Wort zum Sonntag – 24.04.2022

Lesedauer: etwa 24 Minuten

Hallo und einen schönen Sonntag (24.04.2022) wünsche ich dir!

Ich muss mich heute erst einmal für meine Verspätung entschuldigen. Zuerst einmal kommt das Wort zum Sonntag heute erst nach drei Wochen, und nicht nach zweiwöchentlichem Rhythmus. Das hat aber einfach nur den Grund, dass Ostern und mein Urlaub dazwischenlagen und ich am letzten Wochenende einfach erst einmal Zeit für mich, Sahar und meine Familie brauchte. Trotzdem habe ich letzten Sonntag meinen Oster-Artikel nochmal überarbeitet. Passend zum Fest gab es nämlich einen Beitrag über Dinosauriereier!

 

Dinosauriereier Titelbild

An Ostern brachte auch das Satire-Magazin „Der Postillion“ einen lustigen Artikel: Offenbar versteckten schon die Dinosaurier zu Ostern Eier und andere Überraschungen!

 

Die Paläo-News werden wegen des dreiwöchigen Zeitfensters heute etwas üppiger ausfallen als sonst. Und ich bin noch nicht einmal zum Abfassen aller bei mir eingegangenen Urzeit-Nachrichten gekommen! Auch nächste Woche wird also wieder einiges auf Facebook und Instagram los sein, wo alle meine Nachrichten ja wie gewohnt zuerst erscheinen.


„Traumreise für Kinder“ ist fertig!

Auch mein Traumreisebuch ist leider doch nicht noch vor Ostern fertig geworden. Aber jetzt sind wir endlich fertig! Die letzte Durchsicht ist beendet und der Buchsatz finalisiert. Das Buch ist schon bei Amazon eingestellt und wird ab nächster Woche endlich lieferbar sein!

 

Eine Vorstellung des Buches inklusive einer Leseprobe ist hier auch schon verfügbar. Lies gerne schon einmal rein! Im fertigen Buch werden dann noch neun weitere dieser schönen Entspannungs- und Gutenachtgeschichten zu finden sein. Und auch ein ausführlicher Sachteil über die auftretenden Urzeit-Tiere, die Schauplätze unserer Geschichte und die Zeit der Dinosaurier!


Urzeit-Abenteuer in NRW

Am Wochenende vor Ostern war auch wieder einiges los! Zusammen mit Sahar war ich nämlich tief im Westen unseres Heimatlandes unterwegs. Wir machten dort eine Wanderung durch das wunderschöne Neandertal und besuchten das Neanderthal-Museum in Mettmann sowie das LWL Museum für Naturkunde in Münster.

 

Den Bericht über diese tollen Tage, wo wir so viel großartige Exponate bestaunen, viel Interessantes über die Urzeit lernen und viele nette Leute treffen und kennenlernen durften, kannst du hier nochmal nachlesen. Vielleicht kriegst du ja dadurch Lust, am nächsten Abenteuer teilzunehmen!


Rezensionen der von mir besuchten Museen und Freizeitparks

Übrigens: Alle von mir besuchten Urzeit-Museen und Freizeitparks bekommen in den nächsten Wochen auf meiner Website nicht nur einen eigenen Artikel, sondern auch eine ausführliche, übersichtliche Rezension. Darin findet ihr nützliche Infos über die Themen der Ausstellung, Ausstellungsgröße, die Eintrittspreise, die empfohlene Besuchsdauer, Behindertengerechtigkeit und Eignung für nicht deutschsprachige Besucher, die Anbindungen an das öffentliche Verkehrsnetz und die Verfügbarkeit von Parkplätzen, und natürlich auch, ob es dort Möglichkeiten gibt, sein leibliches Wohl zu stärken und wo Kinder sich austoben und spielen können. Ich habe die Artikel außerdem auch mit einigen von mir / uns selbst geschossenen Bildern ausgestattet, damit ihr euch schon mal ein Bild von der Ausstellung machen könnt.

 

Museen Highlight

Mit einigen Rezensionen bin ich auch schon fertig, ihr könnt sie hier schon nachlesen. Außerdem erreicht ihr die Artikel natürlich über meine Liste mit empfehlenswerten Urzeitorten.


Bevorstehende Veranstaltungen

Dieses Jahr werden auch noch einige weitere Rezensionen mit dazukommen! Sahar und ich werden nämlich noch einige weitere tolle Urzeit-Orte besuchen und dort Dino-Treffen veranstalten. Außerdem wird es noch einige gemeinsame Fossiliensuchen geben. Lesungen und Podcasts sind derzeit noch nicht geplant, kommen aber bestimmt auch noch. Bleib am besten einfach am Ball: Auf Facebook, Instagram und natürlich auch hier erfährst du immer rechtzeitig, wenn wieder ein neues Abenteuer ansteht!

Eine Gesamtübersicht über alle bevorstehenden Termine gibt es natürlich auch weiterhin in meinem ebenfalls immer aktuellen Veranstaltungskalender:

 

27.05.2022     Dino-Treffen in der paläontologischen Sammlung Tübingen

28.05.2022     Gemeinsame Fossiliensuche auf den Erddeponien in Baden-Württemberg

28.05.2022     (Im Anschluss:) Dino-Treffen im Urwelt-Museum Hauff in Holzmaden

29.05.2022     Dino-Treffen im Museum für Naturkunde Karlsruhe

05.06.2022     Dino-Treffen im Dinosaurierpark Münchehagen

25.06.2022     Gemeinsame Fossiliensuche in der Kiesgrube Dohrn / Eggers in Negenharrie

 

Der Juli 2022 soll ein reiner Schreibmonat werden. In meinen Sommerferien werde ich alles geben, um den dritten Teil von Die Weißen Steine fertigzuschreiben. Es wird also keine weiteren Veranstaltungen geben, da ich mich voll und ganz auf diese Arbeit konzentrieren werde.

 

Für August 2022 ist am Museum übrigens auch wieder eine öffentliche Lesung geplant, den genauen Termin gebe ich demnächst noch bekannt. Und es wird demnächst bestimmt auch wieder mal einen Podcast geben. Der Veranstaltungskalender wird also bald mit noch einigen weiteren schönen Terminen ergänzt werden – und sobald ich mit meinem Roman fertig bin, hoffentlich auch mit vielen weiteren Dino-Treffen, gemeinsamen Fossiliensuchen, Lesungen und anderen Aktionen.


Raptor Awareness Day

Am 18. April war außerdem der internationale Raptor Awareness Day, also der Tag, an dem man sich besonders vor Dromaeosauriern in Acht nehmen sollte. Oder zumindest prüfen sollte, ob man auch im kommenden Jahr alles für die Sicherheit vor Zwischenfällen mit einem Raptor getan hat. Wer sich diese Aktion ausgedacht hat, konnte ich bislang leider nicht herausfinden. Aber mitgemacht habe ich natürlich trotzdem! Allerdings bin ich natürlich vor dem mickrigen Velociraptor, dem die Aktion gewidmet ist, schon lange in Sicherheit.

 

Deshalb habe ich den Anlass genutzt, darauf aufmerksam zu machen, dass es ja noch viel größere und gefährliche Raptoren gab – und auch in meinem Roman Die Weißen Steine kommen die gefiederten „Bösewichte“ vor – deutlich größer und unheimlicher, aber dafür auch realitätsgetreuer als in Jurassic Park! Du findest sie natürlich alle in meinen Tierprofilen:


Highlight Tierprofile

 

 


Größenvergleich Acheroraptor
Acheroraptor temertyorum.

Dakotaraptor steini.

Größenvergleich Pectinodon
Pectinodon bakkeri.

Bild der Woche

Kein guter Tag für unseren Struthiomimus: Ein Dakotaraptor-Paar hetzt ihn über die karge, in der Trockenzeit ausgezehrte Ebene. Im Dauerlauf hätten die beiden Fleischfresser gegen ihn keine Chance, das weiß er. Doch der Überraschungsangriff, bei dem die beiden wie aus dem Nichts aufgetaucht sind, verspricht, erfolgreich zu werden. Bald werden sich die hungrigen Raptoren ihre Beute schmecken lassen…

 

Das Bild stammt aus der Galerie von FineArt America.


Paläo-News:

Drei Wochen sind zum Ansammeln von Urzeit-Nachrichten natürlich eine lange Zeit. Da kommt einiges zusammen. Deshalb will ich jetzt auch ohne weitere Umschweife gleich loslegen. Doch eine traurige Nachricht muss noch vorweg: ein neuer Dinosaurier ist heute leider trotz des großen Zeitfensters nicht mit dabei. Die Dinos haben sich im April offenbar eine Auszeit genommen. Dafür gibt es aber viele spannende andere Urzeit-News!

 

Highlight Paläo-News


Studie zum Massenaussterben: welche Arten sind besonders gefährdet?

Das sechste große Massenaussterben ist in vollem Gange. Und verantwortlich sind wir Menschen: Umweltverschmutzung, Klimawandel und Lebensraumverlust bedrohen in sämtlichen Ökosystemen viele Tier- und Pflanzenarten. Für Haydée Hernández-Yáñez vom Lincoln Park Zoo in Chicago (USA) und ihr Forschungsteam in lag deshalb die Frage nahe, ob sich nicht bestimmen lassen könne, welche Arten besonderen Schutz bedürfen – schon bevor sie für immer ausgestorben sind.

 

Ihre Studie kam zu einem interessanten Ergebnis: Die Anfälligkeit einer Art für das Aussterben hängt sowohl von intrinsischen (Lebensgeschichte, Genetik) als auch von extrinsischen Faktoren (Umwelt, anthropogene Bedrohungen) ab. Die Forscher verwendeten Matrixprojektionsmodelle aus den Datenbanken COMPADRE und COMADRE sowie den Status der Roten Liste der IUCN als Proxy für das Aussterberisiko. Damit untersuchten sie, ob welche demografischen Muster anfälliger für das Aussterben sind. Insgesamt nahmen die Forscher 159 Arten von krautigen Pflanzen, Bäumen, Säugetieren und Vögeln unter die Lupe.

 

So fanden sie heraus, dass z.B. krautige Staudenpflanzen anfälliger sind, wenn sie früh reifen und auch als Jungpflanzen eine hohe Überlebensrate haben. Bei Vögeln sind im Allgemeinen gerade diejenigen mit schnelleren Wachstums- und Reproduktionsraten anfälliger fürs Aussterben – ein Ergebnis, das die Forscher für ziemlich überraschend hielten. Bei Säugetieren ist es nämlich genau umgekehrt: dort sind insbesondere K-Strategen, die lange zum Heranwachsen brauchen und nur wenige Nachkommen produzieren, die anfälligsten.


Neue Hypothese: Wieso hatten Mega-Theropoden wie T. rex so kurze Ärmchen?

Viele Theropoden haben im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte ihre Vordergliedmaßen drastisch verkleinert. Besonders die großen Theropoden der Kreidezeit, wie Abelisauriden, Carcharodontosauriern und Tyrannosauriden besaßen teils absurd kurze Arme, die seit langem Gegenstand von Verwunderung, Spekulation und sogar Spott sind, unter Forschern wie auch in der Öffentlichkeit. Zwei Fragen, die man immer wieder hört: wieso sind die Arme so klein geworden? Und welche Funktion könnten diese Stummelchen dann überhaupt noch gehabt haben? Die Vorfahren der kurzarmigen Theropoden hatten schließlich noch verhältnismäßig lange Greifarme. Somit haben mehrere Gruppen unabhängig voneinander die Arme in einer sekundären Entwicklung verkürzt.

 

Spätkreidezeitliche Theropoden wie Tyrannosaurus oder Carnotaurus (hier rekonstruiert von Paläo-Künstler Gabriel Ugeto) hatten stark reduzierte Arme.

Neue Antworten

Zu den Faktoren, von denen angenommen wird, dass sie die evolutionäre Verkürzung beeinflusst haben, gehören natürliche Selektion, sexuelle Selektion, energetische Kompensation, ontogenetische Launen und Rudimentation aufgrund von Nichtgebrauch. Zu ihrem weiteren Nutzen wurde diskutiert, dass sie als Stütze beim Aufstehen dienten, bei der Paarung zum Festhalten verwendet wurden, oder bei der Balz zur Schau gestellt wurden. Doch keine dieser Hypothesen erklärt tatsächlich, warum die Arme dann trotzdem immer kleiner wurden. Im Gegenteil, sie erklären vielmehr ihren Erhalt, und umgekehrt wären sie eigentlich sogar Argumente für die Erklärung einer Vergrößerung. Haben die Paläontologen also immer das Pferd von hinten aufgezäumt?

 

Liefen die Theropoden beim Fressen Gefahr, dass ihre Arme zwischen die Fänge ihrer Artgenossen gerieten? War das ein Grund dafür, dass sie sie nach und nach verkleinerten? Bildquelle: Gabriel Ugeto.

Kevin Padian von der University of California in Berkeley (USA) hat eine ganz eigene Hypothese: für ihn ist die Verhaltensökologie der Schlüssel. Der übergroße Schädel und die mächtigen Kiefer seien als Anpassung an größere Beutetiere zu den primären Waffen zum Beuteerwerb geworden. Beim gemeinsamen Fressen am Kadaver erwiesen sich kürzere Arme als praktisch, um nicht versehentlich, oder bei einer Auseinandersetzung in die Fänge eines Artgenossen zu geraten. Somit hätten kurzarmige Individuen auf Dauer einen Selektionsvorteil gegenüber langatmigeren Artgenossen gehabt.


Tomlinsonus dimitrii: neuer bizarr aussehender Meeresarthropode aus dem Ordovizium

Die Fossillagerstätten des Ordoviziums sind relativ selten liegen auf der ganzen Welt weit verstreut. Somit ist das Bild der Diversität und Biogeographie der damals nur im Meer lebenden Organismen nur lückenhaft überliefert und voller Rätsel. Paläontologen bereiten ordovizische Fossilien deshalb oft größeres Staunen und Faszination als die in der Öffentlichkeit natürlich populäreren Fossilien aus dem Mesozoikum (der Ära der Dinosaurier).

 

Joseph Moysiuk von der Cambridge University und seine Kollegen berichten in ihrer neuen Studie über ein ganz besonderes Fossil eines sogenannten marrellomorphen Arthropoden, also eines im Meer lebenden Verwandten der heutigen Spinnen und Insekten. Tomlinsonus dimitrii, wie die Forscher das Tier nannten, lebte vor ungefähr 453 Ma und ist damit fast doppelt so alt wie die frühesten Dinosaurier. Gefunden wurde es in Kirkfield-Formation in der Nähe von Brechin, Ontario.

 

Das Besondere: es ist nicht nur der fragmentarische Panzer überliefert, sondern auch Teile des Weichgewebes. Wahrscheinlich wurde das Tier in einem Sturm getötet und schnell im Sediment eingeschlossen. Tomlinsonus sieht wirklich abgefahren aus: bemerkenswert sind vor allem die verzierten, gebogenen Kopfstacheln und ein Paar hypertrophierter Anhängsel, was auf einen langsamen, benthischen (grundbewohnenden) Lebensstil hindeutet. Die phylogenetische Analyse weist Tomlinsonus als Schwestertaxon der Gattung Mimetaster aus, die allerdings erst viel später während des Devons lebte.


Tall el-Hammamm: Wurde die bronzezeitliche Stadt doch nicht Opfer einer kosmischen Katastrophe?

In einem viel diskutierten Artikel in Nature Scientific Reports kam eine Forschergruppe (Bunch et al. 2021) zu dem Schluss, dass die bronzezeitliche Stadt Tall el-Hammamm durch eine kosmische Ursache wie einen explodierenden Asteroiden zerstört wurde. Die Forscher zogen Parallelen zum ebenfalls noch heiß diskutierten Tunguska-Ereignis und führten historische Belege für ein Ereignis an, das als reale Vorlage für die Erzählung der Zerstörung von Sodom und Gomorrha im Alten Testament gedient haben könnte. Folglich erhielt diese Studie auch enorme mediale Aufmerksamkeit.

 

Lot und seine Töchter fliehen aus dem von Gott zerstörten Sodom. Künstlerische Interpretation von Joos de Momper II.

Zweifel an der Impakt-Theorie

Doch viele Kollegen, darunter auch Steven J. Jaret vom American Museum of Natural History in New York und sein Kollege R. Scott Harris vom Fernbank Science Center in Atlanta (USA) hinterfragten diese spektakuläre Erklärung. In einem neuen Gegenpaper nahmen sie die Mineralogie und Geochemie der Fundstätte zum Gegenstand, die die Theorie von Bunch et al. offenbar nicht unterstützen. Ihrer Studie zufolge gibt es für einen explodierenden Himmelskörper überhaupt keinen Hinweis, wenn auch sie provokative Hypothesen durchaus interessant fanden und betonen, dass solche für die Forschung auch absolut wichtig sind.

 

Für aufprallgeschockte Mineralien, die für den Nachweis einer Explosion essentiell gewesen wären, gibt es offenbar keinen Hinweis. Die von den Autoren angeführten Ultrahochtemperatur-Mineralphasen und geochemischen Anreicherungen in Glasgestein können auch nicht durch Vulkane, Blitze und Pyrometamorphose produziert worden sein. Es handelt sich wahrscheinlich vielmehr um Reste von Keramikherstellung und Metallurgie. Ein Großteil des in der Studie vorgestellten Schmelzglases ist eng mit Töpferwaren verbunden; viele Exemplare sind Stücke umgeschmolzener Keramik, wie man sie oft als Schrott auf historischen Müllhalden findet. Die Bildung von Baddeleyit-Rändern auf Zirkonen ist auch in Schlackenresten gut dokumentiert.


Nagini mazonense: frühestes schlangenähnliches Reptil aus dem Karbon beschrieben

Unter den Landwirbeltieren haben viele Abstammungslinien einen schlangenartigen Körperbau entwickelt. Während sich ihr Körper extrem verlängerte, haben sie dabei dann auch ihre Beine verloren. Eine interessante Frage ist, wann dies zuerst geschah, und wann sich schlangenähnliche Kreaturen zuerst über den Boden unseres Planeten wanden.

 

Arjan Mann vom Smithsonian National Museum of Natural History in Washington D.C. (USA) und seine Kollegen haben auf diese Frage nun eine nicht weniger interessante Antwort gefunden. Sie beschreiben in ihrer Studie eine neue Art aus der heute ausgestorbenen, reptilienähnlichen Gruppe der Molgolophiden, der sie den Namen Nagini mazonense gaben. Das Fossil stammt aus dem oberen Karbon, ist 308 Millionen Jahre alt und wurde in Ablagerungen aus dem Francis Creek Shale in Illinois (USA) entdeckt.

 

Rekonstruktion von der karbonischen „Schlangenechse“ Nagini mazonense von Henry Sutherland Sharpe.

Wie eine Schlange, mit der Nagini allerdings nicht enger verwandt ist, zeichnet sich dieses Tier durch eine extreme axiale Verlängerung und eine entsprechende Reduzierung der Gliedmaßen aus. Ihm fehlen vollständig die Vorderbeine und auch der Brustgürtel, die Hinterbeine sind ebenfalls stark reduziert. Der Gattungsname „Nagini“ ist den Autoren zufolge allerdings keine Hommage an die Harry-Potter-Romane (dort heißt die Schlange des schwarzen Magiers Voldemort ebenfalls „Nagini“), sondern – allerdings basierend auf der gleichen Quelle wie bei J.K. Rowling, auf Wesen aus der hinduistischen Mythologie.


Tanis: Forscher entdecken mumifizierten Dinosaurier, der vermutlich am Tag des Meteoriteneinschlags starb!

Der Name Tanis ist inzwischen nicht mehr nur Indiana-Jones-Fans ein Begriff (dort fand der peitschenschwingende Archäologe einst die Bundeslade), sondern heute vor allem auch für Paläontologen: hier, im US-Bundesstaat North Dakota, finden sich Ablagerungsschichten, die wohl unmittelbar vor und nach dem Ende der Kreidezeit entstanden. Forscher entdeckten hier in den letzten Jahren sogar Belege für Fossilien, die höchstwahrscheinlich direkt infolge der Naturkatastrophen entstanden, die sich nach dem verheerenden Chicxulub-Meteoriteneinschlag ereigneten.

 

Das mumifizierte Bein des Thescelosaurus. Bildquelle: BBC News.

Gefundene Glaspartikel und Isotope in Fisch-Fossilien stammen wohl direkt von dem Tag, als die Gegend um Tanis von einer gewaltigen Tsunami-Welle getroffen wurde, während geschmolzenes Gestein vom Himmel regnete. Außerdem wurden in Tanis eine von einem Holzpfahl aufgespießte Schildkröte, die Haut eines Triceratops, der Embryo eines Pterosauriers in seinem Ei und möglicherweise auch ein Fragment des Asteroiden Chicxulub selbst geborgen.

 

Thecelosaurus Männchen
Lebenddarstellung des Thescelosaurus, aus meinem Roman Die Weißen Steine.

Für Forscher ist so ein Fund wertvoller als ein 6er im Lotto: Nachweise von so einem punktuellen Ereignis in Schichten zu finden, die über viele tausend und abertausend Jahren entstanden, sind extrem selten. Und nun könnte der Forschergruppe um Robert DePalma der nächste spektakuläre Fund geglückt sein: ein nahezu vollständig erhaltenes Bein, sogar mit Haut- und Weichteilerhaltung eines Dinosauriers! Ob der Thescelosaurus, zu dem die Überreste gehören, aber tatsächlich am Tag X starb, ist noch unklar. Dass das Bein nicht von Aasfressern angeknabbert wurde und in einem sehr guten Zustand ist, ist dafür schließlich nur ein Indiz. Er dürfte jedoch wenigstens kurz (das heißt in geologischen Maßstäben!) vor der Katastrophe gestorben sein.


Aegirosaurus: Forscher untersuchen Ichthyosaurier mit erhaltenem Blubber-Gewebe

Die Fossillagerstätte von Solnhofen im bayrischen Altmühltal gehört zu den interessantesten aus ganz Deutschland. Nicht nur der kleine Theropode Compsognathus wurde hier gefunden, sondern auch der berühmte Urvogel Archaeopteryx. Vor etwa 150 Ma war die Gegend des Altmühltals ein Archipel aus vielen kleinen Inseln in einem tropischen Flachmeer. Somit ist es also nicht verwunderlich, dass man hier neben den Fossilien von Dinosauriern auch vor allem Meerestiere findet.

 

Ichthyosaurier sind allerdings auch im Altmühltal eine Rarität. Die in Solnhofen gefundenen Ichthyosaurier gehören allerdings zu den einzigen, bei denen Forscher auch fossiles Weichgewebe nachweisen konnten. Eine Forschergruppe um Lene L. Delsett vom Smithsonian Institute in Washington D.C. (USA) beschreibt in ihrer neuen Studie gleich zwei neue Exemplare von Ichthyosauriern: ein fast vollständiges Skelett und ein isolierter Schwanz. Die Exemplare werden im Jura-Museum in Eichstätt aufbewahrt.

 

Rekonstrution von Aegirosaurus von Esther Van Hulsen.

Das fast vollständige Exemplar konnte der Gattung Aegirosaurus zugeordnet werden. Es wird von einer dicken Kruste aus Apatit umgeben. Dabei handelt es sich offenbar um konserviertes Weichgewebe. Auch der Magenkorb ist fast vollständig erhalten, ein bislang einzigartiger Fund für einen Ophthalmosauriden. Die Forscher nahmen die Überreste mit Röntgen-Kristallographie (XRD) und Rasterelektronenmikroskopie (SEM) unter die Lupe. Dabei stellten sie fest, dass da Apatit wahrscheinlich einst der Blubber, also die isolierende Fettschicht des Aegirosaurus war, wobei Phosphat höchstwahrscheinlich aus dem Körper selbst stammt. Offenbar wurde das Tier kurz nach seinem Tod in einer der Lagunen von Solnhofen in Rückenlage sedimentiert. Warum der Ichtyosaurier, eigentlich ein Hochsee- und Riffbewohner, aber in der Lagune war, ist nach wie vor ein Rätsel.


Gorgosaurus-Babys: neue Aufschlüsse über das Heranwachsen von Tyrannosauriern

Gorgosaurus libratus ist ein großer Tyrannosauride, also ein entfernter Verwandter des berühmten Tyrannosaurus rex. Er ist bekannt von Dutzenden von Exemplaren, die seit dem frühen 20. Jahrhundert vor allem in Kanada entdeckt wurden. Tatsächlich ist es nicht etwa T. rex, sondern vielmehr Gorgosaurus, der mehr als jedes andere Taxon zu unserem Verständnis der Lebensgeschichte der Tyrannosauriden beigetragen hat. Dennoch ist das fossile Material von Jungtieren dieses Dinosauriers nach wie vor recht selten.

 

Rekonstruktion von Gorgosaurus libratus von Hank Sharpe.

Jared T. Voris von der University of Calgary (Kanada) und seine Kollegen beschreiben in ihrer aktuellen Studie zwei kleine, artikulierte Exemplare von Tyrannosauriden, die in der Dinosaur Park Formation im kanadischen Alberta gefunden wurden. Die Schädellänge beträgt nur ca. 50cm. Es dürfte sich dem Fundort nach also um zwei Gorgosaurus-Jungtiere handeln. Sie weisen typische Merkmale jugendlicher Tyrannosauriden auf, darunter lange, niedrige und schmale Schädel, große kreisförmige Augenhöhlen, fehlende oder beginnende Schädelverzierungen und einen insgesamt grazilen Schädelrahmen.

 

Die neuen Exemplare bieten den Forschern neue Anhaltspunkte über das Heranwachsen von Tyrannosauriern. Gorgosaurus und auch der viel größere Tyrannosaurus weisen ganz ähnliche ontogenetische Transformationen auf, trotz ihrer Größenunterschiede. Dies legt eine Dissoziation zwischen dem Zeitpunkt der Schädelentwicklung und der Körpergröße bei Tyrannosauriden nahe. Schließlich ermöglicht die Erkennung ontogenetisch invarianter Merkmale bei Gorgosaurus die Bestimmung der taxonomischen Identität zuvor falsch identifizierter Exemplare.


Thanatosdrakon amaru: neuer Riesen-Pterosaurier aus Argentinien

Leonardo D. Ortiz David von der Universidad Nacional de Cuyo in Avda (Argentinien) und seine Kollegen beschreiben in ihrer neuen Studie einen riesigen Pterosaurier aus der Gruppe der Azhdarchiden: Thanatosdrakon amaru. Der Gattungsname ist griechisch und bedeutet „Todesdrache“, Amaru ist der Gott der Weisheit aus der Inka-Kultur. Sein pathetischer Name kommt nicht von ungefähr: es handelt sich um die Überreste des größten südamerikanischen Pterosauriers und damit um eines der größten fliegenden Wirbeltiere der Welt. Thanatosdrakon könnte eine Flügelspannweite von 7 bis über 9m erreicht haben. Gefunden wurden seine Fossilien in den obersten Schichten der etwa 85 Ma alten, kreidezeitlichen Plottier-Formation in Mendoza (Argentinien).

 

Rekonstruktion von Thanatosdrakon amaru von Sauriazoicillus (Wikipedia).

Gleich zwei Exemplare wurden identifiziert; der Holotypus (UNCUYO-LD 307) und der Paratypus, mit einer geschätzten Flügelspannweite von ∼ 7 m bzw. ∼ 9 m. Die kladistische Analyse weist Thanatosdrakon einerseits als Schwestertaxon der Klade aus den Gattungen Arambourgiania, Mistralazhdarcho, Aerotitan, Hatzegopteryx und Albadraco aus, er steht aber der Klade aus Cryodrakon und Quetzalcoatlus etwas näher und ist das bisher älteste Taxon dieser Gruppe. Bemerkenswert ist der Fund auch, weil er den Forschern neue Erkenntnisse über den Körperbau der Riesen-Flugsaurier ermöglicht. Einige Körperteile wurden nämlich noch nie zuvor bei einem Azhdarchiden beschrieben, wie z.B. ein komplettes Notarium sowie Rücken- und Schwanzwirbel. Thanatosdrakon wurde in Überschwemmungsablagerungen von ephemeren Mäandersystemen gefunden. Dies deutet darauf hin, dass das Tier nicht an Küsten, sondern vor allem im kontinentalen Inland lebte.


Diamantinasaurus: Sauropoden-Jungtier aus Australien beschrieben

Bereits vor 10 Jahren entdeckte ein Schafzüchter die sehr gut erhaltenen Überreste eines jungen Sauropoden aus der Gruppe der Titanosaurier bei Winton im Outback von Queensland. Nun wurden die Ergebnisse in einer Studie präsentiert. Demnach handelt es sich bei dem jungen Sauropoden, der den Spitznamen „Olli“ trägt, um ein 11 Meter langes und schätzungsweise 4,2 Tonnen schweres Diamantinasaurus-Jungtier und somit das erste Jungtier eines Sauropoden, dessen Überreste in Australien geborgen werden konnten. Im Erwachsenenalter hätte dieser Titanosaurier wahrscheinlich eine Länge von 20 bis 30 Metern erreicht. Gelebt hat er hier vor 95 Ma Jahren.

 

Baby-Sauropoden: Manche waren „kleine Kopien“ ihrer Eltern, andere sahen doch ganz anders aus!

Das Tier verendete möglicherweise deshalb, weil er nahe einer Wasserstelle im Schlamm steckenblieb und versank. Aufgrund der Funde konnte nachgewiesen werden, dass der „kleine“ Diamantinasaurus andere Proportionen aufwies als ein ausgewachsenes Exemplar – im Gegensatz zu einer Studie aus dem Jahr 2016, nach der ein kleiner Rapetosaurus, der auf Madagaskar entdeckt wurde und ebenfalls ein Mitglied der Gruppe der Titanosaurier war, schon in jungen Jahren eine nahezu exakte Kopie seiner Eltern war. Die Forscher der neuen Studie kommen deshalb zu dem Schluss, dass keine allgemein gültigen Aussagen über die körperliche Entwicklung bei Titanosauriern getroffen werden können. Sie verlief wohl von Art zu Art anders.

 

Ein ausgewachsener Diamantinasaurus. Bildquelle: Bildquelle: T. Tischler (Wikipedia).

Nach Aussage der Forscher wuchsen beim Diamantinasaurus die Gliedmaßenknochen schneller als die Schuler- und Rückenknochen und waren insgesamt schmaler und nicht so robust wie die eines erwachsenen Exemplars. Somit wird er im Jugendlichen-Alter ähnlich schlaksig ausgesehen haben, wie menschliche Teenager. Übrigens sind Funde von jugendlichen Pflanzenfressern unter den Dinos eher selten. Warum das so ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Hone und Rauhut schlugen im Jahr 2010 vor, dass es vermutlich daran liegt, dass Jungtiere in erster Linie von Raubtieren erbeutet wurden und somit nicht als Fossilien erhalten geblieben sind.

Danke für den Text an Hiltrud Cantauw (Dinosaurier-Interesse.de).


Nannaria swiftae: neuentdeckter Tausendfüßer nach Popstar benannt

Popsängerin Taylor Swift kann sich jetzt über eine ganz besondere Ehrung freuen: Derek Hennen, Wissenschaftler der Universität Virgina Tech im Osten der USA, hat die bisher unbekannte Art entdeckt und sie nach dem Popstar benannt: Nannaria swiftae heißt das etwa 22 Zentimeter lange Tierchen nun offiziell auf Latein.

 

Das Team, zu dem auch Hennen gehörte, bereiste insgesamt 17 Bundesstaaten der USA und sammelte verschiedene Tausendfüßer, um ihre DNS zu sequenzieren. Dabei stellte sich heraus, dass insgesamt 17 Proben zu bislang noch unbekannten Arten gehörten. In einer neuen Studie wurden die Ergebnisse nun veröffentlicht. Hennen, der ein großer Fan von Swifts Musik (Shake it off, Message in a bottle). Zwar sind die Beine des Tausendfüßlers kürzer als die von Taylor, dafür hat das Insekt allerdings deutlich mehr davon.


Tupandactylus imperator: Flugsaurier besaßen definitiv Federn – und sogar bunte!

Einige in der jüngeren Vergangenheit gefundene Fossilien haben viele neue Einblicke in die Evolutionsgeschichte geliefert. Besonders die bemerkenswert gut erhaltenen Versteinerungen aus Liaoning in China, aber inzwischen auch aus mehreren anderen Orten auf der ganzen Welt haben viele interessante neue Einblicke bezüglich der Evolution der Federn von gefiederten Dinosauriern und frühen Vögeln gegeben. Manche waren gar so gut erhalten, dass Forscher darin sogar Farbpigmente feststellen und so das Aussehen der Tiere im Detail rekonstruieren konnten.

 

Dies ist jetzt auch bei einem weiteren Tier gelungen. Allerdings nicht bei einem Dino, sondern bei einem ein Flugsaurier! Eine neue Studie von Aude Cincotta von der Royal Belgian Institute of Natural Sciences in Brüssel (Belgien) und ihrem Team legt erstmals greifbare Belege vor, dass die Filamentstrukturen der Flugsaurier und die Federn der Vögel und Dinosaurier einen homologen Ursprung haben – und dass sie ebenso bunt gefärbt waren! Die Forscher konnten für ihre Studie verschiedene Melanosomengeometrien in der Haut und den Federn eines in Brasilien gefundenen Tapejariden aus der frühen Kreidezeit, Tupandactylus imperator, nachweisen.

 

Der einzig wahre T. imprator, hier rekonstruiert von Bob Nicholls.

Diese Pigmentzellen bilden unterschiedliche Populationen in verschiedenen Federtypen und der Haut, ein Merkmal, das bisher nur bei theropoden Nichtvogel-Dinosauriern und Vögeln bekannt war. Somit kann davon ausgegangen werden, dass auch die Flugsaurier leuchtende Farben bei der Kommunikation mit Artgenossen einsetzten – z.B. bei der Balz. Bunte Federn kamen sehr wahrscheinlich schon bei den letzten gemeinsamen Vorfahren der Dino- und Pterosaurier vor, stammen also aus der frühen Trias.


Links zu weiteren Urzeit-Nachrichten:

Strange Tooth Discovery Prompts Rethink of Human Evolution

Sind dies die ältesten Lebensspuren?

Rätsel der Mondseiten geklärt?

 

König der Trilobiten war ein Kannibale


Videos:

Trailer zu „Prehistoric Planet“

 

Moderne Lasertechnik zur Rekonstruktion von Dinosauriern:


Weitere Meldungen:

Neue Überlegungen zur funktionellen Morphologie und zur Rekonstruktion fossiler Kiefermuskeln von frühen Landwirbeltieren (Amnioten)

Untersuchung der Kreuzbein-Anatomie von Australopithecus africanus: gehörten manche Exemplare doch zu eigenen Arten?

Forscher finden Hinweise auf Kohlenwasserstoffe, die sowohl gewaltige Waldbrände als auf Eintrag von älterem Bodenmaterial am Ende der Trias widerspiegeln

Trilobitenfossilien aus Mexiko geben neue Einblicke in ihre Phylogenie

Neues Schädelmaterial eines Ankylosauriers aus Australien

Neue Perspektiven auf die Schädelentwicklung vogelähnlicher Theropoden basierend auf geometrischer Morphometrie

Elfmal schlimmer als CO2? Studie weist große Nachteile von Wasserstoff nach

Erfolgreiche Nachzucht von Galapagos-Riesenschildkröten in britischem Zoo

Das Ocucaje-Monster: Forscher legen in Peru die Knochen von riesigem Ur-Killerwal frei

42.000 Jahre alte Skelette von Australischen Ureinwohnern werden anonym bestattet

Auf der Fährte eines fußkranken Dinosauriers

Der „ausgestorbene“ Elfenbeinspecht lebt noch!

5.400 Jahre alte Radspuren: Ältester Fahrzeuggebrauch in Flintbek nahe Kiel nachgewiesen!

PALEONILE: Museum für Naturkunde Berlin (MFN) und Sudan forschen gemeinsam an neuem ERC-Projekt

Neuguinea-Dingos: Singende Hochland-Hunde wiederentdeckt!


Das war es für heute mit meinem Wort zum Sonntag und den brandneuen Urzeit-Nachrichten. Nächste Woche versuche ich das, was bislang noch liegen blieb, ebenfalls in eigenen Artikeln zu präsentieren. Bleib also dran, es bleibt spannend! Und hoffentlich bekommen wir bald auch wieder einen neuen Dinosaurier!

Bis zum nächsten Mal, dir noch einen schönen Sonntag!

Dein Markus Peter Kretschmer


Bitte um Unterstützung

Dir gefallen meine Artikel? Dann kannst du mir einen großen Gefallen tun: Jedes Mal, wenn du etwas bei Amazon bestellst, kannst du das auch hier über einen der Affiliate Links tun. Dann bekomme ich eine kleine Provision und kannst mich und meine Arbeit damit unterstützen. Und wenn du dich für meine Bücher interessierst: die gibt es dort natürlich auch!

Anzeige

Die Weißen Steine Band I – Neue Alte Welt

Erlebe ein spannendes Dino-Abenteuer! Der erste Teil eines Überlebenskampfes. Dort werden Jugendliche der „Generation Handy“ in einer erbarmungslosen Urzeit-Welt an ihre Grenzen gebracht.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


Anzeige

Die Weißen Steine Band II – Blut der Sonne

Erlebe noch ein weiteres spannendes Dino-Abenteuer mit dem zweiten Teil meiner Urzeit-Reihe! Dort wirst du wieder direkt in die Kreidezeit entführt, in der mächtige Kreaturen die Welt beherrschen.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


Anzeige

Traumreise in die Urzeit

Fantasiereisen für Kinder in die Welt der Dinosaurier zur Förderung von Entspannung und Achtsamkeit. Lass dich dort von unseren liebenswürdigen Dinosauriern in ihren Bann ziehen. Angel mit Raptor Razor Fische im Fluss, erhebe dich mit dem Flugsaurier Pedro in die Lüfte und tauche mit der Fischsaurier-Dame Stella zu geheimnisvollen Riffen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die zahlreichen zauberhaften Illustrationen im Buch helfen Kindern dabei, das Kopfkino der Traumreise mit Leben zu füllen.

Erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.