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  • Folgemeldung – Delfin immernoch in der Kieler Förde

    Gemeine Delfine beim Wellenreiten
    Gemeine Delfine beim Wellenreiten

    Seit fast vier Wochen tummelt sich ein Gemeiner DelfinDelphinus delphisin der Kieler Förde, das NfK berichete bereits darüber. Dem Tier scheint es in dem Binnenrevier gut zu gefallen.  Regelmäßig berichten Seeleute wie Touristen, Kieler wie Besucher von Sichtungen. „Seitdem das Wetter schlecht ist, ist er aber abgetaucht.“ sagt Sven Wehling (53). Der Kapitän der „MS Schwentine“ hat den Delfin noch am Dienstag gesichtet.

    Die Heringe, denen er vermutlich in die Förde gefolgt ist, haben sie nach dem Ablaichen wieder verlassen, um sich in der offenen Ostsee Speck anzufressen. „Das dürfte den Delfin allerdings nicht davon abhalten, noch eine Weile zu bleiben. Auch Dorsch, Stint, Makrele und viele andere schmecken sicherlich lecker.“, so Ulrich Karlowski von der renommierten „Gesellschaft zur Rettung der Delphine“.

    Die Kieler Nachrichten haben ein lesenswertes Dossier zu Delfinen und Großen Tümmlern in der Kieler Förde zusammengestellt.

     

     


  • Bananenspinne in Hamm – Lagerhalle geräumt – Update

    1. Mai 2019

    Im westfälischen Hamm hat am Maifeiertag eine Spinne für Aufregung gesorgt. Mehrere Zeugen hatten das Tier im Logistik-Zentrum eines Supermarktes in Hamm-Rhynern gesehen und fotografiert. Die Spinne habe beim Entladen eines Bananen-Lasters auf einer Palette gesessen, so die Sprecherin des Supermarktes. Mitarbeiter hatten Alarm geschlagen, Polizei und Feuerwehr waren angerückt und hatten das Logistikzentrum zunächst geschlossen.

    Große Spinne vor weißem Hintergrund
    Große, nicht genau identifizierte Spinnen wie diese sorgen in Supermärkten immer wieder für Panik

    Die Spinne konnte lebend eingefangen werden. Ein Spinnen-Experte aus Gelsenkirchen identifizierte das Tier als „Bananenspinne“Phoneutria spec. Alle acht Arten der Gattung haben ein für den Menschen lebensbedrohliches Gift. Diese Spinnen gelten als angriffslustig und sind vermutlich für die meisten Todesfälle nach Spinnenbissen verantwortlich.

    In Hamm gab es bereits im Januar in einem anderen Geschäft einen Spinnenalarm. Der Supermarkt wurde für zwei Stunden geschlossen, weil Kunden meinten, eine Spinne zwischen Bananenkisten gesehen zu haben. Die Suche blieb erfolglos.

    Links:

    WDR Ruhrgebiet


    Update! 2. Mai 2019

    Nach übereinstimmenden Informationen zahlreicher Nachrichtenpotale erwies sich die Spinne als harmlos. Das Tropeninstitut in Hamburg hat das Tier als ungefährliche Riesenkrabbenspinne bestimmt.

    Keine der etwa 1200 Arten der Familie Riesenkrabbenspinnen verfügt über ein auch nur annähernd so potentes Gift wie die Bananenspinnen, sie gelten als harmlos.

    Links:

    Wikipedia zu Bananenspinnen der Gattung Phoneutria

    Wikipedia zu Riesenkrabbenspinnen


  • Delfin in der Kieler Förde

    Seit heute, Dienstag, 09.04.2019 tummelt sich ein Delfin in der Kieler Förde.

    Passanten, Fahrgäste auf Fähren und Segler haben das Tier bereits beobachtet, es gibt eine Reihe von Fotos und einige Videos. Der Delfin hält sich danach vor allem in der Mündung der Schwentine auf, passenderweise also zwischen dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und dem Zoologischen Museum.


    In der Kieler Förde, vor der Schwentine-Mündung wird der Delfin seit heute Früh regelmäßig gesehen.

    Das Tier ist eindeutig als „Gewöhnlicher Delfin“, Delphinus delphis identifiziert. Die Art ist eine der häufigsten Delfinarten in europäischen Gewässern und kommt in den warmen Monaten regelmäßig in die Nordsee. Aus der Ostsee ist sie nur als Irrgast bekannt.

    Regelmäßig Wale in der Förde

    In der Kieler Förde leben dauerhaft Schweinswale. Diese kleinsten europäischen Wale sind aber selten zu sehen, da sie nur zum Atmen auftauchen und sonst sehr heimlich leben. Trotzdem ist die Förde für regelmäßige Besuche, auch größerer Wale bekannt.

    2017 lebte über mehrere Wochen ein männlicher Großer Tümmler in der Förde. Er bekam den Namen „Freddy“ und wurde später auch als „Killer-Delfin“ bekannt. Vermutlich hat er mehrere der kleinen Schweinswale getötet.

    2016 verbrachten die beiden Tümmler „Delfie“ und „Selfie“ mehere Wochen in der Kieler Förde.

    2010 konnten einheimische Naturfreunde einen etwa 15 m langer Finnwal direkt vor dem Kieler Landtag fotografieren.

    2003 besuchte der 15 m lange Finnwal „Kielian“ die Kieler Förde. Er hielt sich vom 6. bis 12. Juli in der Kieler Förde auf. Seine Spur verliert sich am 30. Juli in der Ostsee.

    In der Flensburger Förde, aber auch in der Eckernförder Bucht werden ebenfalls gelegentlich Wale beobachtet.

    Links:

    Kieler Nachrichten mit Video des Delfins