Presseschau 27/2021

Lesedauer: etwa 14 Minuten
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Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich Euch, liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen zur Presseschau 27/2021 aus der Kryptozoologie! Diese erscheint heute außer der Reihe nicht nur an einem Mittwoch. Heute sitzt für Euch nämlich ausnahmsweise mal nicht Tobias für euch am Rechner und schreibt diese Zeilen, sondern der Typ, der sonst für das Wort zum Sonntag zuständig ist. Ich, Markus Kretschmer, versuche dabei aber, unseren Tobias so würdig zu vertreten wie möglich, der ja leider durch einen Trauerfall in der Familie gebunden ist.

Viel Spaß beim Lesen!


Früher Riese enthüllt außergewöhnlichen und schnellen Risenwuchs bei ausgestorbenen Ichthyosauriern

 

Die größten Tiere, die je gelebt haben, bewohnten die Meeresumwelt. Moderne Wale haben ihre Größe über Dutzende von Millionen Jahren als Reaktion auf die erhöhte Produktivität der kalten Meeresgewässer entwickelt. Wale waren jedoch nicht die ersten Meeresriesen, die sich entwickelten. Sander et al. beschreiben einen 244 Millionen Jahre alten fossilen Ichthyosaurier, der in seiner Größe mit modernen Walen konkurrieren könnte (siehe die Perspektive von Delsett und Pyenson). Das Tier existierte schon höchstens 8 Millionen Jahre nach dem Auftauchen der allerersten Ichthyosaurier, was auf eine viel schnellere Größenexpansion hindeutet. Vielleicht steht diese auch mit Prozessen nach dem Massenaussterben im Perm in Zusammenhang.

 

Quelle: Science.org.


Wie Helgoland Müll vermeidet

Alle Anbieter von Heißgetränken zum Mitnehmen auf der Hochseeinsel Helgoland verzichten im Dezember auf Einwegbecher. Vier Wochen lang wurden ausschließlich Mehrwegbecher an Kunden ausgegeben, wie der Helgoland Tourismus-Service mitteilt. Kunden können ihren eigenen Becher mitbringen oder sie erhalten beim Kauf eines Heißgetränks einen Mehrwegbecher, den sie in der Regel gegen Pfand ausleihen können. Zugleich werden fünf Cent pro To-go-Getränk für einen guten Zweck gespendet.

 

Artikel zum Weiterlesen bei n-tv.de.


Schöner, seltener „Spirit-Elch“ beim Überqueren einer Straße in Kanada gesichtet

Jackie Burns Loyer war ein Glückspilz. Sie entdeckte zwei weiße Elche, die die Straße überquerten, als sie durch die Wälder im Norden Ontarios fuhr. Bei den beiden seltenen weißen Tieren handelt es sich um ein erwachsenes Weibchen und ein Kalb. Sie waren so scheu, dass sie einige Augenblicke am Straßenrand stehen blieben. Dann verschwanden die beiden in den Busch.

Artikel zum Weiterlesen bei wissen-macht-den-unterschied.de


Tag der Pinguine: Putzige Meeresvögel statten britischen Senioren einen Besuch ab

Lamas, Pferde, Hunde – das sind nur ein paar Beispiele für Tierarten, die zu Therapiezwecken in Seniorenheimen eingesetzt werden. In England dürfen sich die Bewohner über ganz besondere Besucher freuen: Zwei Humboldt-Pinguine namens Charlie und Pringle reisen durch das Land zu verschiedenen Heimen, um die Nähe der Senioren zu genießen. Ihre Heimat ist der Heythrop Zoo in Oxfordshire. „Diese Pinguine sind nicht nur daran gewöhnt, zu reisen, wir glauben auch, dass sie positive Signale mit ihren Körpern senden, wenn sie mit verschiedenen Leuten interagieren“, sagt ein Sprecher der Zoos. „Sie sind die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und davon deshalb nicht gestresst.“

 

Artikel zum Weiterlesen bei ntv.


Echinosaura fischerorum: Neue, stachelige Echse aus Ecuador beschrieben

Mario H. Yánez-Muñoz, Omar Torres-Carvajal, Juan P. Reyes-Puig, Miguel A. Urgiles-Merchán und Claudia Koch beschreiben in ihrer aktuellen Arbeit eine neue Art der neotropischen Stachelechse aus der Gattung Echinosaura. Das Tier stammt aus den Provinzen Imbabura und Carchi und wurde an den Westhängen der Anden im Nordwesten Ecuadors entdeckt. Die neue Art wurde als Echinosaura fischerorum neu beschrieben und ähnelt stark der Art E. horrida. Von anderen Arten konnte die Echse durch ihre vergrößerten Rückenschuppen, die eine paarige Wirbelreihe bilden, zwei paravertebrale Reihen kurzer schräger Reihen hervorstehender Schuppen und ein Paar stachelähnlicher Schuppen im Schläfen- und Nackenbereich abgegrenzt werden.


Spurenfossil aus Spanien gibt Aufschluss über Geschwindigkeit großer fleischfressender Dinosaurier

Die Fortbewegung der großen, fleischfressenden Dinosaurier stellt Paläontologen auch heute noch vor ein Rätsel, genauso wie die Ermittlung ihrer Laufgesdchwindigkeit. Es gibt nämlich auf der ganzen Welt kein Tier, das sich heute noch auf eine ähnliche Art fortbewegt. Zur Klärung dieser Fragen sind vor allem fossile Fußabdrücke von Bedeutung. Ist eine Fährte lang genug, können Forscher aus Werten wie Schrittlänge, Einsinktiefe u.a. ablesen, mit welcher Geschwindigkeit sich ein Tier bewegte.

 

Anhand zweier aufschlussreicher Fährten von aus der frühkreidezeitlichen Enciso-Gruppe von Igea kamen Pablo Navarro-Lorbés von der Universidad de La Rioja (Spanien) und sein Team den Theropoden buchstäblich auf die Spur: Die Geschwindigkeitsanalyse zeigt, dass diese Fährten von sehr schnell laufenden Tieren hinterlassen wurden. Der Dinosaurier der ersten Fährte bewegte sich mit einer Geschwindigkeit zwischen 23,5 und 37,1km/h fort. Der zweite war sogar noch schneller unterwegs, mit 31,7 bis 44,5km/h. Ausgehend von der Größe der Spuren und mit Blick auf den Fossilbericht waren dort wahrscheinlich entweder ein Spinosaurier oder Carcharodontosaurier in ziemlicher Eile unterwegs.


Eule in Swimmingpool geliefert

Eine Berlinerin staunte nicht schlecht, als sie ihren aus Polen angelieferten Swimmingpool auspackte. Eine völlig durchnässte, verängstigte Waldohreule kam zum Vorschein. Die Eule muss in Polen aus unerklärlichen Gründen in der Poolanlage mitverpackt und nach Berlin transportiert worden sein, teilte der Nabu mit. Die bedauernswerte Eule kauerte im Regenwasser, das sich in dem Postpaket angesammelt hatte. Das unterkühlte und stark abgemagerte Tier wurde sofort in die Kleintierklinik der FU Berlin gebracht und dort genauer untersucht. Nach der Zwischenstation in der Tierklinik wird sie derzeit in der Wildvogelstation aufgepäppelt und auf ein adäquates Gewicht gebracht, um sie in ihrem polnischen Lebensraum wieder auszuwildern.

 

Artikel zum Weiterlesen bei ntv.de.


Berliner Labor tötet 1.200 Versuchstiere

Die Berliner Charité tötet wegen Bakterienbefalls mehr als 1.000 kleine Versuchstiere. Es seien innerhalb eines eng begrenzten Bereichs des Tierversuchslabors sogenannte Coxiellen gefunden worden, teilte der Klinikverbund mit. Der Bereich werde nun desinfiziert; zudem müssten rund 1.200 kleine Nagetiere getötet werden, in deren unmittelbarer Haltung wiederholt positive Befunde erhoben wurden.

 

Artikel zum Weiterlesen bei ntv.de.


Sagenumwobene Schwarze Katze von Tynedale auf Video festgehalten?

Ein Video, das in einem ländlichen Teil von Northumberland aufgenommen wurde, scheint eine große schwarze Katze zu zeigen, die am helllichten Tag über das Feld eines Bauern läuft. Das Filmmaterial wurde in den abgelegenen Allen Valleys von einem Arbeiter aufgenommen, der anonym bleiben möchte – aber sagte, es müsse „größer sein“ als eine normale Katze, nachdem er sie aus etwa 40 Metern Entfernung entdeckt hatte.

Video bei ChronicleLive.


Affen sollen zahlreiche Hundewelpen getötet haben

Im indischen Bundesstaat Maharashtra haben Förster zwei Affen eingefangen, die zahlreiche Hundewelpen getötet haben sollen. Die indische Nachrichtenagentur ANI berichtet, zu den Vorfällen sei es in dem Dorf Lavool gekommen. Bewohner hätten gesagt, die Affen hätten sich in den letzten Monaten immer wieder Welpen geschnappt und seien mit ihnen zu höher gelegenen Orten gelaufen und hätten sie dann runterfallen lassen.

 

 

Ein Behördensprecher bestätigte dem Portal „The Indian Express“, einige Hunde seien von Affen getötet worden. Doch wie viele es seien, wisse man nicht. Auch nicht, was die Affen dazu gebracht hat. Vor allem gebe es keinerlei Beweis für die Annahme einiger Dorfbewohnern, die Affen hätten aus Rache gehandelt, weil vorher ein Affenjunges von Hunden getötet worden sei. In dem ANI-Bericht hatten Dorfbewohner von fast 250 getöteten Hunden gesprochen. Demnach alarmierten die Bewohner schließlich die Behörden, nachdem die Affen auch Schulkinder angegriffen hätten. Wie ANI weiter schreibt, sollen die beiden eingefangenen Affen nun in einen weit entfernten Wald gebracht werden.

 

Quelle: ntv.de


Feuerwehr befreit Frauen aus eiskaltem Morast

Zwei Frauen sind beim Beobachten von Wildvögeln bei Sonnenuntergang zu dicht an einen See gegangen, in moorigem Gebiet eingesunken und mussten von der Feuerwehr und mithilfe eines Fischers gerettet werden. Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag am Galenbecker See an der Mecklenburgischen Seenplatte, wie ein Polizeisprecher jetzt schildert.

Der Galenbecker See.

Nach bisherigen Erkenntnissen gingen die Spaziergängerinnen über Wiesen an die Nordspitze des Sees, der von Tausenden Zugvögeln für die Rast genutzt wird. Dabei gerieten die Frauen in ein fast ganz von Wasser umschlossenes Sumpfgebiet. Sie riefen per Handy um Hilfe, hatten dort glücklicherweise auch Empfang und waren letztlich nach Angaben der Retter fast hüfttief eingesunken. Die Polizei konnte die Hilfsbedürftigen finden und sehen, musste aber erst einen Fischer mit einem Schlauchboot und dann die Feuerwehr alarmieren. Nach etwa zweieinhalb Stunden – bei Temperaturen um null Grad – befreiten sie die Frauen. Sie waren leicht unterkühlt und wurden von Rettungssanitätern ambulant versorgt.

 

Quelle: ntv.de


Mondfisch auf Ameland angespült

Wie das niederländische Nachrichtenportal NL Times berichtete, wurde am 14. Dezember ein massiver Mondfisch am Strand der niederländischen Nordseeinsel Ameland angespült. Die herbeigerufenen Helfer des Seetier-Rettungsdienstes (RTZ) und der „Animal Ambulance Ameland“ kamen leider zu spät. Sie konnten den Mondfisch nur noch tot bergen.

 

 

Der Mondfisch war zwei Meter lang und 1,84 Meter breit, damit also fast tellerförmig – wie für diese Fischart üblich. Es war das größte Exemplar, das im letzten Jahrhundert in den Niederlanden angespült wurde. Ein größerer Fisch von mehr als zwei Metern Länge und Breite wurde am 13. Dezember 1889 an der Küste angespült, fast auf den Tag vor 132 Jahren. Die Seetier-Retter brachten den Fisch zum Naturkundemuseum, dem Naturalis-Park in Leiden, wo Forscher ihn wiegen und vermessen werden. Dort können Besucher auch das größere Exemplar von 1889 bestaunen.

 

Quelle: blinker.de


Vierzehn neue Spitzmausarten auf Sulawesi entdeckt

Spitzmäuse sind eine vielfältige Gruppe kleiner Säugetiere, die fast überall auf der Welt zu finden sind. Trotz ihrer weltweiten Verbreitung ist nicht viel über Spitzmäuse dokumentiert, die in den  tropischen Gebirgsregionen leben. Um diese Tiere auf Sulawesi zu untersuchen, begannen Jake Esselstyn von der Louisiana State University und seine Kollegen im Jahr 2010, mehrere Grubenfallen auf der ganzen Insel zu errichten, darunter auf Dutzenden von Bergen in verschiedenen Höhen. Über 10 Jahre lang fingen sie so 1368 einzelne Spitzmäuse.

 

 

Die Analyse ihrer physischen Merkmale und ihrer DNA ergab, dass sie zu insgesamt 21 unterschiedlichen Arten gehören, die alle ausschließlich auf Sulawesi leben. Von den 21 Arten waren 14 bisher unbekannt. Sulawesi beherbergt somit mehr Spitzmausarten als jede andere Insel der Welt. Die Forscher vermuten, dass die Geografie Sulawesis ein Grund für die Vielfalt der Spitzmäuse sein könnte: Die vier Halbinseln bilden eine K-ähnliche Form und sind ziemlich gebirgig, mit sechs Gipfeln, die mindestens 3000 Meter hoch sind.

 

Quelle: newscientist.de


Karakal in der britischen Grafschaft Devon gesichtet

Ein Karakal. Bildquelle: Prowildlife.de.

Der 36-jährige Karl Foss berichtet, er habe auf einem Kurztrip in Devon nahe Dartmoor eine sandfarbene Großkatze mit schwarzen Streifen und schwarzen Ohren gesehen. Nur wenige Meter von dem Tier entfernt, habe er es als einen Karakal identifiziert, alsoe eine mittelgroße Katze, die eigentlich nur in Afrika, Asien und in Gebieten Pakistans beheimatet ist. Nahe einer ehemaligen, heute leerstehenden Schießpulverfabrik in den Whistmans’s Woods habe das Tier auf ihn gewartet, so Foss in einem Interview. Der Sichtunhgsort gehört zu einer sehr dünnbesiedelten Gegend mit ausgedehnten Wäldern.

 

Quelle: devonlive.com


Nachruf zum Tod von Bernhard Blaszkiewitz

 

In der vergangenen Woche verstarb Dr. Bernhard Blaszkiewitz. Der studierte Biologe war von 1991 bis 2014 Direktor des Tierpark Berlin und von 2007 bis 2014 außerdem Direktor des Zoologischen Garten Berlins und damit der erste gemeinsame Direktor von Zoo, Tierpark und Aquarium in Personalunion. Der Tierpark hat zum Gedenken an den Wissenschaftler einen Nachruf veröffentlicht.


Angespülter Fußballfisch sorgt in Kalifornien für Staunen

Klaffender Unterbiss, Stachelzähne, kleine schwarze Augen: Der Fußballfisch sieht wie ein Albtraumwesen aus. Was Experten nun verwundert: Schon drei seiner Art wurden in diesem Jahr an der kalifornischen Küste angespült. Das letzte Exemplar entdeckte ein Surfer zwischen den Felsen nahe von San Diego. Zunächst hielt er den schwarzen Fleck für eine Teerkugel. Doch als er sich näherte, wurde ihm klar, dass es sich um etwas Besonderes handelte.

 

 

Das Wesen habe einen klaffenden Unterbiss, albtraumhafte Stachelzähne, kleine schwarze Augen und ein mit Tentakeln bedecktes Anhängsel, das eine aus dem Kopf ragende Angel. Laut Experten der Scripps Institution of Oceanography handelt es sich um einen sogenannten Fußballfisch: ein Tiefsee-Anglerfisch im Pazifik, der so selten sei, dass man seit seiner Entdeckung vor mehr als einem Jahrhundert nur 31 Exemplare gefunden habe. Der Meeresbewohner erhielt seinen Namen vermutlich wegen seines ballonförmigen, kurzen Körpers mit glatter Oberfläche. Beim jüngsten Fund handelt es sich um ein Weibchen, das rund 33 Zentimeter lang ist und 2,5 Kilogramm wiegt.

 

Quelle: t-online.de


Die 12 erstaunlichsten Tierentdeckungen des Jahres

Der National Geographic hat einen interessanten Artikel über die 12 erstaunlichsten Tiere des Jahres 2021 herausgegeben. Darunter befinden sich das kleinste Chamäleon der Welt, stoßzahnlose Elefanten und Wildbienen mit einem interessanten Verhalten.

Hier der Link zum Weiterlesen:


Asiatischer Greifvogel Tausende Kilometer abseits seiner Heimat gesichtet

Ein abtrünniger Riesenseeadler (Haliaeetus pelagicus) hat Vogelbeobachter erneut in seinen Bann gezogen. Der Raubvogel wurde kürzlich am 3. November in Nova Scotia an Kanadas Ostküste gesichtet, berichtet Marion Renault für die New York Times. Der Adler, der eigentlich nur in Asien beheimatet ist und dort insbesondere in China, Japan, Korea und Ostrussland vorkommt, wurde Tausende von Kilometern von seinem Verbreitungsgebiet entfernt im Norden Alaskas und sogar in Texas gesichtet, berichtet Vernon Ramesar für CBC News.

 

 

Der Vogel tauchte zum ersten Mal im August 2020 in den Vereinigten Staaten auf Alaskas Denali Highway auf, etwa 7.700 Meilen von seinem Heimatgebiet entfernt. Im Juli 2021 sichtete man ihn  in New Brunswick und Quebec (Kanada). Die erste Sichtung in Nova Scotia meldete Phil Taylor, ein Biologe der Acadia University, der in Falmouth auf Entenjagd war, berichtet die New York Times.

Quelle: Smithsonian Magazine.


Gewinnt künstlicher Walkot den millionenschweren Kohlenstoff-Preis von Elon Musk?

Wissenschaftler und Ingenieure haben 300 Liter künstlichen Walkots in den Ozean vor Sydney gepumpt, um einen Teil des 100 Millionen US-Dollar-Preises von Elon Musk für das Auffangen und Speichern von Kohlenstoff zu ergattern. Das als WhaleX bekannte Team führte am Sonntag etwa acht Kilometer vor Port Botany in New South Wales sein erstes Experiment im offenen Ozean durch, nachdem es die Genehmigung der Bundesregierung eingeholt hatte. Bis Ende Januar will das 12-köpfige Team einen Nachfolgeversuch mit bis zu 2000 Litern des künstlichen Kots, einer Mischung aus Stickstoff, Phosphor und Spurenelementen, durchführen. Walkot ist als Ozeandünger und Nahrung für Phytoplankton bekannt. Wenn Phytoplankton wächst und sich vermehrt, nehmen sie Kohlenstoff auf. Wenn sie sterben, sinken sie auf den Meeresboden und nehmen einen Großteil des Kohlenstoffs mit.

 

 

Tesla- und SpaceX-Gründer Musk gab im Februar bekannt, dass er über die XPrize Foundation einen Wettbewerb in Höhe von 100 Millionen US-Dollar finanziert, um Methoden zu finden, um Kohlendioxid in einer Größenordnung von einer Milliarde Tonnen oder mehr pro Jahr sicher abzuscheiden oder zu speichern. WhaleX hat sich für den vierjährigen Wettbewerb registriert und wird vor Februar einen Bericht senden, in der Hoffnung, für einen von bis zu 15 „Meilenstein“-Preisen von jeweils 1 Million US-Dollar ausgewählt zu werden.

Quelle: The Guardian.


Tödlicher Hai-Angriff in Kalifornien

Ein Surfer ist vor der kalifornischen Küste bei einer Haiattacke ums Leben gekommen. Eine Surferin entdeckte den bisher unbekannten Mann am Freitag leblos im Wasser vor der Küste des San Luis Obispo County, teilte die Küstenwache nach Medienberichten mit. Nach ersten Untersuchungen fiel der Mann offenkundig kurz zuvor der Attacke von einem Weißen Hai zum Opfer. Der Küstenabschnitt wurde unmittelbar nach der Bergung der Leiche für alle Wassersportler und Schwimmer gesperrt. Auch im Januar 2019 ereignete sich eine ähnliche Attacke, bei der ein Hai einen Surfer aber lediglich verletzte.

 

 

Haiangriffe sind sehr selten, insbesondere solche mit tödlichem Ausgang. Im vergangenen Jahr gab es in den Vereinigten Staaten laut Daten des Naturkundemuseums der Universität von Florida 33 nicht provozierte Haiangriffe auf Menschen, von denen drei tödlich verliefen. Fast die Hälfte dieser Attacken fand in Florida statt. Todesfälle gab es zudem auch in Kalifornien, auf Hawaii und in Maine.

Quelle: ntv.de


Das war es für heute mit der kryptozoologischen Presseschau, der letzten des Jahres 2021. Im kommenden Jahr wird euch dann wieder Tobias Möser mit neuen Nachrichten und Geheimnissen aus der Tierwelt begeistern.

 

Ich verabschiede mich, wir lesen uns dann wieder in meinem Wort zum Sonntag am 09. Januar!

 

Liebe Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

 

Markus Kretschmer

One Reply to “Presseschau 27/2021”

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