Wort zum Sonntag (29.08.2021)

Lesedauer: etwa 24 Minuten
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Einen schönen Sonntag (29.08.2021) wünsche ich dir!

Wo sind die letzten zwei Wochen geblieben? Die Zeit scheint wieder einmal zu fliegen. Aber diesmal fühlt es sich gut an, viel zu tun und viel zu erleben zu haben! Letzte Woche konnte nach langer Pause endlich wieder ein Dino-Treffen im Dinosaurierpark Münchehagen stattfinden. Und dieses Wochenende war ich wieder mit einer Gruppe in der Kiesgrube Negenharrie Fossilien sammeln. Ein Stück Normalität ist wieder eingetreten, und trotz des eher mäßigen Wetters – bei mir im Norden regnet es seit einigen Tagen nahezu unaufhörlich – bin ich guter Dinge, dass auch die nächsten beiden Dino-Treffen in Bayern ein tolles Erlebnis werden.


Dino-Treffen

Unsere nächsten beiden Ausflüge führen uns nach Bayern. Am Freitag, den 10.09.2021 sind wir zunächst im Jura Museum Eichstätt. Am Samstag treffen wir uns außerdem im Dinosaurierpark Altmühltal in Denkendorf. Über die beiden Termine kannst du dich in der Kategorie „Veranstaltungen“ schlau lesen, oder du folgst einfach den Links:

Dinotreffen Jura-Museum Eichstätt 10.09.2021: Dino-Treffen Eichstätt

Ort: Jura-Museum Eichstätt

Treffpunkt: Vor dem Musuemseingang; Burgstraße 19, 85072 Eichstätt (Eingang über Mondscheinweg!)

Zeit: Freitag; 14:30 bis 18:00 Uhr

Preise: Erwachsene: 4,-€; für Kinder ist der Eintritt frei.

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Das Treffen ist ab sofort buchbar!


Dinosaurier Museum Altmühltal Dino-Treffen 11.09.2021: Dino-Treffen Denkendorf

Ort: Dinosaurier Museum Altmühltal (Dinopark Bayern)

Treffpunkt: Vor dem Parkeingang; Dinopark 1, 85095 Denkendorf

Zeit: Samstag; 13:00 bis 17:00 Uhr

Preise: Erwachsene 14,50 €; Kinder 10,50 € (ermäßigt!)

Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Das Treffen ist ab sofort buchbar!

Für alle anderen geplanten Veranstaltungen wirf bitte auch einen Blick auf den aktuellen Veranstaltungskalender. Wir sind dieses Jahr außerdem noch in Stuttgart, Trossingen und Braunschweig. Und es wird im September auch noch eine weitere Fossiliensuche in der Kiesgrube geben.


Corona – Die vierte Welle

Meine Vorfreude auf die geplanten Veranstaltungen wird allerdings durch die immer weiter steigenden Corona-Zahlen gebremst. Die vierte Welle rollt. Auch wenn die Lage bei uns in Deutschland noch relativ entspannt ist, zeigt der Blick in andere Länder, dass uns mit der Delta-Variante wieder ein schlimmer Herbst bevorstehen könnte. Besonders in den USA ist die Lage in manchen Staaten wie z.B. Florida wieder katastrophal. In dem republikanisch regierten Staat, der fast alle Corona-Maßnahmen aus ideologischen Gründen viel zu früh aufhob, und wo auch die Impfquote sehr gering ist, sterben inzwischen jeden Tag 300 Menschen. Im Rest des Landes sind es zusammengenommen weit über 1.000! Die Statistiken zeigen außerdem, dass es zu einem gewaltigen Teil die Impfverweigerer und Impfzögerer trifft. Mehr als 94% der Intensivpatienten sind nicht geimpft. Und es trifft nun vor allem Menschen mittleren Alters, zwischen 35 und 60 Jahren.

 

Noch haben wir es in der Hand, dass es in Deutschland anders verlaufen wird, wenn die Tage wieder kürzer werden. Doch dazu müssen die, die jetzt immer noch nicht geimpft sind, endlich zu Potte kommen! So viele Menschen, auch Prominente, die in den USA die Pandemie heruntergespielt, die Maßnahmen kritisiert und sich über die Leute, die sich an alles hielten lustig gemacht haben, wurden nun eines besseren belehrt – doch für viele kam diese Einsicht zu spät.

Lass dich impfen!

Falls du dir Sorgen über die Nebenwirkungen oder irgendwelche Spätfolgen machst, lass dich bitte nicht von solchen Leuten beeinflussen. Es sind inzwischen mehrere Milliarden Menschen geimpft. Die allermeisten haben die Impfung ohne Schwierigkeiten überstanden. Und die Nebenwirkungen bestanden bei einigen wenigen nur aus Kopfschmerzen und Grippesymptomen, die nach spätestens drei Tagen wieder verschwunden waren. Dies steht in keinem Verhältnis zu einem elenden, schmerzhaften Erstickungstod. Und auch nicht zu den möglichen Langzeitfolgen, die eine durchgestandene Infektion mit sich bringt!

 

Wenn dich all das immer noch nicht überzeugt, dich impfen zu lassen, schaue dir bitte mal dieses Video an. Obwohl der junge Mann etwas nervös wird und sich einige Versprecher leistet, sei ihm das verziehen: er rettet dir möglicherweise das Leben. Und das versuche ich hier deshalb auch!

 

 

Aufgrund dieser sich immer weiter dramatisierenden Lage werden auch alle von mir geplanten Veranstaltungen ersatzlos ausfallen müssen, wenn absehbar wird, dass das Risiko einer Ansteckung einfach nicht mehr tragbar ist. Bitte habe dafür Verständnis.


Bild der Woche

Ein Tyrannosaurus rex gönnt sich eine Pause. Wie bei allen großen Beutegreifer verläuft der Alltag dieses Theropoden zumeist alles andere als aufregend, sondern sehr entspannt: große, fleischfressende Dinosaurier sind nicht nimmersatt und schaurig brüllend durch die Gegend gelaufen, um unaufhörlich andere Lebewesen zu töten, sondern haben die meiste Zeit des Tages einfach nur geschlafen. Schlaf gut, lieber T. rex!

 

Das Bild stammt von Max Bellomio.


Paläo-News

Auch in den letzten zwei Wochen gab es wieder viele interessante Meldungen aus der Urzeitforschung, die ich hier noch einmal für dich zusammengefasst habe. Viel Spaß beim Lesen!


Belemniten wurden im Unterjura deutlich kleiner

Eine der häufigsten Reaktionen wechselwarmer Meerestiere auf eine schnelle Erwärmung der Ozeane ist eine Verringerung der Körpergröße, aber die zugrunde liegenden Gründe sind noch unklar. Körpergrößenreduktionen wurden im Fossilienbestand aber immer zusammen mit schnellen Erwärmungsereignissen dokumentiert. Wenn Individuen wachsen, können parallele Veränderungen in ihrem Körperbau Details ihrer ökologischen Reaktion auf Umweltkrisen anzeigen, wie zum Beispiel Veränderungen beim Ressourcenerwerb (Nahrungssuche), die zukünftige Klimaauswirkungen antizipieren können.

 

Belemniten. Rekonstruktion von Nobu Tamura.

 

Paulina S. Nätscher von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und ihr Team fanden in einer aktuellen Studie heraus, dass sich das morphologische Wachstum eine räuberischen Belemniten-Art während eines Erwärmungsereignisses im frühen Jura signifikant verändert hat. Die zunehmende Robustheit in verschiedenen ontogenetischen Stadien resultierte am Übergang vom Pliensbachium zum Toarcium vor etwa 183 Ma wahrscheinlich aus indirekten Folgen der Erwärmung, wie Ressourcenknappheit oder Hyperkalzifizierung, was auf unterschiedliche ökologische Toleranzen zwischen den Arten hindeutet. Die Ergebnisse dieser Studie unterstreichen die Bedeutung der Berücksichtigung der Lebensgeschichte sowie der Phylogenie bei der Untersuchung der Auswirkungen von Umweltstressoren auf Meeresorganismen.

 


Forscher beschreiben exzellent erhaltene Hautabdrücke von Carnotaurus sastrei

Christophe Hendrickx von der Unidad Ejecutora Lillo in Tucumán (Argentinien) und sein Kollege Phil R. Bell von der University of New England in Armidale (Australien) beschreiben in ihrer neuesten Arbeit die Hautbeschaffenheit des berühmten Theropoden Carnotaurus sastrei, dessen gut erhaltene Fossilien in Ablagerungen aus der Oberkreide von Argentinien gefunden wurden. Carnotaurus ist einer der größten und bekanntesten Vertreter der Abelisauriden, die zu der Obergruppe der Ceratosauria gehören. Die Hautabdrücke zeigen ein Schuppenmuster und sind die am vollständigsten erhaltenen aller Theropoden. Sie sind außerdem das einzige Beispiel für einen Hautabdruck eines Theropoden außerhalb der Klade der Tetanurae. Bislang wurden lediglich Fußabdrücke von Ceratosauriern beschrieben, die allerdings natürlich nur die Unterseite der Füße dieser Dinosaurier zeigen.

 

Von Carnotaurus jedoch ist Haut aus den Schulter-, Brust-, Schwanz- und möglicherweise Halsregionen überliefert. Sie besteht aus mittleren bis großen (20-65 mm Durchmesser), konisch geformten Schuppen, die von einem Netzwerk aus niedrigen und kleineren Basalschuppen (kleiner als 14mm) abgegrenzt und durch schmales interstitielles Gewebe verbunden sind. Sie zeigen auch geringe Unterschiede in der Morphologie entlang des Körpers, obwohl ihre Spitzen in verschiedenen Körperteilen unterschiedlich positioniert sind.

 

Angesichts des vermuteten aktiven Lebensstils von Carnotaurus und der Notwendigkeit, überschüssige Wärme, insbesondere bei großen Körpergrößen (>1000 kg), abzugeben, spekulieren die Forscher, dass die Haut eine wichtige Rolle bei der Thermoregulation gespielt haben könnte. Federn wären hierbei hinderlich gewesen, was ihre Abwesenheit erklärt. So spielte die Haut von Carnotaurus eine Rolle, die mit der Integumentfunktion bei lebenden Säugetieren und Reptilien vergleichbar ist.


Umfassende phylogenetische Revision der paläogenen Würgeschlangen Europas

Große Würgeschlangen, die den Gattungen Palaeopython und Paleryx zugeordnet werden, sind ein ökologisch herausragender Teil der Fauna Europas während des Paläogens. Die meisten Arten wurden vor über einem Jahrhundert benannt und ihre Taxonomie basiert weitgehend auf isolierten Wirbeln. Darüber hinaus stammen die meisten benannten Taxa von ungenau bekannten Fundorten innerhalb der Regionen Quercy in Südfrankreich, sodass ihr genaues Alter nicht bekannt ist.

 

Georhios L. Georgalis von der Universität Zürich und seine Kollegen Márton Rabi und Krister T. Smith nahmen in ihrer neusten Arbeit die fossilen Überreste nun kritisch unter die Lupe, sowie auch die vorherigen Beschreibungen in der Literatur. In ihrer Revision halten sie die Gattungen Palaeopython und Paleryx weiterhin für gültig und zeigen Wirbelmerkmale auf, um sie zu unterscheiden. Dabei diagnostizieren sie drei gültige Arten von Palaeopython, nämlich P. cadurcensis (Typusart) aus den Phosphorites du Quercy, P. ceciliensis aus dem Geiseltal und P. helveticus aus Dielsdorf (Schweiz); sowie eine gültige Paleryx-Art, P. rhombifer (Typusart) aus Hordle-Klippe (England).

 

Vier weitere Arten, die bisher als Vertreter von Palaeopython und Paleryx behandelt wurden, nämlich „Palaeopython“ filholii und „Palaeopython“ neglectus aus Quercy, „Palaeopython“ fischeri aus der Grube Messel und „Paleryx“ spinifer aus dem Geiseltal, gelten ebenfalls als gültig, aber gehören zu anderen Gattungen. Unter diesen vier Taxa wurde „Palaeopython“ fischeri nun einer eigenen Gattung, Eoconstrictor, zugeordnet. Eine neue Gattung, Phosphoroboa wurde dagegen aufgestellt, um „Palaeopython“ filholii aufzunehmen.


Forscher beschreiben riesiges fossiles Schildkrötenei!

Schildkröteneier mit erhaltenen Embryonen sind im Fossilienbestand äußerst selten. Yuzhen Ke von der China University of Geosciences in Wuhan und sein Forschungsteam stellen in ihrer aktuellen Studie ein versteinertes Schildkrötenei aus der oberkreidezeitlichen Xiaguan Formation aus der chinesischen Provinz Henan vor. Das Fossil hat eine außergewöhnlich dicke Schale und ist etwa so groß wie ein Tennisball – also für ein Schildkrötenei sehr stattlich.

 

Dieses Exemplar wird den Nanhsiungchelyidae zugeschrieben, einer ausgestorbenen Gruppe sehr großer Landschildkröten. Auch wenn man Eierfossilien nur selten genau zuordnen kann, gehörte dieses möglicherweise zu der Art Yuchelys nanyangensis, einer bislang nur wenig bekannten Urzeit-Schildkröte, die aber vielleicht sogar größer und schwerer als ein Mensch geworden sein könnte. Das Ei ist starr, kugelförmig und ist eines der größten und dicksten bekannten mesozoischen Schildkröteneier.

 

Die Forscher können dank diesem Exemplar die fossilen Gelege von Nanhsiungchelyiden von anderen großen Schildkröten, wie den Adociden unterscheiden. Die beiden ausgestorbenen Familien bilden eine gemeinsame Klade mit den heute noch lebenden Weichschildkröten. Trotz der unterschiedlichen Habitatanpassungen teilten sich Nanhsiungchelyiden (terrestrisch) und Adociden (aquatisch) mehrere Fortpflanzungsmerkmale, darunter relativ dicke Eierschalen, mittelgroße Gelege und relativ große Eier. Die ungewöhnlich dicke kalkhaltige Eierschale von Nanhsiungchelyiden könnte mit einer Anpassung an eine extrem raue Umgebung zusammenhängen.


Zwei neue Sauropoden aus der Unterkreide von China

Das Turpan-Hami-Becken im Nordwesten Chinas ist eigentlich bekannt für seine frühkreidezeitlichen Pterosaurier-Fossilien, auch fossile Flugsaurier-Eier mit Embryonalerhaltung wurden dort gefunden. Dinosaurier waren von dort bislang allerdings nicht bekannt. Doch in den letzten Jahren brachten neue Grabungen viele neue Fossilien zu Tage, darunter die Überreste von drei Sauropoden. Der erste Fund besteht aus einer artikulierten mittleren bis hinteren Halswirbelreihe. Kladistische Analysen, die auf verschiedenen Datensätzen basieren, haben dieses Exemplar als einen Euhelopodiden identifiziert. Der zweite umfasst eine unvollständige artikulierte Folge von Schwanzwirbeln, die aufgrund ihrer Merkmale der Gruppe der Lithostrota aus der Klade der Titanosaurier zugeordnet werden konnten. Das dritte Exemplar besteht nur aus vier sakralen Wirbelelementen.

 

Silutitan
Die Fauna des Tupan-Hami-Beckens, mit Hamititan und Silutitan, Pterosauriern und einem Theropoden. Rekonstruktion von Chuang Zhao.

 

Die ersten beiden Exemplare scheinen eng miteinander verwandt zu sein und wurden in einer neuen Studie von Xiaolin Wang von der Chinese Academy of Sciences in Peking und seinem Team als neue Arten identifiziert. Die Forscher tauften das erste Exemplar Silutitan sinensis, was so viel bedeutet wie „Seidenstraßen-Titan aus China“. Seine Körperlänge wird auf etwa 20m geschätzt.

 

Silutitan
Lebendrekonstruktion eines Silutitan von Cisiopurple.

 

Das zweite war etwas kleiner, nur ca. 17m, und trägt nun den neuen Namen Hamititan xinjiangensis, nach den Fundorten (Stadt Hami; Provinz Xinjiang). Die vier Wirbel des dritten Exemplars lassen nur eine grobe Zuordnung zur Klade der Somphospondylia zu, ein eigener Artname wurde aufgrund fehlender diagnostischer Merkmale nicht vergeben.

 

Hamititan
Lebendrekonstruktion eines Hamititan von Cisiopurple.

 

Weitere Grabungen sollen nun mehr Fossilien der Dinosaurier zutage fördern. Wegen der Überlieferung von Flugsauriereiern erhoffen sich Xiaolin Wang und sein Team die Entdeckung eines Sauropoden-Nestes, um mehr über das Leben der Urzeitriesen zu erfahren, die vor etwa 125 Ma lebten.


Waren die großen fleischfressenden Carnosaurier urzeitliche „Land-Geier“?

Welchen Einfluss nahmen die großen Sauropoden auf ihre Umwelt – wenn sie einmal gestorben waren? Einige dieser gewaltigen Pflanzenfresser erreichten ähnliche Größe wie heutige Wale. Ihre Kadaver waren mit Sicherheit ein wichtiger Nahrungsfaktor für alle Fleischfresser in ihrem Lebensraum. Cameron C. Pahl und Luis A. Ruedas von der Portland State University befassten sich in ihrem neuen Paper nun detailliert mit diesem Thema und stellten eine interessante These auf: Die großen fleischfressenden Carnosaurier, die typischerweise als mächtige Spitzenprädatoren an der Spitze ihrer Ökosysteme gelten, könnten vielmehr durch die Konkurrenz um Aas als wichtigste Ressource geformt worden sein.

 

Um diese Hypothese zu testen, führten die Forscher eine Serie von ABS-Versuchen (agent-based Silulations) durch und simulierten das Konsumverhalten von Allosauriden im Vergleich zu räumlich verteilten Sauropoden-Kadaverressourcen, wie es in Ökosystemen wie dem in der Morrison-Formation zu erwarten wäre. Die Versuche ergaben einen starken selektiven Vorteil für Allosaurier als obligate Aasfresser aufgrund der hohen Stoffwechsel- und Überlebenskosten, die ansonsten mit der Beutejagt verbunden gewesen wären. Ferner hätten ihnen außer den Sauropoden oft zu wenige andere Beuteziele zur Verfügung gestanden.

 

Ein Allosaurus an einem Kadaver. Bildquelle: Charles S. Knight.

Kritik an der Studie

Dass große Theropoden wie Allosaurier und Megalosaurier keine starke Beißkraft besaßen und in ihrer binokularen Sicht eingeschränkt waren, sei laut Pahl und Ruedas ein Ergebnis eines verringerten Selektionsdrucks. Große Theropoden seien somit als prähistorische, landlebende Version von Geiern zu betrachten. Eine Ausnahme seien die großen Tyrannosaurier: weil es in ihren Ökosystemen keine großen Sauropoden(kadaver) gab, seien sie gezwungen gewesen, den Hauptteil ihrer Nahrung durch Jagd zu erwerben und hätten sich entsprechend daran angepasst. Die spekulativen Thesen stießen in der Fachwelt allerdings mehrheitlich auf Kritik: schließlich sei es unwissenschaftlich, erklären zu wollen, weshalb sich bestimmte Merkmale nicht entwickelt haben. Wissenschaftler suchen eigentlich nach Erklärungen für das Vorhandensein von Merkmalen, nicht umgekehrt. Außerdem belegen zahlreiche Verletzungsspuren besonders bei Allosaurus, aber auch seinen Beutetieren wie Stegosaurus und Camptosaurus, dass Carnosaurier doch aktiv jagten.


Bestätigt: große Mosasaurier lebten noch bis zum Ende der Kreidezeit im Western Interior Seaway!

Im sogenannten Breien Member, das sich in der Hell Creek Formation im südlichen North Dakota befindet, befinden sich die jüngsten Sedimente des Western Interior Seaway (WIS), eines Flachmeeres, das den nordamerikanischen Kontinent in der Kreide von Nord nach Süd durchzog und es in einen West- (Laramidia) und einen Ostteil (Appalachia) teilte. Dort lebten zahlreiche Meerestiere, darunter auch die gewaltigen Mosasaurier.

 

2016 bargen Paläontologen aus den Sand- und Tonsteinen die gut erhaltenen Fossilien eines solchen Meeresreptils, die in einer küstennahen marinen Paläoumgebung im südlichen Arm des halbierten WIS abgelagert wurden. In einer neuen Studie von Nathan E. Van Vranken und Clint A. Boyd wurden sie nun beschrieben. Die Wirbel und Schulterknochen gehören offenbar zu einem sehr großen Tier, wie z.B. Mosasaurus oder Prognathodon.

 

Die Gesteine ​​des Breien-Members bieten Paläontologen einen einzigartigen Einblick in intrakontinentale Meeresökosysteme unmittelbar vor dem Ende der Kreidezeit. Diese Entdeckung liefert zusätzliche Beweise dafür, dass die jüngste Meeresfauna des Maastrichtiums der älteren, darunter liegenden Fox Hills-Formation immer noch stark ähnelte, obwohl sich der WIS damals bereits stark zurückgezogen hatte. Doch trotzdem fanden große, räuberische Mosasaurier in den kleiner werdenden Meeresarmen noch genug Nahrung und Lebensraum.

 

Die Leser von „Die weißen Steine“ wussten das natürlich schon vorher!


Neue Studie zur (konvergenten) Evolution im Flugverhalten verschiedener Greifvögel

Im Gleitflug verändern Vögel die Ausrichtung ihrer Schwingen und Schwanzfedern, um ihre Flugbahn und Geschwindigkeit zu kontrollieren. Mit hochauflösender Videogrammetrie rekonstruierten John A. Cheney vom Royal Veterinary College in Hatfield (UK) und sein Team in einer neuen Studie zum ersten Mal genaue und detaillierte dreidimensionale Geometrien von Gleitflügen für drei Greifvögeln: die Schleiereule (Tyto alba), der Waldkauz (Strix aluco) und der Habicht (Accipiter gentilis).

 

Die Flügelbewegung lief bei allen dreien in wiederholten Mustern ab, und die Schulterbewegung war eine Schlüsselkomponente bei der Neukonfiguration der Gesamtplanform und der Kontrolle des Anstellwinkels der Flügel. Alle drei Vögel teilten außerdem gemeinsame Muster der Flügelverwindung in Spannweitenrichtung, eine umgekehrte Beziehung zwischen Verwindung und Spitzenwölbung, und sie hielten ihre Flügel in einer anhedralen Konfiguration unter ihrer Schulter gedrückt.

 

Mit zunehmender Geschwindigkeit neigten alle drei Vögel dazu, die Wölbung im gesamten Flügel zu reduzieren, und ihre Flügel sind dabei sattelförmig gebogen. Eine Reihe von Morphing-Merkmalen deutet darauf hin, dass die koordinierten Bewegungen von Flügel und Schwanz einen effizienten Flug unterstützen und dass der Schwanz die Wölbung des Flügels durch indirekte aeroelastische Steuerung modulieren kann.


Das Leiden eines Dinosauriers: Forscher untersuchen die Pathologie eines Bonapartesaurus rionegrensis

Genau wie ein Pathologe die Ursachen und die Auswirkungen von Krankheiten untersuchen kann, oder bei einem Leichenfund die Todesursache zu ermitteln versucht, gehen manchmal auch Paläontologen vor. Penélope Cruzado-Caballero von der Universidad de La Laguna, in Santa Cruz de Tenerife (kanarische Inseln; Spanien) und ihr Team beschreiben in ihrer neuesten Studie die beim Hadrosauriden Bonapartesaurus rionegrensis aufgezeichneten Verletzungen und ihre möglichen Auswirkungen auf seine Paläobiologie. Drei Pathologien wurden identifiziert: zwei in den Neuralstacheln der Schwanzwirbel und die dritte im linken zweiten Mittelfußknochen.

 

Lebendrekonstruktion eines Bonapartesaurus von Cisiopurple.

 

Der eine Schwanzwirbel weist eine dislozierte Fraktur mit einem fortgeschrittenen Heilungsstadium auf, die wahrscheinlich auf ein schweres Trauma zurückzuführen ist. Auch der andere Wirbel zeigt eine fast vollständig verheilte Fraktur, die durch ein Stoß- oder Belastungsereignis entstanden ist. Das Tier war also mehrmals massiven Stresserlebnissen ausgesetzt, doch ob diese Verletzungen bei einem Unfall oder einem Kampf, gegen einen Fressfeind oder einen rivalisierenden Artgenossen entstanden sind, lässt sich leider nicht feststellen.

 

Der schwerste pathologische Befund liegt jedoch am Mittelfußknochen vor. Dort fanden die Forscher eine Überwucherung des Knochens, der den gesamten Schaft bedeckt. Diese Wucherung interpretieren die Wissenschaftler als schwere Neoplasie, wie ein Osteosarkom (Knochenkrebs). Möglicherweise führte diese Einschränkung sogar zum Tod: das Tier musste jedenfalls am Ende seines Lebens stark humpeln und war nur unter starken Schmerzen überhaupt noch in der Lage, sich fortzubewegen.


Vögel als Überlebenskünstler: welche Vorteile halfen ihnen dabei, die Dinosaurier zu überleben?

Vögel sind heute die vielfältigste Gruppe unter den Landwirbeltieren. Ihren Ursprung haben sie jedoch bei den Theropoden-Dinosauriern, von denen jeder heutige Vogel in direkter Linie abstammt. Doch warum sind Vögel die einzigen Dinosaurier, die das Massenaussterben am Ende der Kreidezeit überlebten? Welche Vorteile gegenüber ihren Vorfahren halfen ihnen letztendlich bei ihrem Erfolg?

 

Hypothesen, die zur Erklärung dieses Musters vorgeschlagen werden, erfordern die Identifizierung von Merkmalen, die für Aves einzigartig sind. Diese Identifizierung wird jedoch durch fehlende Daten von Nicht-Vogelvögeln erschwert. Christopher R. Torres von der University of Texas in Austin (USA) und seine Kollegen Mark A. Norell und Julia A. Clarke hinterfragen in ihrer neuen Arbeit die Überlebenshypothesen unter Verwendung von Daten eines neuen, fast vollständigen Schädels des Vogels Ichthyornis aus der späten Kreidezeit vor etwa 70 Millionen Jahre und bewerten Veränderungen der Vogelkörpergröße über die Kreide-Paläogen-Grenze hinweg.

 

Ichthyornis wies einen wulstigen und segmentierten Gaumen auf, von dem zuvor angenommen wurde, dass er erst bei viel späteren, moderneren Vögeln entstanden ist. Der Ursprung der Vögel ist außerdem durch größere, umgeformte Gehirne gekennzeichnet, die auf eine Selektion auf relativ große Telencephala und Augen hinweisen, aber nicht auf eine einzigartig kleine Körpergröße. Unterschiede im sensorischen System, die möglicherweise mit diesen Verschiebungen verbunden sind, könnten dazu beigetragen haben, das Überleben der Vögeln angesichts einer globalen Katastrophe zu gewährleisten, während die anderen Theropoden zusammen mit allen anderen Dinosauriern ausstarben.


Flugsaurier-Unterkiefer aus Deutschland beschrieben!

Der Fossilbericht von Flugsaurier aus der Kreidezeit aus Deutschland ist spärlich. Das bisher gefundene Material umfasst die fragmentarischen Holotypen von Targaryendraco wiedenrothi und Ctenochasma roemeri sowie einige isolierte Pterodactyloidzähne und einige unbestimmte Skelettelemente, sowie einen Gipsabdruck der Hand eines großen Purbeckopus.

 

Pascal Abel, Jahn J. Hornung, Benjamin P. Kear und Sven Sachs berichten in ihrer neuesten Arbeit über die Entdeckung eines Flugsaurier-Unterkiefers aus der Unterkreide (Valanginium), der in der Stadthagen-Formation im niedersächsischen Becken in Norddeutschland gefunden wurde. Aufgrund der Größe und des Abstands seiner Alveolen ist dieses Fossil der großen Gruppe der Anhangueriden zuzuordnen. Diese Flugsaurier gehörten zu den Pteranodontiden, waren weltweit verbreitet und gehörten zu den größten fliegenden Wirbeltieren ihrer Zeit.

 

So könnte der Flugsaurier zu Lebzeiten ausgesehen haben. Rekonstruktion von Markus Bühler.

 

Der Fund stellt den ersten und einzigen bekannten Pterosaurier aus dem Valanginium Deutschlands dar und ist einer von nur sehr wenigen, die weltweit aus dieser Epoche bekannt sind. Neben dem etwa gleichaltrigen Coloborhynchus clavirostris aus der Hastings Bed Group im Süden Englands gehört der Unterkiefer der Stadthagen-Formation zu den stratigraphisch ältesten identifizierbaren Anhangueriden. Das Tier lebte vor etwa 139 Millionen Jahren, ernährte sich vermutlich von Fischen und könnte eine Flügelspannweite von mehr als 5m erreicht haben


Tupandactylus navigans: Vollständiges Skelett eines Flugsauriers beschrieben!

Victor Beccari von der Universidade de São Paulo (Brasilien) und sein Forschungsteam beschreiben in ihrer neuesten Arbeit ein bemerkenswert gut erhaltenes, fast vollständiges und gegliedertes neues Exemplar des Flugsauriers Tupandactylus navigans. Das Fossil wurde bei einer Razzia sichergestellt, bevor es von kriminellen Fossilienschmugglern auf dem Schwarzmarkt verkauft werden konnte. Entdeckt wurde es offenbar in der frühkreidezeitlichen Crato Formation in Brasilien.

 

Das neue Exemplar umfasst ein fast vollständiges Skelett, das sowohl den Schädel als auch das Postcranium zeigt, verbunden mit einer bemerkenswerten Erhaltung der Weichteile, was es zum vollständigsten bisher bekannten Tapejariden und einem der besterhaltensten Pterosaurier überhaupt macht. Ein CT-Scan wurde durchgeführt, um die Beobachtung von Knochen zu ermöglichen, die noch von Sediment bedeckt sind. Das Exemplar hat einen auch den größten Zahnbein-Kamm unter den Tapejariden und zu einem Notarium verschmolzene Brustbeinknochen, das bei anderen Vertretern der Klade fehlt. Das neue Exemplar stellt vermutlich ein ausgewachsenes Tier dar, der erste Fund seiner Art, bei dem auch das postkraniale Skelett erhalten ist. Die Gattung Tupandactylus, die bislang nur durch vier isolierte Schädel bekannt war, lebte vor etwa 112 Ma in der späten Unterkreide.

 

Zwei Tupandactylus im Flug. rekonstruktion von Jùlia d’Oliveira.

 

Tupandactylus wird derzeit mit zwei Arten geführt: T. imperator, der größeren Art, mit einem sehr breiten und auffälligen Kopfkamm, sowie dem eher kleinen T. navigans, zu der auch das neue Exemplar gehört. Die auffallende Ähnlichkeit dieses Skeletts zu T. imperator gibt jedoch Anlass zu der These, dass es sich bei beiden vielleicht doch um eine einzige Art handeln könnte, und dass T. navigans das Weibchen, T. imperator das Männchen repräsentiert. Um diese Frage zu klären, sind jedoch weitere Studien notwendig.


Phiomicetus anubis: Neuer Ur-Wal aus dem Eozän beschrieben

Während der Epoche des Eozäns haben sich die Vorfahren der Wale im Laufe von nur etwa 10 Ma von pflanzenfressenden, hirschähnlichen Landsäugetieren in fleischfressende und vollständig im Wasser lebende Wale verwandelt. Die frühen Wale, Protocetiden genannt, stellen eine einzigartige semiaquatische Phase in dieser dramatischen evolutionären Transformation dar.

 

Abdullah S. Gohar von der Egyptian Environmental Affairs Agency in Kairo und sein Team beschreiben in ihrer neuen Studie einen neuen, mittelgroßen Protocetiden, den sie Phiomicetus anubis tauften, benannt nach der Fayum-Senke in Ägypten, wo das Fossil schon 2008 entdeckt wurde. Der Artname ist von Anubis, dem altägypischen Gott des Todes abgeleitet. Der Ur-Wal lebte dort vor etwa 43 Millionen Jahren. Er konnte durch eine ganze Reihe von Merkmalen von anderen Procetiden abgegrenzt werden, wie u.a. durch große, verlängerte Schläfengruben, verlängerte Scheitelbeinknochen oder eine unfusionierte Unterkiefersymphyse.

 

Lebendrekonstruktion eines Phiomicetus von Robert W. Boessenecker.

Der Kiefer war kräftig und bereits stark auf eine räuberische Lebensweise ausgelegt. P. anubis war etwa 4m lang und 500kg schwer, also ein mittelgroßer Raubwal. Er teilte sich seinen Lebensraum auch mit anderen Walen, wie dem ebenfalls dort gefundenen Remingtonocetiden Rayanistes afer. Die Entdeckung von Phiomicetus erweitert damit unser Verständnis der Biogeographie und Nahrungsökologie der frühen Wale in der nördlichen Tethys.


Studie zur Rekonstruktion unserer Wanderwege: Wie und warum kamen unsere Vorfahren über das Meer?

Um die Ausbreitung und die Wanderwege der Frühmenschen zu erforschen, müssen Forscher eine Menge Faktoren berücksichtigen, die vor allem vom Klima abhängen. In vielen wissenschaftlichen Modellen werden sie von großräumigen Effekten bestimmt, wie etwa kontinent- und jahrtausende- oder gar Millionenjahre umfassenden Klima- und Vegetationsänderungen. Allerdings muss auch davon ausgegangen werden, dass diese großräumigen Expansionsmuster möglicherweise aus der Anhäufung kleinräumiger Entscheidungen einzelner Menschengruppen resultieren.

 

Eine Bewegung auf kontinentaler Ebene kann zum Beispiel das Überqueren einer Wasserbarriere beinhalten. Ericson Hölzchen von der Goethe Universität in Frankfurt a.M. (Deutschland) und sein Team stellen in ihrer aktuellen Studie ein verallgemeinertes, agentenbasiertes Modell zur Simulation des Überquerens der Wasserbarrieren vor, die Agenten repräsentieren dabei die Hominin-Individuen. Das Modell kann so konfiguriert werden, dass es eine Vielzahl von Bewegungsmodi über Wasser darstellt. Die Forscher verglichen verschiedene Verhaltensszenarien in Verbindung mit einer Reihe von Wasserbarrieren-Konfigurationen, in denen sich Agenten entweder durch Paddeln, Driften, Schwimmen oder Rafting im Wasser bewegen.

 

Die Studie legt nahe, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Erforschung von Verhaltensmodellen für Frühmenschen gerichtet werden sollte, da Direktionalität ein stärkerer Faktor für das Überwinden einer Barriere sein kann als Umweltmöglichkeiten allein. Voraussetzung dafür ist schon oft nur die Wahrnehmung des Gegenufers gewesen: sobald Menschen ein fernes Gestade erspähten, versuchten sie, getrieben von Neugier und Entdeckungsgeist, schon dorthin zu gelangen.


Neue Sex-Gewohnheiten am Ende der Steinzeit

Während des Übergangs von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit vollzog sich offenbar nicht nur ein drastischer technologischer, sondern auch ein gesellschaftlicher Wandel, insbesondere, was das Fortpflanzungsverhalten angeht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Luka Papac vom Max Planck Institut für Menschheitsgeschichte in Jena und seinem internationalen Forschungsteam. Die Wissenschaftler untersuchten 271 Genproben aus Gräbern, die aus dem europäischen Kernland (Böhmen) aus der Zeit von vor 4.900 bis 1.600 vor Christus stammten. Die Genome dieser Menschen weisen eine beispiellose Veränderung auf, die auf eine drastische Umstellung sozialer Prozesse hindeutet: Die Ergebnisse zeigen, dass Männer vor etwa 4500 Jahren in Mitteleuropa einen Status erlangten, mit dem sie Abstammungslinien ganzer Populationen beherrschten. Entstanden damals neue Machthierarchien?

 

Die älteren Gräber gehören noch der sogenannten Schnurkeramik-Kultur an, ihre Erzeuger werden auf die Jamnaja-Kultur zurückgeführt. Diese Kultur hatte bereits das Pferd als Reittier domestiziert und war aus der südrussischen Steppe kommend im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen gezogen. Bei den Männern dieser Kultur ließen sich bis zu fünf Abstammungslinien nachweisen. Daraus lässt sich schließen, dass das Recht zur Fortpflanzung kaum eingeschränkt war.

 

Ein frühbronzezeitlicher Clanchef wird in einem Hünengrab bestattet.

Die „freie Liebe“ sollte aber bald zu Ende sein: die Abstammungslinien späterer Kulturen gehen alle auf eine sehr geringe Zahl von Männern zurück. Offenbar etablierten sich nun stark hierarchische Clan-Strukturen, in denen besonders mächtige Führungspersonen sich deutlich häufiger fortpflanzten und deutlich mehr Nachkommen hatten als rangniedrigere Männer. In dieser Zeit beginnt auch der Monumentalbau: mächtige Clanchefs wurden mit reichen Grabbeigaben in Hügelgräbern bestattet.


Nachrichten-Kurzmeldungen (KW 33):

Hyänen horten tausende Knochen – darunter auch die von Frühmenschen!

Die ersten Amphibien mit giftigem Speichel

Babylonier nutzten angewandte Geometrie 1.000 Jahre vor Pythagoras!

Quastenflosser werden 100 Jahre alt!

Die Arbeit im Weltklimarat

Mumifiziertes Skelett: Überraschender Grabfund in Pompeii

„Ausgestorbene“ Gorillas tappen in Fotofalle

Geothermale Hitze beschleunigt Gletscherschmelze im Westen der Antarktis

Perfekt erhaltene Gottesanbeterin in 30 Ma altem Bernstein

Größte Koralle des Great Barrier Reef entdeckt!

Außerdem fand ich ein spektakuläres Video: realistischer Kampf von zwei Tyrannosaurus rex!


Nachrichten-Kurzmeldungen (KW 34):

Verblüffend: Schildkröte jagt und frisst Vogel!

Die Große Lücke: Ur-Kontinent Rodinia war schuld!

Turmschädel-Frauen aus Bayern: Waren sie vielleicht Hunninnen?

Ältestes Kind der Welt – Australopithecus-Fossil gibt neuen Aufschluss über die Fortbewegung unserer Vorfahren

Evolution: Landpflanzen und die ihre Wurzeln

Weltklimarat zeigt fünf Szenarien für die Zukunft auf

Patagosaurus: Dino-Skelett neu beschrieben

Ozeane: Ganze Nischen verschwinden infolge des Klimawandels!


Eigene Beiträge:

Die Welt der Pflanzen

Die Pflanzen von Hell Creek

Tierprofil: Squalicorax kaupi

Tierprofil: Sphaerotholus buchholtzae

Dino-Treffen im Dinosaurierpark Münchehagen

Tierprofil: Scapherpeton tectum

Tierprofil: Xiphactinus audax


Ich wünsche dir jetzt noch einen schönen Sonntag! Und wenn dich das Regenwetter nervt, dann lies doch mal ein schönes Buch! Vielleicht hast du Lust auf ein cooles Abenteuer in der Kreidezeit? Dann habe ich genau das Richtige:


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Die Weißen Steine Band I – Neue Alte Welt

Erlebe ein spannendes Dino-Abenteuer! Der erste Teil eines Überlebenskampfes. Dort werden Jugendliche der „Generation Handy“ in einer erbarmungslosen Urzeit-Welt an ihre Grenzen gebracht.

Die Weißen Steine – Neue Alte Welt (Band 1) ist erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


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Die Weißen Steine Band II – Blut der Sonne

Erlebe ein spannendes Dino-Abenteuer! Dieser Roman entführt dich direkt in die Kreidezeit, in der mächtige Kreaturen die Welt beherrschen. Der zweite Teil meiner Urzeit-Reihe!

Die Weißen Steine – Blut der Sonne (Band 2) ist erhältlich als Taschenbuch, als hochwertige Hardcover-Ausgabe und auch als E-Book.


Liebe Grüße und bleib gesund,

Dein Markus Peter Kretschmer

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