Wort zum Sonntag – 06.02.2022

Lesedauer: etwa 24 Minuten

Hallo und einen schönen Sonntag (06.02.2022) wünsche ich dir!

Die letzten zwei Wochen hatten es in sich. Nicht nur waren sie für mich ungeheuer arbeitsintensiv. Und leider, leider ist mein neues Traumreise-Buch trotzdem noch nicht fertig. Es ist dafür aber auch einfach so viel passiert. Schlimmes und Großartiges, Interessantes und Ärgerliches, es war ein Auf und Ab wie bei einer Achterbahnfahrt.

Die Weißen Steine bei YouTube

Am Montag, den 24.01.2022, habe ich mal wieder einen richtig langen Artikel veröffentlicht. Ganze zwei Wochen lang habe ich immer mal wieder daran geschrieben, weil ich einfach so viel Material dazu hatte. Ich wollte unbedingt eine gute Zusammenfassung über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand schreiben, zu einem Ereignis, das wahrscheinlich zu den interessantesten Forschungsfeldern der Erdgeschichte zählt: dem Massenaussterben von Chicxulub.

 

Herausgekommen ist dabei mein wohl bislang umfangreichster, aber auch meiner Meinung nach einer der spannendsten Artikel, die ich je geschrieben habe. Und das finde wohl nicht nur ich selber, sondern auch Michael Sheldon Koba (auf YouTube auch bekannt als Internet-Evoluzzer. Der hat aus meinem Beitrag nämlich gleich mal ein großartiges Video gemacht, dass mein Geschreibsel mit bewegten Bildern illustriert. Es ist sozusagen ein einstündiger, wirklich spannender Katastrophenfilm geworden. Und weil er mir so sehr gefallen hat, wird es bestimmt auch nicht meine letzte Zusammenarbeit mit ihm gewesen sein! Ihr dürft euch also schon auf weitere Die-Weißen-Steine-Videos freuen!

 


Podcast Sagenhaft und Sonderbar

Dies war übrigens nicht mein einziger Ausflug zum Medium YouTube. Am Montag, den 31.01.2022, war ich außerdem live beim Podcast Sagenhaft und Sonderbar zu hören. Eine Stunde lang haben Daniel Bechmann und ich uns über Dinosaurier unterhalten. Wir sprachen über viele Klischees und Vorurteile, die in Film und Fernsehen über die (oft gar nicht so riesigen) Urzeitriesen kursieren, und wir haben uns sogar schon zu einer Fortsetzung verabredet. Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht. Das Video ist natürlich immer noch online, schaut gerne nochmal rein!

 


Hacker-Angriff auf die Website

Umso ärgerlicher war dagegen der Hacker-Angriff auf meine Website in der Nacht vom 24.01.2022. Unbekannte haben mein Forum überrannt und es mit über 40.000 Spam-Kommentaren geflutet. Bis alles soweit wieder repariert war und wir die Sicherheitslücken geschlossen hatten, verging eine volle Woche, in der Meine Seite zwar online blieb, aber ich selbst keinen Zugriff darauf hatte. Es gab deshalb dort in dieser Zeit leider auch keine neuen Beiträge.

 

Forum - Hintergrund

Wir mussten das Forum in der Folge leider auch ganz abschalten. Da in der letzten Zeit aber ohnehin keine große Aktivität darin mehr stattfand, bin ich noch etwas unschlüssig, ob ich jemals wieder ein Forum aktivieren werde. Wenn, dann wird es aber nur mit einer neuen, sicheren Software sein. Ich werde dazu demnächst mal eine Umfrage machen, ob überhaupt ein Forum gewünscht ist. Ich würde nämlich ungern Zeit und Arbeit in etwas investieren, das dann in Wirklichkeit nur „tot“ auf meiner Website vor sich hingammelt.


Giveaway-Aktion

Meine Facebook-Seite hat inzwischen mehr als 3.000 Follower. Deshalb habe ich mir ein kleines Dankeschön für meine treuen Leser überlegt: Bis zum nächsten Wort zum Sonntag am 20.02.2022 kriegst du alle bei mir bestellten Bücher von mir mit einer persönlichen Widmung. Die Portokosten gibt es außerdem geschenkt! Mehr zu der Aktion kannst du hier nachlesen.

 


Terminkalender

Ich freue mich schon sehr auf die nächsten kommenden Veranstaltungen. Diese findet ihr detailliert, also mit den genauen Treffpunkten und Urzeiten, natürlich immer auch in meinem Veranstaltungskalender. Hier aber eine kurze Übersicht, was ich in den nächsten Monaten so geplant habe:

 

28.02.2022     Podcast „Sagenhaft und Sonderbar“

26.03.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

09.04.2022     Dino-Treffen im Neandertal-Museum Mettmann

10.04.2022     Dino-Treffen im Geologisch-Paläontologischen Museum Münster

23.04.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

27.05.2022     Dino-Treffen in der paläontologischen Sammlung Tübingen

28.05.2022     Gemeinsame Fossiliensuche auf den Erddeponien in Baden-Württemberg

28.05.2022     (Im Anschluss:) Dino-Treffen im Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden

29.05.2022     Dino-Treffen im Museum für Naturkunde Karlsruhe

05.06.2022     Dino-Treffen im Dinosaurierpark Münchehagen

25.06.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

 

Der Juli 2022 soll ein reiner Schreibmonat werden. In meinen Sommerferien werde ich alles geben, um den dritten Teil von Die Weißen Steine fertigzuschreiben. Es wird also keine weiteren Veranstaltungen geben, da ich mich voll und ganz auf diese Arbeit konzentrieren werde. Vielleicht wird es im August wieder weitere Veranstaltungen geben. Diese werde ich dann aber erst planen, sobald ich mit dem Schreiben erstmal fertig bin.


Bild der Woche

Passend zum Thema „Massenaussterben“: Eine Gruppe Tyrannosaurus flieht vor einem tödlichen Feuerregen. Dieses Bild passt aber nicht nur zum Meteoriteneinschlag von Chicxulub: Die Kreidezeit war auch ein Zeitalter mit einer extrem hohen vulkanischen Aktivität. Nicht nur am Schicksalstag vor 66 Ma dürfte es solche Bilder mit herabfallenden Geschossen aus glühendem Gestein gegeben haben: über die vielen Jahrmillionen haben sich ähnliche Szenarien nämlich immer wieder mal zugetragen, wie auch meine Leser von Blut der Sonne inzwischen wissen.

 

Das Bild der Woche stammt heute von Mark Garlick.


Paläo-News

Auch in den Paläo-News war in den letzten zwei Wochen wieder einiges los. So viel, dass ich gar nicht dazu kam, alle bei mir eingehenden Nachrichten in einen Artikel zu verwandeln. Es wird nächste Woche also gleich wieder munter weitergehen. In der Welt der Urzeitforschung passiert nämlich gerade richtig viel! Ein neubeschriebener Dinosaurier war allerdings immer noch nicht dabei. Die neuen Dinos lassen sich dieses Jahr offenbar ziemlich lange bitten…

 

Highlight Paläo-News

Dafür war allerdings jede Menge anderer interessanter Lesestoff dabei, mit dem wir nun auch nicht länger warten wollen. Viel Spaß mit den Paläo-News!


Vielseitige Alienopteridae: ausgestorbene Insekten konnten sich tarnen und Pflanzen bestäuben

Die ausgestorbene Insektengruppe der Alienopteridae gehört zu den verwirrendsten fossilen Gliederfüßern, die aus dem Fossilbericht bekannt sind. Sie gehören zum Taxon der Dictyoptera, also zur gleichen Gruppe wie die Schaben, Terminen und Gottesanbeterinnen. Die genaue Natur ihrer Lebensgeschichte, Evolution und phylogenetischen Verwandtschaft ist jedoch umstritten und offen für Debatten. Cihang Luo von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Beijing und sein Team untersuchten in ihrer neuesten Studie ausgezeichnet erhaltene Alienopteriden-Nymphen, die in 99Ma Jahre alten burmesischem Bernstein aus der frühen Oberkreide überliefert wurden.

 

Die Forscher konnten drei verschiedene Nymphen-Morphotypen feststellen und auch Rückschlüsse auf ihren mutmaßlichen Lebensstil gewinnen. Einer der Morphe könnte sich z.B. als Ameise getarnt haben, wie es auch heute noch einige juvenile Gottesanbeterinnen tun. Dies wäre der früheste Nachweis der Ameisenmimikry (Myrmecomorphy), die zeitlich auch plausibel mit dem Auftreten der frühesten Ameisen und ihrer Staatenbildung zusammenfällt. Andere Alienopteriden wie die Gattung Teyia ahmten außerdem Wespen nach. Nymphen und ausgewachsene Tiere derselben Spezies ahmten dabei auch unterschiedliche Insekten nach, je nach ihrer bevorzugten Beute.

 

Darüber hinaus liefert eine mit Pollenklumpen beladene Alienopteridennymphe Hinweise auf die Bestäubung durch bedecktsamige Pflanzen (Gymnospermen). Es ist die früheste bisher belegte Form einer Gymnospermen-Insekten-Assoziation. Die Alienopteriden könnten demnach zu den frühesten Bestäubern der Erdgeschichte gehört haben. Wahrscheinlich haben sich diese Tiere schon während des späten Jura entwickelt und von ihren wahrscheinlich nächsten Verwandten, den Gottesanbeterinnen getrennt. In der Kreide spezialisierten sie sich dann auf viele unterschiedliche ökologische Nischen und überlebten sogar das große Massenaussterben. Während des Eozäns starben sie allerdings aus.


Smutsia olteniensis: neues Schuppentier aus dem Pleistozän

Der Fossilienbestand für Schuppentiere ist spärlich. Schuppentiere sind insektenfressende Verwandte der Raubtiere, deren Haut von einem Schuppenpanzer geschützt ist. Im Zuge der Corona-Pandemie gerieten sie kurzzeitig in Verdacht, als einer der zoonosischen Quellen infrage zu kommen, was sie etwas berüchtigt machte. Heute sind diese Tiere in Afrika und Südostasien verbreitet. Aktuelle biogeografische Daten deuten aber darauf hin, dass diese Gruppe aus Europa stammt. Doch seit dem mittleren Miozän schienen sie aus den europäischen Fossilbericht verschwunden zu sein. Forscher nahmen an, dass sie während der globalen Abkühlung in tropischere und subtropischere äquatoriale Umgebungen gedrängt wurden.

 

Darstellung eines Schuppentiers aus der Gattung Smutsia von Joseph Wolf.

Doch Claire E. Terhune von der University of Arkansas (USA) und ihr Team beschreiben in ihrer neuen Arbeit einen fast vollständigen Oberarmknochen eines Schuppentiers aus dem frühen Pleistozän, der im rumänischen Grăunceanu entdeckt wurde. Dieses Fossil revidiert dieses frühere Verständnis der Evolution und Biogeographie von Schuppentieren und stellt sowohl das jüngste und auch einzige pleistozäne Schuppentier aus Europa dar. Schuppentiere waren also noch bis vor wenigen Jahrmillionen auch in Europa zuhause.

 

Die neue Art wurde Smutsia olteniensis genannt und teilt mehrere synapomorphe Merkmale mit anderen Smutsia-Arten, die derzeit nur in Afrika vorkommen. Im Vergleich zu den rezenten Smutsia weist sie jedoch mehrere einzigartige Merkmale auf, die sie von anderen unterscheiden. Es kann also revidiert werden, dass Smutsia ein rein afrikanisches Taxon ist, und wir wissen nun, dass diese Gattung früher ein weitaus größeres biogeographisches Verbreitungsgebiet hatte. Denn das prähistorische Grăunceanu wird von den Forschern so rekonstruiert, dass es aus relativ offenen Wiesen und Wäldern bestand. Dies ist ein sehr ungewöhnlicher Lebensraum für Schuppentiere.


Neue Fossilien eines Panzerdinosauriers aus Mecklenburg-Vorpommern beschrieben

Die Thyreophora (deutsch: „Schildträger“) ist eine Gruppe von weltweit verbreiteten, pflanzenfressenden Vogelbecken-Dinosaurier (Ornithischia), die sich vor allem durch eine solide Panzerung ausweisen. Berühmte Vertreter dieser Dinosaurier waren z.B. Stegosaurus und Ankylosaurus. Die frühesten Formen der Thyreophora sind aus dem frühen Jura bekannt, und ihre jüngsten überlebenden Vertreter wurden Zeugen des Massensterbens in der Kreidezeit.

 

Im Laufe ihrer Evolutionsgeschichte entwickelten sich die „Schildträger“ zu schwerfälligen Vierbeinern, entwickelten eine breite Palette von knöchernen Rüstungen, Platten und Stacheln sowie ausladende Schwanzwaffen in Form von Schwanzkeulen und „Thagomizern“ – wie die Schlagdornen der Stegosaurier auch genannt werden.

 

Emausaurus nach einer Rekonstruktion von Cisiopurple. Der neuentdeckte Dinosaurier könnte ähnlich ausgesehen haben, wenn er nicht sogar zur selben Gattung gehörte.

Auch bei uns in Deutschland lebten Thyreophoren, und sogar einige der frühesten bekannten. Marco Schade und Jörn Ansorge von der Universität Greifswald beschreiben in ihrer neuen Studie die fossilen Überreste eines solchen Dinosauriers, die in einer Tongrube bei Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt wurden. Die Forscher untersuchten das isolierte Osteoderm (ein Stück der Hautpanzerung) mit Hilfe von Mikro-CT-Daten und verglichen die Ergebnisse mit einem Osteoderm des Emausaurus ernsti (im Bild), dessen Fossilien an einem anderen stratigraphischen Horizont am gleichen Fundort stammen. Die Fossilien sind etwa 181 Ma alt.


Kyhytysuka sachicarum: Großer hypercarnivorer Ichthyosaurier aus der späten Unterkreide Kolumbiens neu beschrieben

Dirley Cortés vom Smithsonian Tropical Research Institute in Balboa-Ancón (Panama) und ihr Team haben in ihrer neusten Studie den Holotyp von Platypterygius sachicarum aus der späten Unterkreide Kolumbiens neu beschrieben. Die Gültigkeit als eigenständige Art wird durch mehrere neue Merkmale der Nasenregion, des Unterkiefers und des Gebisses gestützt. Das Gebiss ist unter den Ichthyosauriern ebenfalls einzigartig: das Tier konnte seine Beute aufspießen, zerschneiden oder zerquetschen. In Kombination sprechen diese Schädelspezialisierungen dafür, dass sich der Fischsaurier von großen Wirbeltieren ernährte. Er war also ein wahres Seeungeheuer seiner Zeit – ein sogenannter Hyper-Karnivor.

 

Die großen Unterschiede zu anderen Exemplaren der Gattung Platypterygius rechtfertigen allerdings auch das Aufstellen einer eigenen Gattung. Demnach wurde das Fossil nun als Kyhytysuka sachicarum neubenannt. Es wirft neue Fragen zur Diversität und Paläobiogeographie von Ichthyosauriern aus der frühen Kreidezeit aus dem nördlichen Gondwana auf.

 

Lebendrekonstruktion von Kyhytysuka sachicarum von Dirley Cortés.

Offensichtlich hat sich zu dieser Zeit ein wichtiger Entwicklungsschritt der Fischsaurier-Evolution wiederholt: schon im unteren Jura hatten sich die Ichthyosaurier zu gewaltigen Jägern entwickelt, die auch zum Verschlingen sehr großer Beute imstande waren, wie mehrere spektakuläre Fossilien zeigen. Im Oberjura wurden diese dann durch mächtige Pliosaurier ersetzt. Kurz vor dem Verschwinden aller Ichthyosaurier bekamen sie dann aber nochmal eine große Chance – fünfzehn Ma nach Kyhytysuka starben sie endgültig aus.


Thecodontosaurus: kleiner agiler Zweibeiner klärt Rätsel, wie Sauropoden von Zwei- zu Vierbeinern wurden

Die Evolution der Dinosaurier ist durch zahlreiche unabhängige Entwicklungen von Zwei- zu Vierbeinigkeit gekennzeichnet. So auch die Sauropodomorpha, die sich spätestens im Unterjura wieder auf alle Viere begaben. Die Vierbeinigkeit sollte schließlich zu einem der wichtigsten Schlüssel ihres zukünftigen Gigantismus werden. Doch wie und vor allem wann sie sich wieder zu dieser Fortbewegungsweise entschlossen, ist nach wie vor nur wenig erforscht.

 

Antonio Ballell von der University of Bristol und sein Team rekonstruierten in einer neuen anatomischen Studie die Knochen, Muskeln und Sehnen des südafrikanischen Thecodontosaurus antiquus aus der späten Trias, von dem mehrere gut erhaltene Exemplare als Fossil überliefert sind. Es handelt sich noch um einen recht frühen Sauropodomorphen, der aber sowohl urtümliche, aber auch schon einige abgeleitete Merkmale späterer Sauropoden aufweist. Allerdings war er offenbar ein sehr agiler Zweibeiner mit kräftigen Hinterbein- und Schwanzmuskeln.

 

Die Rekonstruktion der Forscher leistet einen wichtigen Beitrag, den zeitlichen Ablauf wichtiger Modifikationen der Muskelmodifikation in der Evolution von Sauropodomorphen aufzuklären. So können wir heute schon etwas besser verstehen, wann und wie sie schließlich zu Vierbeinern wurden – und schließlich zu den größten Landtieren der gesamten Erdgeschichte.


Die Theropoden des kreidezeitlichen Westeuropas

Die Iberische Halbinsel ist bekannt für ihre reichhaltige Dinosaurier-Vielfalt aus der oberen Kreidezeit. Erik Isasmeni von der Universidad del País Vasco/Euskal Herriko Unibertsitatea in Sarriena (Spanien) und sein Team untersuchten für ihre aktuelle Arbeit insgesamt 227 Theropodenzähne, die bisher in der Laño-Fundstelle im Norden Spaniens und Portugals geborgen wurden. Die Forscher untersuchten die Zähne auf ihre qualitativen und quantitativen Merkmale und identifizierten dabei sieben Morphotypen, die insgesamt fünf Taxa zugeschrieben werden.

 

Im oberkreidezeitlichen Iberien lebte der mittelgroße Abelisaurier Arcovenator, ein bislang unbestimmter Dromaeosaurier („Raptor“), die Vogel-Verwandten (Paraves oder Troodonten) Richardoestesia und Paronychodon und der große Laufvogel Gargantuavis. Auch ein Ornithomimosaurier könnte die Theropodenfauna von Laño bereichert haben, wobei diese Klassifikation nicht ganz eindeutig erfolgen kann. Damit ist Laño die reichste und vielfältigste Fundstelle für Theropoden der jüngsten Kreidezeit in Europa. Während in Nordamerika und Asien die Tyrannosauriden die Fauna beherrschten, standen in Iberien die Abelisauriden oder auch andere, bislang unbestimmte Theropoden an der Spitze der Nahrungskette. Kleinere Theropoden waren jedoch häufiger und vielfältiger. Auch viele Vögel, darunter Enantiornithinen, Gargantuaviiden und Ornithurinen waren dort in einer großen Vielfalt verbreitet.

 

Diese Zusammenstellung des Fossilberichts stützt die Idee, dass während der Kreidezeit mehrere Theropoden-Ausbreitungsereignisse stattfanden. Dies führte zu einer Mischung aus endemischen und nur in Europa auftretenden, aber auch asiatisch-amerikanischen und sogar gondwanischen Theropoden. Trotz dieses großen Faunenaustauschs konnten all diese Theropoden Jahrmillionen lang nebeneinander existieren.


Homo erectus: Vorrangstellung des Fleischkonsums bei der Gestaltung der menschlichen Evolutionsgeschichte infrage gestellt

Viele grundlegende menschliche Merkmale des Menschen, darunter auch ein größeres Gehirn, treten erstmals beim Homo erectus auf. Die Entwicklung dieser Merkmale ist im Allgemeinen mit einer größeren Ernährungsumstellung verbunden, die einen erhöhten Verzehr von tierischem Gewebe beinhaltet. Erste Belege für einen höheren Fleischkonsum als bei anderen Primaten stammen sogar schon aus der Zeit vor dem Erscheinen von H. erectus. Aber größere, gut erhaltene Stätten, insbesondere Hinweise für die Jagd auf Großwild, erscheinen erst nach seinem Erscheinen.

 

Landschaftsbild im frühen Pleistozän Afrikas mit Homo erectus. Bildquelle: Mauricio Antón.

Doch hat uns Fleisch wirklich erst zum Menschen gemacht? Daten von Standorten in ganz Ostafrika sprechen eine andere Sprache, wie W. Andrew Barr von der George Washington University (USA) und sein Team bei ihrer Analyse herausfanden. Nur durch eine breit angelegte Analyse, die über einzelne Standorte oder Lokalitäten hinausgeht, kann überzeugend nachgewiesen werden, was die menschliche Hirnentwicklung wirklich entscheidend beeinflusste – oder was eben auch nicht. Die Forscher nahmen deshalb Fossilien aus einem Zeitfenster von vor 2,6 bis 1,2 Ma unter die Lupe. Doch darin gibt es definitiv keine nachhaltige Zunahme der Beweise für eine Erhöhung des Fleischkonsums.

 

Die neue Studie untergräbt weiter das Narrativ, die anatomische und Verhaltensmerkmale mit erhöhtem Fleischkonsum bei H. erectus in Verbindung bringen. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass eher andere Faktoren wahrscheinlich für das Auftreten seiner menschenähnlichen Merkmale verantwortlich waren, und dass die Nutzung von präzisen Jagdwaffen erst auftrat, als das menschliche Gehirn bereits deutlich vergrößert war. In früheren Studien (1; 2; 3) wurde bereits eine Evolution der Enzyme des Mundspeichels (Amylase) als Erklärung angeführt: nicht die Möglichkeit Fleisch, sondern pflanzliche Stärke zu verdauen, gab den Frühmenschen die nötige Energie, ein leistungsfähigeres Gehirn auszubilden und zu versorgen. Auch die vorherige Garung ihrer Nahrung durch Feuer eröffnete den Menschen energiereiche Nahrungsquellen, die mit großer Wahrscheinlichkeit die menschliche Hirnentwicklung entscheidend beeinflussten.


Das Unglück von Mill Canyon

Ein vom Bureau of Land Management in Utah beauftragtes Bauunternehmen scheint die berühmten kreidezeitlichen Dinosaurierspuren vom Mill Canyon in der Nähe von Moab beschädigt zu haben. Unglücklicherweise geschah dies ausgerechnet bei Renovierungsarbeiten des Abgrenzungszaunes, der Besucher davon abhalten soll, einen der bedeutendsten paläontologischen Schätze Utahs zu betreten.

 

Schon letzte Woche bemerkten Besucher der Mill Canyon Dinosaur Tracksite Fahrzeugspuren mitten auf den 112 Millionen Jahre alten Fußabdrücken des Geländes, wo im Rahmen der kürzlich begonnenen Renovierung ein Holzsteg entfernt worden war. Ein mit einer Palettengabel ausgestatteter Baggerlader wurde vor Ort geparkt und Teile des demontierten Zaunes wurden in der Nähe gestapelt. Laut Lee Shenton, Präsident des Moab-Kapitels der Friends of Utah Paleontology, war sich die Mannschaft des Bauunternehmers offenbar nicht bewusst, dass einige der Dino-Fährten der Stätte unter Sand verborgen sind, und fuhr mit schwerem Gerät darüber. Also waren es zwar nicht etwa wissenschaftsfeindlicher Vorsatz oder kreationistischer Vandalismus, was ich zuerst befürchtete, sondern mangelnde Vorsicht und Ignoranz, die den Fährten zum Verhängnis wurden. Doch trotzdem ist ein wertvoller Schatz der Erdgeschichte nun für immer verloren.

 

Bild- und Artikelquelle: The Salt Lake Tribune.


Party wie bei den Sumerern: kannte man das „Eimersaufen“ schon in der Maikop-Kultur?

1897 gruben Archäologen um Nikolai Veselovsky von der Universität in Sankt Petersburg nahe der kleinen südrussischen Stadt Maikop einen riesigen frühbronzezeitlichen Grabhügel aus, einen sogenannten Kurgan. Die Maikop-Kultur blühte zwischen etwa 3700 und 3000 vor Christus im nordwestlichen Kaukasus und dessen nördlichem Vorland. Unter den Schätzen und Geräten, die dem Grabherren des Kurgan von Maikop, vielleicht ein Priesterkönig, zwischen 3700 und 3100 vor Christus mit ins Jenseits gegeben worden waren, befanden sich auch acht etwa 1,12 Meter lange dünne Röhren aus Silber und teilweise auch aus Gold, von denen vier mit aufsteckbaren ebenfalls edelmetallenen Figürchen in der Form von Stieren versehen waren.

 

Alle acht enden an einer Seite in silbernen Spitzen mit einem durchbrochenen Design. Die Stangen wurden zuvor bereits als Zepter, Zeltstangen oder Ritual-Musikinstrument interpretiert. Viktor Trifonov vom Institut für Geschichte und materielle Kultur der Russischen Akademie der Wissenschaften und seine Kollegen schlagen in nun eine weitere, interessante Deutung vor: die dünnen Stangen könnten auch als Trinkhalme gedient haben. Das „Eimersaufen“ haben also vielleicht schon die Maikops zelebriert: wie heute am Ballermann saßen sie gemeinsam um einen Krug Bier oder anderer geistiger Getränke herum und genossen gemeinsam die Gesellschaft.

 

Trifonov und seine Kollegen begründen ihre These mit Vergleichen zur gleichalten sumerischen Kultur: dort fanden Forscher nämlich ganz ähnliche Trinkhalme aus Pflanzenrohr. Die Sumerer lebten zwar deutlich weiter südlich, waren aber nachweislich sehr dem Biergenuss zugetan. Bildliche Darstellungen ihrer Gelage sind sogar auf sumerischen Rollsiegeln überliefert.


Neue Studie zur Verwandtschaft der südamerikanischen Ur-Elefanten

Sechs Tonnen schwer, breite, ledrige Ohren, dicke, gerade Stoßzähne: nein, kein Elefant, die Rede ist von Notiomastodon, dem erfolgreichsten Rüsseltier Südamerikas. Noch bis vor etwas mehr als 2 Ma war er dort ausgesprochen häufig und in fast allen Staaten des lange isoliert gelegenen Kontinents zu finden. Er gehörte zur heute ausgestorbenen Familie der Gomphotheriidae, der einzigen Familie der Rüsseltiere, die auch Südamerika besiedelt hat. Die phylogenetische Position dieser Tiere wurde anhand morphologischer Vergleiche mehrfach überarbeitet. Morphologische Studien werden heute aber auch zunehmend durch paläogenetische Analysen ergänzt, ein leistungsfähiges Werkzeug zur Auflösung verwandtschaftlicher Beziehungen. Allerdings zerfällt so alte DNS nach so langer Zeit, besonders in wärmeren Regionen.

 

Trotz der schlechten Erhaltungsbedingungen konnten Sina Baleka von der Universität Potsdam und ihr Team die DNS eines Exemplars des südamerikanischen Notiomastodon platensis untersuchen, das in Arroyo del Vizcaíno (Uruguay) gefunden wurde. Die Forscher wiesen in ihrer neuen Studie Notiomastodon in ihrer Studie als Schwestertaxon der Elephantidae aus, von denen sie sich wohl vor etwa 13,5 Ma abgespalten haben.

 

Landschaftsbild vom pleistozänen Kolumbien mit Notiomastodon von Jorge González.

Darüber hinaus zeigt eine vollständige Beweisanalyse aus kombinierten morphologischen und paläogenetischen Daten, dass sich die drei unterschiedlichen Kladen der Proboscidea (Rüsseltiere) während des frühen Miozäns voneinander trennten. Dies fällt zeitlich mit der Bildung einer Landpassage zwischen Afrika und Eurasien zusammen.


Gab es viele Dinosaurier-Arten vielleicht gar nicht?

Bei den allermeisten Landwirbeltieren gibt es innerhalb einer Art einen signifikanten Unterschied zwischen Männchen und Weibchen. Die beiden biologischen Geschlechter unterscheiden sich z.B. bei Vögeln und Säugetieren vor allem in der durchschnittlichen Körpergröße, aber auch in sekundären Merkmalen wie z.B. Kämmen und Mähnen oder auch generell der Feder- bzw. Fellfarbe (Sexualdimorphismus). Auch zwischen noch nicht geschlechtsreifen Jungtieren und ihren erwachsenen Artgenossen gibt es oft deutlich erkennbare äußere Unterschiede (ontogenetischer Polymorphismus).

 

Waren Centrosaurus (hinten) und Einiosaurus möglicherweise Männchen und Weibchen einer einzigen Spezies? Schädelreknostruktion von James Ormiston.

Es liegt auf der Hand, dass es auch bei Dinosauriern ähnlich gewesen sein könnte. Das Problem: anhand der oft nur bruchstückhaft überlieferten Knochenfossilien kann man nicht feststellen, ob das gefundene Exemplar ein Männchen oder Weibchen war. Es ist sogar schwierig herauszufinden, ob ein Tier bereits geschlechtsreif war – viele Tiere erreichen ihre volle Größe nämlich schon vor der Geschlechtsreife, oder sie wachsen ihr ganzes Leben lang noch in gemäßigtem Tempo weiter. Da von vielen Dinosauriern nur sehr wenige, meist weniger als ein Dutzend halbwegs vollständiger Exemplare gibt, sind sexuale und ontogenetische Variationen oft gar nicht bekannt. Viele einander doch recht ähnlicher Dinosaurier, die wir als eigene Arten oder sogar Gattungen beschrieben haben, könnten somit eigentlich zu einer einzigen biologischen Art gehören.

 

Evan Thomas Saitta von der University of Chicago forscht seit Jahren zu dem Thema und hat nun einen interessanten Artikel (auf Englisch!) für das Wissenschaftsmagazin Phys.Org geschrieben, in dem er den aktuellen Stand der Forschung dazu näher erläutert und darin auch anführt, wie statistische Analysen vielleicht helfen könnten, das Rätsel um die Geschlechts- und Altersmorphen der Dinosaurier zu lösen.


Fruchtfressende Elefantenvögel und Riesenlemuren waren nicht essentiell für die Palmen-Reproduktion auf Madagaskar

Vor ca. 1000 Jahren starben auf Madagaskar die großen Fruchtfresser (Frugivoren), wie Riesenlemuren und Elefantenvögel, aus. Die Pflanzenwelt musste sich in der Folge ebenfalls anpassen, da viele ihrer Samen durch den Kot der nun ausgestorbenen Tiere nun nicht mehr verbreitet werden konnten – so nahm man bislang jedenfalls an.

 

In einer neuen Studie analysierten Laura Mendéz vom Zentrum für Biodiversitätsforschung in Leipzig und ihr Team, welche Rolle ausgestorbene und noch lebende Frugivoren, aber auch abiotische Faktoren (wie z.B. Klimawandel) sowie der Einfluss des Menschen für die Flora spielen, insbesondere die der Palmengewächse. Die Studie zeigt, dass die Diversität der Palmen hauptsächlich mit der Vielfalt der heutigen Frugivoren (acht Lemuren-, drei Vogel-, zwei Nagetier- und eine Fledermausart) zusammenhängt. Weiteren Einfluss nehmen auch abiotische Faktoren (z. B. die Walddichte, die Topografie (Ebenen, Hänge…) und die Temperatur).

 

Landschaftsbild der Megafauna im prähistorischen Madagaskar von Velizar Simeonovski.

Die ausgestorbenen Riesenlemuren und Elefantenvögel haben die Palmenflora allerdings nur in geringerem Maße geprägt. Lediglich in den eher trockenen Gegenden im Westen der Insel hatten diese Megafrugivoren einen etwas prominenteren Einfluss. Dies könnte allerdings auch dadurch zu erklären sein, dass sie dort eben einfach häufiger vorkamen. Möglicherweise hatten sogar größere flugfähige Vögel, die ebenfalls ab und zu an den Palmenfrüchten naschten, einen größeren Einfluss als jeder bodenbewohnende Riesenvogel, da diese eine weitaus größere Reichweite hatten und die Samen über längere Strecken verbreitet haben – und das auch heute noch tun


Neandertaler machten ihre Höhlenfeuer an den für den Rauchabzug günstigsten Standorten

Yafit Kedar, Gil Kedar und Ran Barkai von der University of Tel Aviv (Israel) analysierten für ihre neue Studie den Einfluss der Feuerstelle und der Rauchausbreitung auf potenzielle Aktivitätsbereiche in der Lazaret-Höhle des Unteren Paläolithikums von Frankreich. Die Forscher konzentrierten sich dabei auf die archäostratigraphische Einheit UA25, wo eine einzelne Feuerstelle freigelegt wurde.

 

In einem Computermodell der Höhle simulierten die Forscher die Rauchausbreitung von 16 hypothetischen Feuerstellen und ihre Auswirkungen auf potenzielle Arbeits- und Wohnräume, um herauszufinden, welche Stellen für ein optimales Wohnklima am besten geeignet gewesen wären – gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Environmental Protection Agency (EPA). Diese hätten nämlich sehr wahrscheinlich auch schon für Neandertaler gegolten. Sie hätten der Ruß und die rauchige Luft sicher sonst genauso zum Husten und Weinen gebracht hätte wie uns heute.

 

Höhlenbewohnende Neandertaler an ihrer Feuerstelle. Bildquelle: M.A. de Lumley

Die Simulationsergebnisse zeigten eine optimale Feuerstandortzone von etwa 5m², und genau in dieser Zone haben die Frühmenschen schon vor 170.000 Jahren in der Lazaret-Höhle ihren Herd platziert. Außerdem korreliert die optimale Feuerstandortzone nicht nur mit dem nachgewiesenen Herd in UA25, sondern auch mit den Herdstandorten in anderen Schichten. Die Neandertaler wussten also genau, welche Standorte für ein Feuer ideal waren, was einmal mehr für ihre Intelligenz und ihr hervorragendes technisches Verständnis spricht.


536 AD – Das schlimmste Jahr der Geschichte?

Die letzten Jahre waren gewiss nicht einfach. Schon Silvester 2020 waren die meisten sicher ganz froh, dass ein schlechtes Jahr zu Ende ging. 2021 war dann aber auch für viele nicht wirklich besser. Und mit dem schweren Vulkanausbruch und Tsunami in Tonga, der Omikron-Welle, dem chinesischen Säbelrasseln in Taiwan und natürlich aktuell auch der Russland-Krise und einem eventuell bevorstehenden Krieg sieht auch 2022 bislang nicht nach einem besonders rosigen Jahr aus. Doch was war eigentlich das schlimmste Jahr der Menschheitsgeschichte? Wann hat man wirklich die schlimmsten Katastrophen mitmachen müssen? Welches Jahr würde ein Historiker mit einer Zeitmaschine wohl auf gar keinen Fall besuchen? Viele Historiker, darunter auch der Mittelalter-Forscher Michael McCormick, sind sich einig: 536 war das schlimmste Jahr in der Geschichte.

 

Das Jahr 536, geprägt durch Kriege, Hungersnöte und Seuchen. Bildquelle: Wikimedia Commons.

Ein mysteriöser Nebel tauchte Europa, den Nahen Osten und Teile Asiens Tag und Nacht in Dunkelheit – 18 Monate lang. „Denn die Sonne gab ihr Licht ohne Glanz, wie der Mond, während des ganzen Jahres ab“, schrieb der byzantinische Geschichtsschreiber Procopius. Die Temperaturen im Sommer 536 fielen um 1,5 ° C bis 2,5 ° C. Dieser Temperatursturz leitete das kälteste Jahrzehnt der letzten 2300 Jahre ein. In diesem Sommer fiel in China Schnee; Ernten fielen aus; viele Menschen verhungerten. Einige Jahre später brach auch noch die Justinianische Pest aus, wahrscheinlich ein direktes Resultat der schlimmen Entwicklungen von 536. Die Seuche löschte in mehreren Wellen ab 541 ein Drittel bis die Hälfte der Bevölkerung des oströmischen Reiches aus und beschleunigte seinen Zusammenbruch. Keine guten Zeiten also, an die man sich gerne erinnert.


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Das war es für heute wieder mit meinem Wort zum Sonntag. Ich hoffe, dir hat der Artikel Spaß gemacht. Weitere Urzeitnachrichten folgen natürlich in Kürze! Ich wünsche dir nun noch einen schönen Sonntag, genieß soweit wie möglich das strahlend graue Februarwetter und vor allem: bleib gesund!

 

Dein Markus Peter Kretschmer

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