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Walcott

VonTobias Möser

Mrz 12, 2020

Charles Doolittle Walcott (1850 – 1927) befasste sich intensiv mit den Fossilien des Kambriums. Er entdeckte 1909 das Phyllopod-Bed im Burgess-Schiefer, eine der wichtigsten Fundestellen für Fossilien des Kambriums. Angeblich geschah das, als sein Pferd an dieser Stelle -je nach Legendenstatus- stolperte, fiel oder ein Hufeisen verlor. Von 1910 bis 1924 sammelte er hier mehr als 65.000 Fossilien.

Charles Walcott und Familie bei der Ausgrabung
Charles Walcott mit Familienmitgliedern bei der Ausgrabung in den kanadischen Rocky Mountains

Seine Entdeckung zeigte, dass schon sehr früh extrem artenreiches Leben auf der Erde existierte und begründet die Lehre der „Kambrischen Explosion“ (die sich später als falsch erwies).

Von Tobias Möser

Tobias Möser hat Biologie, Geologie und Wirtschaftswissenschaften studiert. Schon als Kind war er vor allem an großen Tieren, Dinosauriern, später Walen interessiert. Mit der Kryptozoologie kam er erst 2003 in näheren Kontakt. Seit dieser Zeit hat er sich vor allem mit den Wasserbewohnern und dem nordamerikanischen Sasquatch befasst. Sein heutiger Schwerpunkt ist neben der Entstehung und Tradierung von Legenden immer noch die Entdeckung „neuer“, unbekannter Arten. 2019 hat er diese Website aufgebaut und leitet seit dem die Redaktion.