Presseschau 21/22 mit Aalen, einem neuen Nektarvogel, dem einsamsten Wal der Welt und …

Lesedauer: etwa 13 Minuten

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag.

 

Biologisches Thema der Woche sollte eigentlich der Klimagipfel COP27 sein, der heute in Ägypten beginnt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich von diesem Gremium enttäuscht bin und insgesamt kurz davor, in Sachen Klimaschutz zu resignieren. Weder die Staaten noch der Privatmann bekommt es hin, sich wegen des Weltklimas einzuschränken.

 

Über das Wort zum Sonntag und die Presseschau

Bisher haben Markus Kretschmer und ich uns bei den sonntäglichen Nachrichten abgewechselt. Unser beider Leben hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Markus ist wieder an der Uni, hat einen anderen Brotjob, schreibt weiter Bücher und führt nun ein Eheleben. Diese Woche hat er mich drum gebeten, ihn aus der Verpflichtung zu entlassen, alle 14 Tage das „Wort zum Sonntag“ zu schreiben – er hat schlicht keine Zeit mehr. Ich bin dem natürlich nachgekommen, aber das „Wort zum Sonntag“ ist nicht verloren. Es wird jeden letzten Sonntag im Monat kommen.

 

Ähnlich geht es mir, ich habe zwar nicht geheiratet, aber mich selbstständig gemacht. Ja, der schon öfter erwähnte Sequoia Verlag gehört mir. Im Moment verbringe ich etwa die Hälfte der verfügbaren Zeit damit, die Infrastruktur ans Laufen zu bringen und die andere Hälfte damit, Produkte zu entwickeln. Der NfK-Kalender 2023 ist eines davon, die Karte „Kryptozoologisches Deutschland“ und die dazu gehörigen Postkartensets gehören auch dazu. Das erste Buch ist im Druck, weitere werden noch in diesem Jahr folgen. Der Schwerpunkt des Verlages wird im zoologischen und kryptozoologischen Bereich liegen, Themen gibt es genug, die Frage ist nur, ob es im kryptozoologischen Bereich auch genug Kunden gibt.

 

Kaum Interesse an Kryptozoologie?

Und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Anders als vor einem Jahr, als ich gut alimentiert war, muss ich mir nun Gedanken um meine Zukunft und die meines Unternehmens machen. Die Webseite hat dieses Jahr bisher Umsätze zwischen 20 und 30 Euro generiert. Das ist viel zu wenig, um in dieser Form zu überleben. Die Ausgaben für die Seite waren um ein Vielfaches höher. Hinzu kommt ein Haufen kostenloser Arbeit, die nicht nur ich, sondern vor allem unsere Autoren leisten.
Der teilweise Rückzug von Markus Kretschmer war einer der Punkte, die mich nachdenklich werden lassen. Ich werde die Webseite zunächst bis Jahresende in dieser Form weiter betreiben. Zum Format von 2023 werde ich mir noch Gedanken machen. Mit Kryptozoologie alleine bekommen wir die Kosten nicht gedeckt, geschweige denn soviel Umsatz, dass der Weiterbetrieb in dieser Form auch wirtschaftlich erklärbar wäre.

 

In diesem Sinne!

 

Euer Tobias Möser

 

Der NfK-Kalender 2023

Der Kalender 2023 des Netzwerkes für Kryptozoologie sieht völlig anders aus, als sein Vorgänger. Dieses Jahr zeigen wir 13 Tierarten aus alten Aquarellen oder kolorierten Stichen, vom 16 bis 19. Jahrhundert. Hier sind tatsächlich vier echte Kryptiden dabei.

Der NfK-Kalender hat 14 Seiten mit 13 bestechend schönen Abbildungen. Ein Textblatt mit einem Infotext über die Tiere ergänzt den Kalender. Er ist im Din A4-Format auf hochwertiges Papier mit mattem Finish gedruckt.

 

Bestellt werden kann er ab sofort auf unserer Medien-Seite

 

Zu den Meldungen:

 

Erster Beweis, dass erwachsene Europäische Aale tatsächlich in die Sargasso-See wandern

Vor etwa 100 Jahren untersuchte der deutsche Ichthyologe Johannes Schmidt die Entwicklung der Aal-Larven. Dabei entdeckte er immer kleinere und weniger entwickelte Formen, je weiter er sich vom europäischen Kontinent entfernte. In einem Gebiet vor dem Golf von Mexiko vermutete er die Laichgründe unserer Aale. Er nannte das Gebiet „Sargasso-See“, weil hier große Mengen der Sargasso-Alge an der Oberfläche fluten. Beweisen konnte er seine Vermutung nicht. Die Sargasso-See war zu tief für die damaligen Untersuchungsmethoden.

Auch grundlegende Fragen zur Wanderung der Aale wie Routen, Methoden der Navigation, Koordinierung der Ankunft, Schwimmgeschwindigkeit und natürlich die genauen Laichgründe müssen noch beantwortet werden.

 

Aal auf dem Boden eines Aquariums
Der Europäische Aal Anguilla anguilla (Foto by Gerhard M, CC 3.0)

 

Das hatte sich eine internationale Arbeitsgruppe vorgenommen. Die Wissenschaftler befestigten Satellitensender an 26 Aalen aus dem Azoren-Archipel und verfolgten sie über einen Zeitraum von 40 bis 336 Tagen. Die Aale legten dabei 3 bis 12 km (im Schnitt 6,8 km) pro Tag zurück, so dass sie von den Azoren mehr als 400 Tage bis in die westlichen Teile der erwarteten Laichgründe benötigten. Die Reiseroute für mittel- und nordeuropäische Aale ist entsprechend länger, sie wandern langsam und verbrauchen wenig Energie. Ihre Wandergeschwindigkeit entspricht der anderer Aale. Die Autoren vermuten, dass die Fische diese Zeit für die Geschlechtsreifung und den damit verbundenen Umbau der Organe benötigen.

 

Quelle: Wright, R.M., Piper, A.T., Aarestrup, K. et al. First direct evidence of adult European eels migrating to their breeding place in the Sargasso Sea. Sci Rep 12, 15362 (2022). https://doi.org/10.1038/s41598-022-19248-8

 


Wissenschaftler entdecken „neue“ Vogelart in Indonesien

Die Inseln Indonesiens sind seit den Untersuchungen von Wallace und Weber im 19. Jahrhundert als ein Hotspot der Artenvielfalt bekannt. Hier findet man auch heute noch unbekannte Landtiere, die nicht in den Stamm der Arthropoden gehören. Zoologen des Trinity College Dublin arbeiten zur Zeit auf der Inselgruppe Wakatobi östlich von Sulawesi.

 

 

In einem Paper im Zoological Journal of the Linnean Society veröffentlichten sie nun die erste ornithologische Untersuchung der Inseln. Hierzu sagte der Erstautor Fionn O Marcaigh: „Kleine, isolierte Inseln wie diese haben ihre eigenen Evolutionsprozesse und diese bringen oft einzigartige Arten hervor, wie im berühmten Fall der Galápagos-Inseln.“

Bisher ging man davon aus, dass die auf den Wakatobi Inseln bekannten Nektarvögel als Unterarten des Grünrücken-Nektarvogels Cinnyris jugularis anzusehen sind. In mindestens drei Fällen handelt es sich bei den Unterarten aber um eigene, diskrete Arten. Sie setzten nun Cinnyris jugularis infrenatus als Cinnyris infrenatus in den Artstatus.

 

Wakatobi-Nektarvogel
Der Wakatobi-Nektarvogel Cinnyris infrenatus. Foto by Nicola Marples and David Kelly, Trinity College Dublin

 

Neben morphologischen Daten wie Größe, Schnabel- und Flügellänge fließen auch modernere Merkmale aus der DNA oder der Gesang in die Unterscheidung der Arten mit ein. Vermutlich war dies nicht der letzte Vogel, der aus diesem Gebiet beschrieben wurde.

 

Quelle: Fionn Ó Marcaigh, David J Kelly, Darren P O’connell, Kangkuso Analuddin, Adi Karya, Jennifer Mccloughan, Ellen Tolan, Naomi Lawless, Nicola M Marples, Small islands and large biogeographic barriers have driven contrasting speciation patterns in Indo-Pacific sunbirds (Aves: Nectariniidae), Zoological Journal of the Linnean Society, 2022;, zlac081, https://doi.org/10.1093/zoolinnean/zlac081

 


Hat der einsamste Wal der Welt einen Freund gefunden?

Als einsamster Wal der Welt gilt der 52-Hertz-Wal. Seit 1989 ist er akustisch bekannt. Er singt auf einer Frequenz (um die 52 Hertz), die wesentlich höher als die aller anderen Walen ist. Bisher weiß aber niemand, wie das Tier aussieht, Fotos gibt es daher natürlich auch nicht. Wissenschaftler vermuten ein körperbehindertes Tier oder einen Arthybrid, aber ohne das Tier zu kennen ist das unmöglich zu belegen.

 

Walhybrid
Hybrid zwischen Blau- und Finnwal. Foto: Adam Ernster,

 

In den letzten Wochen gab es immer mal wieder Meldungen, man habe akustische Signale eines zweiten Wales aufgezeichnet, der im 52-Hertz-Bereich singt. Tatsächlich, so das Wissenschaftsportal IFLscience, reichen diese Berichte auf das Jahr 2010 zurück. Damals nahmen zwei weit von einander entfernte Mikrofone vor Kalifornien Walgesang auf der ähnliche Muster wie der 52-Hertz Wal hatte. Dies könnte – muss aber nicht – bedeuten, dass mehrere Wale sangen.

In den folgenden 12 Jahren wurde jeweils nur ein Wal mit diesem Gesang dokumentiert.

 

Christopher Clark, Direktor des Bioacustics Research Program in Cornell, westlich von Monterey, glaubt nicht, dass der 52-Hertz-Wal einsam ist. Blauwale könnten ihn verstehen oder zumindest erkennen. Wale singen in unterschiedlichen Gebieten mit unterschiedlichen Dialekten. Daher meint Clark, dass der Wal nicht einmal so einzigartig ist. 2015 erklärte Clark, dass der Wal mit vielen Merkmalen eines Blauwalgesanges singt.

„Blauwale, Finnwale und Buckelwale: All diese Wale können diesen Kerl hören, sie sind nicht taub. Er ist nur seltsam.“

 

Neues aus Hollywood

Der Dokumentarfilm „The Loneliest Whale: The Search for 52“ aus dem vergangenen Jahr führt die Geschichte weiter aus. Ursprünglich wurde angenommen, der 52-Hertz-Wal sei tot, weil man ihn seit Jahren nicht gehört hatte. Doch das Filmteam nahm nicht nur das einzigartige Lied auf. Das Tier muss sich direkt vor Los Angeles befunden haben – eigentlich kein Wunder, macht man einen Film, geht man nach Hollywood, soweit es einem Wal eben möglich ist.

Der Epilog des Films zeigt einen möglichen Blauwal-Hybriden, bei dem es sich um den 52-Hertz-Wal handeln könnte. Ob es hiervon mehrere im West-Pazifik gibt, ist unbekannt.

 

Anmerkung der Redaktion: Hybriden zwischen Finnwalen und Blauwalen sind offenbar nicht so selten. Aufzeichnungen hierzu scheint es aber vor allem aus Island zu geben. Zwischen 1983 und 1989 erlegten isländische Walfänger mindestens drei Hybriden zwischen Finnwal-Männchen und Blauwal-Weibchen, im Jahr 2018 töteten sie zwei weitere. Eines davon führte zu einem internationalen Presseaufschrei, da man zunächst einen geschützten Blauwal vermutete.

Aus dem Atlantik sind keine 52-Hertz-Gesänge bekannt.

 

Da weibliche Finnwal x Blauwal-Hybriden fruchtbar sein können, kann dies zu einer Veränderung im Genpool beider Arten führen. Aus diesem Grund könnte die Jagd auf Hybriden aus Artenschutzgründen sinnvoll sein.

 


Seltsamer Strandfund in Queensland

9 News Queensland und zahlreiche andere australische Nachrichtenportale melden einen ungewöhnlichen Fund am Strand im Norden von Magnetic Island. Das Objekt ist eindeutig biologisch, grau und wurde abgebissen. Es ist grob kegelförmig und zeigt sonst keine äußere Strukturierung, innen wirkt es sandig und ist roter.

Den Aufnahmen nach ist es an am stumpfen Ende 25 cm dick und ungefähr 70 bis 100 cm lang. Grob gesagt hatte es etwa die Ausmaße eines menschlichen Beines.

 

seltsames Objekt von Magnetic Island
Das seltsame Objekt von Magnetic Island. Screenshots von tictoc (bootscootinaf)

 

Natürlich gab es die übliche Meldung, dass Wissenschaftler nicht wissen, um was es sich handelt.  Vermutlich wurden ein Astrophysiker, ein Raketeningenieur und ein Genetiker gefragt, während man den Berufsfischer oder den Zoologen links liegen ließ. Einige Spekulationen gingen in Richtung Walpenis, der von einem Rivalen abgebissen wurde.

 

Mitglieder des Netzwerkes für Kryptozoologie, insbesondere unsere Autoren Markus Hemmler und Markus Bühler haben es schnell als Leberlappen eines großen Haies identifiziert. Die Leber ist das größte innere Organ von Haien, sie ist stark ölhaltig und dient dazu, das spezifische Gewicht der Fische zu verringern. Damit ersetzt sie die Schwimmblase.

 

Quelle: 9News.com.au vom 18.10.2022

 


Großer Riesenkalmar bei Teneriffa gefunden

Riesenkalmar Neuseeland
Ein wirklich großes Exemplar von Architeuthis dux, angespült in Südafrika (Beispielbild)

Ein 10 Fuß langer Riesenkalmar wurde kürzlich im Meer vor der Küste von Teneriffa auf den Kanarischen Inseln treibend gefunden. Der erstaunlich gut erhaltene 100 kg schwere Kopffüßler wurde von Teo Lucas, einem Naturforscher und Fotografen, gefunden und zur weiteren Untersuchung zum Spanischen Institut für Ozeanographie gebracht.

 

„Die meisten Museums-/Forschungsexemplare stammen aus dem Mageninhalt von Pottwalen oder von Exemplaren, die an Strände gespült wurden. Sie sind daher in einem sehr schlechten Zustand und oft unvollständig“, sagt Jon Ablett, leitender Kurator für Mollusken und Kopffüßer am Natural History Museum in London der Zeitung Newsweek.

 

Dieses ungewöhnliche Exemplar war fast vollständig intakt. Sogar seine riesigen Augen – die größten im Tierreich bekannten Augen – steckten noch in seinen Höhlen. Der einzige Teil, der fehlte, war das Ende eines seiner Tentakel. Vermutlich wurde es von dem Tier abgebissen, das es getötet hat.

Quelle: https://www.newsweek.com/newsweek-com-stunningly-preserved-giant-squid-found-floating-ocean-1753226 vom 19.10.22

 


Erster melanistischer Kanada-Luchs beobachtet

 

Kanada-Luchse tragen im Sommer ein typisch rotbraunes Fell mit dunklen Punkten, das sie im Winter gegen ein silbergraues Winterfell eintauschen. Jetzt konnte Jazzmyne Stuckey ein solches Tier mit dem Smartphone etwa 8 km südlich von Whitehorse, Yukon, Kanada filmen. Thomas Jung von der University of Alberta, Kanada in Yukon recherchierte zum Thema.

 

melanistischer Luchs in Yukon
Ziemlich verpixelte, aber doch eindeutige Aufnahmen eines schwarzen Luchses. Screenshots aus einem Film von J. Stuckey.

 

Das Ganze ist als mehrseitiger Bericht in der Fachzeitschrift Mammalia veröffentlicht worden:

Jung, Thomas S.. „Paint it black: first record of melanism in Canada lynx (Lynx canadensis)“ Mammalia, 2022. https://doi.org/10.1515/mammalia-2022-0025


Die Internationale Wal-Fang-Fommission hat getagt

Zunächst viel Blabla, dann ein bisschen Kindergarten, schließlich eine Einigung und für die Presse eine nichtssagende, aber gefeierte Abschlusserklärung: Nach dieser Choreographie laufen die Konferenzen der IWC häufig ab. So auch dieses Mal.

 

Es gab wenige Anträge, alle gingen in die Richtung, dem Walfang wieder Türen zu öffnen. Die Walfangbefürworter-Länder (17 Länder, unter anderem Island, Marokko und Kambodscha) blockierten zunächst alle Verhandlungen durch konzertierte Abwesenheit. Sie verfügen eine Sperrminorität, verlassen ihre Delegationen geschlossen die Verhandlungen, kann nicht weiter verhandelt werden.

Am Schluss erfolgten dann innerhalb von 15 Minuten mehrere Entscheidungen. Das Walfangverbot bleibt erhalten, es gibt ein verbindliches Abkommen gegen die Plastikvermüllung der Meere.

 

Altes Walfangschiff auf dem Trockenen
Die beste Verwendung für Walfangschiffe: Ein Museum

 

Für 2024, wenn die nächste IWC-Konferenz stattfindet, ist bereits geplant, neue Regeln zur Beschlussfähigkeit auszuarbeiten. Dies wird vermutlich das größte Problem der IWC-Sitzung werden.

Die einzigen Länder, die noch industriellen Walfang betreiben sind Japan, Norwegen und Island. Island wird 2024 der einzigen Walfangfirma keine Konzession mehr erteilen, so dass der Walfang dort „kalt“ abgestellt wird.
Norwegen jagt offen Zwergwale, die Walfänger sind hier Fischerei-Kleinbetriebe mit Booten, die außerhalb der Walsaison mit Netzen Fischen. Aufgrund des schwierigen Marktes für Walfleisch wurden die Quoten in den letzten Jahren nie ausgenutzt.
Japan jagte im Stil der Nachkriegszeit mit einem Fabrikschiff und bis zu fünf Harpunenbooten. Nachdem Japan der Walfang im Südpolarmeer verboten wurde und die Einfuhr von Walfleisch aus internationalen Gewässern durch das Washingtoner Artenschutzabkommen erschwert wird, ist Japans Walfang auf die eigenen Hoheitsgewässer beschränkt. Dies wird auch durch den schlechten Allgemeinzustand des einzigen Fabrikschiffes, der Nisshin Maru unterstützt, die nur noch begrenzt seetüchtig ist. Ein Neubau ist aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen, da auch in Japan immer weniger Menschen Walfleisch essen.


Kurzmeldungen

Elefantendame „Dida“ aus Kenia verstorben

Die Matriarchin Dida aus Kenia hat als Leitkuh eine Elefantenherde viele Jahre durch schwierige Zeiten geleitet. Wie Kenias Wildschutzbehörde am 1.11. mitteilte, starb sie im Alter von 60 bis 65 Jahren im Tsavo-Ost-Nationalpark an Altersschwäche.

 

Siegburg: Autofahrer entdeckt Königspython in der Tür

Am vergangenen Freitag, 4.11. machte ein Autofahrer, wie so viele eine Pause an der Raststätte Siegburg-West an der A3. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, entdeckte er einen weißen Königspython in der Ablage der Beifahrertür. Wie die Schlange dorthin gekommen war, blieb ein Rätsel. Die zunächst alarmierte Polizei bat die Feuerwehr um Amtshilfe, die die Schlange sachgerecht einfing. Das 30 bis 40 cm lange Jungtier ist nun im Tierheim Troisdorf.

 

Elefanten-Nachwuchs im Wuppertaler Zoo

Im Zoo der bergischen Metropole hat am 14. Oktober ein kleiner Afrikanischer Elefant das Licht der Welt erblickt. Die Geburt erfolgte, wie in Wuppertal üblich in der Herde. Der kleine, noch namenlose Elefant habe bereits nach kürzester Zeit auf eigenen Beinen gestanden und bei Mutter Tika getrunken, meldet der Zoo.

 

Thüringen: Känguru verursacht Verkehrsunfall

Ein Autofahrer musste auf der Straße zwischen Steinach und Blechhammer (beide in Thüringen) stark bremsen, der folgende Wagen fuhr auf. Beide Fahrer wurden zum Glück nur leicht verletzt.

Ursache für den Unfall soll ein Känguru gewesen sein, das auch während der Unfallaufnahme noch einmal vorbeischaute und von einem Polizeibeamten beobachtet wurde. Es konnte jedoch nicht festgenommen werden und bleibt flüchtig.

In Thüringen werden häufiger Kängurus gesichtet, eines ist dafür bekannt, aus dem Tierpark in Sonneberg für Ausflüge auszubüxen, das andere gehört einer Privatperson in Steinach.


Zu guter Letzt:

 

 

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