Freitagnacht-Kryptos: Von der Essigschrecke gebissen

Lesedauer: etwa 3 Minuten

Der Saint Paul Daily Globe tituliert am 30. September 1890

„Gebissen von einer Essigschrecke.“

Tödliche Wirkung eines Stichs einer fast unbekannten Kreatur.

 

 

Schwarzer Skorpion, Vorbild für die Essigschrecke
Hat die Essigschrecke in einem Skorpion ein reales Vorbild?

 

 

Tombstone (AT) Special für Pittsburgh Dispatch. Ein alter Mexikaner namens Miguel Delgado, der hier in der Nähe lebt, wurde gestern von einer kaum bekannten Kreatur gebissen, SIe ist lokal als Essigschrecke bekannt. Der Mann starb innerhalb weniger Stunden unter großen Qualen. Die schrecklichen Kreaturen sund nur in dieser Region zu finden. Naturforscher haben anscheinend nie bemerkt oder haben ihnen jedenfalls nie einen Namen gegeben haben. Essigschrecken sind kleine schwarze Kreaturen, die sehr stark Langusten oder kleinen Süßwasserkrebsen ähneln. Sie werden an niedrigen, feuchten Orten, unter Felsen und Baumstümpfen gefunden und liegen normalerweise dicht am Boden, als ob sie schlafen oder dumm wären.

 

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Die Essigschrecke verursacht einen schmerzhaften Tod

Essigschrecken sind jedoch sehr aggressiv und verursachen einen Biss, für den es kein Gegenmittel gibt. Er führt innerhalb von drei bis zwölf Stunden zum Tod. Ein heftiges Fieber setzt fast sofort ein, die Zunge schwillt an und wird intensiv trocken und ausgedörrt. Die Lippen werden schwarz und am ganzen Körper bricht ein Ausschlag wie beim Dreitagefieber aus. Der Patient wird gegen Ende wahnsinnig und sehr gewalttätig. Er besitzt dann eine außergewöhnliche Kraft.

 

Die Wunde, die die Essigschrecke zufügt, wird durch einen Stachel verursacht, der sich unter dem Schwanz befindet. Sie ist klein, wie der Einstich einer groben Nadel. Aber das Fleisch um sie herum ist versengt und mit Blasen bedeckt, als ob die Nadel glühend heiß gewesen wäre. Diese Wunde wird nach dem Tod der gebissenen Person vollkommen weiß und riecht so anstößig, dass sie fast unerträglich ist. Die Essigschrecke wird glücklicherweise allmählich ausgerottet, da die Menschen im Frühjahr die Eier und Jungen suchen und vernichten.

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