Wort zum Sonntag – 20.02.2022

Lesedauer: etwa 24 Minuten
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Einen schönen Sonntag (20.02.2022) wünsche ich dir!

Zwei stürmische Wochen liegen hinter uns, seit ich das letzte Wort zum Sonntag geschrieben habe. Und damit ist nicht nur das Wetter gemeint. Man mag eigentlich gar keine Nachrichten mehr schauen. Noch immer herrscht eine katastrophale pandemische Lage in Deutschland. Während die meisten anderen EU-Länder um uns herum schon neue Freedom-Days ausrufen und fast alle Maßnahmen aufgehoben haben, sind wir mal wieder Schlusslicht. Zu viele Menschen bei uns sind immer noch ungeimpft, weshalb die Politik uns leider immer noch keine Aussicht geben kann, wann wir hier auch endlich aufatmen können.

Und noch dazu die ständige Sorge mit Blick auf den Ukraine-Konflikt. Seit dem Ende des kalten Krieges war die politische Stimmung wohl nicht mehr so heiß wie in den letzten zwei Wochen. Da geraten die schweren Schäden, die von den ganzen Sturmtiefs in den letzten Tagen verursacht wurden, schon fast in den Hintergrund. Das Jahr 2022 scheint wirklich kein gutes Jahr zu werden. Zumindest gefällt mir der Start bislang nicht besonders gut.


Giveaway-Aktion

Was mir aber ganz gut gefallen hat, war die rege Teilnahme an meiner Giveaway-Aktion. In den letzten zwei Wochen haben zur Feier meiner 3.000 Follower auf Facebook viele meiner Bücher ein neues Zuhause gefunden. Die Bücher bringe ich morgen zur Post. Alle bisherigen Teilnehmer sollten sie also in den nächsten Tagen erhalten. Und weil die Aktion so gut ankam, habe ich beschlossen, sie noch bis Ende des Monats zu verlängern! Schreib mir einfach einen Kommentar, und ich schicke dir dein Wunschbuch mit persönlicher Widmung am 28.02.2022 zu. Die Portokosten schenke ich dir!

 

Alle bisher erschienenen Softcover-Bücher kosten 16,90 €. Wenn du mich und meine Seite unterstützen möchtest, und obendrein noch ein krasses urzeitliches Leseabenteuer genießen möchtest, dann mach gerne noch mit!

Folgende Bücher sind bereits erschienen:

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Die Weißen Steine Band I – Neue Alte Welt

Erlebe ein spannendes Dino-Abenteuer! Der erste Teil eines Überlebenskampfes. Dort werden Jugendliche der „Generation Handy“ in einer erbarmungslosen Urzeit-Welt an ihre Grenzen gebracht.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


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Die Weißen Steine Band II – Blut der Sonne

Erlebe noch ein weiteres spannendes Dino-Abenteuer mit dem zweiten Teil meiner Urzeit-Reihe! Dort wirst du wieder direkt in die Kreidezeit entführt, in der mächtige Kreaturen die Welt beherrschen.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


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Traumreise in die Urzeit

Fantasiereisen für Kinder in die Welt der Dinosaurier zur Förderung von Entspannung und Achtsamkeit. Lass dich dort von unseren liebenswürdigen Dinosauriern in ihren Bann ziehen. Angel mit Raptor Razor Fische im Fluss, erhebe dich mit dem Flugsaurier Pedro in die Lüfte und tauche mit der Fischsaurier-Dame Stella zu geheimnisvollen Riffen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die zahlreichen zauberhaften Illustrationen im Buch helfen Kindern dabei, das Kopfkino der Traumreise mit Leben zu füllen.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


Terminkalender

Natürlich werde ich ein paar Bücher auch immer bei meinen kommenden Veranstaltungen dabeihaben. Wenn du mich also lieber selber treffen und ein Buch direkt von mir persönlich erhalten möchtest, dann notiere dir gleich einmal alle meine aktuellen Termine. Diese findet ihr detailliert, also mit den genauen Treffpunkten und Urzeiten, natürlich immer auch in meinem Veranstaltungskalender. Hier eine kurze Übersicht, was ich in den nächsten Monaten so geplant habe.

28.02.2022     Podcast „Sagenhaft und Sonderbar“

26.03.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

09.04.2022     Dino-Treffen im Neandertal-Museum Mettmann

10.04.2022     Dino-Treffen im Geologisch-Paläontologischen Museum Münster

23.04.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

27.05.2022     Dino-Treffen in der paläontologischen Sammlung Tübingen

28.05.2022     Gemeinsame Fossiliensuche auf den Erddeponien in Baden-Württemberg

28.05.2022     (Im Anschluss:) Dino-Treffen im Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden

29.05.2022     Dino-Treffen im Museum für Naturkunde Karlsruhe

05.06.2022     Dino-Treffen im Dinosaurierpark Münchehagen

25.06.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

Der Juli 2022 soll ein reiner Schreibmonat werden. In meinen Sommerferien werde ich alles geben, um den dritten Teil von Die Weißen Steine fertigzuschreiben. Es wird also keine weiteren Veranstaltungen geben, da ich mich voll und ganz auf diese Arbeit konzentrieren werde. Vielleicht wird es im August wieder weitere Veranstaltungen geben. Diese werde ich dann aber erst planen, sobald ich mit dem Schreiben soweit fertig bin.


Traumreise in die Urzeit II

Letzte Woche bin ich auch mit dem zweiten Band meiner Kinderbuchreihe „Traumreise in die Urzeit“ fertig geworden. Das Manuskript muss jetzt noch durchs Lektorat und zu einem fertigen Buch gesetzt werden. Aber in den nächsten Wochen, auf jeden Fall noch vor Ostern, gibt es wieder Nachschub an urzeitlichem Lesestoff für die Kleinen. Eine Leseprobe werde ich in den nächsten Tagen schon hochladen.

 

Ein kleiner Theriznosaurus ist eines der vielen urzeitlichen Geschöpfe, denen Kinder auf meinen neuen Traumreisen begegnen können. Die Illustration stammt natürlich wie gewohnt von unserem Paläo-Künstler Brian Murphy (Wootusart).

Bild der Woche

Nach dem Sturm: Ein Tyrannosaurus rex kommt aus seinem Versteck hervor und schaut, was der Sturm an die Küste des Western Interior Seaway gespült hat. Vielleicht ist ja etwas Fressbares dabei…

 

Das Bild stammt von Andrey Atuchin.


Paläo-News

Während die aktuellen Nachrichten zu Politik, Pandemiegeschehen und auch zum Wetter nicht so pralle ausfallen, war in den letzten zwei Wochen in der Paläontologie jedoch reichlich Grund zum Jubeln vorhanden. Die ersten neuen Dinosaurier 2022 sind jetzt endlich da! Und es gab auch noch viele anderen interessante Meldungen. Hier meine aktuellen Paläo-News:

 

Highlight Paläo-News

Widerspruch zur These der Mega-Theropoden Size Gap

In eine Studie aus dem Jahr 2021 befassten sich Katlin M. Schröder et al. intensiv mit den Dinosaurier-Ökosystemen der späten Kreidezeit und stellten dabei fest, dass überall dort, wo große Theropoden mit einem Körpergewicht von über 1.000kg vorkamen, mittelgroße Theropoden mit 100-1.000kg Gewicht relativ selten sind oder sogar komplett fehlen. Die Forscher begründeten dies mit der These, dass junge Mega-Theropoden diese ökologische Nische komplett für sich einnahmen und andere Theropoden dort vollständig verdrängt haben.

 

Schon bei Veröffentlichung heizte diese Studie in Fachkreisen eine harsche Debatte an. Jetzt melden sich mit Roger B.J. Benson, Caleb M. Brown, Nicolas E. Campione, Thomas M. Cullen, David C. Evans und Lindsay E. Zanno mit einem Gegenpaper zu Wort. Die Forschergruppe argumentiert, dass diese „Size Gap“ (Größenlücke) stattdessen nur auftritt, weil verschiedene Datensätze verwendet wurden, um „globale“ und „gemeinschaftliche“ Signale zu charakterisieren.

 

In ihrer eigenen Datenanalyse stellten sie fest, dass der gemeldete Raubtiergrößenunterschied wohl auf einem Bias-Fehler basiert, der vorher nicht berücksichtigt wurde. In der Tat sind besonders am Übergang vom Jura zur Unterkreide viele Dino-Ökosysteme belegt, wo kleine bis mittelgroße Megalosauroiden, Abelisauriden und Tyrannosauroiden oft mit allosauroiden oder megalosauroiden Megapredatoren koexistierten. Doch auch aus der Oberkreide gibt es mehrere Fundstellen, in denen die „Size Gap“ nicht auftritt. So haben z.B. in der Mongolei, in Alaska und auch im Westen Nordamerikas auch mehrere Arten von mittelgroßen Beutegreifern zusammen mit mächtigen Tyrannosauriern koexistiert.


Antwort auf das Gegenpaper

Eine Antwort von Schröder et al. ließ natürlich auch nicht lange auf sich warten: „Die Analyse der Dinosaurier-Ökologie hängt von der angemessenen Rekonstruktion und Analyse der Dinosaurier-Biodiversität ab“, schrieben die Autoren in ihrer Antwort. „Wir gehen auf diese Bedenken ein und zeigen, dass die erneute Analyse von Benson et al. fehlerhaft ist. Wenn Vorkommen gefiltert werden, um nur gültige Taxa einzuschließen, bekräftigt ihr überarbeiteter Datensatz unsere früheren Schlussfolgerungen.“ Die Debatte wird also noch einige Zeit lang weiterlaufen.

 


Abditosaurus kuehnei: neuer Saltasauride aus Spanien beschrieben

Der erste neue Dino aus 2022 ist da! Bernat Vila von der Universitat Autònoma de Barcelona (Spanien) und sein Team beschreiben in ihrer neuen Studie einen neuen Titanosaurier. So neu ist der aber gar nicht: die Fossilien wurden bereits 1954 vom deutschen Paläontologen Walter Georg Kühne in der Conques Formation von Katalonien entdeckt und als der (heute umstrittenen) Gattung Hypselosaurus zugeordnet.

 

Eine neue phylogenetische Analyse des Materials von rechtfertigt nun aber das Aufstellen einer eigenen Gattung und Art: Abditosaurus kuehnei soll das Tier heißen, was passenderweise übersetzt so viel heißt wie „Kühnes vergessene Echse“, zu Ehren des Entdeckers. Die Forscher stellen Abditosaurus getrennt von anderen europäischen Titanosauriern innerhalb der Gruppe von ansonsten nur aus Südamerika und Afrika bekannten Saltasaurinen. Es scheint also in der oberen Kreidezeit vor etwa 70 Ma Landverbindungen zwischen Europa und den Südkontinenten gegeben haben, vielleicht zusammenhängend mit einem drastischen Abfall des Meeresspiegels.

 

Rekonstruktion von Abditosaurus nach Cisiopurple.

Abditosaurus ist mit einer Länge von etwa 18m und 14t Gewicht ein verhältnismäßig großer Sauropode. In seinem Ökosystem wurden ansonsten nur kleine bis mittelgroße Vertreter seiner Gruppe gefunden, die sich an den beengten Lebensraum auf dem westeuropäischen Archipel angepasst hatten (Inselverzwergung). Die Ankunft von großen Titanosauriern führte wahrscheinlich zu dramatischen Veränderungen in diesem Inselökosystem und beeinflusste die evolutionären Veränderungen der Dinosaurierfauna stark.


Retinosaurus hkamtiensis: Eidechse mit exquisiter Hauterhaltung aus dem Bernstein von Myanmar

Andrej Čerňanský von der Comenius University in Bratislava (Slowakei) und sein Team berichten in ihrer neuen Studie über eine ausgesprochen gut erhaltene Echse, die in burmesischem Bernstein erhalten geblieben ist. Von der Fundstelle Hkamti in Myanmar sind viele derartig gut erhaltene Bernsteinfossilien bekannt, an denen allerdings immer auch mit einem beklemmenden Gefühl geforscht wird: Myanmar ist für seine Menschenrechtsverletzungen an der muslimischen Minderheit bekannt, und der Handel mit Burmit finanziert diese indirekt und direkt.

 

Die nun beschriebene Echse gehört zu einem bislang unbekannten Taxon und trägt den neuen Namen Retinosaurus hkamtiensis. Sein Schädel und den vorderen Teil des Rumpfes, einschließlich des Brustgürtels und der Vorderbeine, sind perfekt konserviert. Die Skleroknöchelchen und das Augenlid sind ebenfalls sichtbar, und das Exemplar zeigt makellose Details der Haut (von Kopf und Körper).

 

In einer kombinierten molekularen und morphologischen Analyse wurde das Fossil als Verwandter der heutigen Skinke und als Schwestertaxon von Tepexisaurus identifiziert. Dies ist allerdings, wie die Autoren selbst anmerken, mit Vorsicht zu genießen, da der Holotyp noch ein Jungtier darstellt. Nichtsdestotrotz bietet dieses Fossil eine seltene Gelegenheit, einen Blick auf das äußere Erscheinungsbild einer Gruppe von Eidechsen während der frühen Kreidezeit zu erhaschen, die vor 110 Ma in Südostasien lebten.


Siedelte Homo sapiens schon 10.000 Jahre früher in Westeuropa?

Wie lange haben Homo sapiens und Neandertaler (Homo neanderthalensis) in Eurasien gemeinsam miteinander existiert? Diese Frage ist auch von Bedeutung für das Verständnis der Art ihrer Interaktionen, und was die Gründe für das Verschwinden der archaischen Homininen waren. Erste Vorstöße des Homo sapiens nach Europa ereigneten sich in Griechenland und auf dem Balkan, vielleicht sogar schon vor 210.000 Jahren. Abgesehen von diesen frühen Nachweisen wurden die ersten Siedlungen moderner Menschen in West-Europa (vor allem in Frankreich, Deutschland und Spanien) aber erst viel später, auf die Zeit vor etwa 45.000 bis 43.000 Jahren datiert. Der Neandertaler starb dort nur kurze Zeit später aus.

 

Ludovic Slimak von der Université de Toulouse Jean Jaurès (Frankreich) und sein Team könnten mit ihrer aktuellen Studie jedoch alle bisherigen Annahmen auf den Kopf stellen: in der französischen Mandrin-Grotte stießen sie auf Spuren, die sehr wahrscheinlich die früheste bekannte Präsenz moderner Menschen in Europa belegen. Schon vor 56.800 bis 51.700 Jahren lebten dort offenbar bereits moderne Menschen. Sie verwendeten außerdem Werkzeuge, die in keiner Region dieser Zeit außerhalb Afrikas oder der Levante bekannt waren. Neben diesen Werkzeugen wurden in der Grotte auch Zähne gefunden. Einer dieser Zähne, vermutlich der eines Kindes, gehörte mit großer Wahrscheinlichkeit einen Homo sapiens.

 

In Mandrin dokumentierten die Forscher auch die erste abwechselnde Besiedlung von Neandertalern und modernen Menschen. Die Schicht, in der die Fossilien geborgen wurden, liegt über einer Schicht von Neandertaler-Fossilien und unter einer weiteren, jüngeren Schicht, wo dann wieder eine Neandertaler-Besiedlung nachgewiesen ist. Ob die beiden Menschenarten aber auch einen kulturellen oder gar genetischen Austausch pflegten, geht aus der Fundstelle leider nicht hervor.


Mambawakale ruhuhu: neuer riesiger Krokodil-Verwandter aus der Mitteltrias von Ostafrika

Die Manda Beds im Südwesten Tansanias haben wichtige Einblicke in die frühe evolutionäre Radiation der Archosaurier geliefert – der Reptiliengruppe, zu denen u.a. die Flugsaurier, Dinosaurier und Vögel gehören, aber auch die Krokodile und ihre Verwandten. Besonders viele wichtige Fossilien wurden dort in den 1930er bis 1960er Jahren gesammelt, aber bis heute ist nur über wenige davon wissenschaftlich publiziert worden.

 

Richard J. Butler von der University of Birmingham (UK) und sein Team befassten sich in ihrer neuen Studie mit dem fossilen Material eines großen Archosauriers, das 1963 entdeckt und informell als Pallisteria angustimentum beschrieben wurde. Die Forscher konnten darin jedoch eine völlig neue Art erkennen: Mambawakale ruhuhu wird dieser ausgestorbene Verwandte der Krokodile jetzt heißen, der vor rund 245 Ma während der mittleren Trias lebte. Damit war er ein Zeitgenosse der wohl ältesten Dinosaurier (wie Nyasaurus), die ebenfalls in dieser Gegend lebten.

 

Rekonstruktion von Mambawakale nach Gabriel Ugeto.

Mambawakale, dessen Name auf Kiswahili so viel wie „uraltes Krokodil“ bedeutet, war jedoch deutlich größer als alle Dinos seiner Zeit: allein der Schädel erreichte mehr als 75 cm Länge. Damit ist er der größte Paracrocodilomorph der Mitteltrias und war sehr wahrscheinlich der Spitzenprädator seines Ökosystems. Die phylogenetische Analyse legt nahe, dass M. ruhuhu ein früh divergierender Pseudosuchier ist, aber eine genauere Auflösung wird durch fehlende Daten behindert – die Fossilien sind leider nur sehr bruchstückhaft überliefert.


Ausgestorbenes Krokodil verschlang australischen Dinosaurier

Krokodile gehören zu den erfolgreichsten Fleischfressern der Erde, und das schon seit der Trias. Forscher konnten anhand von markanten Bissspuren auf fossilen Knochen schon herausfinden, dass einige Arten sich im Mesozoikum auch und vielleicht sogar hauptsächlich von Dinosauriern ernährten. Ein direkter Beweis, nämlich konservierter Darminhalt, ist jedoch bislang nur schwer fassbar gewesen.

 

Mark A. White von der University of New England in Armidale (Australien) und sein Team konnten in ihrer neuen Studie jedoch nicht nur eine neue Krokodilart, Confractosuchus sauroktonos beschreiben. In dem etwa 97 Ma alten Fossil fanden sie auch den Magen des Tieres – und darin Teile eines juvenilen ornithopoden Dinosauriers, eines kleinen, zweibeinigen Pflanzenfressers. Die Überreste des Ornithopoden zeigten deutliche Hinweise darauf, dass er zerkaut, oder besser gesagt: vielmehr zerfetzt wurde, ganz typisch der Art und Weise, wie auch heute Krokodile mit dem Kadaver eines Säugetiers umgehen.

 

Lebendrekonstruktion des Angriffs von Confractosuchus auf einen kleinen Ornithopoden von Julius Csotonyi.

Nichtsdestotrotz wird für Confractosuchus eine eher generalistische Ernährungsweise angenommen, er fraß im Gegensatz zu seinen heutigen Verwandten wahrscheinlich ab und zu auch Pflanzen, wie der Bauplan seines Schädels verrät. Auch die Dinosaurierknochen sind interessant: sie könnten zu einer Dinosauriergattung gehören, die zuvor aus der Winton-Formation noch gar nicht bekannt war.


Guemesia ochoai: kleiner Abelisaurier aus Nordwestargentinien

Abelisauriden waren mittelgroße bis große Theropoden, die in vielen Ökosystemen der späten Kreidezeit vor allem auf der Südhalbkugel, aber auch in Europa oft an der Spitze der Nahrungskette standen. In Südamerika stammen die bisher von ihnen gefundenen Fossilien hauptsächlich aus Brasilien und Argentinien. Besonders die Region Patagonien ist für reichhaltige Abelisauriden-Fossilien bekannt. Dort waren sie relativ häufig, und viele bekannte und vollständige Exemplare stammen aus dieser Gegend. Für den Rest Argentiniens sind von Abelisauriden jedoch bisher nur unvollständige und isolierte Knochen und Zähne bekannt, das meiste Material wurde noch nicht einmal in Studien beschrieben.

 

Doch Federico L. Agnolín von der Universidad Maimónides in Buenos Aires (Argentinien) und sein Team beschreiben in ihrer neuen Studie den nahezu vollständigen Hirnschädel eines Abelisauriden aus der Los Blanquitos-Formation, der im Amblayo-Tal in der Provinz Salta, also im Nordwesten Argentiniens, gefunden wurde. Das Exemplar zeigt ein dünnes Schädeldach, Schädelvorsprünge oder Hörner fehlen und ist ausgesprochen klein, vielleicht sogar der kleinste bislang gefundene Abelisaurier. Guemesia ochoai, wie der Dinosaurier nun heißt, könnte nur knapp über 2m lang und unter 100kg schwer geworden sein.

 

Rekonstruktion von Guemesia nach Cisiopurple.

Die Gattung wurde nach dem argentinischen Freiheitskämpfer und Nationalhelden Martín Miguel de Güemes benannt, der Nordargentinien im frühen 19. Jahrhundert gegen die Spanier verteidigte. Mit dem Artnamen wird Paläokünstler José Ochoa geehrt, der die Illustrationen fürs Paper anfertigte. Guemesia lebte vor etwa 79Ma.


Sauropode litt an schwerer Husten-Infektion

Da von Dinosauriern und vielen anderen ausgestorbenen Tieren meist nur die Knochen erhalten sind, ist es schwer zu sagen, an welchen Krankheiten sie gelitten haben – abgesehen natürlich von denen, die Läsionen direkt am Knochen hinterlassen. Pathologische Spuren an Weichteilen sind selbst bei guter Fossilerhaltung kaum auszumachen.

 

Doch D. Cary Woodruff vom Great Plains Dinosaur Museum in Malta (Montana; USA) und sein Team konnten in ihrer aktuellen Studie zum ersten Mal eine Störung der Atemwege eines Dinosauriers nachweisen. Der untersuchte Sauropode, ein bislang unbestimmter Diplodocide, dessen Überreste in der spätjurassischen Morrison Formation in Montana gefunden wurden, weist unregelmäßige knöcherne pathologische Strukturen auf, die von den Hohlräumen in den Halswirbeln herrühren. Hier wurde offenbar Gewebe der Atemwege infolge einer Krankheit in das Skelett „eingebaut“. Der Dino litt offenbar an einer sogenannten Airsacculitis mit assoziierter Osteomyelitis. Dabei handelt es sich um eine von Bakterien oder Pilzen verursachte Atemwegserkrankung. Diese tritt auch heute noch bei Vögeln häufig auf.

 

Lebendrekonstruktion des kranken Sauropoden von Corbin Rainbolt.

Ob diese Erkrankung zum Tod des Dinosauriers führte, ist nicht bekannt. Er dürfte aber unter starken Einschränkungen und ähnlichen Symptomen wie bei einer schweren Lungenentzündung gelitten haben. Der Dino hatte sehr wahrscheinlich fürchterlichen Husten, verschleimte Nasenöffnungen und hohes Fieber. Das Atmen und auch die Nahrungsaufnahme fielen ihm wohl ziemlich schwer. So waren wohl auch Antriebslosigkeit und Gewichtsverlust eine Folge der Krankheit.


Künstliche Intelligenz und Dino-Forschung

Auch und insbesondere in der Forschung macht die moderne Technik niemals halt. Dort sind Informationstechniken aller Art, zur Datenerfassung und auch zu ihrer Auswertung zu einem wesentlichen Bestandteil der Wissenschaft geworden. Und auch die selbstlernende KI (künstliche Intelligenz). In den letzten Jahren hat Deep Learning bedeutende Fortschritte erzielt, insbesondere in den medizinischen Wissenschaften. Sie wird dort verwendet, um die Diagnose medizinischer Bilder wie z.B. von Röntgenaufnahmen oder CT-Scans zu erleichtern. Solche Scans werden schon seit langem auch in der paläontologischen Forschung durchgeführt, um die Pathologien ausgestorbener Tiere zu erforschen. Doch die „medizinischen“ Daten helfen auch bei der Taxonidentifizierung, der vergleichende Anatomie, der funktionelle Morphologie und in vielen anderen Bereichen. Die Beschriftung und Segmentierung von CT-Bildern ist für die Forscher jedoch oft mühsam und fehleranfällig. Sie unterliegt oft auch der eigenen Beurteilung, also der Willkür der Forscher.

 

Hier kommt auch in der Paläontologie die KI ins Spiel. Künstliche Intelligenz kann neue Maßstäben in der CT-Bildverarbeitung von Fossilien setzen und den Zeitaufwand für die manuelle Verarbeitung erheblich reduzieren. Yu Congyu vom American Museum of Natural History in New York (USA) und sein Team haben für ihre neueste Arbeit einen Datensatz erstellt, der CT-Scheiben von Dinosauriern (Protoceratopsiern) aus der Wüste Gobi in der Mongolei umfasst und diese von einer KI auswerten lassen. Die Ergebnisse zeigen, dass die KI als neuronales Netzwerk die Dinosaurierfossilien effizient segmentieren kann, was gegenüber der herkömmlichen Art von Hand erheblich Zeit einsparte. Die KI wird in Zukunft sicher eine immer größere Rolle bei der Datenauswertung von Fossilien einnehmen.


Das Ökosystem kreidezeitlicher Dinosaurier in Nordamerika

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Jeremy E. Martin von der Université de Lyon (Frankreich) hat eine interessante Arbeit über Kalziumisotope in Dinosaurierzähnen aus Alberta veröffentlicht. Die Forscher analysierten 75 fossile Zähne von Tyrannosauriern, Hadrosauriern (Entenschnabelsaurier), Ceratopsiern (Horndinosaurier) und Ankylosauriern (gepanzerte Dinosaurier). Ihre Fossilien stammen aus dem Süden der kanadischen Provinz Alberta und sind zwischen 75 und 66 Ma alt. Durch die Untersuchung der Isotopen in diesen Zähnen hoffte das Team, die Beziehungen innerhalb der damaligen Ökosysteme zu bestimmen. Solche Studien können auch für die Erforschung und die Erstellung von Vorhersagemodellen zur Entwicklung gegenwärtiger und zukünftiger ökologischer Beziehungen bedeutsam sein.

 

Die Forscher fanden heraus, dass die ältesten der untersuchten Hadrosaurier vor etwa 75 Ma noch ganz andere Kalziumsignaturen aufwiesen als Ceratopsier und Ankylosaurier. Dies deutet darauf hin, dass sie sich vielleicht von höheren Pflanzen oder in anderen Lebensräumen ernährten als ihre Zeitgenossen. In den letzten 7 Ma unterscheiden sich die Kalziumsignaturen von Hadrosauriern und Ceratopsiern dagegen aber nicht mehr so stark. Am Ende der Kreidezeit könnten sie sich von ähnlichen Pflanzen oder in den gleichen Umgebungen ernährt haben.

 

Landschaftsbild der späten Kreide in Nordamerika. Bildquelle: Royal Ontario Museum.

Die Tyrannosauriden zeigten ein breites Spektrum an Kalziumwerten, was darauf hindeutet, dass sie sich von einer Vielzahl von Beutearten ernährten. Zunächst lassen die Werte eine Vorliebe für Hadrosaurier vermuten. Doch auch bei den mächtigen Fleischfressern scheint sich ein Trend zum Generalismus durchgesetzt zu haben. Die Tyrannosaurier waren am Ende der Kreidezeit bei der Beutewahl ebenfalls weniger wählerisch.


Tiefsee-Schwämme fressen Fossilien!

In einer weitgehend unerforschten Meeresregion am Nordpol erlebt ein Team aus Wissenschaftlern eine Überraschung. Auf dem Grund des eisbedeckten Meeres siedeln üppige Schwammgärten. In der extrem nährstoffarmen Umgebung haben die durchschnittlich 300 Jahre alten Schwämme ihre eigene ökologische Nische geschaffen. Sie ernähren sich von den fossilen Überresten längst ausgestorbener Tiere.

 

Den überraschenden Fund und den bislang völlig unbekannten Lebensraum beschreibt das internationale Team um Teresa Morganti und Antje Boetius vom Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in einer neuen Arbeit. Die nun gefundenen Schwämme wachsen in grob 600 bis 700 Metern Tiefe auf einer Fläche von mehr als 15 Quadratkilometern auf einem Gebirgsrücken. Auf den unterseeischen Vulkanen gedieh offenbar schon in der Vergangenheit reichhaltiges Leben. Die vor Jahrtausenden aus dem Inneren des Meeresbodens austretenden Substanzen förderten lange Zeit ein Ökosystem mit vielen Tieren wie etwa Muscheln und röhrenbauenden Ringelwürmern. Diese Tiere starben hier zwar aus, ihre Überreste wie Röhren und Schalen blieben jedoch zurück. Nun liefern sie den Schwämmen Nährstoffe wie Eiweiß und Chitin. Bei deren Abbau helfen den Geodia-Schwämmen, die das entdeckte Ökosystem dominieren, reichhaltige Gemeinschaften von Mikroorganismen.


Iberospinus natarioi: basaler Spinosauride aus Portugal

Spinosaurier gehören aufgrund ihrer einzigartigen Anpassungen an aquatische Umgebungen zu den rätselhaftesten Theropoden. Als besonders problematisch hat sich ihre Taxonomie erwiesen. Jüngste Entdeckungen aus Westeuropa, insbesondere der iberischen Halbinsel, liefern einige neue Belege für das Verständnis ihrer Phylogenie. So wurden in den letzten Jahren mit Vallibonavenatrix cani und Camarillasaurus cirugedae schon zwei iberische Spinosaurier neu benannt. Sie konnten, nach der detaillierten Beschreibung ihrer Alleinstellungsmerkmale, aus der „Mülleimer-GattungBaryonyx ausgegliedert werden.

 

Die Rekonstruktion links stammt von Victor Feijó de Carvalho.

Das gleiche Schicksal ereilte nun auch weiteren Fossilien, die schon 1999 von Carlos Natário und auf einer weiteren Expedition von 2004-2008 in der portugiesischen Papo Seco Formation gefunden wurden. Schon 2019 wurde bei der genaueren Betrachtung des Materials festgestellt, dass es nicht, wie 2011 vermutet, zu Baryonyx gehört. Sehr wahrscheinlich stellt es eine eigene Art dar. Octávio Mateus und Darío Estraviz-López vom Museu da Lourinhã (Portugal) ergänzten das gefundene Material mit der „ML1190“ mit neuen, 2020 gefundenen Fossilien und beschreiben es in ihrer aktuellen Studie als einen neuen Dinosaurier: Iberospinus natarioi. Der Gattungsname bedeutet „Stachel von Iberien“, der Artname ehrt den Entdecker der zuerst gefundenen Fossilien.

 

Rekonstruktion von Iberospinus nach Cisiopurple.

Iberia scheint vor etwa 127 Ma ein wahrer Hotspot für die Biodiversität der Spinosaurier gewesen zu sein. Dort kamen gleich mehrere endemische Taxa vor. Iberospinus scheint dabei eine Zwischenform zwischen basalen Tetanurae und Spinosauriern gewesen zu sein. Er wird von den Forschern als Schwestertaxon zu den baryonichinen und spinosaurinen Spinosauriern verstanden. Er wurde wahrscheinlich über 9m lang.


Neuer kambrischer Arthropode gibt Aufschluss zur Entwicklungsgeschichte der Gliederfüßer-Kiemen

Biramöse Appendix-Kiemen sind ein gemeinsames Merkmal moderner Meeresgliederfüßer (Arthropoden), die sich schon früh entwickelt haben. Schon am Ende des Kambriums kamen diese Atmungsorgane vor, doch über ihren evolutiven Ursprung herrschte lange Unklarheit. Dongjing Fu von der Northwest University in Xian (China) und sein Team beschreiben in ihrer neuen Studie einen Arthropoden aus dem unteren Kambrium von vor 520 Ma, der am Anfang dieser Entwicklung stehen könnte.

 

Erratus sperare aus der Chengjiang Formation in Yunnan weist einzigartigen Stammanhängsel auf, die aus den seitlichen Ruderklappen und ventralen subkonischen Endopoden bestehen. Diese Anhänge stellen ein Zwischenstadium der biramösen Kiemementwicklung dar. Von zweipaarigen Klappenanhängen bei Radiodonten verlief ihre Entwicklung über das Stadium „Klappe + Endopod“ bei Erratus, bis hin zu „Exopod + Endopod“ bei den übrigen panzertragenden Arthropoden, die die Basalregion der Arthropoden der oberen Stammlinie (Deuteropoden) bevölkern.

 

Erratus nimmt somit eine phylogenetische Position nahe am ersten Trennungspunkt ein, der näher an Deuteropoden als an Radiodonten liegt. Er könnte der früheste Endopode sein und hat nicht spezialisierte Segmente ohne Enditen oder Krallen. Die Ergebnisse der Studie könnten frühere Behauptungen stützen, dass der äußere Zweig der kambrischen Arthropoden mit biramösen Kiemen, wie z.B. die Trilobiten, kein echter Exopode ist. Sie könnten demnach ein nur entfernt verwandter Zweig sein.

Blutwurstia oliviae: neue kleine Echse aus dem Eozän Amerikas nach deutscher Blutwurst benannt

Kein voreiliger Aprilscherz: Krister T. Smith vom Senckenberg Research Center der Grube Messel und sein Team beschreiben in ihrer aktuellen Studie eine neue kleine Eidechse aus dem frühen Eozän. Die fossilen Überreste stammen aus dem Clarks Fork Basin in Wyoming, also aus der Zeit vor etwa 50Ma. Das kleine Reptil, von dem mehrere Zähne, Teile des Schädels und des postkranialen Skeletts überliefert sind, ist offenbar nah verwandt mit einer Gattung heute noch lebenden Echsen, der in Mittelamerika verbreiteten Höckerechsen. Die Autoren fanden, dass das Hautmuster der Höckerechse Xenosaurus platyveps ein wenig der Maserung der deutschen Blutwurst ähnelt. Sie nannten das Tier deshalb Blutwurstia oliviae.

 

Die Forscher analysierten die Fossilien und die von Blutwurstia und den Stammbaum ihrer Verwandten genau. Mit dieser Analyse sollten Muster des Aussterbens an der Kreide-Paläogen-Grenze (K-Pg) festgestellt werden. Die Höckerechsen überlebten dies überraschenderweise, sodass sich die Frage stellt, wie sie das geschafft haben. Schließlich leben sie heute genau in der Gegend, wo vor 66 Ma der berüchtigte Chicxulub-Meteorit einschlug. Während im Fossilbericht nur eine einzige Abstammungslinie in der späten Kreidezeit dokumentiert ist, deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass drei oder mehr Arten der Pan-Xenosauria-Klade existierten, mit hoher Überlebensrate über die K-Pg-Grenze hinweg.


Ondogurvel alifanovi: neuer Alvarezsaurier aus der Wüste Gobi

Alvarezsauriden waren kleine, meist insektenfressende Theropoden, die vor allem in Asien, Nord- und Südamerika verbreitet waren. Sie waren sehr vielen verschiedenen Arten verbreitet. Dies wird vor allem durch die vielen neuen Funde aus China und der Mongolei deutlich. Die Wüste Gobi war einst ein bevorzugtes Habitat dieser kleinen, vogelähnlichen, aber bodenbewohnenden Dinosaurier.

 

Und nun beschreiben Alexander O. Averianov von der Russian Academy of Sciences in St. Petersburg (Russland) und sein Team in ihrer neuen Studie schon den nächsten: Ondogurvel alifanovi lautet der ulkige Name des neuesten Alvarezsauriers, dessen Fossilien schon 1999 von Vladimir Alifanov in der mongolischen Nemegt Formation entdeckt wurde. Das neue Taxon unterscheidet sich von allen anderen Alvarezsauriden dadurch, dass die Mittelfußknochen II und IV entlang ihrer Kontaktfläche vollständig verwachsen sind.

 

Rekonstruktion von Ondogurvel nach Cisiopurple.

Die phylogenetische Analyse stellt Ondogurvel in eine Gruppe mit den spätkreidezeitlichen asiatischen Parvicursorinae. Xixianykus und Albinykus könnten seine nächsten Verwandten sein, die ebenfalls proximal zusammen verknöcherte Mittelfußknochen II und IV haben. Ondogurvel besaß kräftige Ober- und sehr lange Unterschenkel, was ihn zu einem ausdauernden und sehr schnellen Läufer machte. Der Gattungsname ist mongolisch und lässt sich mit „Eierechse“ übersetzen. Der Artname ehrt den Entdecker.


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Das war es für heute mit meinen Nachrichten aus der Urzeit. Ich wünsche dir jetzt noch einen schönen Sonntag, komm gut durch den Sturm und vor allem: bleib gesund! Wir lesen uns bestimmt bald wieder!

Dein Markus Peter Kretschmer

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