Presseschau Kalenderwoche 38/2019

Wie immer montags gibt es auch heute die Presseschau. Diese Woche war unglaublich viel in den Medien, so gibt’s auch eine Menge zu erfahren.

Viel Spaß beim Lesen.


Schwarzer Panther vor dem Fenster einer Dachwohnung
Ein Fenster einer typisch französischen Dachwohnung – nur der schwarze Panther passt nicht dazu.

Alien Big Cat in Frankreich: Panther ausgerissen und eingefangen

Eine junge Großkatze hat die französische Stadt Armentières (zwischen Lille und Ypern) unsicher gemacht. Das Tier war am vergangenen Donnerstag, 19.09.19 am frühen Abend ausgerissen und zunächst die Dächer in der näheren Umgebung erkundet. Nachdem der schwarze Leopard einige Stockwerke herabgestiegen war, sprang das Tier in eine Wohnung. Eine 15jährige, die sich in der Wohnung aufhielt, flüchtete geistesgegenwärtig.

Der alarmierte Amtstierarzt konnte den 20 kg schweren Leoparden betäuben und einfangen. Nach seinen Angaben war das Tier bei sehr guter Gesundheit und gut gepflegt, einschließlich gekürzter Krallen. Das etwa fünf bis sechs Monate alte Tier zeigte sich neugierig und in keinem Fall aggressiv. Polizei und Amtstierarzt haben den Leoparden an eine Auffangstation weiter gegeben. Der Halter ist bekannt, konnte bisher jedoch nicht angetroffen werden.


Kryptozoologen des Jahres gekürt

Die drei Kryptozoologen des Jahres
Das Trio aus Texas: Ken Gerhard, Craig Woolheater und Lyle Blackburn (v. li.) (Foto: Cryptozoonews)

Seit Jahren ehrt Loren Coleman als Betreiber der Bogs Cryptomundo/Cryptozoonews den Kryptozoologen des Jahres. Dieses Jahr wird das „Trio von Texas“ aus Craig Woolheater, Lyle Blackburn und Ken Gerhard mit dem goldenen Yeti ausgezeichnet. Die beiden ersten Autoren arbeiten hauptsächlich im Umfeld des Texas-Sasquatch, während Ken Gerhard breiter aufgestellt ist und sich auch mit anderen Kryptiden befasst.

Quelle: Cryptozoonews


Der Common Yellowthroat ist auch betroffen

Drei Milliarden Vögel fehlen – alleine in Nordamerika

Vogelzählungen haben es belegt: Seit 1970 hat der nordamerikanische Kontinent 3 Milliarden Vögel verloren. Hauptsächlich trifft es Kleinvögel: Die Menge der Feld-, Wald-, Wiesen- und Gartenvögel sank um 29%. Mehr als 90 Prozent des Rückgangs entfallen auf zwölf Vogelarten, darunter Spatzen, Finken, Drosseln und Grasmücken. Die Gründe sind allgemein bekannt: Intensive Landwirtschaft, Lebensraumzerstörung und -vergiftung. Sollte es bei uns anders sein?

Quelle: Science, Connel University


Chinesisches „Seeungeheuer“ geborgen

Seit einigen Tagen geht ein Video durchs Netz, das angeblich ein Seeungeheuer im Jangtsekiang zeigt. Ein nicht erkennbares Objekt unbestimmter Größe schlängelt sich durchs Wasser. Jetzt hat Andreas Müller von grenzwissenschaften-aktuell.de im wahrsten Sinne des Wortes „enthüllt“, um was es sich dabei handelt: Link zum Artikel bei grenzwissenschaften-aktuell


Denisova-Hominiden bekommen ein Gesicht

Künstlerische Darstellung des Denisova-Hominiden
Eine junge Denisova-Frau mit etwas abwertendem Blick. (Image: Maayan Harel)

Die Denisova-Hominiden waren bisher bestenfalls geheimnisvoll. Mehr als ein Teil eines Fingerknochens und ein Backenzahn sind von ihnen nicht bekannt. Jetzt haben Wissenschaftler der Hebräischen Universität in Jerusalem anhand der DNA die erste Rekonstruktion dieser Menschenart versucht. „Wir bieten die erste Rekonstruktion der Anatomie des Skeletts von Denisova-Urmenschen“, sagte Studienteilnehmer Liran Carmel von der Abteilung für Genetik in einer Pressemitteilung.

Um unsere älteren Verwandten zu rekonstruieren, hat die Arbeitsgruppe die DNA und deren Methylierung von rezenten Menschen, Neanderthalern und Denisova-Hominiden verglichen. Dabei haben sie 56 Unterschiede herausgearbeitet, die sich auf die Anatomie auswirken. 34 dieser Eigenheiten bezogen sich auf den Schädel. So hatten die Denisova-Hominiden ähnlich wie die europäische Schwesterart, der Neanderthaler ein hervorstehendes Gesicht und ein breites Becken. Autapomorphien der Denisovas waren ein verlängerter Zahnbogen und das breitere Gesicht, so die Forscher.

„Am Ende ist natürlich auch eine künstlerische Note in solchen Rekonstruktionen“, erklärt Ottmar Kullmer, Paläoanthropologe beim Senckenberg Museum in Frankfurt am Main.

Originalarbeit: Reconstructing Denisovan Anatomy Using DNA Methylation Maps


Miozönes Fossil bringt neues Licht in den aufrechten Gang des Menschen

Menschenaffenskelette nach Ernst Haeckel
Ernst Haeckels (historische) Darstellung der Skelette der Menschenaffen und des Menschen. Die Hüfte des Menschen ist vergleichsweise zierlich und der untere Rücken sehr frei beweglich

In der menschlichen Evolution ist noch vieles unklar, aber nichts ist so wenig geklärt, wie die Entwicklung des aufrechten, zweibeinigen Ganges. Die letzten bisher bekannten gemeinsamen Vorfahren von Menschenaffen und Mensch liefen auf allen Vieren. Die ersten bekannten Vertreter nach der Abspaltung wie Sahelanthropus oder Orrorin liefen bereits aufrecht. Ein Fossil aus Ungarn bringt jetzt mehr Licht ins Dunkel der Vergangenheit:

Rudapithecus hungaricus* war einer der letzten gemeinsamen Vorfahren zwischen Schimpanse und Menschen und lebte im heutigen Ungarn. Das einzige Fossil ist unvollständig, daher wandten Professor David Begun (Uni Toronto), Dr. Carol Ward (Uni of Missouri’s) und Mitarbeiter eine neue 3D Darstellungsmethode an, um das Skelett zu komplettieren. Dies verglichen sie dann mit modernen Tieren:

“Rudapithecus hungaricuswar ziemlich affenähnlich und bewegte sich vermutlich zwischen den Ästen, wie Menschenaffen es heute tun: Mit aufgerichtetem Körper kletterte er mit den Armen.“, erklärt Dr. Ward. Moderne Affen haben hohe Becken und einen kürzeren Lendenbereich, während Menschen flexibler in der Lende sind, was ihnen erlaubt, aufrecht zu stehen und effektiv auf zwei Beinen zu gehen. Das ist ein Schlüsselmerkmal der menschlichen Evolution.Die Veränderung des Rückens und des Beckens waren also zur Menschwerdung zwingend notwendig.

„Wenn sich Menschen aus Menschenaffen entwickelt haben, die wie Schimpansen oder Gorillas gebaut waren, hätte das eine substanzielle Änderung im Lenden- und Beckenbereich erfordert. Hätten sie sich aus Vorfahren wie Rudapithecus hungaricus* entwickelt, wäre diese Veränderung viel einfacher vonstatten gegangen“ sagt Dr. Ward. „Wir können sagen, dass Rudapithecus einen wesentlich flexibleren Torso hat, als heutige afrikanische Menschenaffen, weil er viel kleiner war. Er hatte nur die Größe eines mittleren Hundes. Das ist etwas Besonderes, weil unsere Befunde die Vorstellung unterstützen, dass unsere Vorfahren nicht so gebaut waren, wie moderne afrikanische Menschenaffen.“

Anm. d. Red.: Dr. Ward drückt sich wissenschaftlich zurückhaltend aus. Sie meint, dass die Vorstellung, wir würden von Affen abstammen, die quasi den heutigen Schimpansen entsprechen, nicht zutrifft. Statt dessen setzt sie eine wesentlich kleinere Art wie Rudapithecus an diese Schlüsselstelle und lässt Menschenaffen und Mensch gleichermaßen evolutionär wachsen. So wird das (Denk-)Problem der Affenhüfte nicht nur umgangen, es tritt gar nicht erst auf.

Originalarbeit:

Carol V. Ward et al. A late Miocene hominid partial pelvis from Hungary. Journal of Human Evolution, published online September 17, 2019; doi: 10.1016/j.jhevol.2019.102645


Museumssammlung klärt die Biologie der Riesensalamander

Riesensalamander stellen, wie schon der Name sagt, die größten, rezenten Amphibien. Bisher ging man von je einer Art in China, Japan und den Rocky Mountains aus, doch genauere Untersuchungen zeigten, dass die chinesischen Riesensalamander drei verschiedenen Arten angehören: Andrias davidianus* ist im Einzugsgebiet des Jangtsekiang verbreitet, die neu beschriebene Art Andrias sligoi lebt im Einzugsbereich des Perlflusses, eine dritte bisher noch nicht beschriebene chinesische Riesensalamanderart kommt in Bächen und Flüssen vor, die dem Huang Shan-Gebirge entspringen.

Andrias sligoi gilt dabei als das größte, rezente Amphibium, das früher eine Länge von 6,6 Fuß, als etwa 2 m erreichen konnte. Heute werden solche Größen vermutlich nicht mehr erreicht. Das Typusexemplat von A. sligoi gelangte als „normaler Salamander“ in 1920er Jahren in den Zoo London. Dort lebte es etwa 20 Jahre lang, bis es verstarb und in der Amphibiensammlung des Natural History Museum aufbewahrt wurde. Jetzt diente es der Beschreibung der Art A. sligoi. Die Verwendung ehemaliger Zootiere als Typusexemplare ist umstritten.

Der deutsche Autor Michael Schneider postuliert eine ausgestorbene oder aussterbende Art der Riesensalamander in den Alpen. Er führt die Legende des Tatzelwurms auf diese Tiere zurück.

Originalarbeit:

Samuel T. Turvey, et al. 2019. Historical Museum Collections Clarify the Evolutionary History of Cryptic Species Radiation in the World’s Largest Amphibians. Ecology and Evolution. DOI: 10.1002/ece3.5257


Puma im Bad (California Department of Fish and Wildlife via AP)

Noch eine Alien Big Cat – oder Alien Bathroom Cat?

Das Bad ist besetzt. Dauerhaft!

Am vergangenen Sonntag, 15.9.2019 verirrte sich ein Puma im Haus einer Familie in Sonora (Nord Kalifornien). Als die Familie die Haustür öffnete, um zu lüften, kam der Puma mit hinein. Als sich die Familie und die Großkatze trafen, flüchteten alle. Der Puma sprang ins Badezimmer und blieb dort, bis Mitarbeiter der Polizei und Wildlife Officers ihn dazu bringen konnten, aus dem Fenster zu springen.

In den USA und Kanada kommt es immer wieder zum Zusammentreffen mit wilden Pumas. Normalerweise verlaufen diese harmlos, Pumas gelten nicht als aggressiv und sind eher scheu. Unfälle mit den Tieren sind sehr selten, aber wenn, dann oft schwerwiegend.


Erster fleischfressender Dinosaurier in der Schweiz entdeckt

Der Standard berichtet:

„Bei Ausgrabungen in der Tongrube Gruhalde in der Schweizer Gemeinde Frick (Kanton Aargau) haben Forscher die Überreste eines frühen Raubsaurier-Vertreters freigelegt. Nach ersten Analysen handelt es sich offenbar um eine bisher unbekannte Spezies, die Marion Zahner und Winand Brinkmann von der Universität Zürich nun im Fachblatt „Nature Ecology & Evolution“ beschreiben.

Das noch nicht ausgewachsene Tier lebte zur Zeit der späten Trias vor rund 210 Millionen Jahren und war zwischen 2,6 und drei Meter lang. Der Fund ist für Schweizer Verhältnisse vor allem deshalb spektakulär, weil es sich um den ersten Skelettfund eines Raubdinosauriers in der Schweiz handelt.“

Die Art wurde als Notatesseraeraptor frickensis beschrieben und ist der erste fleischfressende Dinosaurier, der in der Schweiz gefunden wurde. Er steht noch sehr an der Basis der sich entwickelnden Dinosaurier und teilt Merkmale mit dem vergleichsweise ursprünglichen Coelophysis wie dem moderneren Dilophosaurus.

Quelle: Der Standard: Bisher unbekannte Raubsaurierart in der Schweiz entdeckt; 12.07.2019

Originalarbeit: A Triassic averostran-line theropod from Switzerland and the early evolution of dinosaurs; Nature ecology & evolution; https://doi.org/10.1038/s41559-019-0941-z


Berlin-Brandenburg: Fischer fordern Ausgleichszahlungen für Renaturierungsfolgen

Seit die Biber wieder eingeführt wurden, vermehren sie sich gut und werden in einigen Gebieten bereits lästig. Foto: Harald Olsen

Dass die Trockenheit den Binnenfischern in Berlin-Brandenburg zu schaffen macht, ist noch zu verstehen. Doch die Fischer fordern Ausgleichszahlungen für die Folgen der Renaturierung: „Kormoranschwärme fressen die Fische auf. Biber verwandeln naturbelassene Bäche und Flüsse in „Stauseeketten“, die keinen Lebensraum mehr für bedrohte Fischarten wie Lachs und Bachneunauge bieten. Auch an den Dämmen der Teichanlagen entstehen finanzielle Schäden durch die Biber.“ so klagt der Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin.

Entweder hat man Spaß zu jammern oder will etwas vom großen Kuchen der Wolfs-Ausgleichsfonds abhaben. Die Argumente wirken vorgeschoben, da die Fischer in Brandenburg keineswegs von Tieren wie Lachs oder Bachneunaugen leben (hat schon einmal jemand ein Bachneunauge an einem Fischstand oder auf einer Speisekarte gesehen?). Die Fischerei in der Gegend lebt hauptsächlich von Karpfen, Zandern, Coregonen und vom Verkauf von Angellizenzen und -zubehör an Urlauber. Lediglich die Klagen über Schäden durch grabende Biber in den Dämmen der Teichanlagen sind zu verstehen. Hier sollte ein Ausgleich „rasch und unbürokratisch erfolgen“


Tüpfelzebra mit Mutter
Das junge Tüpfel-Zebra folgt seiner Mutter. Foto: Netzfund

Seltenes Tüpfel-Zebra geboren

Kaum auf der Welt, schon ein Liebling des Internets: in der berühmten Masai Mara in Kenia ist ein Steppenzebra (Equus quagga boehmi*) geboren worden, das keine Streifen, sondern Tüpfel trägt. Das Jungtier wurde im Juli von Masai-Guide Antony Tira entdeckt. Der National Geographic-Fotograf Frank Liu konnte das Tier als erster fotografieren. Es zeigt eine Störung in der Farbentwicklung, die Pseudomelanismus genannt wird.

Pseudomelanistische Zebras sind selten. Das erste Jungtier dieser Farbvariante wurde am Okavango in Botsuana entdeckt. Meist haben aberrant gefärbte Individuen schlechtere Überlebenschancen. Raubtiere können sich auf Einzelindividuen in Herden sehr ähnlicher Tiere schlecht konzentrieren, aber sehr dunkle oder helle Tiere stechen zu sehr heraus.


Robbe vereitelt 625 Millionen €-Drogendeal

Australischer Seelöwe ruft
Rufender Australischer Seelöwe, ohne Drogendealer. Foto: Cody Pope CC 2.5

Die Westaustralische Polizei kann einen großen Erfolg vermelden. Sie konnte zwei Drogendealer dingfest machen und 1000 kg Drogen sicherstellen. Der große Fang gelang nur durch die tatkräftige Mithilfe eines Australischen Seelöwenbullen Neophoca cinerea*. Die Dealer hatten Pakete mit Kokain, Extasy und Methamphitamin am Strand einer kleinen Insel vor der Küste Geraldtons unter angeschwemmten Tangen und Algen verborgen.

Am Montag (2. September) gegen 16:00 Uhr berichteten Mitglieder der Gemeinde, dass eine 15-Meter-Yacht mit dem Namen „Zero“ in der Nähe einer der Abrolhos-Inseln etwa 60 km westlich von Geraldton, zum einem Riff gedriftet war. Dies löste am folgenden Tag eine Such- und Rettungsaktion aus, die zur Festnahme eines 51jährigen Franzosen und eines 34jährigen britischen Staatsbürgers führte.

Als die beiden die Drogen umladen wollten, bemerkten sie, dass eine „große Robbe“ zwischen ihnen und ihrem Schmuggelgut lag. Aufgeschreckt durch ein tief fliegendes Flugzeug der Polizei bemerkte die Robbe die beiden Eindringlinge, richtete sich auf und bellte sie an. Bei der Wahl, sich mit einem ungehaltenen, 300 kg schweren Seelöwen anzulegen oder sich der Polizei zu ergeben, wählten der Brite und der Franzose die Handschellen. Die Entscheidung war sicherlich gesünder, dürfte aber langfristige Folgen für die beiden haben: eine langjährige Haftstrafe dürfte sie erwarten.

Australische Seelöwen sind zwar nur „mittelgroß“, die Bullen erreichen aber aufgerichtet deutlich mehr als 1 m Höhe. Sie gelten nach den Mähnenrobben als die aggressivsten Ohrenrobben. Da aufgerichtete Vorderkörper unter den Ohrenrobben (und See-Elefanten) als Aufforderung zum Kampf gelten, werden aufrecht gehende Menschen immer wieder angegriffen. Theoretisch kann man diese Verhaltensweise ausschalten, indem man sich auf den Boden legt, aber wer möchte schon angesichts eines 300 bis 500 kg schweren, wütenden Tieres seine Bewegungsfähigkeit stark einschränken?

Pressemeldung der West Australia Police


Erste Tatzenabdrücke von Säbelzahnkatzen gefunden – sie sind riesig!

Im berühmten Miramar-Tal in Argentinien haben Forscher die ersten fossilen Tatzenabdrücke von Säbelzahnkatzen gefunden. Vier Abdrücke wurden im letzten Jahr ausgegraben. Sie sind deutlich größer als die Abdrücke rezenter Tiger und haben in einem Fall eine Breite von 19,2 cm!

Die Spuren entstanden vor etwa 50.000 Jahren. Vermutlich stammen sie von der Säbelzahlkatze Smilodon populator.

Quelle: Science Magazin: First fossil footprints of saber-toothed cats are bigger than Bengal tiger paws


Angebliches Bgfoot-Foto
Das angebliche Bigfoot-Foto. Urheber unbekannt

Angebliches Sasquatch-Foto auf Wildkamera geht durchs Netz

Ein Foto einer Wildkamera, das im US-Bundesstaat Georgia aufgenommen wurde, zeigt ein Teil des Gesichtes eines jungen, neugierigen Sasquatch. Dies und ähnliche Dinge gehen im Netz herum, wie ein Lauffeuer. Offenbar haben sich wenige Menschen die Mühe gemacht, das Ganze zu überprüfen, bevor sie den angeblichen Beweis für die Existenz des Sasquatch feiern.

Die Betreiber von 401-Files haben sich Gedanken zu diesem Bild gemacht und bereits erste Unstimmigkeiten herausgefunden. Wir gehen der Sache ebenfalls nach und halten euch auf dem Laufenden.


Australien: Samenbank für Bullensperma explodiert

Die „Bank sprengen“ ist ein häufiges Thema in heist-Movies, entweder geht es um ein Spielkasino oder den Tresorraum einer prominenten Bankniederlassung,  aber dass eine Samenbank, und dann auch noch eine für Bullensperma dabei explodiert, kommt eher selten vor.

Der Yarram Herd Service in Yarram (ca. 170 km südöstlich von Melbourne) speichert Bullensperma, um Kühe künstlich zu befruchten. Am Dienstag, den 17.09.2019 kam es in einem Gebäude der Organisation zu einem verheerenden Feuer. Während die lokale Feuerwehr von außen versuchte, das Feuer zu bekämpfen, explodierten drinnen immer wieder Krypotanks mit flüssigem Stickstoff. Fire Commander Chris Loeschenkohl sagte hierzu: „Die Flüssigkeit im Innern der Zylinder dehnte sich rasch aus. Gerade die Deckel der kryogenen Zylinder poppten ab und schossen wie Projektile durch Gebäude.“

Erst nach zwei Stunden konnte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen. Das Gebäude brannte vollständig aus, die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser verhindern. Da die Zeit für die künstliche Befruchtung bei Rindern in Australien demnächst ansteht, waren die Kryobehälter gut gefüllt. Die Gesamt-Schadenshöhe ist noch nicht geschätzt.

Read more: https://metro.co.uk/2019/09/17/bull-semen-explosion-yarram-herd-services-fire-rips-building-10757047/?ito=cbshare


Reinhold Messner wird 75

Der Südtiroler Bergsteiger und Ex-Extremsportler Reinhold Messer wurde am 17. September 75 Jahre alt. Kryptozoologen ist er vor allem durch seine Äußerungen und später sein Buch zum Yeti bekannt. Als ausgesprochener Kenner der Himalaya- und Tibet-Kulturen hat er sehr wertvolle Beiträge zum Yeti beisteuern können, weit mehr, als die meisten anderen westlichen Untersucher.

Messner tritt seit vielen Jahren für den Schutz der Umwelt alpiner und arktischer Regionen ein. Das wurde ihm lange übel genommen, da man glaubte bzw. glauben wollte, er wolle die Berge für sich haben. Jetzt, wo die Folgen ungeregelten Tourismusses in den Bergen überall sichtbar sind, zeigt sich, wie Recht er hatte.

Das von ihm gegründete Messer Mountain Museum verteilt sich auf sechs Standorte mit verschiedenen Themen zu Bergen und Bergbewohnern.


Hornissenschwarm setzt Rettungswagen außer Kraft

In Schermbeck (Niederrhein) hat sich am Montag während der Vorbereitung eines Krankentransportes ein kleiner Schwarm Hornissen in einem Krankenwagen häuslich eingerichtet. Die Sanitäter hatten die Türen offen gelassen, als sie den Transport eines Kranken vorbereiteten. Erst als der Transportgast in den Wagen gebracht wurde, bemerkten sie die etwa 25 Insekten.

Der Krankentransport wurde mit einem anderen Fahrzeug durchgeführt, die alarmierte Feuerwehr blies die Hornissen mit einem Hochleistungslüfter aus dem Auto. Wo sich der Schwarm dann niederlies, ist unbekannt.


Feld-Ornithologisches

Der letzte Woche beobachtete Jungfernkranich ist nach wie vor im Tister Bauernmoor. Auf Amrum haben Vogelbeobachter vier Helm-Perlhühner entdeckt. Diese Hühnervögel sind sicherlich irgendwo entwichen, denn sonst stammen sie aus den trockeneren Gebieten Afrikas südlich der Sahara.


Zu guter Letzt:

Bald ist es wieder so weit. Nach den ersten kalten Nächten kommen die Rothirsche in die Brunft…


* Warum wir wissenschaftliche Namen nicht kursiv schreiben:

Wir wissen natürlich, dass man wissenschaftliche Namen in Texten kursiv schreibt. Wir würden das auch hier gerne machen, leider hat unser Template genau in dieser Funktion einen Bug (technischen Fehler). Dieser Fehler sorgt dafür, dass eine kursive Formatierung immer gleichzeitig fett hervorgehoben wird. Außerdem wird im Fließtext, jedoch nicht in Kurzzusammenfassungen und Suchmaschinentexten ein weiteres Leerzeichen vor und hinter dem Text angezeigt.
Daher haben wir uns entschieden, wissenschaftliche Namen nicht kursiv zu schreiben, bis wir eine Lösung für das Problem gefunden haben.

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