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Bakker

VonTobias Möser

März 12, 2020
So stellte Bob Bakker den Deinonychus in seiner Erstbeschreibung dar – revolutionär

Robert T. Bakker (*1945) ist ein bekannter US-amerikanischer Paläontologe. Bakker revolutionierte seit den 1960ern das Bild der Dinosaurier. Von hoch aufgerichteten Zweibeinern, die auf dem Schwanz ruhten (Känguru-Stellung), zu flacher stehenden Läufern mit abstehendem Schwanz, der zur Balance diente. Er stellte zusammen mit seinem Lehrer John Ostrom als erster die These auf, dass Dinosaurier warmblütige, aktive Verwandte der Vögel waren. Ein Bild, das beinahe 30 Jahre brauchte, um sich in der Wissenschaft und Öffentlichkeit durchzusetzen.
Bakker nahm auch als erster an, dass Dinosaurier Federn hatten, dies wurde erst Jahrzehnte später bestätigt.

Bob Bakker (rechts) mit Gorgosaurus im Houston Museum of Natural Science (HMNS). Foto: Ed Schipul, CC 2.0

Durch sein rustikales Aussehen, mit wallendem Vollbart und Cowboyhut fällt er auf. Bekannt wurde er auch durch populäre Bücher wie Raptor Red (1999), Raptor pack (2003) und Maximum triceratops (2004). Er war wissenschaftlicher Berater bei den Dreharbeiten zu Jurassic Park.
Noch heute leitet er Ausgrabungen in Wyoming.

 

Von Tobias Möser

Tobias Möser ist Diplom-Biologie und hat zudem Geologie und Wirtschaftswissenschaften studiert. Schon als Kind war er vor allem an großen Tieren, Dinosauriern, später Walen interessiert. Mit der Kryptozoologie kam er erst 2003 in näheren Kontakt. Seit dieser Zeit hat er sich vor allem mit den Wasserbewohnern und dem nordamerikanischen Sasquatch befasst. Sein heutiger Schwerpunkt ist neben der Entstehung und Tradierung von Legenden immer noch die Entdeckung „neuer“, unbekannter Arten. 2019 hat er diese Website aufgebaut und leitet seit dem die Redaktion.