepresst.

 

Diese experimentell abgeleiteten linearen Modelle legen eine Bisskraft von mehr als 5.600 Newton nahe, was etwas höher ist als zuvor geschätzte Bisskräfte für einen juvenilen T. rex. Sie liegen aber im Vergleich zu Schätzungen von erwachsenen T. rex innerhalb des erwarteten Bereichs. Die Ergebnisse dieser Studie bieten weitere Einblicke in die Rolle juveniler Tyrannosaurier in Ökosystemen der späten Kreidezeit.


Ammitocyon kainos: neues hundeartiges Raubtier aus dem Miozän Spaniens beschrieben

Jorge Morales, Juan Abella, Oscar Sanisidro und Alberto Valenciano beschreiben in ihrer aktuellen Arbeit die fossilen Überreste eines Amphicyoniden, eines großen, hundeartigen Raubtiers, das im Miozän vor etwa 9,1 Millionen Jahren lebte. Der Fund ist durch die Schädel- und Zahnfossilien von drei verschiedenen Individuen überliefert. Aufgrund der Unterschiede im Zahn- und Kieferaufbau konnten die Forscher das Material von anderen Amphicyoniden abgrenzen und als eigene Art beschreiben: Ammitocyon kainos.

 

 

Die Fossilien wurden bereits 2009 und 2011 im spanischen Batallones-Pseudokarst geborgen. Sie repräsentieren nach Analyse der Forscher das jüngste als auch das vollständigste Mitglied dieser Tiergruppe aus dieser Gegend, und zeigen einen hohen Spezialisierungsgrad. Der Kauapparat von A. kainos ist extrem abgeleitet, mit dem Verlust der mittleren Prämolaren und auch der dritten Backenzähne. Kinn und Schnauze sind im Vergleich zu anderen Amphicyoniden sehr robust.

 

Rekonstruktion des Schädels von Ammitocyon kainos nach Óscar Sanisidro.

Schwammen die Meeresechsen des Mesozoikums wie Schildkröten?

Sauropterygia – so nennen Wissenschaftler eine vielseitige Tiergruppe von Meeresreptilien im Mesozoikum. Ihre genaue Herkunft und auch die Verwandtschaftsverhältnisse im Inneren sind heute immer noch ungewiss und Gegenstand eifriger Diskussionen. Möglicherweise waren sie aber relativ nah mit heutigen Schildkröten verwandt. Ein recht kurzlebiger Zweig der Sauropterygia waren die Nothosaurier, die bloß 15 Ma lang während der Trias lebten. Am Ende der Trias entwickelte auch die Gruppe der Plesiosaurier, die sich sehr erfolgreich bis zum Ende der Kreidezeit hielt. Seit der Kreidezeit vor etwa 100 Ma bevölkern auch die Chelonioidea, die modernen Meeresschildkröten, die Ozeane.

 

 

Alle drei Gruppen entwickelten eine ähnliche Fortbewegungsweise mit vier Ruderflossen. Nothosaurier schwammen mit ihren Vorderflossen, unterstützt vom Schwimmschwanz. Plesiosaurier sind die einzigen Tetrapoden, die jemals vier Tragflügel-ähnliche Flossen entwickelt haben. Wie genau sie damit schwammen, wird seit fast zwei Jahrhunderten diskutiert.

 

Unter den Sauropterygiern befanden sich sowohl geschickte Fischjäger mit langem Hals als auch gefürchtete Großtier-Prädatoren mit gewaltigen Kiefern. Bidquelle: Dmitry Bogdanov.

 

Anna Krahl von der Universität Bochum befasste sich in ihrer aktuellen Arbeit genauer mit den verschiedenen vorgeschlagenen Fortbewegungsarten der Sauropterygia (Rudern, Ruderflug, Unterwasserflug). Sie stellte dabei fest, dass heute auch noch eine Vierte existiert, mit der die Papua-Weichschildkröte (Carettochelys insculpta) durch die Meere streift. Sie verwendet eine Kombination aus Rudern und Fliegen. Mithilfe heutiger Meeresschildkröten lässt sich auch der Bewegungsapparat von Nothosauriern und Plesiosauriern überprüfen und vergleichen. Wahrscheinlich sind Plesiosaurier und Nothosaurier ganz ähnlich „geflogen“. Doch noch immer birgt die Fortbewegung dieser Meeresbewohner zahlreiche Geheimnisse.

 


Neuer Ansatz zur Datierung von Carnotaurus sastrei

Die La Colonia-Formation ist eine flache marine Sedimenteinheit der Oberkreide bis zum Paläogen in der Provinz Chubut (Patagonien), Argentinien, die wichtige Wirbeltier- und Pflanzenfossilien bewahrt. U.a. der berühmte Carnotaurus sastrei wurde dort gefunden. Trotz guter Expositionen und bedeutender paläontologischer Untersuchungen sind das genaue Alter der La Colonia-Formation und ihre stratigraphische Beziehung zur Kreide-Paläogen-Grenze (K-Pg) noch nicht gut erforscht. Die K-Pg-Grenze wird mit einem der größten Massenaussterben in der Erdgeschichte in Verbindung gebracht, jedoch gibt es nur wenige kontinentale stratigraphische Aufzeichnungen der Grenze in Südamerika, was zu einem schlechten Verständnis ihrer Auswirkungen dort führt.

 

Lebendrekonstruktion von Carnotaurus sastrei. Bildquelle: KestrelsAndCondors.

W.C. Clyde von der University of New Hampshire und Kollegen haben für eine neue Studie eine Kombination aus Magnetostratigraphie, Uran-Blei-Datierung und vorläufige palynologische Ergebnisse angewendet, um das Alter der La Colonia-Formation und ihrer Fossilien genauer einzugrenzen. Die Datierung von Zirkonen aus der direkt darunter liegenden Puntudo-Chico-Formation weisen darauf hin, dass die Basis der La Colonia-Formation jünger als 71,7 Ma ist. Der Nachweis des Pollen-Taxons Quadraplanus brossus bestätigt dieses Alter auch als Leitfossil. Es ist in der südlichen Hemisphäre auf das Maastrichtium beschränkt.


Neue Übersichtsarbeit über die Rolle und Forschungsgeschichte der Schläfenfenster von Landwirbeltieren

Bei der Klassifizierung der Amnioten, also der gemeinsamen Gruppe aus Säugetieren, Vögeln und Reptilien, und auch bei mehreren ausgestorbenen Tetrapoden (Landwirbeltieren), war häufig der Aufbau der Schläfenregion (Temporale) die Basis, anhand der man bestimmte Tetrapoden-Taxa überhaupt erst aufstellte. Basierend auf der Anzahl und Position der Schläfenfenster in ihren Schädeln ordnete man Landwirbeltiere verschiedenen Familiengruppen zu, wie Anapsida (Schildkrötenverwandte; ohne Fenster), Synapsida (Säugetierverwandte, verbundene Fenster) und Diapsida (Reptilienverwandte, zwei Fenster). Die meisten dieser Taxa werden jedoch heute nicht mehr als natürliche Gruppierungen anerkannt. Die Morphologie der Schläfenregion ist nicht unbedingt ein adäquates Merkmal für die Rekonstruktion von Amnioten-Phylogenien.

 

 

Dennoch liefern neue Fossilienfunde, vor allem von Parareptilien und Stammschildkröten, sowie moderne embryologische und biomechanische Studien immer wieder neue Einblicke in die morphologische Vielfalt der Schläfenregion. Pascal Abel und Ingmar Werneburg stellen in ihrer neuesten Arbeit ein neues umfassendes Klassifikationsschema für die verschiedenen temporalen Morphotypen in allen Tetrapoda vor, das unabhängig von Phylogenie und früherer Terminologie ist. Es soll morphologische Vergleiche in zukünftigen Studien erleichtern.

 

Ein phylogenetischer Baum der Amnioten.

Außerdem blicken sie auf die Forschungsgeschichte der Schläfenregion im Tetrapodenschädel zurück. Die Forscher dokumentieren, wie sich die Perspektive auf den Schläfenbereich und die Schädelfenster seit dem frühen 19. Jahrhundert mit der ersten Erkennung von Unterschieden entwickelt hat. Sie zeigen dabei auch die Kontroversen auf, die heute noch übrig bleiben. Zuletzt verglichen sie die verschiedenen Funktions- und Entwicklungsfaktoren, die für die beobachtete morphologische Vielfalt vorgeschlagen wurden, und wie die Auswirkungen interner und externer Faktoren auf die Struktur des Tetrapodenschädels interpretiert wurden.


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Ich wünsche dir nun noch einen schönen Sonntag! Genieße, wenn möglich, das schöne Wetter und vor allem: bleib gesund!

 

Dein Markus Peter Kretschmer


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Aufstieg und Fall der Dinosaurier: Eine neue Geschichte der Urzeitgiganten

Noch immer haftet den Dinosauriern das Image der schwerfälligen, primitiven Monster an, die zu groß waren, um zu überleben. Doch bevor sie von der Erdoberfläche verschwanden, beherrschten die faszinierenden Giganten über 150 Millionen Jahre lang unseren Planeten. Modernste Technologien und spektakuläre Funde erlauben nun neue Einblicke in ihre Erfolgsgeschichte. Steve Brusatte, einer der führenden Paläontologen der Welt, führt uns anschaulich durch das untergegangene Reich der Dinosaurier. Lebendig erzählt er ihre Geschichte von den ersten Rieseneidechsen bis zum Aussterben. Dabei gibt er spannende Einblicke in seine Forschung und berichtet von spektakulären Ausgrabungen, etwa von Fleischfressern, die sogar größer waren als der Tyrannosaurus rex.

 

Aufstieg und Fall der Dinosaurier: Eine neue Geschichte der Urzeitgiganten ist 2018 erschienen und hat sich sofort zum Bestseller entwickelt. Es hat 416 gebundene Seiten und kostet € 25,90


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