Presseschau 7/22: Strandfund, Saurier und Großkatzen

Lesedauer: etwa 13 Minuten
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Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch, liebe Leserinnen und Leser!

 

ereignisreiche Tage liegen hinter und vor mir. Hier spielt sich gerade im Hintergrund eine Menge ab, das auch Auswirkungen auf diese Webseite haben kann. Vermutlich positive. Sobald es spruchreif ist, werde ich mich damit melden.
ich hoffe, in der kommenden Woche und dann wieder regelmäßig den wöchentlichen Fachbeitrag am Donnerstag wieder anbieten zu können. Und eine kleine Expedition werden wir unplanmäßig einschieben.

 

Spruchreif ist etwas anderes: Heute ist unser Autor Markus Kretschmer zu seinem „Dino Treffen“ in Münster, genauer im LWL-Museum für Naturkunde unterwegs. Ich bin dabei. Wer also Lust hat, mit Markus oder mir ein paar Worte zu wechseln, sollte sich auf den Weg machen. Etwa um 12 Uhr geht es los, wir werden eine ganze Weile vor Ort sein.

 

Trotzdem einen schönen Sonntag, viel Spaß beim Lesen und geht raus, nutzt das schöne Wetter!

 

Euer

 

Tobias Möser


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Diese spezielle Bienen- und Wildblumensamen-Mischung sorgt für eine prächtige und insektenfreundliche Bienenweide und Hummelwiese – egal ob in Garten, Wiese oder Balkonkasten. Bei breitwürfiger Aussaat reichen die Samen für 50 bis 100 qm. Sie sollten im April bis Juni ausgesät werden.

 

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Montauk-Kadaver in Australien?

 

Beim Ort Sunshine Coast an der zentralen australischen Ostküste ist ein nackter, teilweise verwester Kadaver mit skelettiertem Schädel angeschwemmt worden. Er hat auf den ersten Blick eine große Ähnlichkeit mit dem Montauk.Monster. Markus Bühler hat ihn sich näher angesehen und schreibt dazu:

 

Sunshine-Coast-Kadaver
Der Sunshine-Coast-Kadaver. Foto: Alex Tan.

Wir haben mal wieder einen „mysteriösen“ Tierkadaver, dieses mal aus Queensland, Australien. Man kann eigentlich schon auf Anhieb sehen dass der Körper vermutlich eine Weile im Wasser lag, und daher das Fell verloren ging. Der Kopf ist – ebenfalls ziemlich typisch – bereits komplett entfleischt, weil hier die Zersetzung am schnellsten vonstatten geht, und außerdem kleine Aasfresser als ersten fressen. Die Größe kann man anhand der Fliegen auf dem Bild als grob Kaninchen-bis Hasen-groß schätzen.

Was haben wir hier für die Identifikation? Lokalität und Anatomie. Da es in Australien war, kann man dort heimische oder eingeführte Tiere annehmen, und das sind in der Größe gar nicht mal viele. Anhand der Zähne sieht man gleich dass es ein Herbivore war, was schon mal gleich eine ganze Reihe möglicher Arten ausschließt. Der Schwanz ist recht lang und an der Basis dick was typisch für viele Beuteltiere ist. Ein Känguru oder Wallaby passt eher nicht, da stimmen die Füße nämlich nicht.

Ich habe mir mal sämtliche in Frage kommenden australischen Beuteltiere in der Größenordnung angesehen, und vermute dass es sich um einen Fuchskusu oder eine verwandte Art handelt (auch wenn ich mich da jetzt noch nicht 100% festschießen möchte). Die kommen noch relativ häufig vor, passen in der Größe, den Körperproportionen und auch der Schädeform. 

 

Die Originalmeldung erschien am 29. März 2022 im Webportal der Zeitung Daily News.


Neues Video bestätigt Theorie zum Djatlow-Unfall

 

Djatlow-Pass-Lager
So fand ein Suchtrupp das Lager der Gruppe.

 

1959 sind mitten im Ural, in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar sieben junge Männer und zwei junge Frauen unter bisher ungeklärten Umständen ums Leben gekommen. Bemerkenswert dabei ist, dass sie ihre Zelte wohl in Panik verlassen hatten: die Leichen wurden nur leicht bekleidet und barfuß gefunden, sie hatten keine Anzeichen eines Kampfes – zwei von ihnen hatten einen Schädelbruch, zwei weitere gebrochene Rippen und innere Verletzungen.

 

In der Kryptozoologie, vor allem der russischen, wird spekuliert, ob nicht ein verärgerter Yeti oder ein anderer Wildhominide die Ingenieure und Studenten umgebracht hat. Es gibt jedoch weitere, noch abwegigere Verschwörungstheorien. Der aktuelle, kaum widersprochene Stand der Ermittlungen russischer Behörden ist ein Fehlverhalten in Folge von „Kälteidiotie“, die wiederum entstand, weil die Expeditionsteilnehmer unvorbereitet aus ihren Zelten vor einer Lawine flüchten mussten.

 

Diese Annahme haben Alexander Puzrin und Johan Gaume in Communications Earth & Environment volume 3, Article number: 63 (2022) bestätigt. Der Artikel ist für alle lesenswert, die sich mit diesem Thema noch befassen.

 

Link zur Originalarbeit


Schweiz: Großkatze ausgebüxt

Nördlich von Lausanne, in der Gemeinte Epalinges soll eine Großkatze unterwegs sein. So melden es mehrere schweizer Nachrichtenportale unter Berufung auf die Polizei. Bereits am 31.3. warnte die Kantonspolizei Waadt vor dem Tier, vermutlich eine Löwin oder ein Puma. Ein Foto eines Anwohners scheint die Sache zu bestätigen. Das Portal der Neuen Zürcher Zeitung NZZ zeigt das Foto. Der Redakteur machte sich sogar die Mühe, das Bild per Rückwärtssuche zu verifizieren.

 

Aktuell scheint dieses aber der einzige Hinweis auf ein wildes Tier zu sein. Die Polizei fand später Fußabdrücke, konnte sie aber einem Hund zuordnen.

 

Link: NZZ

 

Peter Kaunert, Mitglied des NfK konnten das Foto jedoch als das eines Golden Retrievers entlarven – also ein Fake!

 

Danke an André Kramer für den Hinweis.


Erste Nessie-Sichtung dieses Jahr – zurückgezogen

 

Der Turm von Urquhart Castle, hier soll sich Nessie am häufigsten rumtreiben
Der Turm von Urquhart Castle, hier soll sich Nessie am häufigsten rumtreiben

 

Die erste „offizielle“ Nessie-Sichtung dieses Jahr (ja, das gibt es wirklich!) fand statt am 30. März um 11:18 Uhr Ortszeit. Ort war auf dem See vor dem Boleskine-Friedhof am südost-Ufer etwa auf der Hälfte des Sees. Zeugen waren der Dokumentarfilmer Warren Speed und der Kameramann Jamie Huntley.

Es gibt eine Beschreibung und eine Skizze hierzu – aber einige Tage später wurde die Sichtung „offiziell zurückgezogen“.


Möglicher, direkter Beweis des Chicxulub-Einschlages?

Die Hinweise darauf, dass es tatsächlich der Einschlag bei Chicxulub in Mexiko war, der den Dinosauriern den garaus gemacht hat, haben sich in den letzten Jahren verdichtet. Ein neues Fossil aus Tanis in North Dakota könnte nun einen noch direkteren Beweis liefern.

 

Der Bolide erreicht tiefere Zonen der Erdatmosphäre
Frühe Phase des Impaktes. Der etwa 10 km große Kern des Hauptkörpers fängt an, durch die Reibungshitze zu verdampfen.

 

Kein Geringerer als Sir David Attenborough ließ eine Fossilgruppe bearbeiten, die diesen Beweis darstellen könnte. Sie zeigt ein Hinterbein eines zweibeinig laufenden Dinosauriers und einige Fische. Die Fische haben Einschlag-Staub eingeatmet, der mit dem Regen in den Western Interior Seaway gespült wurde. Er liegt noch heute in den Kiemenräumen. Eine Schildkröte wurde von einem Ast aufgespießt, Embryos von Pterosauriern in Eiern, die durch den Impakt zerdrückt wurden und vieles mehr. Das will Attenborough am 15.4. in einer Show auf BBC zeigen.

 

Ein ausführlicherer Artikel mit einigen Bildern ist bei der BBC zu sehen.

 

 

 

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Deinen ersten Wal vergisst du nie!

Begegnungen mit wildlebenden Walen gehören zum Faszinierendsten überhaupt. Der Taucher, Fotograf und Meeresexperte Ralf Kiefner beschreibt den Zauber dieser Erlebnisse auf unvergleichliche Weise. Er erzählt erstmals ganz persönlich von den berührenden Momenten Auge in Auge mit den beeindruckenden Tieren. Dazu zeigt er seine spektakulärsten Fotos, informiert ausführlich über die Lebensweise der bekanntesten Arten und gibt Insidertipps zur Walbeobachtung. Dieser Band voller Fakten und Emotion zieht jeden Naturliebhaber in seinen Bann.

 

Deinen ersten Wal vergisst Du nie… ist 2019 bei Franckh-Kosmos erschienen und hat 160 Seiten voller eindrucksvoller bis liebevoller Bilder. Auch die teilweise höchst subjektiven Geschichten lassen die Liebe zum Leviathan in jeder Seite spüren.

 

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Spinosaurier waren besser Taucher als erwartet

Seit Jurassic Park III hat die Gattung Spinosaurus einen gewaltigen Popularitätssprung von „kennen nur wenige Experten“ zu „Modell steht in jedem Kinderzimmer“ gemacht. Trotzdem war damals (2001) fast nichts über die Tiere bekannt. Die neue Popularität hat dies geändert: Auf einmal ist Geld für die Forschung da, Forscher können graben und es gibt Ergebnisse. Über einige Ergebnisse haben wir in der Vergangenheit berichtet.

 

Aktuelle Rekonstruktion eines Spinosaurus aegyptiacus von Joschua Knüppe.
Aktuelle Rekonstruktion eines Spinosaurus aegyptiacus von Joschua Knüppe.

 

Eine neue Untersuchung besagt, dass Spinosaurus eine ähnlich hohe Knochendichte wie Pinguine gehabt hatte. Dies deutet darauf hin, dass Spinosaurus sehr gut tauchen konnte, weil die hohe Knochendichte den Auftrieb großer Lungen und Luftsäcke ausgleicht.

Viele populäre Magazine haben das aufgenommen und dabei aus Spinosaurus einen agilen Unterwasserjäger gemacht, wie die oben genannten Pinguine.

Tatsächlich konnte Spinosaurus für einen Theropoden ziemlich gut schwimmen, aber er war kein Verfolgungsjäger. Die derzeit plausibelste Theorie für die Lebensweise von Spinosaurus, Baryonyx und anderen Spinosauriern ist die eines hochspezialisierten Lauerjägers, der im Wasser stehend auf Fische wartete. Ihre empfindliche Schnauzenspitze verriet ihnen, wenn ein Fisch in der Nähe war, und sie konnten dann blitzschnell zuschnappen. Auch die Neuroanatomie des Gehirns spricht für diese eher Reiher-artige Lebensweise. Spinosaurus und Baryonyx konnten zusätzlich aber auch wie ein Teichhuhn für längere Zeit unter Wasser schwimmen und tauchen, und dabei vielleicht auch mal große, langsame Beutetiere wie Schildkröten erbeuten. Andere Spinosaurier wie Suchomimus hatten aber eine geringere Knochendichte und konnten das wahrscheinlich nicht. Suchomimus hatte sich wohl ganz auf die Ufer-Lauerjagd spezialisiert.

(Text teilweise von Markus Kretschmer übernommen, danke!)


Wieso hatten Tyrannosaurier so kurze Arme?

Große, weit entwickelte Tyrannosaurier am Ende der Kreidezeit zeigen oft lächerlich kleine und kurze Arme. Da basale Tyrannosauroide und ihre Außengruppen sowie die Außengruppen anderer großer Theropoden längere Vorderbeine hatten, war die Verkürzung dieser Elemente in abgeleiteten Taxa sekundär.

 

 

Tyrannosaurus rex Joke
Die kurzen Arme der Tyrannosaurier sorgen regelmäßig für beißenden Spott. Netzfund ohne bekannten Urheber

 

Zu den Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie die evolutionäre Verkürzung beeinflusst haben, gehören natürliche Selektion, sexuelle Selektion, energetische Kompensation, ontogenetische Launen und Rudimentation aufgrund von Nichtgebrauch. Die Verwendung der Stummelärmchen ist unklar. Hypothesen reichten von Aufstehhilfen über eine Funktion zum Festhalten während des Geschlechtsverkehrs bis hin zu erkennbaren Gesten. Keine dieser Hypothesen erklärt die Reduktion, sondern den Erhalt der Arme. Die Frage muss also nicht „Wieso wurden die Arme erhalten?“, sondern „Wieso wurden sie so reduziert?“ lauten.

 

Kevin Padian von der Uni in Berkley schlägt vor, dass die Vorderbeine im Kontext der Verhaltensökologie kürzer wurden. Der große Schädel und die Kiefer erfüllten alle Funktionen, die für ein räuberisches Tier notwendig waren. Während eines Gruppenfressens an einem Kadaver waren kleinere Vorderbeine von Vorteil. Sie konnten einfacher aus dem Bissfeld anderer Raubsaurier gehalten werden. So sank die Zahl und Schwere möglicher Verletzungen.

 

In der Originalarbeit führt Padian eine Vielzahl von Beweisen für seine Hypothese an.

 


Morphologische Veränderungen von Großkatzen in Zoos

In der neuen Studie wählten Wissenschaftler der Marshall University vier Großkatzenarten mit sehr unterschiedlichen Verbreitungsgebieten aus: Pumas (Puma concolor), Geparden (Acinonyx jubatus), Jaguare (Panthera onca) und Leoparden (Panthera pardus).

 

Jaguar
Jaguar im Zoo

 

Das Team sammelte Beinknochen von den Skeletten von 14 Pumas, 15 Geparden, 13 Leoparden und 12 Jaguaren aus dem National Museum of Natural History der Smithsonian Institution und dem American Museum of Natural History in New York City. Die Knochen stammten von wilden und in Zoos gehaltenen Tieren. Sie lebten Mitte des 20. Jahrhunderts lebten, als behaviour enrichment in Zoos bestenfalls rudimentär war. Bei jedem Skelett untersuchten die Wissenschaftler den oberen Knochen des Vorderbeins (Humerus) und den Oberschenkelknochen (Femur).

 

Die Forscher erzeugten 3D-Röntgenscanning-Bilder der inneren Struktur jedes Knochens. In jedem Bild zählten sie die Anzahl der weißen Pixel (Knochen) und der schwarzen Pixel (Leerraum) und berechneten ihr Verhältnis, um die Knochendichte zu bestimmen.

 

Bei allen vier Arten hatten die Zootiere eine geringere Knochendichte, als die wilden Artgenossen. So beträgt beispielsweise die Knochendichte der Humeri bei Zoo- Pumas nur 75% von Tieren aus der Wildnis.

 

Quelle: doi: 10.1126/science.abq2852


 

 

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Eine sehr kurze Geschichte des Lebens

Dieses Hörbuch macht die komplexe Entstehung des Lebens auf unserem Planeten erstmals für alle verständlich. Dabei stand das Leben auf der Erde schon mehrfach kurz vor der Auslöschung. Katastrophen, ohne die allerdings etwa die Ausbreitung der Säugetiere nicht möglich gewesen wäre. Henry Gee schildert unterhaltsam und anschaulich, wie sich das Leben immer wieder durchsetzte. Am Ende steht die Erkenntnis: Das Leben findet immer einen Weg.

 

Eine (sehr) kurze Geschichte des Lebens ist dann doch nicht ganz so kurz. Als gebundenes Buch hat sie immerhin 304 Seiten, das Hörbuch läuft 6 Stunden und 33 Minuten.

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Kurz gemeldet

Wieder ein Beutelwolf-Video

Das Animals Magazine meldet, dass australische Touristen ein Video eines vermeintlichen Beutelwolfes gedreht haben. Leider hat die Meldung keinen weiteren Informationswert.

 

Thylacine Video
Screenshot aus dem Video. Urheber unbekannt.

 


 

Vermehrt tote Delfine an der türkischen Schwarzmeerküste

An der türkischen Schwarzmeerküste werden vermehrt tote Delfine angeschwemmt. Das Webportal Rudaw.net vermutet einen Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Unklar ist demnach aber, ob die Delfine vergiftet wurden, durch Seeminenexplosionen starben oder in Folge von Sonar-Ortungen ums Leben kamen. Quelle


Oxytocin macht Löwen umgänglich

Das „Kuschelhormon“ Oxytocin macht Löwen weitaus ruhiger und freundlicher im Umgang mit Artgenossen und Menschen. Versprüht man es mit einem Zerstäuber in die Nasen der Großkatzen, sinkt die Aggressivität der Tiere fast sofort.

 

Löwen in Südafrika
Sie gehören zu den erfolgreichsten Großkatzen: Die Löwen.

 

Vermutlich sorgt die Empfänglichkeit für Oxytocin mit dafür, dass sich Löwen in Rudeln organisieren können. Die vorliegenden Veröffentlichungen stammen jedoch meist aus populären Quellen und konzentrieren sich eher auf sofort sichtbare Ergebnisse statt auf eine biologische Bedeutung. Hierzu muss man die Originalarbeit lesen.


Forscher der Ruhr-Uni Bochum wollen durch Insekten Morde aufklären

Forensische Entomologie, also die Kunde von Insekten an Leichen, ist aus Krimis gut bekannt. Neben dem bekanntesten Kopf der Forschung, Mark Benecke, sind vor allem US-Institute führend. In Europa fehlt es an vielen Orten sogar an Basiswissen, auch weil sich amerikanische Methoden nicht einfach nach Deutschland übernehmen lassen. Schließlich gibt es hier andere Insektenarten und andere Witterung ermöglicht andere Entwicklungszyklen.

Diesen Mangel will die Ruhr-Uni nun beheben. Zunächst arbeiten die Forscher an Beobachtungsgräbern mit Tierkadavern. Hier ziehen sie regelmäßig Proben, um zu untersuchen, wie sich die Insektenzusammensetzung und die Altersstruktur ändert.


Washington: Fuchs beißt Politiker

Seit Tagen sorgt ein aggressiver Fuchs hat die US-Hauptstadt Washington für Unruhe. Ausgerechnet der Sender Fox News berichtete am 5.4. von dem Tier. Es habe mehrere Menschen am Kapitol „angegriffen oder gebissen“. Beamte der Tierschutzbehörde fingen das Tier ein. Zuvor hatte der Fuchs unter anderem Congressman Ami Bera an der Hose gezupft.

 

Der liberale Abgeordnete aus Kalifornien wurde nicht verletzt, will sich aber „vorsichtshalber“ gegen Tollwut impfen zu lassen. Er sagte augenzwinkernd, er sei auf Attacken vorbereitet, wenn zu Fox News gehe – aber mit einem Angriff durch einen echten Fuchs habe er „nicht gerechnet“.


 

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Einführung in die Exoökologie

Dieses Buch führt in Fragestellungen der Astrobiologie und Exoökologie ein und vermittelt einen umfassenden Überblick über die aktuellsten Forschungsergebnisse, vergangenen Rückschläge und zukünftigen Missionen der führenden Raumfahrtorganisationen. Unter astrophysikalischen, geo- und bioökologischen Gesichtspunkten werden dem Leser exotische Welten und deren Bewohner präsentiert, welche unsere irdischen Vorstellungen auf den astronomischen Maßstab erweitern

 

Lebensraum Universum: Einführung in die Exoökologie ist 2017 im Springer-Verlag erschienen und hat 233 Seiten. Es gilt als deutschsprachige Referenz für die Exoökologie.

 

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Das Letzte:

Dass Geparde Autos von Safari-Veranstaltern als Ausguck nutzen, ist bekannt und bei Touristen außerordentlich beliebt. Do bekommt man einen sehr nahen Eindruck von den schlanken Katzen, aber hier war es dann doch… Guckt selbst:

 

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